Inklusives Design mit Leserlich.info

Guten Tag Ihr Lieben,

der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband hat sich in Kooperation mit verschiedenen Experten mit inklusivem Design von Druckerzeugnissen und Schrift befasst. Die Ergebnisse findet Ihr auf .

Hilfreiche Tools, die Designern und interessierten Laien helfen, Schriftmedien barrierefreier zu gestalten, konnten mit Designern und anderen Spezialisten entwickelt werden, zum Beispiel: der Schriftgrößenrechner. Da kann jeder mit Druckdesign experimentieren. ein Ziel des Projekts ist es, zu zeigen, dass anspruchsvolles Design nicht zwangsläufig ein Widerspruch zur Barrierefreiheit ist.

Liebe Grüße

Christiane (Paula Grimm bei Texthase Online)

Umzugsstress ohne Kisten und Möbelwagen – Wenn Buchprojekte umziehen

Erfahrungsbericht aus dem Bereich Selfpublishing!

Guten Tag Ihr Lieben,

der Umzug des Felicitasromans musste nicht aus Platzmangel sein. Mir waren KDP und auch Bookmundo im Blindflug zu unübersichtlich geworden. Und auch die „Umbauarbeiten“, die eigentlich im Bereich Selfpublishing möglich sein sollten, waren für mich einfach zu umständlich. Also entschied ich mich im März schweren Herzens dafür, Ebook und Taschenbuch umziehen zu lassen. Aber wohin sollte die Reise gehen?

Ich habe mir tatsächlich noch einmal alle Distributoren, die mir bekannt waren, aufgesucht, um die aktuellen Formulare für die Eingabe eines Buchprojekts so gut wie möglich zu testen. Aber die üblichen Verdächtigen machten immer noch dieselbe Figur wie im Sommer 2016. Dann las ich irgendwo, wie übersichtlich und einfach www.xinxii.com für Ebooks und Hörbücher ist. Dieser Eindruck bestätigte sich auch beim „Rundflug“ im Blindflug über dem Portal. Einen Distributor, der für Ebooks, Taschenbücher und Hörbücher gleichermaßen gut geeignet ist, war nicht zu finden. Angeblich geht das bei Amazon. Aber im Grunde hat man es dort mit drei verschiedenen Firmen unter einem Dach zu tun, die man mit einem account führen kann, der aber für mich bezogen auf die Einnahmenverwaltung und andere Aspekte nicht übersichtlich ist.

Fest stand also bald, dass Ebook und Hörbuch bei Xinxii heimisch werden sollten. Für das Taschenbuch ist nach einigem Hin und Her www.lulu.com als Distributor ausgewählt worden. Dazu werde ich demnächst einen eigenen Artikel schreiben.

Ab heute ist Felicitas – Die ersten sieben Leben eines Pumas hier verfügbar:
http://www.xinxii.com/felicitas-p-375280.html. In den näcshten Tagen wird die Distribution das Ebook in den verschiedenen Shops, www.weltbild.de, http://www.buch.de et c. einstellen. Jetzt ist es für mich ganz einfach, die Statistik für meine Uploads zu erkennen. So hatten bis vor einer Stunde 46 Besucher das Projekt angesehen. Wenn man bedenkt, dass es längere Zeit eingestellt aber noch nicht freigeschaltet war, ist das eine gute Quote.

Den Preis für das Ebook habe ich beibehalten. Es kostet in der zweiten Ausgabe 03,99 €. Das Taschenbuch wird ein anderes Format bekommen und günstiger zu haben sein als zuvor.

Ich bin sehr gespannt, wie sich das Ebook im neuen Zuhause machen wird!

Liebe Grüße

Christiane (Paula Grimm bei Texthase Online)

Lydias Welt: Wie erkennen Blinde Geld

Guten Tag Ihr Lieben,

wer Texthase Online schon länger auf ihren Streifzügen durchs Netz folgt, weiß, dass ich nicht nur selbst leidenschaftlich gern blogge sondern Blogs lese und empfehle, indem ich Blogbeiträge verlinke, die die Qualität des gesamten Blogs zeigen. Immer auch auf der Suche nach Blogs, die sich mit dem Themenkreis Behinderung befassen, bin ich vor Kurzem endlich wieder einmal fündig geworden. Der folgende Link führt zu einem Beitrag aus der Lebenspraxis blinder Menschen:

https://lydiaswelt.wordpress.com/2016/12/17/wie-erkennen-blinde-geld/.

Und es gilt, was immer gilt, lesen und auf eigene Weise verstehen, könnt ihr selbst. Wer interessante Blogs von behinderten Menschen findet, kann mich bitte darauf hinweisen!

