Auch Bücher suchen ein Zuhause! – Drei Exemplare von Orca: Zeit der Schatten gehen auf Reisen!

Guten Tag Ihr Lieben,

die Amanda, die von denen, die sie lieben, Orca genannt wird und ich, wir stellen bedauernd fest, dass sich bislang niemand an eine Rezension gewagt hat. Das bedeutet, dass nach wie vor drei kostenfreie Exemplare von Orca: Zeit der Schatten, ein neues Zuhause suchen. Wer in seinem Bücherregal noch ein Plätzchen für ein Taschenbuch im Umfang von 272 Seiten frei hat, kann sich bei mir via Mail melden. Damit das Büchlein zu Euch findet, brauche ich Eure Adresse, um das Buch auf die Reise zu Euch zu schicken.

Eine gültige Postanschrift ist die einzige Bedingung, die Ihr erfüllen müsst, um das Buch zu bekommen. Über eine kurze Rückmeldung nach der Lektüre hier im Blog, auf http://www.facebook.com/paulagrimm20013 würde mich sehr freuen! Es gilt wie leider immer, wer zuerst kommt, mahlt zuerst!

Und jetzt noch einmal etwas über das Buch, denn es kann ja sein, dass auch Neuleser auf diesen Artikel stoßen.
„Sie heißt Amanda Swantje Raufer, ist 1.98 m groß. Sie wird von ihren Freunden Orca genannt, da das Wasser ihr Element ist. Ihr Leben wird überschattet von einem Familiengeheimnis, einem Todesfall, in den sie verwickelt war und einem Brandunfall. Aber es geht nicht nur darum, wie sich EKatastrophen und Elend unterschiedlichster Art aneinander ketten. Es geht auch um Lebensmut, Freundschaft und Treue. Altersempfehlung ab 16 Jahre.“

Liebe Grüße

Christiane (Paula Grimm bei Texthase Online)

Aus Paula Grimms Federmäppchen geplaudert: Orca: Zeit der Schatten: 03. Mit siebzehn hat man noch Träume!

Guten Tag Ihr Lieben,

bedauerlicherweise weiß ich nicht mehr, welche der Schauspielerinnen es gesagt hat, aber eine der beiden Hepburns soll gesagt haben: „Wenn wir wollen, dass unsere Träume Wirklichkeit werden, müssen wir uns entschließen aufzuwachen.“ Und ich bin aufgewacht und zwar vor siebzehn Jahren, als ich die erste Szene des Orcaprojekts nach vier Monaten Pause als Datei geöffnet, gelesen und entschieden habe, daraus einen Roman zu machen. Dieser Post handelt von den Träumen, die sich bereits erfüllt haben, also Wirklichkeit geworden sind und von denen, die noch Träume sind, die auf ihre Verwirklichung warten.

„Mit siebzehn hat man noch Träume.
Da wachsen noch alle Bäume
In den Himmel der Liebe!“ So heißt es in einem bekannten Schlager. Und es stimmt. Nicht nur, dass ich noch träume. Ich liebe auch. Denn ich liebe das Schreiben seit ich schreiben kann. Das sind schon wesentlich mehr als siebzehn Jahre. Aber ich habe im Jahr 1998 das Schreiben auf neue Weise lieben gelernt. Denn ich habe mich nicht nur für den Roman entschieden, sondern auch dafür, nicht mehr alles wegzuwerfen oder zu löschen, wenn mir nicht sofort einfällt, was zu verbessern und wie das Geschriebene zu verwenden ist. Also wurde ich vor siebzehn Jahren in gewisser weise wirklich zur Autorin.
Sehr lange schien der Traum zur Fertigstellung des ersten eigenen Buches ein ewigwährender Albtraum Zi sein. Zunächst waren einfach andere Dinge wichtig. Ich hatte mein Studium zu beenden und gönnte mir die Zeit für das Schreiben nicht. Das galt auch, als ich zu promovieren versuchte. Zwischenzeitlich waren meine Aufzeichnungen auch dem großen Datenverlust zum Opfer gefallen, bei dem mein kaputtes Notebook auch Disketten zerstörte. Also ab 2004 noch einmal alles auf Anfang. Als ich dann ab 2005 begann als freie Texterin und ab Mitte 2006 auch als Lebensberaterin zu arbeiten, schaffte ich es lange Zeit nicht, das Schreiben regelmäßig in meinen Alltag einzufügen.

