018. Fazit zum Thema Arbeitsplan eines Blogbuches (Buchbloggerei)

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

endlich den verschiedenen familiären und beruflichen Erfordernissen entkommen, gibt es für die Buchbloggerei den letzten Post zum Thema Arbeitsplan. Es geht um abschließende Anmerkungen und den letzten Schliff für den Businessplan, die sich vorwiegend mit der Gestaltung und Ausstattung des Dokuments befassen.

Wie bereits häufiger erwähnt, dient der Arbeitsplan für ein Blogbuchprojekt zwei Zwecken. Er hilft dem Autor bei der Strukturierung und Ausführung seiner Arbeit. Und er ist das Aushängeschild, das der Autor ein mögliche Partner wie Verlage gibt, um sein Buchprojekt zu präsentieren. Eine übersichtliche und abwechslungsreiche Gestaltung des Businessplans hilft auch dem Verfasser den Überblick zu behalten etc. Für eventuelle Kooperationspartner ist ein übersichtliches und ansprechendes Design unabdingbar. Es hilft ihm nicht nur bei der Bearbeitung. Es kann auch der Türöffner für die Entscheidung sein, ob es zu einer Partnerschaft kommt.

Zusätzlich zu den Aspekten, die in den verschiedenen Kapiteln des Businessplans enthalten sind, sollte dem Dokument eine Textprobe angefügt sein.

Diese Textprobe sollte über eine Länge von 5 bis 10 Seiten verfügen.

Bevor der Arbeitsplan an einen Interessenten verschickt wird, sollte er zur Kontrolle des Designs ausgedruckt werden, auch wenn Ihr das Dokument als Emailanhang versendet.

Das Titelblatt sollte zusätzlich zu Eurem Namen und dem Titel des Projekts auch das Datum enthalten, an dem der Businessplan versendet wird und möglicherweise auch den Termin für die geplante Veröffentlichung. Und wenn es bereits verfügbar ist, sollte auch das Coverbild oder zumindest das Logo Eures Blogs nicht fehlen. Ebenso sollte auch ein aktuelles Inhaltsverzeichnis vorhanden sein. Es zeigt auf einen Blick, das alle wichtigen Kapitel bearbeitet wurden und hilft dem Leser bei der Orientierung im Dokument. Das gilt selbstredend vor allem dann, wenn der Leser den Businessplan mehrfach zur Hand nimmt.

Selbstverständlich könnt Ihr Euren Arbeitsplan um weitere Bilder ergänzen und Euer Projekt damit ansprechend präsentieren. So könnt Ihr beispielsweise Graphikmaterial einfügen, das Ihr für eine Werbecampagne verwendet habt. Das hat den Charme, dass Ihr darauf verweisen könnt, was Ihr schon in Sachen Werbung unternommen habt. Und das ist für den Betrachter und Leser ein Hinweis auf die Qualität und Vielseitigkeit der Arbeit, die Ihr bisher geleistet habt. Wenn Ihr Bilder von anderen benutzt, sollte der Urheber namentlich erwähnt werden und zwar nicht nur aus rechtlichen Gründen. Es macht immer einen guten Eindruck, wenn man die Arbeit anderer zu würdigen weiß. Sollte es vorkommen, dass Ihr Euch nicht sicher seid, ob ein Bild passend ist, lasst es weg! Weniger ist mehr und gerade die Profis wittern Übertreibungen oder Inhalte in unpassenden Kontexten. Und dieser Instinkt versagt natürlich auch nicht bezogen auf Abstände, Farbgebung und Größen bei Schrift und Bild. Also gilt es auf allen Ebenen des Designs sinnvolle Strukturen zu erstellen. So sollte auch die Arbeit an der Gestaltung wie an den einzelnen Kapiteln im Verlauf der Arbeit immer wieder vorgenommen werden. Etwa einmal im Monat sollte ein Nachmittag für die Feinarbeit an den Inhalten und dem Design genügen, um einen vielseitigen, interessanten und ansprechenden Businessplan für alle Fälle zur Hand zu haben.

Ich wünsche Euch viel Erfolg und Vergnügen bei der Arbeit an Eurem Blogbuchprojekt und freue mich auf die Erstellung der nächsten Kapitel, in denen es um die PR für Blogbücher geht!

