Aus Paulas Federmäppchen geplaudert: Felicitasroman: Wo der Autor nichts sieht, ist hören keine Schande! ;-)

Was arbeitsmäßig mit der Paula abgeht und ein akustischer Eindruck aus dem Felicitasroman
Guten Tag Ihr Lieben,

möglicherweise ist dieser Artikel für viele von Euch gar nicht so interessant. Denn es geht um einen Arbeitsschritt, den Autorinnen und Autoren nur benötigen, wenn sie im Blindflug schreiben. Aber vielleicht mag der Eine oder die Andere die Textprobe doch anhören. Es handelt sich um die ersten beiden Kapitel von Felicitas: Die ersten sieben Leben eines Pumas.

Bezogen auf die Länge entspricht die Datei der Größe eines arbeitsschritts in der Phase, in der es um die Bearbeitung via Akustik geht. Denn obwohl ich ein Brailledisplay nutze, was für mich auch eine große Hilfe ist, gibt es im „Endspurt“ der Arbeit an meinen Prosatexten auch den Arbeitsschritt, in dem ich mir einfach den Fließtext mit der Sprachausgabe anhöre. Informationen zum Thema Brailledisplays findet Ihr zum Beispiel unter dem folgenden Link:
https://christianesmedienfundgrube.com/2014/09/19/brailleschrift-im-computer-und-handyzeitalter/. Es könnte sich bei dem genannten Arbeitsschritt auch um ein Relikt aus der langen Zeit handeln, in der ich nur mit Sprachausgabe arbeiten konnte. In dieser Zeit zwischen 2004 und 2015 war es wichtig, einen Eindruck von dem Fließtext zu bekommen, denn ansonsten konnte ich das, was ich geschrieben hatte, immer nur buchstabiert oder von Satz zu Satz hören, was einen Gesamteindruck unmöglich machte.

Mitte der 90er Jahre bekam ich das erste Lesegerät und war richtig froh darüber, denn ich konnte mir ganze Bücher vorlesen lassen, was ein gigantischer Fortschritt war, obwohl die Sprachausgaben damals bezogen auf den Klang und den Redefluss wesentlich unnatürlicher klangen.

Die Stimme, die Ihr in der MP3-Datei hört, ist übrigens Anna, eine stimme, die ich in Abwechslung mit der Stimme Markus an Meinem Macbook und iPhone nutze. Und für die Lauschprobenphase stelle ich sie tatsächlich auch so langsam ein, wie Ihr sie in der Datei hören könnt. Das ist genau die Geschwindigkeit, bei der ich die mittlere Aufmerksamkeit, bei der ich mich gut konzentrieren kann, ohne dass die Worte an mir vorbei rauschen oder eine zu schnelle Ermüdung entsteht. Und obwohl es gewisse Schwächen der Sprachausgaben bei der Lautwiedergabe gibt, fallen genau bei dieser Geschwindigkeit auch noch einige Schreibfehler auf. Allerdings stelle ich dazu die Rechtschreibprüfung ab, die zwar in vielen Fällen hilfreich ist aber doch ihre Fehlerquellen hat. Und für die Hauptarbeit der Rechtschreibkorrektur sind das Brailledisplay und das Korrektorat die geeigneten Werkzeuge.

Mancher fragt sich jetzt sicherlich, warum ich mir keinen Punktschriftausdruck machen lasse. Das wäre eine gute Lösung, denn ich persönlich habe immer einen besseren Überblick über Texte, wenn ich Seiten in Händen habe und nicht Zeile für Zeile herumschlagen muss. Einen Punktschriftdrucker habe ich aus Kostengründen nicht. Bei der Formatierung von Texten, z. B. für die Druckausgaben würde mir das auch nicht helfen, denn die Punktschriftformatierung ist sehr verschieden von den Schwarzschriftformaten. Eine Druckversion in Punktschrift leiste ich mir erst, wenn das Buch als Ebook und/oder Druckausgabe fertig ist. Denn auch das ist eine Kostenfrage. Die günstigste Variante kostet 0,50 € pro Punktschriftseite. Da macht man nicht mal eben einen Ausdruck zur Probe!

Dass sich dieser Arbeitsschritt für mich so gut bewährt hat und meine gesamte Arbeitsweise erklären, warum ich die langsame Schreiberin bin, die ich bin. Und meine Arbeitsweise ist auch einer der Gründe dafür, warum ich mich bei der Preisgestaltung weiterhin an der Wortzahl orientiere und den zeitlichen Aspekt in meine Überlegungen einbeziehe. Obwohl gilt: „Hoffen und harren hält manchen zum Narren!“ Ist es für langsame Arbeiter wie ich nun mal einer bin, ein guter Hoffnungsfunke, dass meine Texte nicht nur heute im Web und in den Buchhandlungen verfügbar sind. Denn ich kann mit Fug und Recht darauf hoffen, dass der eine oder andere Leser eines meiner Bücher im nächsten Jahr findet.