Doch 2011 schien sich meine Situation auch bezogen auf die Schreibarbeit endlich zu verbessern. Meine Hauptauftraggeberin wollte einen Verlag gründen und Orca: Zeit der Schatten veröffentlichen. Und ich hatte es geschafft, im ersten Halbjahr dieses Jahres die erste Fassung fertigzustellen. Aber bis 2013 wartete ich vergebens darauf, dass der Verlag endlich gegründet und auf arbeitsfähige Beine gestellt würde. Doch im September 2013 gab ich auf als Webtexterin zu arbeiten und auf die Publikation meines Buches zu warten. Ich legte das Projekt bis April 2014 sogar ganz auf Eis. Ich fand eine andere Autorin, mit der ich eine Kooperation vereinbarte, bei der wir uns auf gegenseitiges, kostenfreies Korrektorat einigten. Mein Buch wurde nicht sorgfältig behandelt, sodass sich der Mut bei Epubli selbst zu veröffentlichen als Übermut erwies. Der erste Publikationsversuch misslang, denn ich musste das Buch offline setzen.

Da ich in den letzten vier Jahren mehrfach an andere Verlage geschrieben habe, wusste ich, dass es nicht einfach werden würde. Ich bekam viel Lob auch aus berufenem Munde. Aber niemand wagte sich das Projekt zu publizieren. Also wandte ich mich im Mai diesen Jahres an den windsor-Verlag, obwohl das eine Investition bedeutete. Ein anständiges Korrektorat hätte4 ich fast so teuer bezahlen müssen. Ich musste keine Mindestanzahl an Büchern kaufen, es gibt Zuschussverlage, die das Siebenfache fordern, die Beratung war ausgezeichnet und alles ging schnell und einfach von der Hand.

Träume, die sich erfüllt haben sind, dass das Buch fertig geworden ist und veröffentlicht werden konnte. Es gibt eine gedruckte Version und immer mehr Ebookvarianten. So konnte ich heute feststellen, dass Orca jetzt auch im Epub-Format bei

http://www.buecherkobold.de/details/9781627843935/Orca-Paula-Grimm/ erhältlich ist. Auch das Cover ist richtig schön geworden.

Natürlich träume ich davon, dass das Buch Leser findet, dass ihm nach und nach noch mehr Bücherquellen erschlossen werden. Darüber hinaus träume ich natürlich von der Fertigstellung es Felicitasromans, das dann vielleicht einen so genannten Publikumsverlag findet, sodass es leichter wird mit der Veröffentlichung. Und dann liebäugele ich schon mit einer Fortsetzung von Orca, denn das Ende ist ja offen, und ich habe Ideen, wie es weitergehen kann. Es gibt also viele Gründe zu träumen und immer wieder aufzuwachen! 😉

Liebe Grüße

Christiane (Paula Grimm bei Texthase Online)

Aus Paula Grimms Federmäppchen: Orca: Zeit der Schatten: 02. Am Anfang war ein Schla g

Guten Tag Ihr Lieben,

wie fängt man damit an Lesern und Autorenkollegen Einblicke in das eigene Federmäppchen zu geben, nachdem im ersten Artikel eine kleine Skizze über die Serie, aus Paula Grimms Federmäppchen geplaudert, aufgezeigt wurde? Ich habe mich dazu entschieden, Euch die Szene, die den Ausgangspunkt für den Roman Orca: Zeit der Schatten bildete, in ihrer endgültigen Version als Auftakt zu präsentieren.

Die Szene entstand im Jahr 1998 und war das Ergebnis einer kreativen Auseinandersetzung mit einem Konflikt, den meine älteste Schwester mit ihren beiden Töchtern und ihrem Sohn, der der Jüngste ihrer Kinder ist, hatte. Allerdings wurde in dem Konflikt, den ich in meiner Familie beobachtete, Gott sei Dank nicht geschlagen. Die Szene war also von Anfang an eine überspitzte Darstellung.

