Katzenupdate

’nabend zusammen,

selbst Bücher bloggen schützt vor rebloggen nicht! Also empfehle ich Euch heute einen Artikel aus Geheimnis der Katzen, das Buch, das Kuschelflummi zumindest in Teilen in seinem Blog postet! im Geschichtenkörbchen gibt’s noch mehr schnurrige Leseschmankerln! 🙂
Katzenupdate..

Ich wünsche Euch viel Vergnügen mit diesem Lesefutter und mit Euren Schnurrtieren, wenn Ihr es Euch bei diesem Wetter mit ihnen gemütlich machen könnt!

Liebe Grüße

Christiane

Felicitas: Die ersten sieben Leben eines Pumas – 01. Das Findelbuch

Guten Tag Ihr Lieben,

nachdem ich gestern Abend die Artikel zu diesem Buch und Klappentext auf Paulas Romantik veröffentlicht habe, fängt der Felicitasroman an seinem neuen Platz ganz von vorn an. Einige kleinere Veränderungen habe ich vorgenommen. Ich hoffe, dass diese Geschichte an ihrem neuen Platz gut aufgehoben ist. Vielleicht ist es keine gute Idee, ihr einen Platz zuzuweisen, den sie sich mit dem Engelroman teilen muss. Aber, wie man im Ruhrgebiet sagt: „Kommt Zeit, kommt Rat, kommt Mettwurst!“ Und hier geht es direkt zum 01. Kapitel: Felicitas: Die ersten sieben Leben eines Pumas – 01. Das Findelbuch..
Liebe Grüße

Christiane (Paula Grimm bei Texthase Online)

Was geht denn jetzt ab mit der Paula? – Alles muss anders werden im Jahr 2015

Guten Tag Ihr Lieben,

das Jahr ist jetzt schon drei mal sieben alt, wie man so sagt. Und die guten Vorsätze, die man doch nicht hält, macht man wirklich zu Silvester. – Die Versprechen und Veränderungen, die man dann eben tatsächlich macht, – Wenn man wirklich was ändern will oder muss, kommen, wann es an der Zeit ist.

Ich hatte mich schon gewundert, dass da zum Jahreswechsel nicht zumindest ein kleiner Depri oder eine leise Stimme des schlechten Gewissens irgendwelche Forderungen gestellt haben. Aber die Mahnungen, dass es so nicht weiter gehen kann, kamen beharrlich und alle gemeinsam auf mich zu. Und am Wochenende war es dann so weit. „Alles muss anders werden!“

Ich habe, wie man so sagt, am Rad gedreht. Doch den anfall habe ich abgewartet und mir die Zeit genommen zur Vernunft zu kommen. Und jetzt habe ich einen Arbeitsplan.

Da ich vom Schreiben leben möchte, werde ich mich bei http://www.fischundfleisch.at engagieren, damit vielleicht der eine oder andere Euro verdient werden kann.Am Freitag hat sich herausgestellt, dass ich mit Orca: Zeit der schatten etwas verdient hatte, obwohl es mein erstes Ebook war und es nur etwa drei Wochen bei http://www.epubli.de online war. Ganz falsch und doof kann es nicht sein. Da muss bis Ende Februar der Feinschliff ‚ran! Die beiden anderen Romanprojekte, die schon sehr weit fortgeschritten sind, und von denen zumindest das Engelbuch gut und leicht von der Hand geht, verdienen jetzt schon einen eigenen Platz, machen auf mein Schreiben aufmerksam und sollten im Hauptblog aus diesen Gründen nicht unter ferner liefen untergehen. Sie bekommen ihren eigenen Platz im Blog: http://www.paulasromantik.com. Das bedeutet auch, dass die Kapitel des Felicitasromans, aus diesem Blog genommen werden und nach und nach in ihrer eigenen Kategorie auf dem genannten Blog eingestellt werden. Schaut doch mal in der nächsten Zeit vorbei!

Der Blog ist schon eingerichtet. Doch WordPress hat bezogen auf die Verwaltung viele Umstellungen vorgenommen. Naja, ich hoffe, es sieht nur anders und nicht wirklich schlimm aus. Ich weiß nicht, ob mir diese Einstellung, dass man auf Menü and widges klicken muss, um den Blog genauer anzusehen, gefällt oder nicht.

