Kleine Verbeugung vor Hanns Dieter Hüsch und Grundwissen über die Spezies des Niederrheine rs

Tach zusammen,

so grüßt man bei uns am Niederrhein, wenn man nicht sagt: „einen Guten!“ Und durch wen wissen wir Niederrheiner und auch alle anderen über uns bescheid? Wir haben das Grundwissen über die Spezies des Niederrheiners und andere gesammelte Wahrheiten von Hanns Dieter Hüsch. Ganz viel über den Niederrheiner und andere wahre Kerne aus dem berufenen Mund von Hüsch und wissenswertes über Leben und Werk des Kabarettisten aus Moers findet Ihr unter dem Link: http://www.detlev-mahnert.de/huesch-nrz2005.html.

Hanns Dieter Hüsch

Ein „richtig runder Jahrestag“ war er nicht, der 06 Dezember 2014. Da hätte ich noch ein Jahr warten müssen. Denn Hanns Dieter Hüsch starb am 06. Dezember 2005 in Werfen im Alter von 80 Jahren. Geboren wurde er am 06. Mai 1925 in Moers am Niederrhein. Seit den frühen 50er Jahren arbeitete Hüsch nicht nur als literarischer Kabarettist, sondern auch als Kinderbuchautor, Rundfunksprecher, Synchronstimme etc. So sprach er z. B. Väter der Klamotte, war der Familienvater in der Serie goldener Sonntag und vieles mehr. Er erhielt viele Kabarettpreise. Doch seine Texte und seine Vortragsart, mit denen er in poetischer Art politische Hintergründe in Alltagsbeschreibungen und in alltagsphilosophischer Betrachtungsweise aufsuchte und darstellte, brachte ihm auch sehr harte Kritikken ein.

So wurde er Ende der 60er Jahre auf Burg Waldeck und in Berlin nach Störungen von der Bühne gebbuht. In dieser Zeit bezeichneten ihn seine Kritiker als „Kitschgemüt mit Goldbrokat“, das seine poetische Kraft einem „bourgeoisen Verniedlichungstrend“ opfere. In seinem Programm Enthauptungen rechnete Hanns Dieter Hüsch mit diesen Erfahrungen ab. Er trat danach eine Zeit lang nur in der Schweiz auf. Zu seinen harten Kritikern gehörten später auch der Schriftsteller Eckhard Henscheid und der Kabarettist Georg schramm. Henscheid formulierte im Jahr 1986 einen Totalverriss von Werk und Person. Und Schramm bezeichnete Hüsch als „Vorleseopa“ als dieser ihm im Jahr 1991 Georg Schramm relativierte 17 Jahre später sein Urteil über Hüsch, was möglicherweise auch darauf zurückzuführen war, dass der Mann vom Niederrhein bei der Preisverleihung souverän und freundlich aber bestimmt darauf beharrt hatte, den Preis zu übergeben, wenn Schramm gewillt sein sollte, ihn entgegen zu nehmen. Ausführliche Informationen über Leben und Werk von Banns Dieter Hüsch findet Ihr unter dem folgenden Link bei Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Hanns_Dieter_Hüsch#Werke_.28Auswahl.29.

Der Niederrhein ist überall, lautet ein Titel von Hanns Dieter Hüsch. und der Niederrhein war vor allem da, wo Hanns Dieter Hüsch war, getreu seiner Aussage, dass der Niederrheiner keiner Fliege was zu Leide tut. Denn Lebenszugewandtheit und Menschenfreundlichkeit gehörten zur Wesensart des Künstlers Hanns Dieter Hüsch. Davon legen Titel wie, Du kommst auch drin vor oder wir sehen uns wieder, Zeugnis ab. So betrachtete und kommentierte Hüsch seine Mitmenschen mit einen Blick durch eine alltagsweise Brille und mit Augenzwinkern. Doch wer Menschen liebt und Menschlichkeit achtet und verteidigt, der kann auch anders und hat ein gutes Gespür für gesellschaftliche und politische Stimmungen, die die Menschlichkeit bedrohen. Das Zeigt beispielsweise der folgende Text:

„Kennst Du diese plötzlichen Sekunden

wenn Dir einfällt, dass Du sterben musst
Siegessicher gehst Du durch die Stunden
doch auf einmal wird es Dir bewusst

