Nachrichten von der Arbeitsfront

Guten Tag Ihr Lieben,

bevor ich also umziehe und möglicherweise einige Tage nicht online sein Kann, gibt es zumindest doch noch die Neuigkeiten, die sich seit vergangenen Mittwoch ergeben haben. Am Mittwoch den 18. Juni 2014 hatte ich um 15.00 Uhr das Bewerbungsgespräch beim Blinden- und Sehbehindertenverband Nordrhein: http://www.bsvn.org. Ich hatte einen Knopf aber Gott sei Dank keine Schraube locker, so dass auch ich für meine Verhältnisse ruhig und aufgeschlossen war. Bei diesem Gespräch war Frau Hollerbach von derFrankfurter Stiftung für Blinde und Sehbehinderte dabei, denn die Stiftung ist die Trägerin der zweijährigen Maßnahme, bei der ich zur PR-Juniorberaterin weitergebildet werden soll. Zu den Gesprächspartnern gehörten außerdem noch der Geschäftsführer und der Vorsitzende des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Nordrhein. Was sehr ungewöhnlich und angenehm war, war, dass wir nicht mit „stillem Wasser“ abgespeist wurden. Der Tisch im kleinen Konferenzraum war als Kaffeetafel eingedeckt. Und es gab einen sehr guten Kaffee und Stückchen. In dem Gespräch, das eineinhalb Stunden dauerte, haben sich alle drei Parteien einander ausführlich und persönlich vorstellen können. Und ich wurde mit der Auflage entlassen, mich bis Freitag zu entscheiden, ob ich gern Volontärinn werden möchte oder nicht. Ich habe mich dafür entschieden und meine Entscheidung am Freitagmorgen telefonisch mitgeteilt. Gestern erhielt ich dann den Anruf, dass der BSVn bereit ist, mich als Volontärin zu nehmen. Wenn ich die Finanzierung für die Hilfe zum Lebensunterhalt vom Jobcenter bekomme, beginnt die Maßnahme im Oktober. In den nächsten Wochen bekomme ich den Vertrag der Stiftung zugesendet. Aber jetzt ziehe ich erst einmal um. Zwei oder drei Wochen vor dem Beginn der Maßnahme gibt es dann noch ein Gespräch über die genaue Ausgestaltung der Maßnahme. Da kann jeder noch einmal sagen, was er oder sie will, und was ihm oder ihr wichtig ist. Ich denke, ich habe eine gute Position bei meinem Kostenträger, denn ich habe einen Volontärplatz, die stiftung will mich auch für die Maßnahme, kommt für die Arbeitsausstattung auf.

Ich denke, ich habe eine gute Figur gemacht und meine „Blindengestik und -mimik“, die ja überhaupt nicht gehen in der Öffentlichkeit und der Öffentlichkeitsarbeit sind mir nicht zum Verhängnis geworden wie zuvor mehrfach befürchtet. 😉 Es gab sie an diesem Nachmittag einfach nicht, war wie weggeblasen.

Und was kommt jetzt? Jetzt kommen der Umzug, die Gespräche mit dem Jobcenter und das Camp des NaNoWrimo (National Novel Writing Month), denn das Felicitasprojekt sollte so weit als möglich vorangehen. Im November schaffe ich es bestimmt nicht teilzunehmen. Und vielleicht bekomme ich es ja bei meinem zweiten Anlauf hin 50.000 Worte zu schreiben. Orca: Zeit der Schatten als Ebook, http://www.epubli.de/shop/buch/37750, soll ja auf Dauer nicht alleine bleiben.Außerdem muss dieses Buch ja auch noch umformatiert werden, dass es als Druckversion erscheinen kann. Natürlich halte ich Euch über alles, was sich beruflich tut, auf dem Laufenden. Das ist vor allem aber nicht nur für die Texter und Autoren von Euch interessant. Alles erdenklich Gute, privat und beruflich!

