Zuhause in Literaturen! – Über die Autorin und Biografin Danny P

Guten Tag Ihr Lieben,

in diesem Post geht es zum zweiten Mal um Aktivitäten von Autoren und Bloggern, die mir positiv aufgefallen sind, und deren Arbeiten ich Euch empfehlen möchte. Ich kenne Daniela Preis u. a., da sie wie ich zu Blautor, Arbeitsgemeinschaft blinder Autoren gehört. Ihr findet wissenswertes über sie also auch auf http://www.blautor.de.
Von Haus aus ist Danny P Buchwissenschaftlerin. Sie arbeitet gegenwärtig auch als Korrektorin und Lektorin. Zuhause in Literaturen ist sie durch ihr Studium, weiterführende Schreibseminare und ihre vielseitige Arbeit als Autorin und Biografin. Ihr aktuelles Buch: Willensstark entstand in Zusammenarbeit mit dem sehbehinderten Sportler Harald Lange und beschreibt vor allem, wie er sich auf den Braveheartbattle vorbereitete und diesen schwierigsten Hindernislauf bestritt. Hier folgen die Daten über das Buch und ein Auszug, den Ihr unter

http://norbertdittmar.weebly.com/uumlber-mich–das-buch.html findet.
„Neuerscheinung – Willensstark
Buchtipp : Geschrieben von Autorin Daniela Preiss

Seit heute ist meine biographische Erzählung Willensstark als eBook erhältlich. Am 24. November erscheint der Titel außerdem als gedruckte Ausgabe.

Die wichtigsten Daten auf einen Blick:

PDF,EPUP UND MOBI ISBN: 978-3-7368-5261-7 2,99 € Taschenbuch 17,7 x 20,9 cm 96 Seiten ISBN : 978-3-9816951-1-3 7,95 €

01.11.2014Erfahrungsbericht über einen sehbehinderten Läufer erscheint

Harald Lange ist nicht nur irgendein Mann. Stark sehbehindert, 34 Jahre alt, lebt er in Bad Homburg. Er arbeitet im Büro, aber auch als Masseur. In seiner Freizeit hat er zuerst die Musik für sich entdeckt und dann, ein paar Jahre später, den Laufsport.

So sieht es aus, mit dem ersten Blick. Aber der zweite verrät noch mehr. Denn Harald Lange ist erfüllt von Tatendrang. Ein Sportler, der das Risiko nicht scheut. Und der das Wort ‚aufgeben‘ scheinbar nicht kennt. Zumindest holt er alles aus sich heraus. Immer. Kämpft wie ein Löwe und rennt noch lange weiter, wenn andere die Strecke schon verlassen haben.

Im März 2014 hat Harald Lange an der BraveheartBattle teilgenommen. Das ist der härteste Hindernislauf in Deutschland. Tauchen, unter Stromzäunen durchkriechen, über Feuerstellen springen … Das alles hat er irgendwie geschafft. Ohne die Hindernisse abschätzen zu können, weil sein Sehvermögen dafür nicht ausreicht.

Ich durfte ihn auf seinem Weg begleiten. Von der Frage, ob er überhaupt für so ein Event zugelassen wird. Über die Vorbereitung, wo es um Training, die richtige Ausrüstung, aber auch um persönliche Schwächen geht. Risiken. Ängste. Keiner ist perfekt. Aber Harald Lange gelingt es sogar, bei der Bundeswehr zu trainieren. Weil er das, was für die BraveheartBattle erforderlich ist, alleine nicht bewältigen kann. Und weil er zu Hause keinen geeigneten Trainingspartner findet.

Er geht beim Rennen an den Start, kommt gut durch. Bis er sich verletzt …

Es war aufregend und für mich, als blinde Biographin, nicht weniger ermutigend, diesen Erfahrungsbericht zu schreiben. Am Anfang wussten wir beide nicht, was dabei herauskommen würde. Aber wir wollten es versuchen – das Rennen und das Buch.

