018. Fazit zum Thema Arbeitsplan eines Blogbuches (Buchbloggerei)

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

endlich den verschiedenen familiären und beruflichen Erfordernissen entkommen, gibt es für die Buchbloggerei den letzten Post zum Thema Arbeitsplan. Es geht um abschließende Anmerkungen und den letzten Schliff für den Businessplan, die sich vorwiegend mit der Gestaltung und Ausstattung des Dokuments befassen.

Wie bereits häufiger erwähnt, dient der Arbeitsplan für ein Blogbuchprojekt zwei Zwecken. Er hilft dem Autor bei der Strukturierung und Ausführung seiner Arbeit. Und er ist das Aushängeschild, das der Autor ein mögliche Partner wie Verlage gibt, um sein Buchprojekt zu präsentieren. Eine übersichtliche und abwechslungsreiche Gestaltung des Businessplans hilft auch dem Verfasser den Überblick zu behalten etc. Für eventuelle Kooperationspartner ist ein übersichtliches und ansprechendes Design unabdingbar. Es hilft ihm nicht nur bei der Bearbeitung. Es kann auch der Türöffner für die Entscheidung sein, ob es zu einer Partnerschaft kommt.

Zusätzlich zu den Aspekten, die in den verschiedenen Kapiteln des Businessplans enthalten sind, sollte dem Dokument eine Textprobe angefügt sein.

Diese Textprobe sollte über eine Länge von 5 bis 10 Seiten verfügen.

Bevor der Arbeitsplan an einen Interessenten verschickt wird, sollte er zur Kontrolle des Designs ausgedruckt werden, auch wenn Ihr das Dokument als Emailanhang versendet.

Das Titelblatt sollte zusätzlich zu Eurem Namen und dem Titel des Projekts auch das Datum enthalten, an dem der Businessplan versendet wird und möglicherweise auch den Termin für die geplante Veröffentlichung. Und wenn es bereits verfügbar ist, sollte auch das Coverbild oder zumindest das Logo Eures Blogs nicht fehlen. Ebenso sollte auch ein aktuelles Inhaltsverzeichnis vorhanden sein. Es zeigt auf einen Blick, das alle wichtigen Kapitel bearbeitet wurden und hilft dem Leser bei der Orientierung im Dokument. Das gilt selbstredend vor allem dann, wenn der Leser den Businessplan mehrfach zur Hand nimmt.

Selbstverständlich könnt Ihr Euren Arbeitsplan um weitere Bilder ergänzen und Euer Projekt damit ansprechend präsentieren. So könnt Ihr beispielsweise Graphikmaterial einfügen, das Ihr für eine Werbecampagne verwendet habt. Das hat den Charme, dass Ihr darauf verweisen könnt, was Ihr schon in Sachen Werbung unternommen habt. Und das ist für den Betrachter und Leser ein Hinweis auf die Qualität und Vielseitigkeit der Arbeit, die Ihr bisher geleistet habt. Wenn Ihr Bilder von anderen benutzt, sollte der Urheber namentlich erwähnt werden und zwar nicht nur aus rechtlichen Gründen. Es macht immer einen guten Eindruck, wenn man die Arbeit anderer zu würdigen weiß. Sollte es vorkommen, dass Ihr Euch nicht sicher seid, ob ein Bild passend ist, lasst es weg! Weniger ist mehr und gerade die Profis wittern Übertreibungen oder Inhalte in unpassenden Kontexten. Und dieser Instinkt versagt natürlich auch nicht bezogen auf Abstände, Farbgebung und Größen bei Schrift und Bild. Also gilt es auf allen Ebenen des Designs sinnvolle Strukturen zu erstellen. So sollte auch die Arbeit an der Gestaltung wie an den einzelnen Kapiteln im Verlauf der Arbeit immer wieder vorgenommen werden. Etwa einmal im Monat sollte ein Nachmittag für die Feinarbeit an den Inhalten und dem Design genügen, um einen vielseitigen, interessanten und ansprechenden Businessplan für alle Fälle zur Hand zu haben.