Nachdem ich diese Szene als Vorlage für eine Kurzgeschichte aufgeschrieben hatte, ließ ich sie etwa vier Monate unbeachtet auf der Festplatte meines Notebooks. Als ich sie schließlich noch einmal las, hatte ich zunächst nur das unbestimmte Gefühl, dass das nicht alles sein konnte. Und da die Beteiligten in der Urfassung noch nicht einmal Namen hatten, sprangen mich nach der Lektüre die Namen an. So wurde aus dem sehr großgeratenen Mädchen, das ich im Sinn hatte, Amanda, aus ihrer Mutter Regina, aus der jüngeren Schwester Rika und aus dem Nesthaken, der er im Roman nicht blieb, Dian. Und die Namen erwiesen sich augenblicklich als Schlüssel. Denn Amanda bekam ein Gesicht, ein verbranntes Gesicht und vieles mehr.

Hier kommt jetzt erst einmal die Kurzfassung des Romans in Gestalt des Klappentexts, bevor dann die erste Szene des Romans folgt. KLAPPENTEXT

Sie heißt Amanda Swantje Raufer. Aber die Menschen, die sie lieben und schätzen, nennen sie Nixe oder Orca. Denn das Wasser ist ihr Element, und sie verfügt nicht nur körperlich über Größe und Kraft. Amanda verfügt über die Fähigkeit sich durch alltägliche Tätigkeiten zu erden und gewinnt ihre Energie aus dem Strom, gegen den sie schwimmt. Aber reichen ihre eigenen Fähigkeiten und die Zuneigung ihrer Lieben aus, um den Schatten, die ein Familiengeheimnis, ein Todesfall und die Folgen einer schweren Verbrennung auf ihr Leben werfen, zu überleben? Amandas Geschichte handelt davon, wie sich unterschiedliche Schrecken suchen, finden und miteinander verknüpfen aber auch von Treue, Verständnis, Liebe und Mut.