Liebe Grüße

Christiane (Paula Grimm bei Texthase Online)

017. Skizzen der einzelnen Kapitel des Blogbuchprojekts im Arbeitsplan (Arbeitsbuch)

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

man kann sich trefflich darüber streiten, an welcher Position des Arbeits- oder Businessplans die Skizzen über die einzelnen Kapitel oder Paragraphen eingebunden sein sollten. Ich kenne viele Autoren, die die Zusammenfassungen und Übersicht über die Kapitel des Blogbuches vor dem Abschnitt über die Ziele und Absichten des Projekts einbinden. Ich persönlich stelle diesen Arbeitsbereich unter dem Titel aktuelle Arbeitsergebnisse als Anhang an den Schluss. Der Hauptgrund dafür ist meine Arbeitsweise. Ich schreibe eine Skizze über ein Kapitel immer erst dann, wenn die erste Fassung fertig ist. So steht beispielsweise folgendes über das erste Kapitel des Felicitasromans in meinen aktuellen Arbeitsergebnissen: 01. Findelbuch (Erstfassung 08. März 2013).
Meine Vorstellung, was wann passiert, wann welche Rückblende gemacht wird, wann und wie eine Person eingeführt und vorgestellt wird, Abe ich bereits sehr genau im Kopf, bevor ich überhaupt mit dem Arbeitsplan für einen Roman oder mit dem Schreiben insgesamt beginne. Dagegen lege ich sehr spontan fest, was in ein Kapitel kommt, und welchen Titel das Kapitel tragen soll, wenn sie überhaupt einen Titel bekommen und nicht einfach durchnummeriert werden.
Manchmal ist es einfach nur ein Satz, der, nachdem ich ihn geschrieben habe, plötzlich zum Endpunkt eines Kapitels wird. Ich nutze die Kurzbeschreibung der Kapitel also mehr, um für mich festzuhalten, was bereits getan wurde, und für welche Aufteilung ich mich entschieden habe.Obwohl sich diese Arbeitsweise scheinbar misstrauisch mehr auf den eigenen Kopf als auf die moderne Technik verlässt, hat sie sich für mich bereits für den Orcaroman bewährt. Und für mich persönlich spricht nichts dagegen, es weiterhin so zu machen. Und ich denke, dass jede®, für den oder die sich dieses Vorgehen als nützlich erwiesen hat, dabei bleiben sollte. Das gilt, auch wenn diese Art der Planung auch Nachteile hat. Ein Manko ist, das Interessenten nur über die Kapitel Auskunft erhalten, die bereits in erster Fassung grundgelegt sind. Da über der Beschreibung eines jeden Kapitels auch eine Zeitangabe stehen sollte, ist es für manche Autoren auch ein Problem, dass sie sich bei einer solchen Arbeitsweise keinen konkreten Zeitplan geben. Dagegen informiert dieses Vorgehen über den aktuellen Stand der Arbeit, was zusätzlich dazu, dass wichtige Informationen über die einzelnen Kapitel gegeben werden, der wichtigste Aspekt für diesen Bereich des Arbeitsplans ist.

Dass ich so arbeite, ist allerdings ein Merkmal meiner Arbeit als Schriftstellerin. In meiner Diplomarbeit habe ich die Skizzen der Paragraphen in Zusammenarbeit mit der Betreuerin meiner Abschlussarbeit bereits zu einem frühen Zeitpunkt jeweils auf einer halben bis zu eineinhalb Seiten Länge skizziert.

Die Vorgehensweise bezogen auf die Skizzen der einzelnen Paragraphen oder Kapitel ergibt sich also sehr stark aus den Erfordernissen des Projekts. Und darüber hinaus ist die eigene Arbeitsweise von Belang. Wer einen sehr soliden Zeitplan für das Schreiben benötigt, wird sicherlich zunächst die Skizzen für die Einzelkapitel anfertigen als jemand, der sich nicht auf einen strengen Zeitplan verlassen kann oder muss. Ähnliches gilt auch für diejenigen, die eine solide Grundstruktur brauchen, an der sie sich entlang arbeiten möchten.

Wie bereits erwähnt sollten der Grundplan für ein einzelnes Kapitel ungefähr eine halbe bis eineinhalb Seiten umfassen. Sie dienen der eigenen Orientierung und informieren Lektoren oder andere Kooperationspartner über Details des Projekts. Sie werden diese Skizzen meist erst dann lesen, wenn sie in Betracht ziehen, das Blogbuchprojekt zu unterstützen.