Ich wünsche Euch viel Freude sowie vielseitige und interessante Unterhaltung mit allem, was Ihr lest und natürlich auch mit Euren eigenen Projekten!

Liebe Grüße

Christiane (Paula grimm bei Texthase Online)

Stella Engel: 01. Das Personalgespräch

‚nabend zusammen,

ich möchte dies hier vielleicht wieder beleben und es möglicherweise als Abo auf einem eigenen Blog anbieten. Ich bin gespannt, wie Euch das Gefällt.

01. Das Personalgespräch

Bereits in Menschengestalt warte ich geduldig vor Gabriels Arbeitszimmer. Noch bin ich überhaupt nicht aufgeregt, obwohl ich natürlich weiß, dass mir jetzt die offizielle Verabschiedung und die Erteilung meines ersten Auftrags bevorsteht. Als Mensch bin ich weiblich, rothaarig, habe grüne katzenartige Augen, einige wenige Sommersprossen, bin 1,80 m groß, bin schlank und bin ungefähr 20 Jahre alt. Im Großen und Ganzen bin ich mit meiner menschlichen Gestalt sehr zufrieden. Und auf den heiligen Schein kann ich gut und gern verzichten. Was ich allerdings jetzt schon schmerzlich vermisse, sind meine Flügel. Das ist der einzige Makel, den es hat, wenn man als Schutzengel anfängt. Man bekommt alle Möglichkeiten, die zu einem Schutzengel gehören, aber man verliert zunächst die Flugerlaubnis und die Fähigkeit sich selbstständig zu beflügeln. 


Mit einem Mal geht die Tür von Gabriels Arbeitszimmer auf und gleich wieder zu. Das bedeutet, dass ich noch ein bisschen warten muss. Das stört mich nicht. Was mich aber stört, ist, dass ich plötzlich bemerke, dass mich jemand skeptisch anstarrt. Ich sehe mich um und sehe in das Gesicht eines anderen Engels in Menschengestalt. Sie ist blond und etwa in meinem Alter. Sie hat blaue Augen, ist 1,70 m groß, und sie trägt sehr exklusive Menschenkleidung. Ich erkenne sie nicht. Aber sie war bestimmt in meinem Kurs zur Vorbereitung für Schutzengel. In der Vorbereitungsphase auf unsere Umwandlung zu Menschen und für den Erdeinsatz waren wir 24 Engel. Aber wir haben einander nie in Menschengestalt gesehen, obwohl es in diesem Unterricht auch darum geht, ein menschliches Profil zu entwickeln. Damit wir unter den Menschen nicht auffallen, dürfen wir in unserer Vorbereitungszeit alles ausprobieren, was Menschen tun. Wir dürfen wirklich alles testen, aber wir sehen einander erst bei der offiziellen Verabschiedung in unserer Menschengestalt. Darum erkenne ich mein Gegenüber erst, als sie mich anspricht: Dass sie mich erkennt, liegt sicherlich daran, dass ich schon so verrückt aussehe, wie ich eben bin. 
“Übrigens, Derila, du bist die Letzte!“ sagt sie mit einem schadenfrohen Ton in der Stimme. 
Sie haben mir den Spitznamen Derila, die Verrückte oder Spinnerin, verpasst, weil das menschliche Profil, das ich entwickelt habe, sehr widersprüchlich und chaotisch ist. Ich fahre Motorrad, habe den schwarzen Gürtel in Karate, mache aber auch Qi Gong und Schattenboxen, Stricke gut und leidenschaftlich gern, liebe Rockmusik und starke Frauenstimmen wie Giana Nanini und Tina Turner, skate, knüpfe und koche gern. Und ich mag scharfe Sachen aus aller Herren Länder. Dass ich gern lese und schreibe versteht sich wohl von selbst.“ Macht doch gar nichts, dass ich die Letzte bin. Es heißt ja, die Letzten werden die Ersten sein.“ 


