Bücher bloggen im Vorab lesen bei Fortschrift

Guten Tag Ihr Lieben,

nachdem ich am 07. Oktober nach längererZeit wieder auf das Thema Bücher bloggen aufmerksam geworden bin, habe ich im Netz gestöbert. Es gibt nicht nur einzelne Netzromane, die durch Verlage oder Initiativen von literarischen Vereinigungen unterstützt werden. Es gibt auch eine Plattform, auf der sich Autoren und ihre Werke finden, die sich zusammen getan haben, um ihre Buchprojekte vorab im Web zu präsentieren. Die Adresse lautet: http://www.fortschrift.net.

Gegründet wurde das Projekt, bei dem Leserinnen und Leser Autoren bei der Erstellung ihres Buches über die Schulter schauen können, von Matthias Matting, den viele Selfpublisher kennen. Denn er gibt auch den Blog: http://www.selfpublisherbibel.de heraus. Er ist auch mit eigenen Texten bei Fortschrift vertreten.

Das Konzept ist denkbar einfach. Leserinnen und Leser, die bei der Entstehung eines Buches dabei sein möchten, können sich aus den auf der Homepage präsentierten Werken ein interessantes Projekt heraussuchen. Es ist auch möglich die Entstehung eines Buches kostenfrei zu verfolgen. Wer aber nicht nur mitlesen sondern auch kommentieren möchte, muss sich registrieren und das Projekt abonnieren. Dafür erhalten Leser nicht nur die veröffentlichten Passagen des Buches sondern auch die Möglichkeit zu kommentieren und nach Fertigstellung des Ebooks das vollständig lektorierte Werk. Ich habe den Katzenkrim Nazie-Allergie für08,99 € abonniert, das fertige Ebook für 05,49 € inklusive. Hier könnt Ihr lesen, worum es dabei geht:

http://www.fortschrift.net/marianne-kaindl-nazi-allergie-katzenkrimi-was-sie-erwartet/.

Wer ein Buchprojekt bloggen möchte, betätigt den Link Autor werden und kann sich dann über ein Kontaktformular an die Administration wenden, um nähere Informationen zu bekommen. Aus den FAQ konnte ich schon folgende wichtige Informationen ermitteln. Bei Fortschrift können Autoren nicht nur Romane oder größere Erzählungen im Vorab als Blog veröffentlichen. Wer einen Ratgeber publizieren möchte, kann das ebenfalls über das Portal tun. Zweidrittel des Abopreises erhält der Autor, bei dem die Rechte am veröffentlichten Text verbleiben. Verfasser können auch Gutscheine an Fans vergeben.

Die Rechnungsabwicklung erfolgt über die Plattform Plenigo: http://www.plenigo.com. Und an dieser Stelle muss ich für sehbehinderte und blinde Leser und Autoren noch einen kleinen Hinweis geben. Javaskript macht etwas Ärger. Wenn man sich über http://www.fortschrift.net bei Plenigo registrieren will, klemmt es. Bei mir war es so, dass ich die AGB und Datenschutzbestimmungen nicht akzeptieren konnte. Ich habe mich dann zuerst bei plenigo registriert. Dann konnte ich mich problemlos mit meinen Zugangsdaten bei Fortschrift anmelden. Auch eine Anmeldung über Facebook ist bei Fortschrift und Plenigo möglich.

Es gab noch weitere interessante Projekte, zum Beispiel Jacky & Heidi, bei dem es um einen psychologischen Versuch geht. Aber ich muss mich finanziell etwas zurückhalten. 😉

Ich wünsche Euch viel Vergnügen mit interessanter Lektüre, bei Onlinediskussionen und mit eigenen Projekten!

Liebe Grüße

Christiane (Paula Grimm bei Texthase Online)

Romane bloggen: Über verschiedene Netzromane

Guten Tag Ihr Lieben,

in der Kategorie Buchbloggerei gab es lange keine neuen Artikel. Bücher zu bloggen ist im deutschsprachigen Raum immer noch kein großes Thema. Allerdings gibt es durchaus einige interessante Projekte. Meine ersten aber bestimmt nicht letzten Gedanken dazu und einen Link zu einem Beitrag über die aktuellen Netzromane findet Ihr hier:

https://buchmacherkladde.com/2016/10/07/in-sachen-netzroman/.

Der im Artikel genannte Beitrag flatterte mir heute Nachmittag in mein Mailpostfach. Das kam in gewisser Weise gerade recht. Denn ich denke schon seit einigen Tagen darüber nach, ob ich den zweiten Felicitasroman zuerst bloggen soll und in wie weit ich die Leser des Felicitasblogs in die Arbeit einbeziehen kann.

Die Netzromane sind natürlich auch für Leserinnen und Leser interessant, denn sie bieten Möglichkeiten an Buchprojekten mitzuwirken, die eigene Meinung über das Buch zu schreiben usw. Angehende Autoren und Selfpublisher bekommen einen tiefen Einblick in alle Arbeitsbereiche von Kolleginnen und Kollegen und können etwas Lernen. Das gilt zumindest, wenn nicht nur die einzelnen Kapitel des Projekts im Blog veröffentlicht werden und der Autor sich bei Recherchen, Figurenentwicklung etc. über die Schulter schauen lässt.

Gute Unterhaltung bei den Blogbuchprojekten!

Liebe Grüße

Christiane (Paula Grimm)