Als nächstes folgt ein kurzes Fazit über die Erstellung eines Arbeitsplans. Und danach geht es um verschiedene Kommunikationsmöglichkeiten, die man nutzen kann, um Informationen und Kooperationspartner zu finden und das Blogbuch bekannt zu machen.

Ich wünsche Euch alles erdenklich Gute für Eure Projekte!

Liebe Grüße

Christiane (Paula Grimm bei Texthase Online)

015. Autoreninformationen im Arbeitsplan eines Blogbuches (Arbeitsbuch)

Liebe Kolleginnen,

mit dem, was in den bisherigen Artikeln über den Arbeitsplan geschrieben wurde, sind alle grundlegenden Aspekte über Euer Blogbuchprojekt angesprochen worden. Bevor es um weitere Details wie die Beschreibung der einzelnen Kapitel geht, gibt es in diesem Post kurze Anmerkungen zum Thema Autoreninformationen. Ihr solltet einen Abschnitt Eures Arbeits- oder Businessplans Angaben zu Eurer Person widmen. Denn Kooperationspartner wie Verlage möchten auch einige Angaben zu der Person bekommen, die ein Blogbuchprojekt bearbeitet. Über den Autor oder die Autoren sollte es eine kurze Vita, ein Foto und ggf. eine Liste mit Veröffentlichungen geben.Die Vita und die Liste der Veröffentlichungen können in tabellarischer Form in den Arbeitsplan eingefügt werden. Wer möchte, muss seinen Lebenslauf keineswegs in tabellarischer Form verfassen. Auch bei der Auflistung der eigenen Publikationen hat man durchaus eine gewisse Freiheit. Man kann die Titel der Artikel und Bücher in alphabetischer Reihenfolge zusammenstellen oder eine zeitliche Abfolge wählen. Wenn man sich für eine chronologische Reihenfolge entscheidet, ist es inzwischen wie auch bei tabellarischen Lebensläufen durchaus möglich die aktuellste Publikation zuerst zu nennen und sich von ihr ausgehend bis zu ersten Veröffentlichung zurückzugehen, anstatt vom ältesten Titel auszugehen. Gerade auch die Frage, wie groß das eigene Foto sein sollte, und wie es präsentiert wird, ist Geschmacksache. So kann ein Foto angeheftet sein oder mit auf das Papier gedruckt werden. Meiner Meinung nach sollte der Bereich der Autoreninformation für jeden beteiligten Verfasser nicht wesentlich mehr als zwei Seiten in Anspruch nehmen.

Wer von Euch Preise eingeheimst hat, sollte diese selbstverständlich in die Autoreninformation einfügen. Und dazu sollten die entsprechenden Belege nicht fehlen. Wenn es mehrere Preise gibt. Dann nehmt einfach ein oder höchstens zwei Beispiele heraus. In der Kürze liegt die Würze. Und schließlich geht es in erster Linie um Euer konkretes Projekt. Die Beigabe von Zeugnissen aller Art ist dagegen unnötig. Wer von Euch beispielsweise positive Presse für ein früheres Werk erhalten hat, sollte den Artikel dazu bereit halten aber nicht dem Arbeitsplan beifügen. Dann besteht die Möglichkeit es auf Nachfrage vorzulegen, wenn es zu einem Gespräch über eine Zusammenarbeit mit einer Agentur, einer Organisation oder einem Verlag kommt.

Im nächsten Post geht es um das Thema, wie man konkrete Ziele des Blogbuchprojekts im Business- oder Arbeitsplan beschreibt.
Ich wünsche Euch alles erdenklich Gute für Euren Arbeitsplan und Eure Blogbuchprojekte!

Liebe Grüße

Christiane (Paula Grimm bei Texthase Online)

014. Kapitel über Aufwendungen und Investitionen im Arbeitsplan für ein Blogbuch (Buchblog gerei)

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

ein Kapitel über alle Aufwendungen, die zur Erstellung eines Blogbuches erforderlich sind,darf im Arbeitsplan des Projekts nicht fehlen. Eine sorgfältige Skizze über das, was bezogen auf Arbeit, Geld und Zeit investiert wurde und in Zukunft noch geleistet werden muss, dient nicht nur der eigenen Orientierung. Es ist aus zwei Gründen auch nützlich für die Vorlage des Arbeitsplans bei möglichen Kooperationspartnern. Es zeigt den Partnern wie kompetent Ihr Euer Projekt geplant und bearbeitet habt. Ausführungen über die Aufwendungen geben aber auch konkrete Hinweise darauf, wie eine Kooperation gestaltet werden kann. So kann es z. B. sein, dass sich Partner an den Kosten für Euer Blogbuch oder an der Werbung beteiligen möchten.