Und Du fragst Dich, wie das wohl gehen wird
welches Wort als letztes Wort Du sagst
Wer zuletzt an Deiner Seite stehen wird
ob Du tapfer, oder ob Du klagst

Dann bald ist Obduktion im Café Größenwahn
schnell die nächste Leiche auf den Tisch
dann wird aufgemacht und dann wird nachgedacht
dann wieder zugemacht und sich kaputtgelacht

Denn in jeder Leiche ist ein Kind versteckt
das nach Zukunft fragt und nach Frühling schmeckt
und sich dann erschreckt

Und dann kommen all’ die flotten Leute
rufen “hören Sie doch damit auf”
so ein Quatsch, denn heut’ ist schließlich heute
kommt! Wir machen schnell noch einen drauf

Und dann findet man noch einen Frühstücksrest
vom Oktoberfest, der sich sehen lässt
Herr, war das ein Fest!

Und dann kommen auch die großen Tröster
mit den neuesten Plänen in der Hand
dann wird diskutiert und dann wird reflektiert
und danach konstatiert, dass man Dich angeschmiert

Und dann findet man noch einen Augenblick
eine Spur vom Glück und ein Silberstück
doch das liegt weit zurück

Und dann findet man noch einen Trennungsgrund
zwischen Herz und Mund
ziemlich schmal und rund
doch sonst war er gesund“

Grundwissen über die Spezies des Niederrheiners

Und da behaupte noch einer, dat so’ne Region nich’ prägt!
„Nee, nee, an den Niederrhein, da musse schon viel Gemüt mitbringen. Wie sach ich immer: Internationales Gemüt, denn speziell der Niederrheiner stammt ja von allen Menschen ab. Dat hab ich schon mal in Kleve vor Jahren in einem Vortrag gesacht.
Also gut: Die Schönheit des Niederrheins, mein ich immer, dat is nich sone Angelegenheit, so wie man sacht, Gott is die Frau schön. Das geht tiefer. Dat krisse fast gar nich raus, warum dat so is. Auf den ersten Blick schon gar nicht. Muss ja auch nicht sein, sach ich immer, dat wär ja ne langweilige Schönheit. Nein, der Niederrhein will angeguckt werden. Und dann beginnt die große Liebe. Dat is dat Geheimnis des Niederrheins. Un wer einmal am Niederrhein war, der kommt wieder.
Da jagen sich die Rätsel: Warum is hier nix los un doch alles los. Un wo anders is alles los, un gar nix los. Der Niederrhein, denk ich immer, macht einem nix vor. Da gibbet keine kalkulierte Romantik, sondern eine Musik aus Vergessen und Erinnern, un da draus entsteht das Gefühl am Ende der Welt, am Ende aller Tage zu sein. Und aus dem Altrhein bei Xanten tauchen prustend alle Vorfahren auf, als hätten sie sich verschwommen. Wer Phantasie studieren möchte, der sollte ein paar Semester an den Niederrhein kommen und dann als Lohengrin wieder in die große Welt fahren. Burgen gibt´s. Schlösser gibt´s und Wasserschlösser, Windmühlen und Wassermühlen, Kirchturmspitzen, Fähren und Inseln, Kunst im Schloss Moyland, Karneval in Keppeln, und komm mir nun keiner, und sach, er sei nicht genannt worden.
Der Niederrheiner ist überhaupt zu allem unfähig. Er weiß nix, kann aber alles erklären. Umgekehrt: Wenn man ihm etwas erklärt, versteht er nichts, sagt aber dauernd: Is doch logisch. Und wenn er keinen Ausweg mehr weiß, steigert er sich in eine ungeheure Assoziationskette hinein. Er kann zum Beispiel in wenigen Sätzen von Stefan Askenase, dem berüchtigten Chopinspieler, auf die Narkoseschwester Gertrud kommen.
In Homberg am Niederrhein, da sagt man nämlich nicht: “Nimm Platz”, sondern da sagt man: “Geh sitzen”. Dat is zwar krummes Deutsch, geh ma auf de Bank sitzen, aber sowat von gemütstief, kriegen se später nie wieder, nie.
Wenn ich mir heute ein Jugendbildnis von Joseph Beuys anseh, das mit dem weißen Hemd und dem offenen Kragen, wo er so vor sich hinblickt, das ist das niederrheinische Auge, das bis in die letzten Winkel der Welt sieht.
Die meisten Niederrheiner sind ja auch durch de Bank schwermütig. Also nicht durch de Bank, obwohl manche sind auch durch de Bank schwermütig.
Wir sind unsere eigenen Philosophen. Und wenn der Rheinländer auf die Frage “Wie isset?” “Gut” sagt, dann sagt der Niederrheiner: “Wie sollet sein?” Ja, aus uns krisse so schnell nix raus.
Das ist ja der Choral des Niederrheiners: Wat willze machen. An sonem Tag biss einfach aufgeschmissen, und dann ist der Niederrheiner auch noch aggressiv gehemmt.
Wenn der Niederrheiner mal ausnahmsweise etwas weiß, dann weiß er dat aber auch ganz fest bis an sein Lebensende, bis in alle Ewigkeit. Auch wenn et gar nich stimmt. Un meistens stimmt et nich.
Die einen haben et und die anderen müssen et erfinden. Ich sag, Herr Pastor, wat am Niederrhein nich alles schon erfunden worden is in der Hinsicht, nur um sich über Wasser zu halten, da müssten Sie drei mal am Tag predigen, um dat alles unterzubringen.
Da gibbet am Niederrhein Hunderte von. Alles Verrückte, die keiner Fliege was zuleide tun. Höchstens sich selbst.
Sagte ich später zu meiner Frau: Warum ich da in aller Ruhe sitzen wollte und immer “ja natürlich” gesagt habe und die Welt über mich ergehen ließ. Scheusal, sagte meine Frau. Ja natürlich, sagte ich. Der Niederrheiner ist eben der Mongole unter den Rheinländern.
Der Niederrheiner braucht ja eigentlich nur sich, mehr muss dat gar nicht sein, weil de so viel mit sich selbst zu tun hat, von morgens bis abends. Da kommt der auf dem flachen Land gar nicht zu Ruhe, weil de ewig am bosseln un am prakesieren un am rennen is, aus de Küch innet Krankenhaus, dann auf en Kirchhof und dann wieder zurück inne Küch.
Ein Schluri, weil ich hab de Kopp zu voll. So sagt man auf Niederrömisch. So haben die alten Römer früher am Niederrhein gesprochen.
Er möchte unauffindbar sein, sagt er immer, damit er seine völlig Ruhe hätte. Davon hätte er schon als Kind geträumt, am unteren Niederrhein möchte er unauffindbar sein. Hat er an der Theke von Hein Lindemann allen verkündet: unauffindbar. Da hamwer alle ganz bedöppelt ausgesehn.
Also dann Gruß zu Haus un Tach zusammen Hanns Dieter Hüsch, Zitat-Auswahl von Karen Kliem aus: “Zugabe” (Köln 2003), “Mein Traum vom Niederrhein” (Duisburg 1996), “Und sie bewegt mich doch” (Mainz.“

