Nachrichten von der Arbeitsfront

‚nabend Ihr Lieben,

gestern habe ich es dann doch nicht mehr geschafft über die Neuigkeiten an der Arbeitsfront zu berichten. Bei dem Termin, den ich gestern Nachmittag mit meinem Fallmanager vom Jobcenter hatte, wurde mit Hilfe meines Beraters der größte Teil der Erledigung des Antrags auf Teilhabe am Arbeitsleben fertiggestellt. Und mein Fallmanager hat dafür gesorgt, dass auch der Teil der Unterlagen, die von meiner Krankenkasse ausgefüllt werden müssen, schnell bearbeitet und mir zugeschickt werden können. So kann der Antrag spätestens nächste Woche via Einschreiben an die Rentenversicherung geschickt werden. Die Bewilligung dieses Antrags ist erforderlich, wenn ich ab Sommer die Weiterbildung zur PR-Juniorberaterin machen möchte. Denn nur so erhalte ich für die beiden Jahre, die ich im Volontariat bin, Hilfe zum Lebensunterhalt bekomme.

Diejenigen, die hier schon etwas länger lesen, wissen, dass die Frankfurter Stiftung für Blinde und Sehbehinderte Trägerin dieser Weiterbildungsmaßnahme ist. Die Mitarbeiterin der Stiftung, die für diesen Ausbildungsgang zuständig ist, spricht Unternehmen in meiner Region an und stellt diesen die Möglichkeiten zur Beschäftigung und die Hilfe der Stiftung für Blinde und Sehbehinderte vor. Wenn sich ein Medienunternehmen dafür interessiert mich für zwei Jahre zu beschäftigen, kann ich mich offiziell bewerben. Und wenn es zu einem Bewerbungsgespräch kommt, werden die Details geklärt. Die Unternehmen müssen mich bei dieser Maßnahme nicht entgelten, da ich, wenn es funktioniert, durch die Hilfe zum Lebensunterhalt versorgt werde.

So weit so gut! Ich hatte der verantwortlichen Mitarbeiterin der Stiftung eine Liste von etwa 30 Unternehmen aus meiner Region zugeschickt. Das war am 27. Februar. Ich habe ihr mitgeteilt, das ich gestern den Termin bei meinem Jobcewnter hatte. Sie teilte mir vorigen Dienstag mit, dass sie die Unternehmen erst dann kontaktiert, wenn der Antrag auf dem weg ist. Sie will aber bis Juli die erforderliche Teilnehmerzahl haben. Hoffentlich geht das für mich in Ordnung! Was ist, wenn sich niemand oder nicht schnell genug ein Platz für mich findet? Irgendwie habe ich ein ganz merkwürdiges Gefühl.

Ich suche also weiter nach einem festen Job und nach Möglichkeiten mein Buch zu veröffentlichen und in den Bereichen Schreiben und Lektorat.

Liebe Grüße

Christiane (Texthase Online)