Hört doch einfach mal zu! Ich wünsche Euch gute Unterhaltung trotz gewisser Abstriche, die man bei so einer Sprachausgabe immer noch machen muss!

Liebe Grüße

paula Grimm

P. S. Hier gibt es das ganze Buch für alle, die am liebsten gedruckte Bücher lesen:
http://www.mayersche.de/index.php?cl=search&searchparam=Grimm, Paula&autor=Grimm, Paula oder beim Buchhändler Eures Vertrauens mit der ISBN: 9789463181822.!

Felicitas: Eine badische oder unsymbadische Person?

Guten Tag Ihr Lieben, hier kommt, wie ich es versprochen hatte, ein kurzes Porträt von Felicitas. Am Besten ist ein kurzes Porträt möglich, wenn ich einfach so erzähle, wie mir Felicitas begegnet i…
Hier leite ich Euch das Porträt von Felicitas weiter, das zeigt, dass auch ich ihr eigentlich nicht habhaft werden kann. Ich will das ja eigentlich auch gar nicht, weil sie so gut für siech selbst einstehen kann. Aber lest einfach mal!

Liebe Grüße

Paula Christiane (Paula Grimm bei Texthase Online)

Quelle: Felicitas: Eine badische oder unsymbadische Person?

Aus Paula Grimms Federmäppchen geplaudert: 05. Orca ist auch nur ein Mensch! – Wer berät Autoren am Besten?

Guten Tag Ihr Lieben,

heute plaudert die Paula endlich wieder einmal aus ihrem Federmäppchen und zwar zum Thema, Erfahrungen mit Bettleserinnen und Lesern. Eigentlich während der gesamten Schreibarbeit an einem Buch bleibt die Frage wichtig, welchen Personen man das Schreibergebnis zur Lektüre und Beurteilung gibt. Welche Probleme sich dabei auftun können, möchte ich am Beispiel der Beurteilung von Amanda, Nixe, Orca zeigen.

„Du sollst Freunden und Verwandten nicht das Urteil über dein Buch überlassen, denn sie trauen sich nicht, dir die Wahrheit zusagen und sind bezogen auf dich und dein Werk nicht objektiv!“ Dieses „Schreibgebot“ ist als fast oberstes „Gebot“ in Artikeln von Schreibblogs und anderen Autorenratgebern zu finden. In den meisten Publikationen wird diese Empfehlung als goldene Regel aufgefasst, an die sich Autoren unbedingt zu halten haben. Ich gebe unumwunden zu, dass ich mich zu einem recht frühen Zeitpunkt bei der Arbeit an Orca: Zeit der Schatten, entschieden hatte, mich daran zu halten, obwohl mir stets die Frag durch den Hinterkopf geisterte: „Leute, was habt Ihr für Freunde und Verwandte, und was seid Ihr selbst für Freunde und Verwandte, wenn Ihr Euch nicht auch bezogen auf das Schreiben Rat bei Freunden und/oder Verwandten holen könnt?“

Die goldene Regel klingt logisch und wahr. Aber so ist es eben mit diesen „Geboten“. Sie sind nie vollkommen falsch. Sie haben einen wahren Kern. Schließlich kann es tatsächlich zu falschen Rücksichten von Freunden und Verwandten kommen. Es gibt im Umfeld eines jeden Autors bestimmt auch Leute, die Geschmacksfragen nicht von objektiver Kritik unterscheiden können, die mit einer Kritik oder Lobhudelei sich nur selbst feiern wollen, und die es nicht ertragen, wenn ihre Vorschläge oder Kritik nicht auf Knopfdruck mit Jubelgeschrei quittiert und sofort umgesetzt werden. Und weil das so ist, sollte man auch, wenn Freunde oder Verwandte etwas zum eigenen Buch sagen, mindestens „eine Nacht drüber schlafen“.

Wie ich gleich an einem praktischen Beispiel meiner eigenen Arbeit zeigen kann, hat der Rat von Kooperationspartnern oder fremden Bestsellern sehr ähnliche Tücken, wie die Kritik von Freunden und Verwandten sie haben kann. Und so wundert es mich nicht, dass man inzwischen auch ganz andere Töne hören und lesen kann. So las ich am Mittwoch, wie wichtig der Zuspruch von Freunden und Verwandten zum Anschub des Ebookverkaufs nach wie vor ist, auch wenn es sich bei den Ebooks um Verlagsverkäufe handelt. Und auch im folgenden Artikel geht es um die Hilfe, die das Umfeld bei der Arbeit an einem Buchprojekt bis zur Veröffentlichung ist:
https://marcusjohanus.wordpress.com/2015/09/12/kein-autor-ist-eine-insel-entscheidend-ueber-erfolg-und-misserfolg-ist-sein-umfeld/.