„Und nur der Vollständigkeit halber sei gedacht, wat meine Patin immer sacht, dat die Leute im Rheinland, in Köln, Bonn und so alles noch viel besser erklären können, wat se nicht. wissen. Un’ die musst wissen, die is’ en gutes Stück den Rhein ‚raufgekommen als wissenschaftliche Bibliothekarin an der Universität zu Köln, oder wie se se jetzt‘ nennen.“ ;-)
Meine Patin hat wie Hanns Dieter Hüsch das Gymnasium Adolfinum in Moers besucht ist aber zwei Jahre jünger.

Ich hoffe, Ihr findet ganz viel Material zum Schmunzeln und Nachdenken von Hanns Dieter Hüsch und könnt damit Eure Buchschatztruhen und die Hörbar füllen!

Liebe Grüße

Christiane
(Texthase Online)
PS: Zwie hab’ ich noch!
Offizielle Homepage von Hanns Dieter Hüsch: http://www.huesch.org Treffpunkt und Gästebuch für alle: http://www.huesch.info

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Positiv gedacht 50/2014

Guten Tag Ihr Lieben,

heute kommt endlich der Post zur “Traditionsreihe” positiv gedacht. Diesmal liegt es wirklich nicht an mir, dass es sooooo lange gedauert hat. Die Telekom musste in unserer Gegend erst einmal eine Störung größerer Wirkbreite, offenbar sehr großer Wirkbreite, beseitigen. Aber, wie es auch nach Möglichkeit in diesem Blog Brauch ist, kommt hier erst einmal der Link zu positiv gedacht von Mel, der ich an dieser Stelle schon einmal einen sehr interessanten und erholsamen Urlaub wünsche: Positiv gedacht 50/2014.