Liebe Grüße

Christiane (Paula Grimm bei Texthase Online)

Anders und doch gleich – Lass dich von deiner Behinderung nicht behindern – Blog von mehreren Bloggern

Guten Abend zusammen,

„Ups, I did it again!“ Ich bin mit Myblog fremd gegangen! Es musste sein, denn soooo lange ist es her, dass ich einen Blog zum Thema Behinderung gefunden hatte. Und dann landete eben eine Mail von einer Mailingliste in meinem Postfach, in der eine der Autorinnen auf diesen neuen Blog hingewiesen hat. Und da musste ich doch gleich mal vorbei gehen und ein bisschen stöbern.

Die Themenmischung gefällt mir. Alltag, Filme, Buch, Mobilität, um nur einige zu nennen. Wer einen passenden Artikel hat, kann sich gern an die Autorinnen wenden. Wer wissen möchte, wie vielfältig behinderte Menschen leben, sollte häufiger vorbeischauen und wird sicherlich immer wieder intteressante neue Artikel finden. Und hier geht’s zum Blog:

http://anders-und-doch-gleich.myblog.de/anders-und-doch-gleich/cat/426788/0/So-kannst-du-uns-unterstutzen .

Jung sind sie wohl, die Betreiberinnen des Blogs. Die Titel klingen richtig gut nach Sturm und Drang. – Lass dich von deiner Behinderung nicht behindern. – Setze deine Grenzen selbst! 😉 Was für ein alter Hase, äh, Texthase, ich doch bin!

Liebe Grüße

christiane (Paula Grimm bei Texthase Online)

Bücher bloggen im Vorab lesen bei Fortschrift

Guten Tag Ihr Lieben,

nachdem ich am 07. Oktober nach längererZeit wieder auf das Thema Bücher bloggen aufmerksam geworden bin, habe ich im Netz gestöbert. Es gibt nicht nur einzelne Netzromane, die durch Verlage oder Initiativen von literarischen Vereinigungen unterstützt werden. Es gibt auch eine Plattform, auf der sich Autoren und ihre Werke finden, die sich zusammen getan haben, um ihre Buchprojekte vorab im Web zu präsentieren. Die Adresse lautet: http://www.fortschrift.net.

Gegründet wurde das Projekt, bei dem Leserinnen und Leser Autoren bei der Erstellung ihres Buches über die Schulter schauen können, von Matthias Matting, den viele Selfpublisher kennen. Denn er gibt auch den Blog: http://www.selfpublisherbibel.de heraus. Er ist auch mit eigenen Texten bei Fortschrift vertreten.

Das Konzept ist denkbar einfach. Leserinnen und Leser, die bei der Entstehung eines Buches dabei sein möchten, können sich aus den auf der Homepage präsentierten Werken ein interessantes Projekt heraussuchen. Es ist auch möglich die Entstehung eines Buches kostenfrei zu verfolgen. Wer aber nicht nur mitlesen sondern auch kommentieren möchte, muss sich registrieren und das Projekt abonnieren. Dafür erhalten Leser nicht nur die veröffentlichten Passagen des Buches sondern auch die Möglichkeit zu kommentieren und nach Fertigstellung des Ebooks das vollständig lektorierte Werk. Ich habe den Katzenkrim Nazie-Allergie für08,99 € abonniert, das fertige Ebook für 05,49 € inklusive. Hier könnt Ihr lesen, worum es dabei geht:

http://www.fortschrift.net/marianne-kaindl-nazi-allergie-katzenkrimi-was-sie-erwartet/.

Wer ein Buchprojekt bloggen möchte, betätigt den Link Autor werden und kann sich dann über ein Kontaktformular an die Administration wenden, um nähere Informationen zu bekommen. Aus den FAQ konnte ich schon folgende wichtige Informationen ermitteln. Bei Fortschrift können Autoren nicht nur Romane oder größere Erzählungen im Vorab als Blog veröffentlichen. Wer einen Ratgeber publizieren möchte, kann das ebenfalls über das Portal tun. Zweidrittel des Abopreises erhält der Autor, bei dem die Rechte am veröffentlichten Text verbleiben. Verfasser können auch Gutscheine an Fans vergeben.

Die Rechnungsabwicklung erfolgt über die Plattform Plenigo: http://www.plenigo.com. Und an dieser Stelle muss ich für sehbehinderte und blinde Leser und Autoren noch einen kleinen Hinweis geben. Javaskript macht etwas Ärger. Wenn man sich über http://www.fortschrift.net bei Plenigo registrieren will, klemmt es. Bei mir war es so, dass ich die AGB und Datenschutzbestimmungen nicht akzeptieren konnte. Ich habe mich dann zuerst bei plenigo registriert. Dann konnte ich mich problemlos mit meinen Zugangsdaten bei Fortschrift anmelden. Auch eine Anmeldung über Facebook ist bei Fortschrift und Plenigo möglich.