„Nach dem Mittagessen am Palmsonntag sitzen Amanda und Rika in ihrem Zimmer. Rika bastelt eine Geburtstagskarte. Und Amanda liest. Dian lungert im Wohnzimmer herum. Er langweilt sich absichtlich, um auf dumme Gedanken zu kommen. Schließlich rennt er die Treppe hin- auf, reißt die Tür zu Reginas Arbeitszimmer auf und brüllt: „Guck mal, Mama, was die Rika gemacht hat. Sie hat Papas Lieblings-CD von den drei Tenören in vier Stücke gebrochen!“ – „Hier kann man noch nicht mal in Ruhe telefonieren!“ Beide kommen die Treppe heruntergerannt.
Noch mit dem Telefon in der Hand stürzt Regina in Amandas und Ri- kas Zimmer und schlägt Rika ins Gesicht. Amanda fühlt den Schlag, als sei sie es, die geschlagen wird. Amanda springt auf und schlägt Regina mit ihrer Linken, mit ihrer Arbeitshand, ebenfalls mitten ins Gesicht. Ihr Gegenschlag bringt Amanda schlagartig zu Bewusstsein, dass sie noch nie hat mit ansehen müssen, wie Regina Rika geschlagen hat. Aber das bedeutet selbstverständlich nicht, dass Regina ihre Hand noch nie gegen Rika erhoben hat. Amanda weiß in diesem Moment natürlich wieder, wie es ist, wenn Regina schlägt. Als sie früher Amanda geschlagen hat, hat sie es nie bei einem Schlag bewenden lassen. Das ist lange her, aber nicht lange genug, um in Vergessenheit geraten zu sein. Seit Amanda aus der Klinik für Verbrennungsopfer zurückgekommen ist, hat Regina sie nicht mehr angefasst und auch nicht mehr geschlagen. 85
Zunächst stehen sich Regina und Amanda nach dem Schlagabtausch wie angewurzelt gegenüber. Es ist nicht das erste Mal, dass sie einander gegenüberstehen und dass Amanda dabei den Eindruck hat, als ob sie ihre Mutter zum ersten Mal sieht. Aber diesmal ist es keine der Fremdhei- ten, die sich zwischen Müttern und Töchtern einstellen können. Sie ste- hen sich nicht als Mutter und Tochter gegenüber. Zum ersten Mal springt das Schloss der Kette auf, die sie auf Gedeih und Verderb als Mutter und Tochter aneinander fesselt. Regina bemerkt nichts. Sie denkt wahrschein- lich über eine Strafe nach oder ist mit etwas ganz anderem beschäftigt. Es ist eine Chance. Amanda streckt Regina ihre linke Hand entgegen. Damit sollen sich ihre linke und Reginas rechte Hand versöhnen können. Regina reagiert nicht. Wahrscheinlich hat sie einfach immer noch nichts bemerkt. Darum spricht Amanda sie an: „Es tut mir wirklich leid, was passiert ist. Ich wusste aber in diesem Augenblick nicht, ob es mit deinem einen Schlag zu Ende sein würde. Schließlich stand Dian auch noch triumphie- rend bei dir.“ Regina reagiert immer noch nicht. Amanda zieht ihre Hand zurück und steckt beide Hände in die Hosentaschen.
Plötzlich zittert Regina. Es ist keine Angst. Es ist eine Mischung aus Zorn und gekränkter Eitelkeit. „Es soll die Hand zu Stein werden, die sich gegen Vater oder Mutter erhebt!“
Da schnappen die Schlösser der Kette augenblicklich wieder zu. „Und was wird aus einer Hand, die sich gegen ein unschuldiges Kind erhebt?“ Regina gibt keine Antwort und wendet sich ab, um nach oben in ihr Ar- beitszimmer zu gehen und mit Bernulf zu telefonieren, der wenig später von einem Besuch bei seinen Eltern zurückkommt.
Er kommt direkt in die Küche, wo Amanda auf ihrem Platz sitzt und Cola trinkt. Er zündet sich in aller Ruhe eine Zigarette an. Amanda will aufstehen, um einfach wegzugehen. „Bleib gefälligst sitzen!“
Amanda gehorcht, denn sie nimmt ganz plötzlich etwas wahr, das nicht in diese Küche und in diese Zeit gehört, das aber über eine Echtheit und Deutlichkeit verfügt, die sie nicht einfach ignorieren kann, und für das es unwichtig ist, wann und wo es sich Bahn brechen kann. Es riecht nach Keller. Und Amanda hört die stampfenden Geräusche der Maschinen der Schlosserei, wie sie sie früher in dem Haus in Hinterwall gehört hatte. Dann ist es stiller, und sie hört nur das Summen einer Kamera. So plötz- lich wie die Eindrücke auf sie einstürzen, so plötzlich sind sie auch wieder verschwunden.
„Dass du jetzt schon deine Mutter schlägst, geht wirklich zu weit!“ – „Regina hat Rika geschlagen, obwohl die gar nix gemacht hat, das geht 86
doch wohl auch zu weit, oder?“ – „Das geht dich nichts an!“ – „Die Rika ist meine kleine Schwester. Ich pass doch nur so gut es geht auf sie auf.“ Amanda steht vorsichtshalber auf und lässt Bernulf nicht aus den Augen.
„Es soll die Hand zu Stein werden, die sich gegen Vater oder Mutter erhebt!“ – „Und was wird aus der Hand, die sich gegen ein unschuldiges Kind erhebt?“
Amanda ballt ihre linke Faust und betrachtet sie, als erwarte sie, dass sie langsam versteinern würde und abfallen müsste. Aber auch, als Bernulf auf ihre linke Faust starrt, ändert sich nichts. Denn die Hand, die zur Faust geballt ist, bleibt, was sie ist, eine Hand, die zur Faust geballt ist.
„Es soll die Hand zu Stein werden, die sich gegen Vater oder Mutter erhebt!“ Als Bernulf das noch einmal sagt, hat seine Stimme einen leicht bittenden Unterton.
„Was regst du dich denn so darüber auf? Halt dich doch einfach raus. Ihr ist doch sowieso nichts passiert, außer, dass sie ein blaues Auge hat. Ich stand ja im falschen Winkel und es war ja mehr so’n Reflex. Wie sagen die Erwachsenen immer? – Die Hand ist ausgerutscht!“ – „Jetzt bist du wohl auch noch stolz darauf und ärgerst dich, nicht noch mehr angerich- tet zu haben!“ – „Nee, ich bin überhaupt nicht stolz darauf, und ich bin froh, dass nicht mehr passiert ist, gerade der Rika!“ – „Warum entschul- digst du dich dann nicht einfach anständig bei deiner Mutter?“ – „Ich werd mich bei ihr entschuldigen, aber erst, wenn sie sich bei der Rika entschuldigt.“ – „Auch noch Bedingungen stellen!“ – „Ich will bloß nicht, dass es für die Regierung, Rika, Dian und dich so aussieht, als ob ich das in Ordnung finde, was Regina getan hat, wenn ich mich entschuldige, ohne dass Regina sich vorher bei der Rika entschuldigt, sieht es doch so aus, als ob Regina Rika zu recht geschlagen hat.“ – „Es hat keinen Zweck, mit dir vernünftig reden zu wollen. Hau ab! Und komm mir heute nicht mehr unter die Augen!“ – „Das mach ich doch immer gern. Ich hab sowie- so ’ne Verabredung!“ – „Mit wem denn?“ – „Mit dem, den du totgesagt hast, und der hoffentlich deshalb richtig viel länger lebt!“
Als Amanda aus der Küche geht, ruft Bernulf ihr noch nach: „Aber für dich lass ich mir noch was einfallen!“
Amanda zieht sich eilig die Inlineausrüstung an, gibt ordentlich Fersen- geld und fährt einen Umweg bis zu Charlottes Café.“
Die Schilderung dieses Erlebnisses ist zwar der Ausgangspunkt für den Roman. Aber die Schilderung hat sich im Verlauf der Zeit nicht nur bezogen auf die Namen geändert. So war die Beschreibung ursprünglich in der Vergangenheitsform und nicht wie in der Endfassung im Präsenz geschrieben. Der Grund dafür ist, dass ich diejenigen Erlebnisse, die sich Amanda immer wieder in Erinnerung rufen und sich auf diese Weise im wahrsten Sinne des Wortes vergegenwärtigen im Präsenz darstelle. Und dieses Ereignis zählt dazu.