Positiv gedacht

Gefreut: über die prallgefüllte Weihnachtstüte, die ich beim Düsseldorfer Treff des evangelischen Landespfarramts bekommen habe und über den Nachmittag bei der Geburtstagsfeier meiner kleinen Großnichte Medea.

Gelacht: bei der Geburtstagsfeier meiner Großnichte, die am vergangenen Montag war.
Geschafft: immerhin einen Beitrag im Blog und erste Recherchen zur Weiterbildung zur Schriftdolmetscherin. (Es gibt da aber einige Haken und mehr dazu in eigens geschriebenen Artikeln).
Gefunden: leider nichts.
Gegönnt: einige der Leckereien aus der Weihnachtstüte.
Gekriegt: eine neue Übergangsjacke von meiner Cousine.
Geholfen: leider niemandem.
Gehört: ganz verschiedene Advents- und Weihnachtsmusik aus unterschiedlichen Ländern.
Geschmeckt: Mandarinen, Käse, Kuchen, Marzipan, Schokolade…..
Gerochen: Tannengrün, gebrannte Mandeln, Apfelduft…..
Gefühlt: den weichen Flies der neuen Übergangsjacke.
Gelernt: auch bei Weiterbildungsangeboten und Jobs erst einmal sorgfältig zu prüfen, was genau dahinter steckt.
Geplant: Glasgesichter zu lesen und zu rezensieren und endlich wieder in das Felicitasprojekt einzusteigen.

Ich wünsche Euch allen eine zauberhafte Adventswoche, viel erfolg, Freude und Gesundheit!

Liebe Grüße

Christiane (Textahse Online)

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Ausbildung zum Schriftdolmetscher geplant! - Sehgeschädigte helfen Hörbehinderten Alltagsb arrieren zu überwinden

Guten tag Ihr Lieben,

in diesem Fall bitte ich ganz herzlich darum, den Link zu diesem Artikel wie wild weiterzuverteilen im WWW! ;-)
Ab 2015 bietet das Berufsförderungswerk Würzburg Sehgeschädigten eine Ausbildung zum Schriftdolmetscher beziehungsweise zur Schriftdolmetscherin an. Diese Maßnahme ist für Menschen mit Sehbehinderung eine Möglichkeit selbständig zu arbeiten. Sie soll aber auch ein Beispiel dafür sein, wie Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen einander helfen und damit Barrieren im Alltag abgebaut werden können. Sehbehinderte Schriftdolmetscher arbeiten bei Konferenzen, auf Messen, bei Behördenterminen etc. für hörgeschädigte Personen, die den mündlich vorgetragenen Inhalten von Besprechungen, Vorträgen usw. nicht oder nur teilweise akustisch folgen können. Die Arbeit der Schriftdolmetscher baut für Hörgeschädigte Sprachbarrieren ab. An dieser Stelle ein kurzer Auszug aus den News des Berufsförderungswerks: „Aktuelle Nachrichten aus dem Berufsförderungswerk Würzburg
2014-12-06: BFW bietet barrierefreie Fortbildung zum Schriftdolmetscher an. Als erstes Bildungszentrum für Menschen mit Seheinschränkung bietet das Berufsförderungswerk (BFW) Würzburg ab 2015 die barrierefreie Fortbildung zur Schriftdolmetscherin und zum Schriftdolmetscher an. Bisher sind nur rund 70 Schriftdolmetscher deutschlandweit selbstständig aktiv. Das soll nun anders werden, denn nach einer Studie ist der Bedarf an Schriftdolmetschern ständig steigend. Am 17. Dezember 2014 erfahren Sie im BFW alles Wissenswerte zur 2015 startenden Fortbildung zum Schriftdolmetscher. Interessenten können sich für die kostenlose Informationsveranstaltung bis 15. Dezember 2014 im BFW anmelden. Eine Mail an [email protected] genügt.“

Die Ausbildungsdauer beträgt 9 Monate und ist in Präsenzseminare und Elearningphasen gegliedert. Interessentinnen und Interessenten, die so kurzfristig nicht nach Würzburg reisen können, sollten sich an die oben genannte Emailadresse Wenden, um nähere Informationen über die Ausbildung zu erhalten.

