Ich wünscht‘ ich wär‘ ein Huhn!

Guten Tag Ihr Lieben,

es gibt so’ne und solche Tage. Und es gibt Tage, an denen man gar nicht weiß, ob es nun son oder solch ein Tag ist, denn der Wurm ist drin, und man weiß nicht, wo einem der Kopf steht. Nichts hat einen Sinn an so’nen oder solchen Tagen. Und wie sich das erst anfühlt! Da hilft nur, sich selbst den Kopf zurecht zu setzen und zu versuchen schreibend auf andere Gedanken zu kommen. Den Dingen aber so gut als möglich auch auf den Grund zu gehen, das gehört natürlich auch dazu.

Reinhard May singt: „An manchen Tagen wünscht’ ich, ich wär’ mein Hund!“ Ich habe Hunde von Herzen gern. Aber gerade an den Hundstagen will ich kein Hund sein. Obwohl es selbst den Hühnern in artgerechter Haltung wahrscheinlich auch zu heiß ist, denke ich mir: „Ich wünscht’ ich wär’ ein Huhn!“

„Ich wünscht’ ich wär’ ein Huhn. Ich hätte nicht viel zu tun. Ich legte jeden Tag ein Ei und Sonntags auch mal zwei!“ Das würde dann bedeuten, dass ich mich nicht umsonst und auch noch vergebens mit der Formatierung von Ebooks herumschlagen müsste. Denn vor allem wäre ich ja ein blindes Huhn, dass ja zumindest auch mal ein Korn, „einen Korn“ oder Beides findet. – Na, immerhin! Wahrscheinlich bliebe mir dann auch der Neid der Neidhammel erspart. Denn die finden in ihrer eigenen Spezies genügend Schafe, die sie mit ihrem Neid verfolgen können, hoffentlich jedenfalls! Ich habe es nämlich satt, darüber zu diskutieren, ob es überhaupt jemanden gibt, der sich für das interessiert, was ich tue, und was ich mir überhaupt einbilde, als nicht mehr ganz junge, blinde Kuh als Autorin und vor allem vielleicht sogar als Selfpublisher durchstarten zu wollen.
Haben Hühner eigentlich auch das, was man als Hühneraugen bezeichnet? Mir kommt es jedenfalls so vor, als ob die blinden Hühner oder Hähne durchaus Hühneraugen haben können, und dass diejenigen „Federviecher“, bei denen das so ist, sogar oder erst recht an den Hühneraugen mit Blindheit geschlagen sind. Und sowohl die Hühneraugen als auch die entsprechende Blindheit ist manchmal besonders stark verbreitet. Derzeit wird nämlich wieder besonders blindwütig um sich geschlagen, wer die beste Technik hat, davon besonders viel versteht, wer im Allgemeinen und in Sachen Blindheit und Sehbehinderung Recht hat, wer seine Schäfchen ins Trockene bringen kann und darf und wer nicht etc. – Wie gut wir doch damit beschäftigt sind uns gegenseitig in die Pfanne zu hauen! #missbilligend Nicht nur, dass das Huhn nicht fliegen kann. So kommt es gar nicht von der Stelle.

Es heißt, eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus. Mir kommt es gerade so vor, als ob das bei den Hühnern mit der Hackordnung ein ganz anderes Kaliber ist. Schade nur, dass man als blindes Huhn, wenn man schon Hacken und Picken muss, nicht oder nur ausversehen ein mit Blindheit geschlagenes Hühnerauge trifft, um es zu entfernen. 😉 „Und wenn der Hahn kräht, auf dem Mist, bleibt es so anders als es gut ist. Und darum hätte ich als Huhn den Schnabel so voll, wie ich jetzt als Mensch die Schnauze gestrichen voll habe. Und auch als Hund ginge es mir keinen Deut besser. Also heißt es: „‚ran an den Feind, der Alltag heißt!“

Liebe Grüße

Christiane (Paula Grimm bei Texthase Online)

Autor: Texthase Online

Diesen Blog führe ich seit dem 16. November 2012. Als Autorin benutze ich das Pseudonym Paula Grimm. In diesem Blog findet Ihr nicht nur Prosatexte, Haikus und Essays sondern auch Wissenswertes über das Schreiben, Barrierefreiheit, Internetshops und Webseiten, die ich bei meinen Streifzügen durch das Web finde und alles, was mich privat und beruflich interessiert. Christiane (Texthase Online)

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