Ich merke durchaus, dass sich mein Gegenüber über meine Gelassenheit ärgert. Aber sie geht nicht einfach weg, sondern sie redet weiter. 
“Ich bin wirklich gespannt, was sie dir aufbrummen.“ 
Das möchte ich auch gern wissen, aber ich habe immer noch keine Angst, dass mir ein Auftrag erteilt wird, der nicht zu mir passt.“ Du wirst nicht glauben, wie ich jetzt heiße, und was mein erster Auftrag ist.“ Mir fällt auf, dass sie furchtbar nörgelt.“ Ich heiße ab jetzt Dorothea Glück. Und ich komme als Kindermädchen in einen sehr wohlhabenden Haushalt mit drei Kindern. Die Mutter wird sterben und zumindest zwei von den Kindern sind sehr verwöhnt. – Gleich am Anfang mehrere Kinder!““ Sie schluckt. Um sie zu trösten, sage ich: 
“ Du hast Zeit alles in Ordnung zu bringen, z. B., weil die Frau nicht gleich sterben wird. Und im Grunde passt dieser Auftrag sehr gut zu dir und deinem exklusiven Geschmack.“ 
ich weiß nicht, was es ist. Vielleicht will sie nicht getröstet werden und hat Lust zum Jammern. Jedenfalls wendet sie sich ab und murmelt: 
“ Man sieht sich bei der offiziellen Verabschiedung!“ 
Dann stolziert sie davon. 


Einen Augenblick später öffnet sich die Tür zu Gabriels Arbeitszimmer wieder, und ich darf eintreten. 
“Sei herzlich gegrüßt, Herr und Meister!“ sage ich, als ich eintrete und mache einen Knicks. “ Sei auch ganz herzlich gegrüßt, Stella Engel. Ich heiße Gabriel und nicht Herr und Meister!“ erwidert Gabriel mit seiner tiefen, freundlichen Stimme. 
“Sei herzlich gegrüßt, Gabriel!“ 
“Na, geht doch!“ 
Ich frage mich, ob ich jemals wirklich begreifen werde, dass eine gesunde Hierarchie keine Förmlichkeiten braucht. In dieser Hinsicht habe ich wohl einen richtigen Schaden genommen durch meinen ersten Vorgesetzten. Seinen Namen habe ich nie erfahren, Weiler von Anfang an auf der Anrede „Herr und Meister“ bestand. Bevor ich zum Schutzengel ausgebildet wurde, war ich ein Seelenbegleiter. Meine Aufgabe war es die Seelen Verstorbener auf dem Weg zu Gott zu begleiten. Das ist auch eine wichtige und schöne Aufgabe. Und ich habe sie getan seit es Menschen auf der Erde gibt. Eine Seele wird immer von zwei Engeln bei diesem Weg begleitet. s ist wichtig, dass jede Seele diesen Weg in die Ewigkeit geht, diesen Weg selbst zurücklegt aber dabei an jeder Seite von einem Engel geschützt wird. Es heißt nicht umsonst, dass die Seele zu Fuß geht. Und für die Ewigkeit, in die die Seele eingeht, ist zu Fuß gehen genau die geeignete Geschwindigkeit. Und weil es viele geschundene Seelen gibt, sind zwei Engel zum Trost und als Helfer dabei. Ich habe in meiner Zeit als Seelenführer sehr viele Seelen begleitet, denen es nicht vergönnt war, sich in Ruhe und Frieden von ihrem irdischen Sein verabschieden zu können. s war eine dankbare Aufgabe. Aber jedes Wesen braucht auch einmal eine andere Arbeit. Und mein Vorgesetzter war das, was man auf Erden wohl einen Stinkstiefel nennt. Er soll übrigens degradiert und versetzt worden sein. Und ich bin wirklich erleichtert, dass Gabriel Geduld mit mir hat.

Gabriel gibt mir ein Mäppchen. Es enthält zwei Dokumente. Das eine ist mein Personalausweis, ausgestellt auf Stella Engel, geboren am 05.01.1991 in Bochum. Und ich bin begeistert wie gut das Lichtbild getroffen ist. Meine Begeisterung steigt fast ins Unermessliche, als ich das zweite Dokument sehe. Es handelt sich um einen brandneuen Motorradführerschein. Er ist selbstverständlich auch auf Stella Engel ausgestellt und trägt als Ausstellungsdatum den 26. April 2012. Während ich meine neuen Papiere betrachte, beobachtet mich Gabriel wohlwollend aber ohne jede Spur von Herablassung. Das kenne ich bisher überhaupt nicht. Ich stecke das Mäppchen in die große Brusttasche der schwarzen Lederjacke, die ich trage.