Da ich selbst am Mittwoch der nächsten Woche auch nicht dabei sein kann und mich sehr für neue Berufsbilder interessiere, werde ich mich selbst natürlich an Frau Weigand wenden. Da ich ja entdeckt habe, wie man Audiomaterial bei WordPress einstellen kann, überlege ich, ob ich nicht sogar ein Telefoninterview zu diesem Beruf machen kann.
Einige wichtige Fragen sind zu klären.
!. Wie teuer ist die Weiterbildung?
2. Wie können Interessenten die Maßnahme finanzieren?
3. Welche Verdienstmöglichkeiten gibt es?

Und dann gibt es noch einen sehr kritischen Punkt. Kommen Schriftdolmetscher nicht den Gebärdendolmetschern und anderen Helfern für Hörbehinderte in die Quere? Denkbar ist bedauerlicherweise, dass Schriftdolmetscher, da sie weniger qualifiziert sind, als Sparmaßnahme eingesetzt werden, damit Behörden und andere Institutionen keine Gebärdendolmetscher anfordern müssen, die besser bezahlt werden müssen, die aber auch eine bessere Qualifizierung haben und dementsprechend hochwertigere Arbeit leisten.
Ich halte Euch auf dem Laufenden, was Informationen über dieses Berufsbild betrifft!

Liebe Grüße

Christiane (Texthase Online)

Linkwegweiser:
Nachrichten und alle weiteren Informationen über das Berufsförderungswerk Würzburg gibt es auf: http://www.bfw-wuerzburg.de

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Heute noch GRATIS auf Amazon: Unser eBook “Abenteuerpfade in Peru”

Guten Tag Ihr Lieben,

hier kommen eine Blog- und Buchempfehlung! Den Blog, zu dem der Artikelpink führt, habe ich auf Texthase Online schon empfohlen. Schließlich bietet er interessante, spannende und vielseitige Posts über Reisen, z. B. in die Region, die mich besonders interessiert, Südamerika, Perú. Wer sich auch für diese Region der Erde interessiert und zumindest schon einmal im Kopf eine vielseitige und informative Reise machen möchte, bekommt das Buch mit gut geschriebenen Texten und beeindruckenden Bildern unter dem folgenden Link: Noch bis morgen GRATIS auf Amazon: Unser eBook "Abenteuerpfade in Peru"..

Bedauerlicherweise habe ich den Artikel erst heute gesehen, was bedeutet, dass Ihr Euch heute entscheiden müsst, ob Ihr das Ebook kostenfrei bei Amazon bestellen möchtet. Um eine Rezension und Bewertung auf Amazon wird gebeten.

Ich wünsche Euch gute Unterhaltung und eine gute Reise im Kopf!

Liebe Grüße

Christiane (Texthase Online)

PS: Da ist für mich die Versuchung groß, mir die Kindleapp auf mein iPhone zu laden, obwohl ich nicht weiß, ob und wie ich mit dem Bildmaterial umgehen kann. ;-)

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Positiv gedacht 49/2014

Guten Tag Ihr Lieben,

und schon wieder ist ein Woche wie im Flug vergangen. Hier kommen die positiven Aspekte der ersten Adventswoche. Und hier kommt wie üblich der Link zu positiv gedacht von Mel, der ich die Daumen drücke, dass es mit dem Besuch bei einem Eishockeyspiel klappt: Positiv gedacht 49/2014..

Positiv gedacht

Gefreut: über den Schokoladennikolaus und den Adventskalender, die ich von meiner jüngsten Schwester bekommen habe, darüber, dass es mir gelungen ist, den Mediaplayer von WordPress in diesen Blog einzufügen.

Gelacht: über eine Nachricht in meinem Postfach des Telefonchats.
Geschafft: den Media Player von WordPress hochzuladen und einzufügen, mehrere Artikel zu schreiben, Audiodatei mit Weihnachtsgeschichte herzustellen und hochzuladen. (Die Geschichte ist direkt in dem Artikel unter diesem Post).

Gegönnt: einen richtig faulen Samstag.
Gefunden: vielseitige Weihnachtsmusik aus Südamerika.
Gekriegt: verschiedene Leckereien.
Gehört: ganz viel unterschiedliche Musik.
Geschmeckt: Schokolade, gebrannte Mandeln, Backfisch, Käse….
Gerochen: ganz viele weihnachtliche Gerüche.
Gefühlt: meinen Schal aus Pongpongwolle.
Gelassen geblieben: außer beim Umgang mit meiner Dropbox, bei der ich aus einem mir unerfindlichen Grund die Links nicht freischalten kann.
Gelernt: leider nichts.
Geplant: weiterhin fleißig zu bloggen und an den Büchern weiterzuarbeiten.