Es gab noch weitere interessante Projekte, zum Beispiel Jacky & Heidi, bei dem es um einen psychologischen Versuch geht. Aber ich muss mich finanziell etwas zurückhalten. 😉

Ich wünsche Euch viel Vergnügen mit interessanter Lektüre, bei Onlinediskussionen und mit eigenen Projekten!

Liebe Grüße

Christiane (Paula Grimm bei Texthase Online)

Jobbörsen für Texter und Blogger

Guten Tag Ihr Lieben,

wenn ich nur kurz oder gar nicht im sogenannten Bezug des Jobcenters bleiben will, muss ich mich nach Hasenart auf die Hinterbeine stellen und zusätzlich zu meiner Arbeit als Autorin Arbeit beschaffen. Und da ich aus dem Bezug ‚raus will, habe ich mich in den letzten Tagen im Web umgeschaut. Dabei habe ich unter anderem zwei Jobbörsen, die offenbar einem einzigen Betreiber gehören, gefunden. Denn die beiden sehen einander sehr ähnlich.

Wer Textet kann in den Kategorien von http://www.texterjobboerse.de stöbern. Die Rubriken sind gut und sinnvoll ausgewählt und sortiert. Es gibt beispielsweise die Kategorien Webcontent und Ghostwriting. Die Eintragung eines Angebots oder einer Suche ist sehr einfach. In das entsprechende Anzeigenformular müssen lediglich der Titel, die Beschreibung, Name des Anbieters, Kontaktmail und Webseite eingegeben werden. Der Haken ist das visuelle CAPTCHA, das zur Verifizierung eingegeben werden muss. „Das ist pfui!“ 😉

Da ich am Samstag ziemlich lange auf der Seite der Texterjobbörse gestöbert habe, weiß ich nicht mehr genau, wo ich den Hinweis auf die Bloggerjobbörse gefunden habe. Aber in dem Verweis auf die Homepage für Blogger werden diese unbedingt gebeten, die Seite zu wechseln und ihre Angebote und Gesuche auf http://www.bloggerjobboerse.de einzustellen.

Dieses Portal für Blogger wartet wie dasjenige für Texter mit gut sortierten Kategorien auf, Blogger bieten zum Beispiel. Auch hier müssen die gleichen Daten eingegeben werden wie in der Texterjobbörse. Und auch dort gilt bedauerlicherweise: „Und ewig grüßt das visuelle CAPTCHA!“

Trotz des visuellen Codes habe ich mich nach reiflicher Überlegung dazu entschieden unter Blogger bieten eine Anzeige zu veröffentlichen. Denn Gott sei Dank war meine jüngste Schwester da, um mir den Buchstabencode zu diktieren. In meinem Angebot stelle ich Buchmenschen Artikelplatz für Buchvorstellungen, Literaturevents usw. zur Verfügung und biete ihnen an auf Wunsch auch Beiträge für sie zu verfassen. Wer sich dafür interessiert, findet unter dem folgenden Link in der Buchmacherkladde alle wichtigen Angaben:
https://buchmacherkladde.com/artikelservices-der-buchmacherkladde/.

Nach der Prüfung der eingegebenen Daten klickt man die Schaltfläche frei schalten und erhält kurze Zeit später eine Email mit dem Link zur Verifizierung der angegebenen Mauladresse. Die Inhalte werden danach noch einmal durch die Betreiber des Portals geprüft, bevor der Inserent die Information bekommt, dass seine anzeige veröffentlicht wurde. Ich bin sehr gespannt, ob ich etwas Erfolg mit dieser ersten Annonce haben werde. Ich würde mich jedenfalls über interessante Literaturbeiträge und etwas Einkommen freuen!

Dass wieder einmal ein visueller Code lauert, gefällt mir natürlich nicht. Denn ich habe nicht immer „ein helfendes Auge zur Hand“. 😉 Aber grundsätzlich macht diese spezielle Jobbörse jedoch einen sehr guten Eindruck. So hatten einige Angebote, die ich mir genauer zu Gemüte geführt habe, einen guten Zulauf, was bedeutet, dass das Portal zumindest eine gewisse Bekanntheit erlangt hat.

Liebe Grüße

Christiane (Texthase Online)

Aus Paulas Federmäppchen geplaudert: Felicitasroman: Wo der Autor nichts sieht, ist hören keine Schande! ;-)

Was arbeitsmäßig mit der Paula abgeht und ein akustischer Eindruck aus dem Felicitasroman
Guten Tag Ihr Lieben,

möglicherweise ist dieser Artikel für viele von Euch gar nicht so interessant. Denn es geht um einen Arbeitsschritt, den Autorinnen und Autoren nur benötigen, wenn sie im Blindflug schreiben. Aber vielleicht mag der Eine oder die Andere die Textprobe doch anhören. Es handelt sich um die ersten beiden Kapitel von Felicitas: Die ersten sieben Leben eines Pumas.