Und gewandert ist diese Szene in den letzten 17 Jahren auch. In der endgültigen Fassung findet Ihr sie im neunten Kapitel, dessen Titel, der Todesfall des Froschkönigs, lautet. Bezogen auf meine Arbeit ist sie trotz der Wandlungen, die sie erfahren hat, und obwohl es seine Zeit gedauert hat, bis ich für sie den endgültigen Platz gefunden hatte, die wichtigste Szene. Auch in der Geschichte ist sie sehr bedeutsam. Allerdings bezeichne ich sie bezogen auf den Plot nicht als die wichtigste Szene. Ich bin zu der Überzeugung gelangt, dass alle Passagen, die im Präsenz geschrieben sind, wichtig für den Roman sind, dass es aber keine Hierarchie unter ihnen gibt.

Dieser Schlagabtausch ist für mich ein gutes Beispiel dafür, wie sehr es sich lohnen kann, Texte einfach einige Zeit liegen zu lassen und später der Intuition zu folgen, indem man sie wieder aufgreift und nach Gefühl und nach bestem Wissen und Gewissen verändert.

Siebzehn Jahre sind eine lange Zeit. Und inzwischen finden Autoren, Journalisten und Leser die Regel wichtig, dass auch Romane in einem Zug geschrieben und entsprechend auch gelesen werden sollen. Vier aber höchstens sechs Monate lautet die Devise bei vielen lesenden und schreibenden Zeitgenossen. Warum das mit Orca: Zeit der Schatten, so lange gedauert hat, warum mich das nicht stört, und was das meiner Ansicht nach für die Leser bedeutet, davon handelt der nächste Artikel.

Wer sich für Orca: Zeit der Schatten, interessiert, findet alle Daten unter https://texthaseonline.com/bucher-von-paula-grimm/.

Liebe Grüße

Christiane (Paula Grimm bei Texthase Online)
PS: Ihr findet mich mit dieser Serie und andderen Texten auch bei http://www.fischundfleisch.com.

Mehr Barrierefreiheit in der Kultur für Gehörlose und Blinde!

Guten Tag Ihr Lieben,

diejenigen, die diesen Blog schon länger verfolgen, wissen, dass mir die Themen Kultur, Barrierefreiheit und Schwarmfinanzierung (crowdfunding) am Herzen liegen. Aus diesem Grund möchte ich Euch http://www.startnext.de/barrierefrei
ans Herz legen. Zunächst braucht dieses Projekt, das in München gestartet wurde, Fans. Unter dem genannten Link kann man sich bei Startnext registrieren und Fan werden. Das bedeutet nicht, dass man sich auch an der späteren Finanzierung beteiligen muss. Bei deisem Projekt soll es um die Verbesserung der Teilhabe an kulturellen Veranstaltungen für Blinde und Gehörlose gehen. Dazu gehört u. a. die Verwirklichung des Films, lautlos aber nicht sprachlos mit Untertitelung und Audiodeeskription. Geplant ist auch der Druck eines Handbuchs zum Thema Barrierefreiheit für Blinde und Gehörlose in der Kultur, das sich mit den Besonderheiten der Erstellung von Untertitelung und Audiodeskription von Filmen sowie der Produktion von Audioguides befassen wird. Weitere Informationen findet Ihr unter dem oben genannten Link. Dazu gehört auch die Beschreibungen der Dankeschöns, die Ihr bekommt, wenn Ihr im weiteren Verlauf des Projekts zu den Finanziers des Crowdfundings gehört. Insgesamt werden für das Projekt 17.000 € benötigt.