Zu Anfang meiner Arbeit an Orca half mir einer Meiner Freunde mit Fragen bei der Entwicklung der Personen. Er hinterfragte, was Amanda tat. Auf diese Weise kommt man als Autor ganz einfach dazu, sich selbst Fragen zu stellen, Kontexte zu hinterfragen etc. Dagegen half es mir nicht weiter, als meine Bettleserinnen, Amanda Verhalten ihren jüngeren Halbbrüdern gegenüber als inakzeptabel kritisierten und mir erklärten, dass mein Psychologieunterricht wohl doch schon zu lange her sei. Es kam zu aufreibenden Diskussionen über einige Textstellen, die zu nichts führten. Hier kommt ein Beispiel, das immer wieder Diskussionsstoff bot, und zu dem ich irgendwann nur noch gesagt habe: „Entschuldigung, aber Orca ist auch nur ein Mensch!“ „Dian setzte einen beleidigten Gesichtsausdruck auf, und er steckte Amanda die Zunge heraus. Die aber tat, als bemerke sie das nicht. Bevor Dian aufstand, trat er Rita, die ihm gegenüber saß, kräftig gegen das Schienbein. Er war sich sicher, dass Amanda das nicht gesehen hatte. Amanda nahm Bernulk dem Jüngeren seinen Latz ab und hob ihn aus seinem Hochstuhl. Sie richtete es so ein, dass sie Dian, als er aus der Küche trat, ganz nebenbei ein Bein stellen konnte. Sie ging weiter, als sei nichts passiert. Erst am Fuß der breiten Treppe, die in den ersten Stock hinauf führte, drehte sie sich zu ihm um und meinte: „Du solltest dich besser auf das Laufen konzentrieren, anstatt darauf, anderen gegen das Schienbein zu treten!“ S.48.

Als absolut inakzeptabel wurde auch die Tatsache befunden, dass die moderne Lebensweise der Mutter in Amanda Fall vor allem auf Kosten der Mädchen gehen. An dieser Stelle bekenne ich ausdrücklich, dass ich meinen Erstleserinnen auch immer wieder gesagt habe: „Obwohl die moderne Lebensweise in Orca: Zeit der Schatten, lange Schatten auf das Leben von Amanda wirft, bin ich keineswegs für „Frauen zurück an den Herd!“ Ein positives Gegenbeispiel werdet Ihr in dem Buch finden, an dem ich gerade arbeite.

„Aber was tun, Autor?“ Das ist jetzt die Frage. Wichtig ist, an alten Fehlern nicht festzuhalten oder sogar aufgeben. Ich arbeite an Felicitas: Die ersten sieben Leben eines Pumas weiter und halte mich nicht an der frustrierenden Erkenntnis auf, durch Grabenkämpfe bei der Arbeit an dem Orcaprojekt viel Zeit und Kraft verloren z haben, sodass sicherlich andere wichtige Aspekte auf der Strecke geblieben sind. Und ich wünsche mir, dass Freunde und Interessierte, die wirklich etwas Konstruktives zu sagen haben, sich äußern zum neuen Projekt äußern, Fragen stellen etc. Den aktuellen Stand des Felicitasprojekts findet Ihr auf http://www.paulasromantik.com auf der entsprechenden Unterseite des genannten Blogs. Übrigens, Felicitas bekommt es wie Amanda mit einigen verwöhnten Jungen zu tun! 😉 Und auch sie ist natürlich auch nur ein Mensch, obwohl sie über einige herausragende Fähigkeiten verfügt. 😉

Ich wünsche Euch große Lesefreude mit allem Lesefutter, das Euch so in die Hände fällt und viel Erfolg und Vergnügen mit eigenen Schreibprojekten!

Liebe Grüße

Paula Grimm

PS: Es lohnt sich über jeden Rat, gleichgültig von wem er kommt, mindestens eine Nacht zu schlafen!

Aus Paula Grimms Federmäppchen geplaudert: Orca: Zeit der schatten: 04. Nomen est. …..

Guten Tag Ihr Lieben,

wenn Ihr es noch nicht wisst, weil Ihr Orca: Zeit der Schatten und die Texte auf http://www.paulasromantik.com noch nicht kennt, dann gebe ich hier ganz offen zu, dass ich ein Faible für die Bedeutungen und Angemessenheit von Namen habe. Manche nennen es vielleicht schon Fetischismus. Aber so weit gehe ich nicht. Doch die Sorgfalt, mit der ich die Namen in orca gewählt habe, ist schon sehr deutlich spürbar. Amanda, die Zuliebende und Swantje, der Schwan bzw. das weibliche Schwänchen wurden von ihrem Vater als Namen bewusst vorgeschlagen. Näheres dazu können Leser im Kapitel 22 mit dem Titel eine Party mit Überraschungen erfahren.