Bezogen auf die Länge entspricht die Datei der Größe eines arbeitsschritts in der Phase, in der es um die Bearbeitung via Akustik geht. Denn obwohl ich ein Brailledisplay nutze, was für mich auch eine große Hilfe ist, gibt es im „Endspurt“ der Arbeit an meinen Prosatexten auch den Arbeitsschritt, in dem ich mir einfach den Fließtext mit der Sprachausgabe anhöre. Informationen zum Thema Brailledisplays findet Ihr zum Beispiel unter dem folgenden Link:
https://christianesmedienfundgrube.com/2014/09/19/brailleschrift-im-computer-und-handyzeitalter/. Es könnte sich bei dem genannten Arbeitsschritt auch um ein Relikt aus der langen Zeit handeln, in der ich nur mit Sprachausgabe arbeiten konnte. In dieser Zeit zwischen 2004 und 2015 war es wichtig, einen Eindruck von dem Fließtext zu bekommen, denn ansonsten konnte ich das, was ich geschrieben hatte, immer nur buchstabiert oder von Satz zu Satz hören, was einen Gesamteindruck unmöglich machte.

Mitte der 90er Jahre bekam ich das erste Lesegerät und war richtig froh darüber, denn ich konnte mir ganze Bücher vorlesen lassen, was ein gigantischer Fortschritt war, obwohl die Sprachausgaben damals bezogen auf den Klang und den Redefluss wesentlich unnatürlicher klangen.

Die Stimme, die Ihr in der MP3-Datei hört, ist übrigens Anna, eine stimme, die ich in Abwechslung mit der Stimme Markus an Meinem Macbook und iPhone nutze. Und für die Lauschprobenphase stelle ich sie tatsächlich auch so langsam ein, wie Ihr sie in der Datei hören könnt. Das ist genau die Geschwindigkeit, bei der ich die mittlere Aufmerksamkeit, bei der ich mich gut konzentrieren kann, ohne dass die Worte an mir vorbei rauschen oder eine zu schnelle Ermüdung entsteht. Und obwohl es gewisse Schwächen der Sprachausgaben bei der Lautwiedergabe gibt, fallen genau bei dieser Geschwindigkeit auch noch einige Schreibfehler auf. Allerdings stelle ich dazu die Rechtschreibprüfung ab, die zwar in vielen Fällen hilfreich ist aber doch ihre Fehlerquellen hat. Und für die Hauptarbeit der Rechtschreibkorrektur sind das Brailledisplay und das Korrektorat die geeigneten Werkzeuge.

Mancher fragt sich jetzt sicherlich, warum ich mir keinen Punktschriftausdruck machen lasse. Das wäre eine gute Lösung, denn ich persönlich habe immer einen besseren Überblick über Texte, wenn ich Seiten in Händen habe und nicht Zeile für Zeile herumschlagen muss. Einen Punktschriftdrucker habe ich aus Kostengründen nicht. Bei der Formatierung von Texten, z. B. für die Druckausgaben würde mir das auch nicht helfen, denn die Punktschriftformatierung ist sehr verschieden von den Schwarzschriftformaten. Eine Druckversion in Punktschrift leiste ich mir erst, wenn das Buch als Ebook und/oder Druckausgabe fertig ist. Denn auch das ist eine Kostenfrage. Die günstigste Variante kostet 0,50 € pro Punktschriftseite. Da macht man nicht mal eben einen Ausdruck zur Probe!

Dass sich dieser Arbeitsschritt für mich so gut bewährt hat und meine gesamte Arbeitsweise erklären, warum ich die langsame Schreiberin bin, die ich bin. Und meine Arbeitsweise ist auch einer der Gründe dafür, warum ich mich bei der Preisgestaltung weiterhin an der Wortzahl orientiere und den zeitlichen Aspekt in meine Überlegungen einbeziehe. Obwohl gilt: „Hoffen und harren hält manchen zum Narren!“ Ist es für langsame Arbeiter wie ich nun mal einer bin, ein guter Hoffnungsfunke, dass meine Texte nicht nur heute im Web und in den Buchhandlungen verfügbar sind. Denn ich kann mit Fug und Recht darauf hoffen, dass der eine oder andere Leser eines meiner Bücher im nächsten Jahr findet.

Hört doch einfach mal zu! Ich wünsche Euch gute Unterhaltung trotz gewisser Abstriche, die man bei so einer Sprachausgabe immer noch machen muss!

Liebe Grüße

paula Grimm

P. S. Hier gibt es das ganze Buch für alle, die am liebsten gedruckte Bücher lesen:
http://www.mayersche.de/index.php?cl=search&searchparam=Grimm, Paula&autor=Grimm, Paula oder beim Buchhändler Eures Vertrauens mit der ISBN: 9789463181822.!