In den Arbeits- oder Businessplan sollten alle wesentlichen Aufwendungen und Investitionen von A wie Anzeigen schalten bis Z wie Zeitmanagement eingetragen werden. Sinnvoll ist beispielsweise eine Aufteilung in die drei Bereiche: 1. Finanzen und Kosten
2. Arbeit und Werkzeuge
3. Zeitmanagement.

1. Finanzen und Kosten

Jeder, der ein Buch bloggt, muss sich die Frage stellen, ob und wie viel Geld für die Verwirklichung des Blogbuches benötigt werden. Das gilt auch für diejenigen, die einen Roman oder Erzählungen als Blogbuch publizieren. So können z. B. Kosten für das Blog selbst entstehen, obwohl diese, wenn der Systembetreiber eine monatliche Bereitstellungsgebühr verlangt, in der Regel geringe Kosten sind. Wer beispielsweise eine besondere Bildgestaltung zu den Texten haben möchte, muss unter Umständen einen Zeichner beauftragen oder einem Bekannten für das Design eine kleine Aufwandsentschädigung geben. Wenn man zu Recherchezwecken reisen muss, müssen auch diese Kosten auch berücksichtigt werden. Manchmal sind Recherchen oder Interviews eben nicht vom heimischen Computer oder telefonisch machbar. Oder es ist sinnvoll an realen Orten mit Personen life zu sprechen.

Wer kein oder kein ausreichendes Budget zur Verfügung hat, sollte sich vor allem im Web besonders sorgfältig nach Finanzierungsmöglichkeiten um schauen. Es gibt inzwischen zahlreiche kostenlose oder sehr günstige Werbemöglichkeiten und auch Crowdfunding ist eine Möglichkeit, die auch im deutschsprachigen Raum immer bekannter und einfacher zu nutzen ist. Mit einzelnen Finanzierungsmöglichkeiten werden sich spezielle Artikel dieses Ratgebers detaillierter befassen. Es gilt, ein gutes Budget schützt vor guter Kostenplanung und -kontrolle nicht. So ist es auch für den Kostenplan von Blogbüchern wichtig, Zeit- und Kostenmanagement sinnvoll miteinander abzugleichen.

2. Arbeit und Werkzeuge

Für diesen Bereich lautet die Grundfrage, welche Arbeiten mit welchen Hilfsmitteln bzw. getan werden müssen. Zusätzlich zur eigentlichen Schreibarbeit müssen beispielsweise Bibliotheks- oder Onlinerecherchen, Interviews etc geplant werden. Dazu ist zu prüfen, ob auf dem genutzte Computer die geeigneten Programme installiert sind, wie gut sie miteinander koordiniert sind, ob eine Webcam oder ein Audiorekorder benötigt werden oder geliehen werden müssen usw. Natürlich können bestimmte Arbeitsschritte und die Beschaffung oder Koordination von Werkzeugen auch Kosten verursachen, die auf jeden Fall sowohl im Kosten- als auch im Arbeitsbereich erwähnt werden sollten.

3. Zeitmanagement

Ein sorgfältiges Zeitmanagement ist für das Gelingen eines Blogbuchprojektes absolut wichtig. So sollte man sich immer Gedanken darüber machen, wann und wie viel Zeit für das Schreiben am Blogbuchprojekt investiert werden soll. Doch Zuarbeiten wie Werbung, Reisen, sich mit neuem Equipment vertraut machen müssen etc müssen so gut als möglich in denZeitplan eingearbeitet werden. So sollte man beispielsweise immer auch die Zeit einplanen, die man für die Arbeit an Werbemaßnahmen aufwenden kann und will, berücksichtigen. EinProblem bezogen auf das Zeitmanagement ist, dass wie auch im Bereich der Finanzen nicht nur Aspekte wichtig sind, die mit dem Blogbuchprojekt selbst zusammenhängen. So werden viele von Euch bei der Zeitplanung Familien- und Arbeitszeit für den Broterwerb berücksichtigen müssen, was die Planung komplizierter macht. Auch notwendige schöpferische Pausen gehören in die Zeitplanung. Es gilt, Eindrücke und Informationen muss man sacken lassen, um sie sinnvoll im Blogbuch einzuarbeiten.“