Harald Lange ist ein Mensch, der vielen ein gutes Vorbild gibt. Besonders Behinderten zeigt er auf, dass sie mehr erreichen können, als sie jetzt vielleicht noch denken. Sie müssen nur wollen. Und glauben an das Potenzial, das in ihnen schlummert.

Inzwischen hat sich Harald Lange auch beim Limes Run gezeigt. Ähnlich wie die BraveheartBattle, mit Sicherheit genauso verrückt. Doch auf Dauer kann so ein Hindernislauf für ihn nicht alles sein. Wenn er die erste Hürde gemeistert hat, sucht er sich die zweite. Bleibt niemals stehen. Er braucht eine neue Herausforderung, die ihn wieder antreibt, die ihm Kraft gibt.

Deshalb versucht er sein Glück in wenigen Monaten beim Marathon des Sables, einem mehrtägigen Ultralauf unter extremen Bedingungen. In der Sahara.

Vielleicht schreiben wir dann ja wieder ein Buch.
AUSZUG AUS DEM BUCH …KAPITEL :MEINE SEHBEHINDERUNG

„Meine Sehbehinderung

Meine Augen sind nicht so schlecht, dass ich für die Fortbewegung auf einen weißen Stock angewiesen wäre. Aber ich leide seit meiner Geburt an einer unheilbaren Sehnervathrophie auf beiden Seiten. Konkret wirkt sich das so aus, dass ich auf dem rechten Auge völlig blind bin. Links habe ich ein Sehvermögen von fünf Prozent, mit einem Gesichtsfeld von zirka zwölf Grad.
Jetzt gibt es für mich genau zwei Möglichkeiten: Entweder setze ich mich in eine Ecke und trauere, weil es so ist, wie es ist. Oder ich überlege mir, was ich machen möchte und wie ich meine Ziele verwirklichen kann. Die Behinderung halte ich nur für einen Faktor unter vielen. Und nicht einmal für den schlimmsten von allen, denn ich kenne sie, ich kann sie einschätzen, ja ich lebe mit ihr. Während die anderen häufig nicht wissen, was sie mir zutrauen können. Deshalb darf ich körperlich nicht so arbeiten, wie ich mir das vorstelle. Dafür, so argumentieren die Leute, sehe ich zu schlecht. Und für andere Dinge sehe ich zu gut. Interessant! Kann ich bitte selbst entscheiden, wozu ich in der Lage bin? Nein, das ist so nicht gewollt. Im Gegenteil: Ich lege bei einer Bewerbung ein EDV[…]“

Auszug aus: Daniela Preiß. „Willensstark.“ iBooks.“

Die Arbeit von Danny P umfasst wie oben bereits erwähnt nicht nur Biografien. Romane, die in unterschiedlichen Sportmilieus spielen, interessieren sie sehr. Doch erster Roman hat mit sportlichen Umfeldern nichts zu tun. Das Buch über die Studentin Madlen, die sich in ihren Professor verliebt, und deren Leben sich durch diese Liebe vollkommen verändert, erschien im Jahr 2010 unter dem Titel Süßer Wahnsinn. Informationen über diesen Roman und ein Auszug aus einer Pressemeldung gibt es unter

http://blautor.de/vita-und-werke/daniela-preiss/suesser-wahnsinn.htm.
Ich wünsche Euch gute Unterhaltung mit den Büchern von Danny P und viel Erfolg und Vergnügen mit anderen Büchern und Euren eigenen Arbeiten!

Liebe Grüße

Christiane (Texthase Online)
PS: Es gilt wie immer: „Nur selbst lesen und selbst denken machen schlau und bringen Freude! 😉

Autor: Texthase Online

Diesen Blog führe ich seit dem 16. November 2012. Als Autorin benutze ich das Pseudonym Paula Grimm. In diesem Blog findet Ihr nicht nur Prosatexte, Haikus und Essays sondern auch Wissenswertes über das Schreiben, Barrierefreiheit, Internetshops und Webseiten, die ich bei meinen Streifzügen durch das Web finde und alles, was mich privat und beruflich interessiert. Christiane (Texthase Online)

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