Liebe Grüße

Christiane (Texthase Online)

Empfohlene Links:
Blinden- und Sehbehindertenverband Nordrhein: http://www.bsvon.org Frankfurter Stiftung für Blinde und Sehbehinderte: http://www.sbs-frankfurt.de Orca: Zeit der Schatten: http://www.epubli.de/shop/buch/37750

Nachrichten von der Arbeitsfront

‚nabend Ihr Lieben,

gestern habe ich es dann doch nicht mehr geschafft über die Neuigkeiten an der Arbeitsfront zu berichten. Bei dem Termin, den ich gestern Nachmittag mit meinem Fallmanager vom Jobcenter hatte, wurde mit Hilfe meines Beraters der größte Teil der Erledigung des Antrags auf Teilhabe am Arbeitsleben fertiggestellt. Und mein Fallmanager hat dafür gesorgt, dass auch der Teil der Unterlagen, die von meiner Krankenkasse ausgefüllt werden müssen, schnell bearbeitet und mir zugeschickt werden können. So kann der Antrag spätestens nächste Woche via Einschreiben an die Rentenversicherung geschickt werden. Die Bewilligung dieses Antrags ist erforderlich, wenn ich ab Sommer die Weiterbildung zur PR-Juniorberaterin machen möchte. Denn nur so erhalte ich für die beiden Jahre, die ich im Volontariat bin, Hilfe zum Lebensunterhalt bekomme.

Diejenigen, die hier schon etwas länger lesen, wissen, dass die Frankfurter Stiftung für Blinde und Sehbehinderte Trägerin dieser Weiterbildungsmaßnahme ist. Die Mitarbeiterin der Stiftung, die für diesen Ausbildungsgang zuständig ist, spricht Unternehmen in meiner Region an und stellt diesen die Möglichkeiten zur Beschäftigung und die Hilfe der Stiftung für Blinde und Sehbehinderte vor. Wenn sich ein Medienunternehmen dafür interessiert mich für zwei Jahre zu beschäftigen, kann ich mich offiziell bewerben. Und wenn es zu einem Bewerbungsgespräch kommt, werden die Details geklärt. Die Unternehmen müssen mich bei dieser Maßnahme nicht entgelten, da ich, wenn es funktioniert, durch die Hilfe zum Lebensunterhalt versorgt werde.

So weit so gut! Ich hatte der verantwortlichen Mitarbeiterin der Stiftung eine Liste von etwa 30 Unternehmen aus meiner Region zugeschickt. Das war am 27. Februar. Ich habe ihr mitgeteilt, das ich gestern den Termin bei meinem Jobcewnter hatte. Sie teilte mir vorigen Dienstag mit, dass sie die Unternehmen erst dann kontaktiert, wenn der Antrag auf dem weg ist. Sie will aber bis Juli die erforderliche Teilnehmerzahl haben. Hoffentlich geht das für mich in Ordnung! Was ist, wenn sich niemand oder nicht schnell genug ein Platz für mich findet? Irgendwie habe ich ein ganz merkwürdiges Gefühl.

Ich suche also weiter nach einem festen Job und nach Möglichkeiten mein Buch zu veröffentlichen und in den Bereichen Schreiben und Lektorat.

Liebe Grüße

Christiane (Texthase Online)

Informationen über das Jobportal Gigajob

Guten Tag Ihr Lieben,

wie Ihr vielleicht wisst, bin ich auf Jobsuche. Aus diesem Grund habe ich mich, nicht zum ersten Mal, bei der Jobbörse http://www.gigajob.de angemeldet. Denn es ist ein vielseitiges und bekanntes Portal für Arbeitgeber und Jobsuchende. Dort finden auch Texter und Autoren Arbeit als freie Mitarbeiter oder als Angestellte® im Medienbereich.

Die Anmeldung war ganz eifach. Es gab z. B. kein visuelles CAPTCHA. Doch zumindest für vollblinde Internetnutzer ist das Portal in seiner gegenwärtigen Version leider nicht barrierefrei. Denn, wo gearbeitet wird, passieren auch Fehler, und Fehler bei der Eingabe in das Nutzerprofil werden rot markiert. Das war, so weit ich mich erinnere, im Jahr 2009 noch nict der Fall. Das ist eine überaus bedauerliche Veränderung, denn das Portal ist durch seine Vielfalt und Größe an sich eine gute Quelle, um interessante, passende Jobs zu finden oder anzubieten. Und die Registrierung ist kostenfrei. Arbeitgeber können bei einer kostenlosen Anmeldung bis zu 10 Gesuche von möglichen Bewerbern erhalten. Und Arbeitssuchenden werden bis zu 10 Jobangebote am Tag zugänglich gemacht.

Liebe Grüße

Christiane (Texthase Online)