Ich wünsche Euch viel Erfolg und Vergnügen bei der Arbeit an Eurem Blogbuchprojekt und freue mich auf die Erstellung der nächsten Kapitel, in denen es um die PR für Blogbücher geht!

Liebe Grüße

Christiane (Paula Grimm bei Texthase Online)

010. Marktforschung für den Arbeitsplan eines Blogbuches (Buchbloggerei)

’nabend zusammen,

in diesem Artikel geht es endlich mit dem Arbeitsbuch für Blogbücher und mit den Bestandteilen für den Arbeitsplan für Blogbuchprojekte weiter. Leider muss ich mitteilen, dass es mit Felicitas erst im Verlauf des Wochendes vorangeht. Aber jetzt erst einmal viel Erfolg mit dem nächsten Kapitel über die Blogbücher!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

in diesem Artikel geht es mit dem Arbeitsbuch zum Thema, wie man ein Buch bloggt, weiter. In einem Business- oder Arbeitsplan für ein Buch oder ein anderes künstlerisches Projekt folgt nach der ausführlichen Projektbeschreibung die Marktforschung oder Marktanalyse. Man kann sich schon fragen, ob ein umfassende Marktanalyse für ein Blogbuch Sinn hat. Denn es gibt ja zumindest im deutschsprachigen Raum noch kein gewachsenes Umfeld, das die Bezeichnung eigener Markt verdient.

Die Tatsache, dass ein ausführlicher und direkter Vergleich von Blogbühchern zu Blogbüchern noch nicht möglich ist, ist ein Aspekt, der unbedingt beachtet werden muss. Denn dieser Sachverhalt erfordert, dass man ihn umsichtig in die Marktanalyse für ein Blogbuch einbezieht, da er einen besonderen Reiz für das Projekt ausmacht, da er aber auch besondere Risiken birgt. So schützt beispielsweise die Wahl eines Trendthemas, das in anderen Medienformaten außer als Blog erschienen ist, vor sorgfältiger und umsichtiger blogspezifischer Planung und Ausführung nicht.

Ein weiterer Grund, der für eine gründliche Marktforschung für das eigene Blogbuch spricht, ist, dass jede Projektplanung und jede Marktanalyse die Entwicklungsmöglichkeiten des Produkts und die Analyse der Nachbaranbieter umfasst. So bekommt man über die aktuelle Bedeutung des gewählten Themas und über artverwandte Stoffe sowie über die verwendeten Genres von Publikationen sehr vielseitige und nützliche Informationen.

Besonders fruchtbar ist die Marktforschung für ein Blog buch, wenn man zunächst eine gründliche Recherche zum Thema und zu vorhandenen Medienprodukten durchführt und danach regelmäßig im Netz und anderen Medien, z, B, Verlagsprogrammen nach aktuellen Informationen zu den relevanten Aspekten Ausschau hält. Dabei sollte es reichen, wenn man vierzehntägig bei einer oder zwei verschiedenen Suchmaschinen nach den passenden Stichworten sucht, um die Anzahl der aktuellen Suchergebnisse zu ermittelnd um die Ergebnisse auszuwerten, z. B. welche neuen Blogs gibt es, welche anderen Homepages sind zum Thema online, welche neuen Medienprodukte sind verfügbar?

Eine kontinuierliche Beobachtung des Marktes ist erforderlich, da der Medienmarkt stark in Bewegung ist und es immer wiederneue Produzenten und Produkte gibt, die für die eigene Arbeit bedeutsam sind. Meiner Meinung nach gibt es vier einfach Fragen, die man sich zum Zweck der Marktforschung immer wieder stellen sollte,und deren Antworten zur Veränderung des Arbeitsplans verwendet werden sollten. Diese Fragen ziehen u. a. im Bereich Werbung weitere konkrete Fragen und Antworten nach sich.