“ Stella, einen so sprachbegabten Engel haben wir bislang noch nie im Schutzengelseminar gehabt. Du hast so schnell wie niemand zuvor alle Tier- und Menschensprachen gelernt.“ 
“Dafür hattet ihr aber auch noch niemanden im Schutzengelseminar, der ein derart chaotisches Profil entwickelt hat!“ 
Dass Gabriel meinen Gedanken folgen kann, weiß ich. Aber ich wundere mich, dass er überhaupt reagiert und in herzlichem Ton sagt: 
“Öfter was Neues. Und Vielfalt hat noch nie geschadet und macht Freude!“ 
Damit ich mich leicht daran gewöhne, hat Gabriel bisher nach Menschenart mit mir gesprochen. Damit ich aber an Leib und Geist erfahre, dass ich selbstverständlich immer noch ein Engel bin, zeigt er mir die Einzelheiten meines Schutzauftrags in der Art, wie wir Engel kommunizieren. Unsere Verständigung ist eine blitzschnelle Gedankenübertragung. Und auf diese Weise zeigt mir Gabriel im Bruchteil einer Sekunde, wen ich zu beschützen habe, und was sie erlebt hat. Es ist nicht wie in einem Film, in dem man nur hört und sieht, was geschieht.

Ich sehe und höre nicht nur, was Magdalena Zindler, die ich beschützen und deren Leben ich neu ordnen soll, erlebt hat. Ich fühle auch, wie sie den Unfall erlebt und überlebt hat, den sie vor 40 Jahren hatte, und der sie ihr Augenlicht gekostet hat. Ich schmecke die Medizin, die sie für ihren Magen bekommen hat, um ihn von den Nebenwirkungen der anderen Medikamente zu heilen. Ich nehme daran teil, wie sie Punktschrift lernt. Und ich spüre, wie sie den Kontakt zu ihren Mitmenschen, den Tieren und den Dingen ihrer Umgebung erlebt hat. Gabriel zeigt mir natürlich auch einen Teil dessen, was in der nächsten Zeit geschehen wird. Aber davon berichte ich später, wenn es an der Menschenzeit dafür ist. Magdalena ist 45 Jahre alt, so groß wie ich, hat schwarzes Haar und blaue Augen. Sie arbeitet als Übersetzerin für deutsch, russisch, spanisch und englisch. Sie ist ledig und hat keine Kinder. Sie ist Russlanddeutsche und lebte in den ersten fünf Jahren bei ihrer Mutter, die bei dem Unfall, durch den sie erblindete, starb. Danach nahm ihre Tante Olesja sie bei sich auf. Sie lebt inzwischen zusammen mit ihrer Freundin Lea Hafenmeister in einem kleinen Haus, das sie von Olesja geerbt hat. 


Nachdem ich alles, was ich über Magdalena wissen muss, erfahren habe, zeigt mir Gabriel meine eigenen Lebensumstände auf Erden. Ich werde in einer Wohngemeinschaft mit einem anderen Engel in Menschengestalt leben. Sie heißt Raela Liebmann ist als Mensch fünf Jahre älter als ich und arbeitet als Krankenschwester. So weit so gut. Aber ich wundere mich doch sehr darüber, dass ich meine Brötchen als Mensch bei einem Esoterikportal verdienen soll. Nachdem mir Gabriel alles Wesentliche gezeigt hat, lässt er eine Pause entstehen, damit ich mich sammeln kann.
Dann fragt er mich: 
“Hast du noch Fragen, Stella?“ 
“
Ja, ich habe eine Frage, Herr und Meister!“

“Stella, ich heiße Gabriel!“ erwidert mein neuer Vorgesetzter freundlich. 
“Ja, ich habe eine Frage,Gabriel!“
„Na, geht doch!“ 
Der Erzengel sieht mich an und nickt mir zu. Und dabei leuchten seine Augen und sein Heiligenschein besonders freundlich.