Liebe Grüße

Christiane (Texthase Online)
PS: Vielleicht hört mein Computer auf im Formular für die Einstellung des Profils bei Startnext zu hängen! #missbilligend

]category Barrierefreiheit (Web und Technik), Internetshops und Webseiten]

025. Gut‘ Buch bloggen will Weile haben und verträgt Themenvielfalt! (Buchbloggerei)

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

spät kommt sie, die Zusammenfassung der Woche, aber sie kommt. Und in dieser Woche musste ich mich zur Ruhe und zur Ordnung rufen, damit ich nichtt ungeduldig werde. Fast wären die Pferde mit mir durchgegangen, und ich hätte meinen gesamten Kapitelvorrat auf einmal verschossen und auf http://www.paulasromantik.com eingestellt. Inzwischen bin ich froh, dass ich das nicht getan habe. Denn ich bin mir sicher, durch diesen „blinden Aktionismus“ wären die Besucherzahlen auch nicht explodiert. Vor einer halben Stunde konnte ich lesen, dass 78 Besucher Paulas Romantik besucht haben. Am vergangenen Freitag lag die Besucherzahl bei 37 Besuchen. Zu diesem Thema habe ich zwei Beobachtungen gemacht:
1. Am Dienstag war der einzige Tag der Woche, an dem keine Besucher den Blog mit den beiden Romanprojekten besucht haben.

2. Offenbar werden die Besuche von Abonnenten nicht gezählt. Ich komme darauf, da ich mindestens zweimal eine Reaktion auf einen oder mehrere Beiträge, z. B. ein Reblog oder ein Kommentar, bekommen habe, ohne dass später die Statistik der Besucherzahl ein Plus verzeichnete. In diesem Zusammenhang bedanke ich mich bei allen Besuchern für die Verdoppelung der Besuche und bei all denen, die fleißig kommentieren und verteilen, z. B. Neko.

Beide Projekte haben jeweils zwei Kapitel dazu bekommen. Auch Bonusmaterial habe ich eingestellt. Und es gibt die beiden neuen Kategorien Engelroman/Erlebniswelt und Felicitasroman/Erlebniswelt. Bieten die beiden Kategorien, in deren Titel Bonusmaterial steht, eher dazu Wissenswertes anzubieten, so wird im Bonusmaterial des Engelbuches ein Artikel über Blindenführhunde eingestellt, haben die Kategorien mit dem Zusatz Erlebniswelt im Titel unterhaltsamen Charakter. Spaß muss auch sein! Ich denke nicht, dass es des Guten zu viel ist. Ganz uneigennützig ist die Anreicherung des Blogs mit unterschiedlichen Posts zu Themen, die den Hauptfiguren Freude machen und für sie wichtig sind, natürlich nicht. Denn Hintergrundinformationen helfen nicht nur Lesern, sondern sie helfen auch mir, mir wichtige Themen zu vergegenwärtigen. Und auch mir machen Themen wie Mercedes Sosa und ihre Musik große Freude und bereichern meinen Schreiballtag. Und wer gar nicht stöbern möchte, braucht nur auf die Überschriften zu achten, wenn er ausschließlich die Kapitel der Romane oder eines Romans lesen möchteUnd die beiden Seiten mit dem aktuellen Stand der Romanprojekte gibt es ja auch noch.

Auch ich habe fleißig Inhalte verteilt. Doch mir ist klar, dass ich einfach Geduld haben muss. Das gilt auch für die Suche nach Partnern. Und ich weiß, was ich zusätzlich zu dem, was ich bislang getan habe, tun muss. In der nächsten Woche sollte ich unbedingt einen Artikel auf http://www.firmenpresse.de veröffentlichen und die beiden Angebote von Bloggerinnen nutzen, die mir eine Veröffentlichung einer Kurzformstellung meiner Arbeit versprochen haben, da ich für sie auch schon Werbung gemacht habe.