Die drei genannten Bereiche haben viele gemeinsame Schnittpunkte. So kann beispielsweise eine Reise zu Recherchezwecken Zeit und Geld kosten und auch bezogen auf den Bereich Arbeit und Werkzeuge haben, um nur ein Beispiel zu nennen.

Damit Ihr Aufwendungen und Investitionen immer auf dem aktuellsten Stand habt, und damit Euch und Euren Kooperationspartnern dieser Bereich wirklich gute Dienste leistet, sollte dieser Bereich ab und zu sorgfältig überprüft werden, ob z. B. bislang unberücksichtigte Kosten einzuplanen sind. Darüber hinaus solltet Ihr natürlich auch regelmäßig Buch darüber führen, was Ihr tatsächlich aufgewendet habt.

Im nächsten Artikel geht es um die Informationen über Euch. Denn auch die Autoreninformationen sind ein wichtiger Bestandteil des Arbeitsplans. Ich wünsche Euch viel Erfolg bei der Arbeit und auch ansonsten alles erdenklich Gute!

Liebe Grüße

Christiane (Paula Grimm bei Texthase Online)

013. Direkter Vergleich des eigenen Blogbuches mit ähnlichen Büchern (Buchbloggerei, Arb eitsbuch)

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

das Thema dieses Artikels ist, wie man ein eigenes Blogbuchprojekt mit ähnlichen Büchern sinnvoll vergleichen kann, und wie man durch kurze und direkte Vergleiche die eigene Publikation im Arbeitsplan für Kooperationspartner wie Lektoren darstellen kann.

In gewisser Weise ist der konkrete Vergleich des eigenen Blugbuches mit anderen Buchprojekten eine Weiterführung der Marktanalyse, von der bereits das Kapitel 010dieses Arbeitsbuches handelte. Dient die Marktanalyse den Zwecken, das gewählte Thema in seiner medialen Bedeutung und Darstellung zunächst grundsätzlich zu untersuchen, das eigene Projekt in einem allgemeinen Kontext zu positionieren, grundsätzliche Aussagen über mögliche Leser und Kooperationspartner zu ermitteln, dient der direkte Vergleich mit ähnlichen Büchern dazu, dem eigenen Projekt ein konkreteres Profil zu geben, es genauer zu positionieren.

So gibt es beispielsweise bestimmt viele aktuelleKochbücher zum Thema französisch Kochen Öder französisch Kochen leicht gemacht. Und es gibt inzwischen viele Veröffentlichungen zu dem Thema kochen mit Kindern.Wenn man mit Kindern französisch kochen möchte, und darüber ein Blogbuch schreibt, wird man sich jeweils ein oder höchstens zwei Bücher zu den beiden genannten Themenbereichen heraus greifen und sich sowohl noch inspirieren zu lassen, als auch, um einen Vergleich zu ziehen, wie die französische Küche gegenwärtig dargestellt wird, was in Büchern zum Thema kochen mit Kindern geschrieben steht, und was man selbst machen möchte. Nina Amia erwähnt in ihrem Blog http://www.howtoblogabook.com ein Blogbuch zum Thema französisch kochen mit Kindern, um die Vielfalt der Themen zu zeigen, von denen Blogbücher handeln können.Dass dieses Thema bereits bearbeitet wurde ist kein Grund dieses Thema nicht noch einmal aus eigener Perspektive, z. B. als Erzieherin, die regelmäßig mit Kindern kocht, in einem Blogbuch zu beschreiben. Verschiedene Perspektiven machen die Blog- und Bücherwelt interessant und lebendig und ermöglichen Austausch und Weiterentwicklung der Themen. Das gilt für praktische Themen wie kochen oder Elearning ebenso wie für Fantasybücher, Krimis, autobiografische Romane etc.