Ganz von ungefähr kommt die Mühe, die ich mir mit Namen mache, nicht. Das hat auch mit meiner eigenen Geschichte zu tun. Denn mein Vater wollte unbedingt, dass ich Gudrun heißen sollte. Wie gut, dass sich meine Mutter mit dem Namen Christiane durchgesetzt hat. Es reicht doch schon im dunklen Winter geboren zu sein. Da muss es nicht auch noch so ein dunkler Name sein, oder? So ist die Mühe mit der Namensfindung in gewisser Weise sogar etwas wie ein Geburtsfehler! 😉

Es ist meine Angewohnheit mir viel Mühe mit den Namen in meinen Geschichten zu machen, die auch Nebenfiguren zuteil wird. Regina ist Amandas Mutter, die nach Kräften versucht, eine Prinzessin zu bleiben und ihr Leben und das Leben ihrer Familie eben nicht wie eine Königin zu führen, die mit Umsicht „regiert“. Oma Frederike versucht Frieden in ihrem Dunstkreis zu halten, was auch für die kleine Rika gilt, die ja eigentlich auch Frederike heißt. Wo ich herkomme, ist es durchaus häufig, dass Namen „vererbt“ werden, wie es in meinen Geschichten nicht nur bei Oma Frederike und bei Familie Storni mit Nonna Irene und ihrer Enkelin ist. Bernulf, der stirbt, bevor sein zweiter Sohn, geboren wird, „vererbt“ seinen Namen auf Wunsch von Regina an seinen Sohn, Bernulf den Jüngeren.

Es ist nicht selten, dass Eltern ihren Kindern hochtrabende Namen geben, die richtig was hermachen sollen. Französische Namen sind bei dieser Sitte oder Unsitte seit langer Zeit überaus beliebt und nicht nur bei Familie Brech gängige Praxis. Diese Geltungssucht über die Namensgebung wird auch durch schwülstige Doppelnamen wie Ignatz-Melchior ausgeübt. Davon gibt es nicht nur in meinen Büchern viele Beispiele. Hebammen und Standesbeamte können ein Lied davon singen. „Die dümmsten und eingebildetsten Eltern vergeben die hochtrabendsten Namen!“ 😉

Auch die Spitz- oder Rufnamen verdienen die gleiche Sorgfalt wie die offiziellen Namen. „Die Namen sind bei jedem Spieler Programme und jeder hat sich seinen Namen hart erarbeitet!“ So erklärt Amanda, Orca, Maja die Liste der Namen ihrer Streethokeymannschaft. Und auch, dass sich die Mannschaft, das Wolfsrudel, nennt, ist pure Absicht, was auch für ddid Gegner, die Giganten, gilt.

Obwohl mein Hang zur Suche nach passenden Namen schon auch etwas von einer Obsession hat, macht diese Mühe auch sehr viel Spaß und ist, wie ich hoffentlich an meinen Ausführungen zeigen konnte, lohnenswert und lebensnah. und im Grunde bin ich nicht pedantisch So kommen bestimmte Namen auch nur deshalb vor, weil sie mir gefallen. Ein Beispiel dafür ist Richard, Amandas Vater. Und auch, wenn es nur vertraut oder angenehm klingt, gilt: „Nomen est Omen!“

Gute Unterhaltung mit Literatur von und über Menschen mit interessanten und passenden Namen und bei der Namensfindung, wenn Ihr selbst schreibt!

Liebe Grüße

Christiane (Paula Grimm bei Texthase Online)
PS: Und hier geht’s zu den Bücherquellen, bei denen Ihr Orca: Zeit der Schatten, findet: https://texthaseonline.com/bucher-von-paula-grimm/

Aus Paula Grimms Federmäppchen geplaudert: Orca: Zeit der Schatten: 03. Mit siebzehn hat man noch Träume!

Guten Tag Ihr Lieben,

bedauerlicherweise weiß ich nicht mehr, welche der Schauspielerinnen es gesagt hat, aber eine der beiden Hepburns soll gesagt haben: „Wenn wir wollen, dass unsere Träume Wirklichkeit werden, müssen wir uns entschließen aufzuwachen.“ Und ich bin aufgewacht und zwar vor siebzehn Jahren, als ich die erste Szene des Orcaprojekts nach vier Monaten Pause als Datei geöffnet, gelesen und entschieden habe, daraus einen Roman zu machen. Dieser Post handelt von den Träumen, die sich bereits erfüllt haben, also Wirklichkeit geworden sind und von denen, die noch Träume sind, die auf ihre Verwirklichung warten.

„Mit siebzehn hat man noch Träume.
Da wachsen noch alle Bäume
In den Himmel der Liebe!“ So heißt es in einem bekannten Schlager. Und es stimmt. Nicht nur, dass ich noch träume. Ich liebe auch. Denn ich liebe das Schreiben seit ich schreiben kann. Das sind schon wesentlich mehr als siebzehn Jahre. Aber ich habe im Jahr 1998 das Schreiben auf neue Weise lieben gelernt. Denn ich habe mich nicht nur für den Roman entschieden, sondern auch dafür, nicht mehr alles wegzuwerfen oder zu löschen, wenn mir nicht sofort einfällt, was zu verbessern und wie das Geschriebene zu verwenden ist. Also wurde ich vor siebzehn Jahren in gewisser weise wirklich zur Autorin.
Sehr lange schien der Traum zur Fertigstellung des ersten eigenen Buches ein ewigwährender Albtraum Zi sein. Zunächst waren einfach andere Dinge wichtig. Ich hatte mein Studium zu beenden und gönnte mir die Zeit für das Schreiben nicht. Das galt auch, als ich zu promovieren versuchte. Zwischenzeitlich waren meine Aufzeichnungen auch dem großen Datenverlust zum Opfer gefallen, bei dem mein kaputtes Notebook auch Disketten zerstörte. Also ab 2004 noch einmal alles auf Anfang. Als ich dann ab 2005 begann als freie Texterin und ab Mitte 2006 auch als Lebensberaterin zu arbeiten, schaffte ich es lange Zeit nicht, das Schreiben regelmäßig in meinen Alltag einzufügen.