“Warum soll ich ausgerechnet in einem dieser Esoterikportale arbeiten?“ 
“Dafür gibt es verschiedene Gründe. Durch diese Arbeit kommst du direkt in Magdalenas Umfeld. Denn dieser Bendix Krämer, der das Portal leitet, ist, wie du gesehen hast, ein Bekannter von Magdalena. Dazu kommt, dass entschieden wurde, diese Szene vom Himmel aus freundlich aber bestimmt ein wenig aufzumischen. Ich bin mir sicher, dass dir der eine oder andere Streich für diese Leute einfallen wird.“ 

Und dann sehe ich etwas, was ich noch nie gesehen habe, und was man auch als Engel sicherlich äußerst selten zu Gesicht bekommt. Auf Gabriels Antlitz zeigt sich ein verschmitztes Lächeln. Obwohl der Schalk in diesem Lächeln deutlich aufleuchtet, sind in diesem Ausdruck keine Spuren von Bosheit oder Schadenfreude zu erkennen. Nur ein kleiner triumphierender Funke und eine Art verspielter Freude leuchtet in seinen Augen auf.Schließlich fragt Gabriel: „Möchtest du sonst noch etwas wissen, Stella?“ 
Ich schüttele den Kopf.“Dann ist es gut! Und denk‘ immer daran, dass du dich jeder Zeit und von überall mit deiner Gedankenkraft an mich wenden kannst.“ 
Ich nicke dem Führer der Cherubim und Seraphinen dankbar zufalls sehr herzlich an. 


Nachdem ich Gabriels Arbeitszimmer verlassen habe, gehe ich zur großen Halle, in der wir verabschiedet und nacheinander zu unseren Erdeinsätzen entsendet werden. Und jetzt wird mir langsam doch mulmig ums Herz.

Vielleicht schreibt Ihr mir, ob Ihr das interessant findet!

Liebe Grüße

Christiane (Paula Grimm bei Texthase Online)

Tante Theas Tod Lit Limbus Geschichten aus der literarischen Vorhölle

Guten Tag Ihr Lieben,
ich mache mein Versprechen wahr, dass ich über das erste Ebook berichte, dass ich mit der neuen Lesefunktion meines iPhones mit meinen langen Texthasenlöffeln gelesen habe. Das Buch von Bettina Unghulesku ist aber nicht nur über iTunes zu haben. Hier geht es zu Tante Theas Tod Lit Limbus Geschichten aus der literarischen Vorhölle bei Amazon. Der Preis beträgt bei allen Shops, z. B. Libreca, ebooks etc. bei 0,99 €.

Die Geschichte

Tante Thea ist 79 Jahre alt. Trotz einiger altersbedingter Wehwehchen lebt sie noch allein in ihrer eigenen wohnung und versorgt sich selbst. Eines Tages begegnet ihr bei einer Einkaufstour eine Angestellte ganz besonderer Art. Und als sie wieder nach Hause zurückkehrt, gibt es einen deutlichen Hinweis darauf, dass an diesem Freitag der Dienstag abhanden gekommen ist. Für Tante Thea gibt es für die Kombination dieser beiden Ereignisse nur eine mögliche Erklärung, sie wird sterben. Sie stellt sich dieser Herausforderung mit dem Lebensmut, den man dafür eben braucht. Sie ruft ihre Tochter an, die alle Verwandten zu Tante Thea ruft, deren sie habhaft werden kann. Sie sagt allen klar die Meinung, zeigt ihr liebevolles Verhältnis zu ihren Enkeln und stellt sich den Erinnerungen aus ihrem harten Leben. Und das alles fügt sich am Ende sinnvoll zusammen. Wie? Das wird hier natürlich nicht verraten!

Mein Fazit

Ich gebe diesem Buch fünf von fünf Sternen. Die Personenzeichnung ist sehr gut und realistisch gelungen. Der Schreibstil ist flüssig, was aber nicht dazu führt, dass das geschriebene am Leser vorbei rauscht oder zieht. So bleibt man bei der Stange, damit die Aufmerksamkeit bei der gegenwärtigen Geschichte und den zahlreichen Unterbrechungen durch die Erinnerungen bleibt. Ich freue mich schon auf die anderen Geschichten mit Tante Thea. Tante Thea: Showdown im Schafstall habe ich mir schon herunter geladen.

Liebe Grüße

Christiane (Texthase Online)

US-Neoliberalismus. – Über die Gemengelage von Libertarismus, Thatcherismus, Objektivismus und Ayn Rand.