Heute wird übrigens meine kleine Großnichte schon ein Jahr. - An den Kleinen merkt man, wie alt man langsam aber sicher wird! ;-)
Ich wünsche Euch allen eine zauberhafte und erfüllte Adventswoche!

Liebe Grüße

Christiane (Texthase Online)

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Elsa und Mimmi als Hörversion

Guten Tag Ihr Lieben,

in diesem Jahr bin ich offenbar von Kopf bis Fuß auf Advent und Weihnachten eingestellt. Gestern gab es eine passende Buchrezension darüber, wie Kommissare nach Meinung verschiedener moderner Autoren feiern. Das nächste Buch mit Weihnachtserzählungen aus dem hohen Norden Europas liegt schon an meinem Kopfende. Und ich habe meine Weihnachtsgeschichte, Elsa und Mimmi, vorgelesen und dabei aufgenommen. Die MP3datei ist in diesem Post enthalten.

Da es sich um eine Mp3datei handelt, die mit dem Handy aufgenommen wurde, müsst Ihr vielleicht die Lautstärke an Eurem Computer etwas höher stellen. Ich hoffe, es ist mir gelungen, den File für Euch alle gut hörbar als Leckerchen am Ende einzufügen. Das war übrigens life! Aber die beiden Zuhörer waren mucksmäuschenstill, was aber leider kleine Lesefehler nicht verhindert hat. Aber dafür ist es eben ein Livemitschnitt! ;-)

Diese Geschichte ist aus dem Jahr 2003 und wurde für eine sehr tierliebe Freundin zu ihrem Geburtstag im Dezember verfasst. Ich wünsche also allen Tierfreunden, die den Weihnachtszauber lieben, viel Vergnügen beim Zuhören!

Liebe Grüße

Christiane (Paula Grimm bei Texthase Online)

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Tatort Tannenbaum: Kommissare feiern Weihnachten

Guten Tag Ihr Lieben,

dass ich meine Buchschatztruhe mit neuem Lesestoff in Punktschrift aufgefüllt habe, davon war ja schon in der vergangenen Woche die Rede. Es ist z. B. Lektüre dazu gekommen, die schmackhafte Leckerbissen für die Weihnachtttszeit enthält. Heute stelle ich Euch als Weihnachtsmenü für Leseratten den Erzählungsband Tatort Tannenbaum, der im November 2012 veröffentlicht wurde, vor. Hier geht es zu Tatort Tannenbaum bei Amazon. Das Buch ist ebenfalls als Hörbuch verfügbar, z. B. zum Hören bei längeren Autofahrten zur Puckligen Verwandtschaft! ;-)

Steckbrief des Buches

Titel: Tatort Tannenbaum
Untertitel: Kommissare feiern Weihnachten
Herausgeberin: Friederike Ney
Verlag: Wunderlich-Rowohlt-Verlag
Erscheinungsdatum: November 2012
Erscheinungsort: Reineck bei Hamburg
ISBN: 978-3-8052-5048-1
Punktschriftversion: Blindenschrift-Verlag und -Druckerei GmbH (Pauline von Mallinckrodt)
Erscheinungsjahr: 2013

Zum Inhalt

Friederike Ney hat vor zwei Jahren Weihnachtsgeschichten über Ermittler aus dem englischen, skandinavischen und deutschen Sprachraum im oben genannten Buch versammelt. Manche Leser begegnen alten Bekannten wieder. Das zeigen die Kurzportraits der Autoren und ihrer Werke, die am Ende des Buches im Anhang eingestellt sind. So gibt es beispielsweise eine Weihnachtsgeschichte über den forensischen Anthropologen David Hunter von Simon Beckett, dessen Thriller wie Chemie des Todes Weltruhm genießen. Doch die Geschichtensammlung und der Anhang sind selbstverständlich nicht nur für Fans von Krimiserien, z. B. über den Spezialisten für Vermißtenfälle, der ehemalige Polizeibeamte Süden interessant. Und auch die Geschichten, die von bereits bekannten Ermittlern handeln, sind inhaltlich eigenständig, dass man Protagonisten wie Ruth Galloway nicht schon kennen muss, um an den Erzählungen Spaß zu haben und sich gut unterhalten zu lassen.