Doch 2011 schien sich meine Situation auch bezogen auf die Schreibarbeit endlich zu verbessern. Meine Hauptauftraggeberin wollte einen Verlag gründen und Orca: Zeit der Schatten veröffentlichen. Und ich hatte es geschafft, im ersten Halbjahr dieses Jahres die erste Fassung fertigzustellen. Aber bis 2013 wartete ich vergebens darauf, dass der Verlag endlich gegründet und auf arbeitsfähige Beine gestellt würde. Doch im September 2013 gab ich auf als Webtexterin zu arbeiten und auf die Publikation meines Buches zu warten. Ich legte das Projekt bis April 2014 sogar ganz auf Eis. Ich fand eine andere Autorin, mit der ich eine Kooperation vereinbarte, bei der wir uns auf gegenseitiges, kostenfreies Korrektorat einigten. Mein Buch wurde nicht sorgfältig behandelt, sodass sich der Mut bei Epubli selbst zu veröffentlichen als Übermut erwies. Der erste Publikationsversuch misslang, denn ich musste das Buch offline setzen.

Da ich in den letzten vier Jahren mehrfach an andere Verlage geschrieben habe, wusste ich, dass es nicht einfach werden würde. Ich bekam viel Lob auch aus berufenem Munde. Aber niemand wagte sich das Projekt zu publizieren. Also wandte ich mich im Mai diesen Jahres an den windsor-Verlag, obwohl das eine Investition bedeutete. Ein anständiges Korrektorat hätte4 ich fast so teuer bezahlen müssen. Ich musste keine Mindestanzahl an Büchern kaufen, es gibt Zuschussverlage, die das Siebenfache fordern, die Beratung war ausgezeichnet und alles ging schnell und einfach von der Hand.

Träume, die sich erfüllt haben sind, dass das Buch fertig geworden ist und veröffentlicht werden konnte. Es gibt eine gedruckte Version und immer mehr Ebookvarianten. So konnte ich heute feststellen, dass Orca jetzt auch im Epub-Format bei

http://www.buecherkobold.de/details/9781627843935/Orca-Paula-Grimm/ erhältlich ist. Auch das Cover ist richtig schön geworden.

Natürlich träume ich davon, dass das Buch Leser findet, dass ihm nach und nach noch mehr Bücherquellen erschlossen werden. Darüber hinaus träume ich natürlich von der Fertigstellung es Felicitasromans, das dann vielleicht einen so genannten Publikumsverlag findet, sodass es leichter wird mit der Veröffentlichung. Und dann liebäugele ich schon mit einer Fortsetzung von Orca, denn das Ende ist ja offen, und ich habe Ideen, wie es weitergehen kann. Es gibt also viele Gründe zu träumen und immer wieder aufzuwachen! 😉

Liebe Grüße

Christiane (Paula Grimm bei Texthase Online)

Aus Paula Grimms Federmäppchen: Orca: Zeit der Schatten: 02. Am Anfang war ein Schla g

Guten Tag Ihr Lieben,

wie fängt man damit an Lesern und Autorenkollegen Einblicke in das eigene Federmäppchen zu geben, nachdem im ersten Artikel eine kleine Skizze über die Serie, aus Paula Grimms Federmäppchen geplaudert, aufgezeigt wurde? Ich habe mich dazu entschieden, Euch die Szene, die den Ausgangspunkt für den Roman Orca: Zeit der Schatten bildete, in ihrer endgültigen Version als Auftakt zu präsentieren.

Die Szene entstand im Jahr 1998 und war das Ergebnis einer kreativen Auseinandersetzung mit einem Konflikt, den meine älteste Schwester mit ihren beiden Töchtern und ihrem Sohn, der der Jüngste ihrer Kinder ist, hatte. Allerdings wurde in dem Konflikt, den ich in meiner Familie beobachtete, Gott sei Dank nicht geschlagen. Die Szene war also von Anfang an eine überspitzte Darstellung.