Guten Tag Ihr Lieben,

es ist wieder einmal an der Zeit einen Blogartikel zu empfehlen, der für die Qualität eines gesamten Blogs steht. In diesem Beitrag geht es um den Neoliberalismus usamerikanischer Prägung im Vergleich mit anderen neoliberalen Auffassungen, um Überlegungen zur Leistungsgerechtigkeit, die eine Annahme neoliberalistischer Wirtschaft und Politik ist, etc. Ich muss gestehen, dass mir die neoliberalistische Denk- und Handlungsweise des rauen Individualismus, die ihren Ursprung in den USA hat und dort praktiziert wird, bis zur Lektüre dieses Posts kein Begriff war. Selbst lesen, verstehen und denken machen schlau. Der Blog von SalvaVenia und der Artikel US-Neoliberalismus. – Über die Gemengelage von Libertarismus, Thatcherismus, Objektivismus und Ayn Rand.. lohnen sich dafür in besonderer Weise.

Liebe grüße

Christiane (Texthase Online)

Zuhause in Literaturen! – Über die Autorin und Biografin Danny P

Guten Tag Ihr Lieben,

in diesem Post geht es zum zweiten Mal um Aktivitäten von Autoren und Bloggern, die mir positiv aufgefallen sind, und deren Arbeiten ich Euch empfehlen möchte. Ich kenne Daniela Preis u. a., da sie wie ich zu Blautor, Arbeitsgemeinschaft blinder Autoren gehört. Ihr findet wissenswertes über sie also auch auf http://www.blautor.de.
Von Haus aus ist Danny P Buchwissenschaftlerin. Sie arbeitet gegenwärtig auch als Korrektorin und Lektorin. Zuhause in Literaturen ist sie durch ihr Studium, weiterführende Schreibseminare und ihre vielseitige Arbeit als Autorin und Biografin. Ihr aktuelles Buch: Willensstark entstand in Zusammenarbeit mit dem sehbehinderten Sportler Harald Lange und beschreibt vor allem, wie er sich auf den Braveheartbattle vorbereitete und diesen schwierigsten Hindernislauf bestritt. Hier folgen die Daten über das Buch und ein Auszug, den Ihr unter

http://norbertdittmar.weebly.com/uumlber-mich–das-buch.html findet.
„Neuerscheinung – Willensstark
Buchtipp : Geschrieben von Autorin Daniela Preiss

Seit heute ist meine biographische Erzählung Willensstark als eBook erhältlich. Am 24. November erscheint der Titel außerdem als gedruckte Ausgabe.

Die wichtigsten Daten auf einen Blick:

PDF,EPUP UND MOBI ISBN: 978-3-7368-5261-7 2,99 € Taschenbuch 17,7 x 20,9 cm 96 Seiten ISBN : 978-3-9816951-1-3 7,95 €

01.11.2014Erfahrungsbericht über einen sehbehinderten Läufer erscheint

Harald Lange ist nicht nur irgendein Mann. Stark sehbehindert, 34 Jahre alt, lebt er in Bad Homburg. Er arbeitet im Büro, aber auch als Masseur. In seiner Freizeit hat er zuerst die Musik für sich entdeckt und dann, ein paar Jahre später, den Laufsport.

So sieht es aus, mit dem ersten Blick. Aber der zweite verrät noch mehr. Denn Harald Lange ist erfüllt von Tatendrang. Ein Sportler, der das Risiko nicht scheut. Und der das Wort ‚aufgeben‘ scheinbar nicht kennt. Zumindest holt er alles aus sich heraus. Immer. Kämpft wie ein Löwe und rennt noch lange weiter, wenn andere die Strecke schon verlassen haben.

Im März 2014 hat Harald Lange an der BraveheartBattle teilgenommen. Das ist der härteste Hindernislauf in Deutschland. Tauchen, unter Stromzäunen durchkriechen, über Feuerstellen springen … Das alles hat er irgendwie geschafft. Ohne die Hindernisse abschätzen zu können, weil sein Sehvermögen dafür nicht ausreicht.

Ich durfte ihn auf seinem Weg begleiten. Von der Frage, ob er überhaupt für so ein Event zugelassen wird. Über die Vorbereitung, wo es um Training, die richtige Ausrüstung, aber auch um persönliche Schwächen geht. Risiken. Ängste. Keiner ist perfekt. Aber Harald Lange gelingt es sogar, bei der Bundeswehr zu trainieren. Weil er das, was für die BraveheartBattle erforderlich ist, alleine nicht bewältigen kann. Und weil er zu Hause keinen geeigneten Trainingspartner findet.