Da Blogbücher als Medium noch nicht so stark als Buchformat genutzt werden, ist man häufig noch darauf angewiesen das eigene Projekt mit Ebooks oder gedruckten Büchern zu vergleichen. Man muss eben nehmen, was da ist. Und Vergleiche mit Büchern, die in anderen Formaten publiziert wurden, regen dazu an, sich genaue Gedanken darüber zu machen, wie das Thema in einem Blogbuch gestaltet werden muss und kann, und welche Perspektive man einnehmen muss, um das gewählte Thema als ein erfolgreiches und angemessenes Blogbuch zu veröffentlichen.

Ein Thema, das man bereits in einem anderen Buch oder Artikel bearbeitet hat, aufzugreifen, bedeutet immer auch eine Perspektivveränderung. Schließlich ist zumindest die zeitliche Komponente etwas anders. Und es ist selbstverständlich überhaupt nicht ehrenrührig ein Werk, an dem man gerade arbeitet, mit einem fertigen eigenen Projekt zu vergleichen.

So greife ich in meinem Felicitasroman, an dem ich jetzt gerade arbeite, das Thema das Leben eines in jeglicher Hinsicht zu groß geratenen Mädchens wieder auf, das ich in meinem Roman Orca im Jahr 2011 bereits beschrieben habe. Die beiden Mädchen haben viele Gemeinsamkeiten unterscheiden sich aber auch in vielen Bereichen. Sowohl Felicitas als auch Amanda sind sehr groß und brauchen ein großes Maß an Stärke, Gefühl und Intelligenz, um zu überleben, ziehen Neid etc auf sich unterscheiden sich aber auch in vielen Dingen. Die Herkunft der beiden Mädchen ist vollkommen unterschiedlich. Amanda lebt in einer Kleinstadt und Felicitas auf dem Land. Und auch die gewählte Erzählperspektive ist eine vollkommen andere. Orca ist aus der Perspektive einer allwissenden Erzählerin geschrieben, während ich es bei Felicitas wage, sie aus ihrer eigenen Sicht schreiben zu lassen.

Natürlich ist der Vergleich im Arbeitsplan noch detaillierter. Darüber hinaus begründe ich auch, warum ich bestimmte Dinge aufgreife und andere Aspekte ändere. Es ist hilfreich zunächst einen recht ausführlichen Vergleich schriftlich niederzulegen, wenn man ein bis drei gute Vergleichsobjekte gefunden hat. Wenn die Vergleiche sehr ausführlich sind, sollten sie für die Niederschrift im Arbeits- oder Businessplan umsichtig gekürzt werden. Länger als die ausführliche Skizze des Blogbuchprojekts sollte jeder einzelne Vergleich nach meinem Empfinden nicht sein. Aber es spricht nichts dagegen den ersten ausführlichen Vergleich zu behalten, um ab und zu einen Blick darauf zu werfen und sich alle Aspekte, die einem spontan in den Sinn gekommen waren, wieder ins Gedächtnis zu rufen. Das hilft dabei den genauen Blick für das Profil des eigenen Blogbuchprojektes immer wieder zu schärfen.

Im nächsten Kapitel geht es um die Aufwendungen, die für ein Blogbuchprojekt erforderlich sind und darum, wie diese Aspekte von A wie Arbeitsmaterial bis Z wie Zeitmanagement in den Arbeitsplan eingearbeitet werden können.
Ich wünsche Euch viel Erfolg und Freude bei der Arbeit an Euren Blogbuchprojekten!

Liebe Grüße

Christiane (Paula Grimm bei Texthase Online)

011. Rechtliche Aspekte in Arbeitsplan und Blogbüchern (Buchbloggerei)

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

rechtliche Hinweise, mit denen Ihr für den Inhalt Eures Blogbuches verantwortlich zeichnet, gehören sowohl in Euer Blog und in den Arbeitsplan. So sollte Euer Blogbuch eine Unterseite umfassen, die ein Impressum mit Kontaktdaten und rechtlichen Hinweisen enthält. Dieses Impressum könnt Ihr in Euren Arbeitsplan unter der Überschrift Rechtliches übernehmen. Man muss sich keine doppelte Arbeit machen. Die rechtlichen Hinweise in Eurem Businessplan und im Impressum des Buchblogs müssen die Komponenten Kontaktdaten und die Erklärung, dass Ihr Euch für den gesamten Inhalt der Veröffentlichung (des Blogs) verantwortlich erklärt.