Nachdem ich diese Szene als Vorlage für eine Kurzgeschichte aufgeschrieben hatte, ließ ich sie etwa vier Monate unbeachtet auf der Festplatte meines Notebooks. Als ich sie schließlich noch einmal las, hatte ich zunächst nur das unbestimmte Gefühl, dass das nicht alles sein konnte. Und da die Beteiligten in der Urfassung noch nicht einmal Namen hatten, sprangen mich nach der Lektüre die Namen an. So wurde aus dem sehr großgeratenen Mädchen, das ich im Sinn hatte, Amanda, aus ihrer Mutter Regina, aus der jüngeren Schwester Rika und aus dem Nesthaken, der er im Roman nicht blieb, Dian. Und die Namen erwiesen sich augenblicklich als Schlüssel. Denn Amanda bekam ein Gesicht, ein verbranntes Gesicht und vieles mehr.

Hier kommt jetzt erst einmal die Kurzfassung des Romans in Gestalt des Klappentexts, bevor dann die erste Szene des Romans folgt. KLAPPENTEXT

Sie heißt Amanda Swantje Raufer. Aber die Menschen, die sie lieben und schätzen, nennen sie Nixe oder Orca. Denn das Wasser ist ihr Element, und sie verfügt nicht nur körperlich über Größe und Kraft. Amanda verfügt über die Fähigkeit sich durch alltägliche Tätigkeiten zu erden und gewinnt ihre Energie aus dem Strom, gegen den sie schwimmt. Aber reichen ihre eigenen Fähigkeiten und die Zuneigung ihrer Lieben aus, um den Schatten, die ein Familiengeheimnis, ein Todesfall und die Folgen einer schweren Verbrennung auf ihr Leben werfen, zu überleben? Amandas Geschichte handelt davon, wie sich unterschiedliche Schrecken suchen, finden und miteinander verknüpfen aber auch von Treue, Verständnis, Liebe und Mut.

