Nach 1001 Ratschlägen und Versprechungen – Stand des Orcaprojekts

Guten Tag Ihr Lieben,

es gibt Nachrichten bezogen auf Orca: Zeit der Schatten. Bedauerlicherweise sind diese Neuigkeiten keine guten Nachrichten. Und wieder habe ich Lehrgeld bezahlt. Immerhin bezahle ich pünktlich. Ich habe veranlasst, dass das Ebook gestern von Epubli depubliziert wurde. Denn es hat sich gezeigt, dass J. K. keine zuverlässige Kooperationspartnerin ist. Wie sie sich als Autorin nennt weiß ich nicht. Aber ich hatte mit ihr eine Kooperation bezogen auf Korrektur et c. vereinbart. Eine solche Aktion mache ich wenn überhaupt nur noch mit Leuten, die ich seeeehr gut kenne. Da im Projekt noch Fehler sind, erfolgte die Depublizierung. Orca: Zeit der schatten kommt in Reparatur. Im Moment liegt es beim Chiliverlag: http://www.chiliverlag.de. Man darf die Hoffnung nicht aufgeben auch nach mehr als drei Jahren im Land der falschen Versprechungen nicht. Franziska Röchter vom Chiliverlag schrieb mir heute morgen, dass sie sich für die Zusendung meiner Datei bedankt, dass ich aber keine Wunder erwarten soll, denn schließlich ist Ferienzeit. – Wunder erwarten, ich? – Nach mehr als drei Jahren gefühlten 1001 Versprechungen, 1001 Lobhudeleien, mehr als 1001 Tagen Wartezeit und Mühen und 1001 Ratschlägen erwarte ich die Wunder, die ich nie erwartet habe, natürlich immer noch nicht. Allerdings ist der Geduldsfaden, der mit einem solchen Projekt verknüpft ist, ziemlich strapaziert und zum Zerreißen gespannt. Aber noch gebe ich nicht auf. Für den Fall, dass der Chiliverlag sich des Orcaprojekts nicht annehmen will, fange ich jetzt erst recht mit dem Sparen an, damit ich mir ein ordentliches Lektorat leisten kann, damit ich es als Selfpublisher noch einmal versuchen kann.

Zur Erinnerung sei gesagt, dass die erste Version des Romanprojekts Anfang Juni 2011 fertig gestellt wurde. Bis November 2013 ließ ich mich immer wieder davon überzeugen, dass der Raven-Winter-Verlag bzw. das Kreativstudio Raven & Luna Winter sich der Veröffentlichung des Projekts annehmen würde. Seit November 2013 habe ich verschiedene Verlage angeschrieben, mich über Möglichkeiten für Selfpublisher informiert, nach Kooperationspartnern gesucht et c. Orca: Zeit der Schatten hat mehrere Eingangslektorate erfolgreich durchlaufen. Zuschussverlage wie Novum kamen natürlich für mich nicht in Frage, schon der finanziellen Aufwendungen wegen. Obwohl ich mir das auch nicht leisten kann, hat mich die Antwort des Privatverlags Frieling aus Berlin sehr gefreut.

Ich gebe noch nicht auf, wahrscheinlich lange noch nicht, obwohl ich manchmal, durchaus immer häufiger, das Gefühl habe, dass mein Geduldsfaden endgültig reißt. Lektorat und Korrektorat sind anspruchsvolle Aufgaben, die ich gern für andere beruflich machen würde, wenn ich das angemessene Equipment dafür hätte, damit es nicht schwieriger als nötig ist. Ich bleibe dabei, dass das Schreiben der Beruf für mich ist und nicht nur ein Hobby oder eine Grille. Irgendwann wird es zumindest ein guter Nebenberuf oder mehr sein.

Ich drücke Euch allen die Daumen für Eure Schreibprojekte, für die Fertigstellung, die Veröffentlichung, den Verkauf, Präsentationen und für alles, was sonst noch dazu gehört und natürlich auch viel Vergnügen!

Liebe Grüße

Christiane (Paula Grimm bei Texthase Online)