Da ich aber bezogen auf die Frage, ob ich genug veröffentliche, keineswegs vollkommen beruhigt bin, überlege ich hin und her, ob ich nicht auch Orca: Zeit der Schatten kapitelweise und auf einer Unterseite von http://www.paulasromantik.com publizieren soll. Es ist ja fertig und bedarf nur noch einiger Korrekturen, die ich Schritt für Schritt, von Kapitel zu Kapitel und von Tag zu Tag machen Und wenn es fast vollständig eingestellt ist, könnte ich es bei https://bloggingbooks.de veruschen. Das ist das Onlineportal, bei dem geblochte Inhalte zu Büchern werden können. Aber nächste Woche weiß ich dazu mehr.

Ich wünsche Euch viel Vergnügen mit geblochter Literatur und viel Erfolg bei Euren Projekten!

Liebe Grüße

Christiane (Paula Grimm bei Texthase Online)

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Verbrechen und Ermittlungen auf altchinesisch (Buchschatztruhe

Guten Tag Ihr Lieben, ich hatte es ja versprochen, dass ich die Buchschatztruhe nach und nach fülle. Und damit der Fortschritt auch auffällt, fange ich gleich mit einer Buchserie an, die mir sehr gefallen hat. Ich muss auch zugeben, dass ich ein Fabel für historische Kriminalfälle habe, und dass ich eine passionierte Serienleserin bin. Die Serie über den in seiner Zeit bekannten Richter Di habe ich vor mehr als zehn Jahren gelesen. Denn meine Patin hatte die Buchreihe mit den Romanen und Erzählungen von Robert van Gulik, die als Gesamtausgabe im Diogenes-Verlag herausgegeben wurden. Diese Serie ist in dieser Form nicht mehr erhältlich. Aber die Bücher sind gebraucht und als Restposten noch zu haben. Der Autor Robert Hans van Gulik wurde am 09. August 1910 in Zutphen in den Niederlanden geboren und starb am 24. September 1967 in Den Haag. Einen Teil seiner Kindheit und Jugend verbrachte er in Indonesien, wo er seine Leidenschaft für asiatische Sprachen und Kulturen entdeckte. Van Gulik war Sinologe, Schriftsteller, Zeichner, Diplomat und Musiker. Zusätzlich zu den Romanen und Erzählungen über Richter Di verfasste er z. B. auch wissenschaftliche Texte. Im Netz gibt es weitere Informationen über Robert van Gulik bei Wikipedia. Richter Di Die Erzählungen und Romane über den berühmten Richter Di basieren auf Originalfällen aus dem 7. Jahrhundert nChr. Für diese Zeit interessierte sich der Sinologe Robert van Gulik besonders. Die Bücher sind um Nachbildungen von Holzschnitten, wie sie in jener Zeit in China angefertigt wurden, ergänzt. Der erste Band, den ich gelesen habe, war, der Wandschirm aus rotem Lack. Und wenn ich mich recht besinne, ist das auch der Roman, mit dem die Serie tatsächlich begann. Richter Di ist zunächst ein junger Richter. Seine Arbeit führt ihn, wie es in China damals für Richter üblich war, in sehr verschiedene Regionen des Reichs. Den Richtern oblag es in dieser Zeit, sowohl die Ermittlungen zu führen, als auch die Urteile zu sprechen. Der Richter ist eine große Persönlichkeit, die Menschen für sich und seine Arbeit einnehmen kann, und der es versteht, Arbeit sinnvoll zu delegieren. So findet er in drei ehemaligen Verbrechern tatkräftige Unterstützung bei der Ermittlungsarbeit in sehr komplizierten Fällen. Ein Taschendieb, ein Einbrecher und „Safeknacker“ sowie ein erfahrener Kämpfer, der an Robin Hood erinnert, hängen ihre Berufe an den Nagel und stellen Richter Di ihre Fähigkeiten und Kenntnisse zur Verfügung. Die Fälle des Richter Di sind nach wie vor in verschiedenen Ausgaben verfügbar. Es gibt sie beispielsweise in zahlreichen Versionen bei Amazon. Spannend und mit viel Zeit- und Lokalkolorit sind diese Bücher eine gute Unterhaltung. Zu den Holzschnitten kann und mag ich nichts sagen. Ich wünsche gute und interessante Unterhaltung mit Bildern und Geschichten aus dem alten China! Liebe Grüße Christiane (Texthase Online) PLinkempfehlungen: Robert van Gulik bei Wikipedia Die Fälle des Richter Di