„Nach dem Mittagessen am Palmsonntag sitzen Amanda und Rika in ihrem Zimmer. Rika bastelt eine Geburtstagskarte. Und Amanda liest. Dian lungert im Wohnzimmer herum. Er langweilt sich absichtlich, um auf dumme Gedanken zu kommen. Schließlich rennt er die Treppe hin- auf, reißt die Tür zu Reginas Arbeitszimmer auf und brüllt: „Guck mal, Mama, was die Rika gemacht hat. Sie hat Papas Lieblings-CD von den drei Tenören in vier Stücke gebrochen!“ – „Hier kann man noch nicht mal in Ruhe telefonieren!“ Beide kommen die Treppe heruntergerannt.
Noch mit dem Telefon in der Hand stürzt Regina in Amandas und Ri- kas Zimmer und schlägt Rika ins Gesicht. Amanda fühlt den Schlag, als sei sie es, die geschlagen wird. Amanda springt auf und schlägt Regina mit ihrer Linken, mit ihrer Arbeitshand, ebenfalls mitten ins Gesicht. Ihr Gegenschlag bringt Amanda schlagartig zu Bewusstsein, dass sie noch nie hat mit ansehen müssen, wie Regina Rika geschlagen hat. Aber das bedeutet selbstverständlich nicht, dass Regina ihre Hand noch nie gegen Rika erhoben hat. Amanda weiß in diesem Moment natürlich wieder, wie es ist, wenn Regina schlägt. Als sie früher Amanda geschlagen hat, hat sie es nie bei einem Schlag bewenden lassen. Das ist lange her, aber nicht lange genug, um in Vergessenheit geraten zu sein. Seit Amanda aus der Klinik für Verbrennungsopfer zurückgekommen ist, hat Regina sie nicht mehr angefasst und auch nicht mehr geschlagen. 85
Zunächst stehen sich Regina und Amanda nach dem Schlagabtausch wie angewurzelt gegenüber. Es ist nicht das erste Mal, dass sie einander gegenüberstehen und dass Amanda dabei den Eindruck hat, als ob sie ihre Mutter zum ersten Mal sieht. Aber diesmal ist es keine der Fremdhei- ten, die sich zwischen Müttern und Töchtern einstellen können. Sie ste- hen sich nicht als Mutter und Tochter gegenüber. Zum ersten Mal springt das Schloss der Kette auf, die sie auf Gedeih und Verderb als Mutter und Tochter aneinander fesselt. Regina bemerkt nichts. Sie denkt wahrschein- lich über eine Strafe nach oder ist mit etwas ganz anderem beschäftigt. Es ist eine Chance. Amanda streckt Regina ihre linke Hand entgegen. Damit sollen sich ihre linke und Reginas rechte Hand versöhnen können. Regina reagiert nicht. Wahrscheinlich hat sie einfach immer noch nichts bemerkt. Darum spricht Amanda sie an: „Es tut mir wirklich leid, was passiert ist. Ich wusste aber in diesem Augenblick nicht, ob es mit deinem einen Schlag zu Ende sein würde. Schließlich stand Dian auch noch triumphie- rend bei dir.“ Regina reagiert immer noch nicht. Amanda zieht ihre Hand zurück und steckt beide Hände in die Hosentaschen.
Plötzlich zittert Regina. Es ist keine Angst. Es ist eine Mischung aus Zorn und gekränkter Eitelkeit. „Es soll die Hand zu Stein werden, die sich gegen Vater oder Mutter erhebt!“
Da schnappen die Schlösser der Kette augenblicklich wieder zu. „Und was wird aus einer Hand, die sich gegen ein unschuldiges Kind erhebt?“ Regina gibt keine Antwort und wendet sich ab, um nach oben in ihr Ar- beitszimmer zu gehen und mit Bernulf zu telefonieren, der wenig später von einem Besuch bei seinen Eltern zurückkommt.
Er kommt direkt in die Küche, wo Amanda auf ihrem Platz sitzt und Cola trinkt. Er zündet sich in aller Ruhe eine Zigarette an. Amanda will aufstehen, um einfach wegzugehen. „Bleib gefälligst sitzen!“
Amanda gehorcht, denn sie nimmt ganz plötzlich etwas wahr, das nicht in diese Küche und in diese Zeit gehört, das aber über eine Echtheit und Deutlichkeit verfügt, die sie nicht einfach ignorieren kann, und für das es unwichtig ist, wann und wo es sich Bahn brechen kann. Es riecht nach Keller. Und Amanda hört die stampfenden Geräusche der Maschinen der Schlosserei, wie sie sie früher in dem Haus in Hinterwall gehört hatte. Dann ist es stiller, und sie hört nur das Summen einer Kamera. So plötz- lich wie die Eindrücke auf sie einstürzen, so plötzlich sind sie auch wieder verschwunden.
„Dass du jetzt schon deine Mutter schlägst, geht wirklich zu weit!“ – „Regina hat Rika geschlagen, obwohl die gar nix gemacht hat, das geht 86
doch wohl auch zu weit, oder?“ – „Das geht dich nichts an!“ – „Die Rika ist meine kleine Schwester. Ich pass doch nur so gut es geht auf sie auf.“ Amanda steht vorsichtshalber auf und lässt Bernulf nicht aus den Augen.
„Es soll die Hand zu Stein werden, die sich gegen Vater oder Mutter erhebt!“ – „Und was wird aus der Hand, die sich gegen ein unschuldiges Kind erhebt?“
Amanda ballt ihre linke Faust und betrachtet sie, als erwarte sie, dass sie langsam versteinern würde und abfallen müsste. Aber auch, als Bernulf auf ihre linke Faust starrt, ändert sich nichts. Denn die Hand, die zur Faust geballt ist, bleibt, was sie ist, eine Hand, die zur Faust geballt ist.
„Es soll die Hand zu Stein werden, die sich gegen Vater oder Mutter erhebt!“ Als Bernulf das noch einmal sagt, hat seine Stimme einen leicht bittenden Unterton.
„Was regst du dich denn so darüber auf? Halt dich doch einfach raus. Ihr ist doch sowieso nichts passiert, außer, dass sie ein blaues Auge hat. Ich stand ja im falschen Winkel und es war ja mehr so’n Reflex. Wie sagen die Erwachsenen immer? – Die Hand ist ausgerutscht!“ – „Jetzt bist du wohl auch noch stolz darauf und ärgerst dich, nicht noch mehr angerich- tet zu haben!“ – „Nee, ich bin überhaupt nicht stolz darauf, und ich bin froh, dass nicht mehr passiert ist, gerade der Rika!“ – „Warum entschul- digst du dich dann nicht einfach anständig bei deiner Mutter?“ – „Ich werd mich bei ihr entschuldigen, aber erst, wenn sie sich bei der Rika entschuldigt.“ – „Auch noch Bedingungen stellen!“ – „Ich will bloß nicht, dass es für die Regierung, Rika, Dian und dich so aussieht, als ob ich das in Ordnung finde, was Regina getan hat, wenn ich mich entschuldige, ohne dass Regina sich vorher bei der Rika entschuldigt, sieht es doch so aus, als ob Regina Rika zu recht geschlagen hat.“ – „Es hat keinen Zweck, mit dir vernünftig reden zu wollen. Hau ab! Und komm mir heute nicht mehr unter die Augen!“ – „Das mach ich doch immer gern. Ich hab sowie- so ’ne Verabredung!“ – „Mit wem denn?“ – „Mit dem, den du totgesagt hast, und der hoffentlich deshalb richtig viel länger lebt!“
Als Amanda aus der Küche geht, ruft Bernulf ihr noch nach: „Aber für dich lass ich mir noch was einfallen!“
Amanda zieht sich eilig die Inlineausrüstung an, gibt ordentlich Fersen- geld und fährt einen Umweg bis zu Charlottes Café.“
Die Schilderung dieses Erlebnisses ist zwar der Ausgangspunkt für den Roman. Aber die Schilderung hat sich im Verlauf der Zeit nicht nur bezogen auf die Namen geändert. So war die Beschreibung ursprünglich in der Vergangenheitsform und nicht wie in der Endfassung im Präsenz geschrieben. Der Grund dafür ist, dass ich diejenigen Erlebnisse, die sich Amanda immer wieder in Erinnerung rufen und sich auf diese Weise im wahrsten Sinne des Wortes vergegenwärtigen im Präsenz darstelle. Und dieses Ereignis zählt dazu.