Wenn Euer Blogbuch Inhalte anderer Autoren, Wissenschaftler oder Künstler übernehmt, z. B., wenn Euch ein Graphiker Bildmaterial zur Verfügung stellt, ist es nicht nur aus rechtlicher Sicht wichtig und anständig die Arbeit dieser Kooperationspartner zu würdigen, indem auf den Hersteller und die Herkunftspublikation an entsprechender Stelle hingewiesen wird.

Wer Inhalte anderer Autoren, Wissenschaftler oder Künstler veröffentlicht, ist für die Verbreitung des enthaltenen Gedankenguts verantwortlich, da er zur Verbreitung der Inhalte beiträgt. Aus diesem Grund solltet Ihr das Material, das Ihr übernehmt, sorgfältig prüfen, ob die Quelle seriös ist, ob möglicherweise Rechte Dritter missachtet werden. Und Ihr solltet in eigenem Interesse auch darauf achten, dass Ihr nur Material aufnehmt, das auch bezogen auf Stil und Qualität zu Euren Inhalten passt. „Leser machen Euch möglicherweise auch für Schlamperei bezogen auf die Qualität verantwortlich und können sich bei bestimmten Inhalten auch vollkommen zu recht verachtet fühlen.“ In der Regel gibt es genug Material, das zu Eurem Blogbuch passt, dass Ihr Euch lästige Nachfragen oder anderen Ärger getrost ersparen könnt. Wenn Ihr „Fremdmaterial“ in Euer Blogbuch aufnehmt, müsst Ihr selbstverständlich nicht alle Publikationen derjenigen prüfen, mit deren Inhalten Ihr arbeitet. Ein Hinweis darauf, dass Ihr lediglich die Verantwortung für das Material übernehmt, das Ihr von anderen übernommen habt, genügt (Siehe, Impressum dieser Homepage).

Damit Zitate hieb- und stichfest auch als solche erkannt werden, sollten sie gut geordnet und immer im selben Format in Euer wissenschaftliches Blogbuch eingefügt sein. Gleichgültig, wie Ihr sie alle formatiert, sie sollten immer den vollständigen Namen des Autors, Titel der Publikation, Seitenzahl, der Seite von dem das verwendete Zitat stammt, Verlag und Publikationsjahr enthalten. So gilt auch für Blogbücher mit wissenschaftlichem Inhalt, was für Veröffentlichungen in diesem Bereich bezogen auf Zitate gilt oder doch gelten sollte.

Sowohl die Angaben über Zitate, als auch die Ausführungen über alle verwendeten Materialien sollte korrekt sein. Das ist nicht nur ein korrektes rechtliches Verhalten. Es ist auch praktisch angewandte Kollegialität den Kooperationspartnern und Lesern gegenüber.

Wenn Ihr Euch nicht ganz sicher seid, ob Ihr bezogen auf die rechtlichen Aspekte auf dem rechten Weg seid, könnt Ihr Rat und Hilfe zu dem Thema Blog und Recht über einen Suchmaschinenanfrage finden. Es tut sich ja immer wieder etwas.

Der nächste Artikel befasst sich mit dem Thema Werbung im Arbeitsplan. Denn auch über Eure Werbemaßnahmen solltet Ihr Verlagen oder anderen Kooperationspartnern, die Ihr für Euer Blogbuch gewinnen möchtet, informieren. Dabei geht es zunächst um allgemeine Aspekte der Werbung. Über einzelne Werbestrategien gibt es in diesem Arbeitsbuch dann später weitere Ausführungen.

Weiterhin viel Erfolg und Freude mit Eurem Blogbuchprojekten!

Liebe Grüße

Christiane (Paula Grimm bei Texthase Online)

Neu in der Buchbloggerei

Guten Tag Ihr Lieben,

in der Buchbloggerei gibt es einen neuen Artikel, der denjenigen Hilft, die ein Buch bloggen möchten. Der Post enthält die Bestandteile, aus denen ein Arbeitsplan für ein Blogbuch bestehen sollte. Darüber hinaus geht es um die Bedeutung des Arbeitsplans, um seinen Nutzen.
Mit diesem Link kommt Ihr zum Artikel:http://www.myblog.de/buchbloggerei/art/0
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Alles erdenklich Gute allen Lesern und Bloggern!

Liebe Grüße

Christiane (Texthase Online)