Er geht beim Rennen an den Start, kommt gut durch. Bis er sich verletzt …

Es war aufregend und für mich, als blinde Biographin, nicht weniger ermutigend, diesen Erfahrungsbericht zu schreiben. Am Anfang wussten wir beide nicht, was dabei herauskommen würde. Aber wir wollten es versuchen – das Rennen und das Buch.

Harald Lange ist ein Mensch, der vielen ein gutes Vorbild gibt. Besonders Behinderten zeigt er auf, dass sie mehr erreichen können, als sie jetzt vielleicht noch denken. Sie müssen nur wollen. Und glauben an das Potenzial, das in ihnen schlummert.

Inzwischen hat sich Harald Lange auch beim Limes Run gezeigt. Ähnlich wie die BraveheartBattle, mit Sicherheit genauso verrückt. Doch auf Dauer kann so ein Hindernislauf für ihn nicht alles sein. Wenn er die erste Hürde gemeistert hat, sucht er sich die zweite. Bleibt niemals stehen. Er braucht eine neue Herausforderung, die ihn wieder antreibt, die ihm Kraft gibt.

Deshalb versucht er sein Glück in wenigen Monaten beim Marathon des Sables, einem mehrtägigen Ultralauf unter extremen Bedingungen. In der Sahara.

Vielleicht schreiben wir dann ja wieder ein Buch.
AUSZUG AUS DEM BUCH …KAPITEL :MEINE SEHBEHINDERUNG

„Meine Sehbehinderung

Meine Augen sind nicht so schlecht, dass ich für die Fortbewegung auf einen weißen Stock angewiesen wäre. Aber ich leide seit meiner Geburt an einer unheilbaren Sehnervathrophie auf beiden Seiten. Konkret wirkt sich das so aus, dass ich auf dem rechten Auge völlig blind bin. Links habe ich ein Sehvermögen von fünf Prozent, mit einem Gesichtsfeld von zirka zwölf Grad.
Jetzt gibt es für mich genau zwei Möglichkeiten: Entweder setze ich mich in eine Ecke und trauere, weil es so ist, wie es ist. Oder ich überlege mir, was ich machen möchte und wie ich meine Ziele verwirklichen kann. Die Behinderung halte ich nur für einen Faktor unter vielen. Und nicht einmal für den schlimmsten von allen, denn ich kenne sie, ich kann sie einschätzen, ja ich lebe mit ihr. Während die anderen häufig nicht wissen, was sie mir zutrauen können. Deshalb darf ich körperlich nicht so arbeiten, wie ich mir das vorstelle. Dafür, so argumentieren die Leute, sehe ich zu schlecht. Und für andere Dinge sehe ich zu gut. Interessant! Kann ich bitte selbst entscheiden, wozu ich in der Lage bin? Nein, das ist so nicht gewollt. Im Gegenteil: Ich lege bei einer Bewerbung ein EDV[…]“

Auszug aus: Daniela Preiß. „Willensstark.“ iBooks.“

Die Arbeit von Danny P umfasst wie oben bereits erwähnt nicht nur Biografien. Romane, die in unterschiedlichen Sportmilieus spielen, interessieren sie sehr. Doch erster Roman hat mit sportlichen Umfeldern nichts zu tun. Das Buch über die Studentin Madlen, die sich in ihren Professor verliebt, und deren Leben sich durch diese Liebe vollkommen verändert, erschien im Jahr 2010 unter dem Titel Süßer Wahnsinn. Informationen über diesen Roman und ein Auszug aus einer Pressemeldung gibt es unter

http://blautor.de/vita-und-werke/daniela-preiss/suesser-wahnsinn.htm.
Ich wünsche Euch gute Unterhaltung mit den Büchern von Danny P und viel Erfolg und Vergnügen mit anderen Büchern und Euren eigenen Arbeiten!

Liebe Grüße

Christiane (Texthase Online)
PS: Es gilt wie immer: „Nur selbst lesen und selbst denken machen schlau und bringen Freude! 😉