Natürlich schläft das Verbrechen auch an den Weihnachtstagen nicht. , Diebstähle, bedrohliche Weihnachtskarten von Weihnachtsmännern, die keine Geschenke bringen sondern „Racheengel“ sind, Vermisstenfälle, ungeklärte Todesfälle etc. kommen auch in diesen Weihnachtsgeschichten vor. Doch in vielen der Erzählungen werden die unterschiedlichen Ermittler in ganz besonderer Weise mit dem ganz normalen Feiertagswahnsinn konfrontiert.
Und gerade an den Weihnachtstagen befinden sich viele der Ermittler menschlich und privat auf sehr dünnem Eis und brechen ein, wenn eine Fassade zerbricht. Kalte und nasse Füße, auf denen ein Neuanfang gewagt werden muss, sind die Folgen dieser Eiszeit, die hinter und zwischen den Lichterketten, Kerzen und gemütlichen Kaminen stecken.

Für Ermittler ist die Weihnachtszeit eine harte Zeit. Kommissare, Detektive und forensische Anthropologen sind eben auch nur Menschen, die so gut als möglich durch die Feiertage kommen müssen. Da tut der Dienstgrad nichts zur Sache. Denn, auch wenn „der übliche Weihnachtsmord“ ausbleibt, gibt es sowohl beruflich als auch privat alle Hände voll zu tun. Und überall lauern Fragen über Fragen. War es Mord oder doch nur ein Unfall? Wo ist das kleine Holzquadrat des Henges, das aus dem Museum gestohlen wurde? Wie kann ein Selbstmord verhindert werden?

Was ist mit dem Vater, dem Bruder und der Schwägerin los? Was sind die Folgen davon, wenn dem Weihnachtsmann sein Motorschlitten gestohlen wird? Und Antworten gibt es auch, beispielsweise auf die Frage, warum man niemals Kollegen zu einem großen Weihnachtsfest der Familie seiner Exfrau mitnehmen sollte. Bei der Lektüre habe ich mich manchmal gefragt, ob es mit dem Privatem nicht doch des Guten zu viel ist, obwohl in den Geschichten ja Weihnachten, das Fest der Familie und der persönlichen Einkehr ist. Und ich bin mir nicht sicher, ob mich bei einer zweiten Lektüre von Weihnachtspantoffel die Botschaft, dass man auch als Kommissarin den Weihnachtszauber der Kindheit wieder entdecken soll und manches mehr von dieser Art, doch nervt. Aber ich habe durchaus viel übrig für Trost und Hoffnung. Und natürlich geschehen gerade auch an den Weihnachtsfeiertagen kleine Wunder mit großer Wirkung. Auch dabei spielt der Dienstgrad keine Rolle. Und der Mut, den man für einen Neuanfang benötigt, braucht vor allem auch jeder hartgesottene Ermittler.

Fazit

Ich habe mit der Lektüre der Erzählungen am Freitag begonnen und bin heute am Dienstag schon fertig geworden. Alles in allem sind die Erzählungen unterhaltsam und spannend geschrieben, auch wenn viele Geschichten von menschlicher und nicht so sehr von krimineller Spannung geprägt sind. Die Zusammenstellung von Friederike Ney bietet abwechslungsreichen Lesestoff von aktuellen Kriminalschriftstellern, der so flüssig und unterhaltend geschrieben ist, dass man „dran bleibt“ bis die letzte Erzählung, die Feste feiern, wie sie fallen, zu Ende ist. Und da die Geschichten nicht allzu lang sind, kann man zu diesem Buch greifen, wenn sich in den Weihnachtstagen doch einmal eine Pause vom Weihnachtstress ergibt, wenn man den üblichen Weihnachtsfilm in diesem Jahr mal nicht mitsehen will.

Ich wünsche viel Vergnügen und gute und spannende Unterhaltung bei der Lektüre dieser nicht immer so ganz kriminellen Kriminalgeschichten! Auch wenn das jetzt zu mysteriös klang, wenn ich zu wenig Details verraten habe, mehr gibt es hier nicht. Sonst macht es ja weniger Spaß!

Liebe Grüße

Christiane (Texthase Online)

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