Die Vier Grundfragen

1. Wie gegenwärtig sind mein Thema und verwandte Bereiche im Netz und in anderen Medien? 2. Wer sind meine möglichen Leser und Kooperationspartner für mein Blogbuch? 3. Welche Veröffentlichungen gibt es zu meinem gewählten Themenkreis? 4. Welche Publikationen sind in meinem gewählten Themenbereich geplant?

1. Medienpräsenz

Die Eingabe von relevanten Suchbegriffen bei einer Suchmaschine zeigt die Anzahl der Webinhalte, die sich mit dem Thema befassen, das für ein Blogbuch gewählt wurde. Die Anzahl der Ergebnisse geigt einen wichtigen Hinweis darauf, wie bedeutend das Thema im Web oder anderen Medien ist, denn Webhinhalte weisen häufig auch auf andere Medienpräsentationen hin. Durch diese einfach Suchanfrage erhält man viele wichtige Informationen, da hier nicht nur Medienprodukte wie Ebooks etc zu finden sind, sondern auch Dienstleistungen zum Thema. So wird man, wenn man einen Ratgeber über ein bestimmtes soziales Phänomen, eine chronische Erkrankung etc schreibt, auch Angebote von Selbsthilfegruppen oder professionelle Services finden, die für das eigene Blogbuch relevant sein können.

2 Leser und Kooperationspartner

Wenn man herausfinden möchte, wer mögliche Leser oder Kooperationspartner sind, findet zur Beantwortung dieser Frage auch über die Eingabe der entsprechenden Keywords schon viel heraus, z. B. darüber, wie viele Selbsthilfegruppen sich zu einem sozialen oder gesundheitlichen Thema entwickelt haben. Es gibt auch Bestsellerlisten zu verschiedenen Buchveröffentlichungen. Relevanter Blogs und Homepages geben häufig detailliert Auskunft über ihre Besucherzahlen. Und man findet im Web und anderen Publikationen zu vielen Themen Statistik über Nutzer oder, Interessenten oder Betroffene.

3. Aktuelle Veröffentlichungen

Diese Informationen gibt es Im Web oder in gedruckten Verlags- und Medienkatalogen. Dabei sind für das eigene Blogbuch alle Medienformen, z. B. Filme zum Thema etc interessant. mit den Informationen, die man über Medienprodukte zum gewählten Thema bekommt, kann man sich so genau als möglich zwischen anderen Produzenten und ihren Produkten positionieren. Welche Möglichkeiten es in diesem Zusammenhang gibt, davon handelt der Artikel zum Thema ähnliche Veröffentlichungen, der ein eigenes Thema im Arbeitsplan ist und in diesem Arbeitsbuch einen eigenen Post bekommt.

4. Geplante Veröffentlichungen

Welche Bücher, Filme etc zum Blogbuch zukünftig erscheinen sollen, ist für die Marktforschung auch wichtig. Durch Vorankündigungen, die man in Verlags- oder Medienprogrammen sowie in Portalen mit Pressemitteilungen findet, erfährt man einige wichtige Aspekte über die Entwicklungen im Themenbereich des Buchblogs, auf die man sowohl bezogen auf die die eigene Werbung, als auch bezüglich der Arbeit am Blogbuch etc reagieren kann. So ist es durchaus nützlich und erlaubt interessierte Partner, denen man den Arbeitsplan zu seinem Blogbuch vorlegt, auf geplante Publikationen hinweisen, um beispielsweise die wachsende Bedeutung des Themas zu zeigen.

Diese vier Punkte werden uns in einigen der nächsten Artikel zum Thema Arbeitsplan immer wieder beschäftigen. Dies gilt vor allem bezogen auf das Thema Werbung. Doch zunächst geht es im folgenden Post um kurze Anmerkungen zu rechtlichen Aspekten, die im Arbeitsplan vermerkt werden sollten.

Ich wünsche viel Erfolg und Vergnügen bei der Arbeit an Euren Blogbücher n und anderen Projekten!

Liebe Grüße

Christiane (Paula Grimm bei Texthase Online)