Und gewandert ist diese Szene in den letzten 17 Jahren auch. In der endgültigen Fassung findet Ihr sie im neunten Kapitel, dessen Titel, der Todesfall des Froschkönigs, lautet. Bezogen auf meine Arbeit ist sie trotz der Wandlungen, die sie erfahren hat, und obwohl es seine Zeit gedauert hat, bis ich für sie den endgültigen Platz gefunden hatte, die wichtigste Szene. Auch in der Geschichte ist sie sehr bedeutsam. Allerdings bezeichne ich sie bezogen auf den Plot nicht als die wichtigste Szene. Ich bin zu der Überzeugung gelangt, dass alle Passagen, die im Präsenz geschrieben sind, wichtig für den Roman sind, dass es aber keine Hierarchie unter ihnen gibt.

Dieser Schlagabtausch ist für mich ein gutes Beispiel dafür, wie sehr es sich lohnen kann, Texte einfach einige Zeit liegen zu lassen und später der Intuition zu folgen, indem man sie wieder aufgreift und nach Gefühl und nach bestem Wissen und Gewissen verändert.

Siebzehn Jahre sind eine lange Zeit. Und inzwischen finden Autoren, Journalisten und Leser die Regel wichtig, dass auch Romane in einem Zug geschrieben und entsprechend auch gelesen werden sollen. Vier aber höchstens sechs Monate lautet die Devise bei vielen lesenden und schreibenden Zeitgenossen. Warum das mit Orca: Zeit der Schatten, so lange gedauert hat, warum mich das nicht stört, und was das meiner Ansicht nach für die Leser bedeutet, davon handelt der nächste Artikel.

Wer sich für Orca: Zeit der Schatten, interessiert, findet alle Daten unter https://texthaseonline.com/bucher-von-paula-grimm/.

Liebe Grüße

Christiane (Paula Grimm bei Texthase Online)
PS: Ihr findet mich mit dieser Serie und andderen Texten auch bei http://www.fischundfleisch.com.

Aus Paula Grimms Federmäppchen geplaudert: Orca: Zeit der Schatten: 01. Der Inhalt des Federmäppchens

Guten Tag Ihr Lieben, am 08. Juni war es endlich so weit! Mein Roman Orca: Zeit der Schatten, wurde veröffentlicht. Mein Wunsch ist es, meine Autorenkoleginnen und -kollegen sowie interessierte Leserinnen und Leser an dem, was ich in den letzten 17 Jahren gelernt habe, was mir an der Arbeit Freude oder Schwierigkeiten gemacht hat, welche Aspekte, die im Buch enthalten sind, für mich immer noch interessant sind, teilhaben zu lassen. Ein Nähkästchen, aus dem ich über diese Dinge plaudern könnte, habe ich nicht. Und die Benutzung der Entsprechung gefällt mir. Denn, wer schreibt, der sollte ein Federmäppchen haben, ein kleines Ding, in dem alles ist, was er oder sie zum Schreiben immer bereit ist. „Aber hat die Paula überhaupt ein Federmäppchen, über dessen Inhalt sie plaudern kann?“ „Ja, sie hat, obwohl sie im Blindflug schreibt!“ Und in dem Federmäppchen sind seit vier Jahrzehnten eine kleine Punktschrifttafel und ein passender Griffel. „Und sie hat auch immer eine Kladde dabei, um Notizen zu machen!“ Und die moderne Schreibtechnik, der ich mich bediene, ist ein handelsübliches Handy, ein Notebook und eine kurze Braillezeile. Das passt zwar nicht mehr in ein Federmäppchen aber in eine kleine Umhängetasche. So geht schreiben fast überall! Das geflügelte Wort mit dem Nähkästchen meint natürlich nicht, dass Aspekte über das Schreibwerkzeug ausgeplaudert werden, obwohl das ja nicht streng verboten ist. Es geht um die vielen Kleinigkeiten, die da sind, die aber nicht so ohne Weiteres herausgeholt werden aus dem Kästchen oder Federmäppchen. Also hoffe ich, Blicke hinter die Kulissen zu bieten, die Autorenkollegen und Leser gleichermaßen Freude machen und interessant unterhalten. Und natürlich freue ich mich gerade bei diesen Artikeln über viele Kommentare, ob es um die Geschichte der Geschichte, Bonusmaterial, zum Beispiel über Streethokey oder um Aspekte der Personen geht. Womit alles anfing, davon handelt der zweite Post aus Paula Grimms Federmäppchen geplaudert. Liebe Grüße Christiane (Paula Grimm bei Texthase Online) Lins zu Orca: Zeit der Schatten als Roman: Windsor Book Shop: Gedruckte Ausgabe: http://shop.windsor-verlag.com/shop/orca-zeit-der-schatten-paula-grimm/ EBook: http://shop.windsor-verlag.com/shop/orca-zeit-der-schatten-paula-grimm-2/