Nachrichten von der Arbeitsfront

Guten Tag Ihr Lieben,

bevor ich also umziehe und möglicherweise einige Tage nicht online sein Kann, gibt es zumindest doch noch die Neuigkeiten, die sich seit vergangenen Mittwoch ergeben haben. Am Mittwoch den 18. Juni 2014 hatte ich um 15.00 Uhr das Bewerbungsgespräch beim Blinden- und Sehbehindertenverband Nordrhein: http://www.bsvn.org. Ich hatte einen Knopf aber Gott sei Dank keine Schraube locker, so dass auch ich für meine Verhältnisse ruhig und aufgeschlossen war. Bei diesem Gespräch war Frau Hollerbach von derFrankfurter Stiftung für Blinde und Sehbehinderte dabei, denn die Stiftung ist die Trägerin der zweijährigen Maßnahme, bei der ich zur PR-Juniorberaterin weitergebildet werden soll. Zu den Gesprächspartnern gehörten außerdem noch der Geschäftsführer und der Vorsitzende des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Nordrhein. Was sehr ungewöhnlich und angenehm war, war, dass wir nicht mit „stillem Wasser“ abgespeist wurden. Der Tisch im kleinen Konferenzraum war als Kaffeetafel eingedeckt. Und es gab einen sehr guten Kaffee und Stückchen. In dem Gespräch, das eineinhalb Stunden dauerte, haben sich alle drei Parteien einander ausführlich und persönlich vorstellen können. Und ich wurde mit der Auflage entlassen, mich bis Freitag zu entscheiden, ob ich gern Volontärinn werden möchte oder nicht. Ich habe mich dafür entschieden und meine Entscheidung am Freitagmorgen telefonisch mitgeteilt. Gestern erhielt ich dann den Anruf, dass der BSVn bereit ist, mich als Volontärin zu nehmen. Wenn ich die Finanzierung für die Hilfe zum Lebensunterhalt vom Jobcenter bekomme, beginnt die Maßnahme im Oktober. In den nächsten Wochen bekomme ich den Vertrag der Stiftung zugesendet. Aber jetzt ziehe ich erst einmal um. Zwei oder drei Wochen vor dem Beginn der Maßnahme gibt es dann noch ein Gespräch über die genaue Ausgestaltung der Maßnahme. Da kann jeder noch einmal sagen, was er oder sie will, und was ihm oder ihr wichtig ist. Ich denke, ich habe eine gute Position bei meinem Kostenträger, denn ich habe einen Volontärplatz, die stiftung will mich auch für die Maßnahme, kommt für die Arbeitsausstattung auf.

Ich denke, ich habe eine gute Figur gemacht und meine „Blindengestik und -mimik“, die ja überhaupt nicht gehen in der Öffentlichkeit und der Öffentlichkeitsarbeit sind mir nicht zum Verhängnis geworden wie zuvor mehrfach befürchtet. 😉 Es gab sie an diesem Nachmittag einfach nicht, war wie weggeblasen.

Und was kommt jetzt? Jetzt kommen der Umzug, die Gespräche mit dem Jobcenter und das Camp des NaNoWrimo (National Novel Writing Month), denn das Felicitasprojekt sollte so weit als möglich vorangehen. Im November schaffe ich es bestimmt nicht teilzunehmen. Und vielleicht bekomme ich es ja bei meinem zweiten Anlauf hin 50.000 Worte zu schreiben. Orca: Zeit der Schatten als Ebook, http://www.epubli.de/shop/buch/37750, soll ja auf Dauer nicht alleine bleiben.Außerdem muss dieses Buch ja auch noch umformatiert werden, dass es als Druckversion erscheinen kann. Natürlich halte ich Euch über alles, was sich beruflich tut, auf dem Laufenden. Das ist vor allem aber nicht nur für die Texter und Autoren von Euch interessant. Alles erdenklich Gute, privat und beruflich!

Liebe Grüße

Christiane (Texthase Online)

Empfohlene Links:
Blinden- und Sehbehindertenverband Nordrhein: http://www.bsvon.org Frankfurter Stiftung für Blinde und Sehbehinderte: http://www.sbs-frankfurt.de Orca: Zeit der Schatten: http://www.epubli.de/shop/buch/37750