Erfahrungsbericht: Unter Selfpublishern

Guten Tag Ihr Lieben,

in der Buchmacherkladde gibt es einen neuen Beitrag, der sicherlich vor allem Für Autoren und erst recht für Selfpublisher interessant sein könnte, obwohl viele Aspekte, die in dem Beitrag erwähnt werden, von den speziellen Schwierigkeiten handeln, die sich aus meiner Blindheit ergeben. Und mit diesem Link geht es zum Post:
https://buchmacherkladde.com/2016/08/24/erfahrungsbericht-unter-selfpublishern/.

Liebe Grüße

Christiane (Paula Grimm bei Texthase Online)

Aus Paula Grimms Federmäppchen geplaudert: Orca: Zeit der Schatten: 03. Mit siebzehn hat man noch Träume!

Guten Tag Ihr Lieben,

bedauerlicherweise weiß ich nicht mehr, welche der Schauspielerinnen es gesagt hat, aber eine der beiden Hepburns soll gesagt haben: „Wenn wir wollen, dass unsere Träume Wirklichkeit werden, müssen wir uns entschließen aufzuwachen.“ Und ich bin aufgewacht und zwar vor siebzehn Jahren, als ich die erste Szene des Orcaprojekts nach vier Monaten Pause als Datei geöffnet, gelesen und entschieden habe, daraus einen Roman zu machen. Dieser Post handelt von den Träumen, die sich bereits erfüllt haben, also Wirklichkeit geworden sind und von denen, die noch Träume sind, die auf ihre Verwirklichung warten.

„Mit siebzehn hat man noch Träume.
Da wachsen noch alle Bäume
In den Himmel der Liebe!“ So heißt es in einem bekannten Schlager. Und es stimmt. Nicht nur, dass ich noch träume. Ich liebe auch. Denn ich liebe das Schreiben seit ich schreiben kann. Das sind schon wesentlich mehr als siebzehn Jahre. Aber ich habe im Jahr 1998 das Schreiben auf neue Weise lieben gelernt. Denn ich habe mich nicht nur für den Roman entschieden, sondern auch dafür, nicht mehr alles wegzuwerfen oder zu löschen, wenn mir nicht sofort einfällt, was zu verbessern und wie das Geschriebene zu verwenden ist. Also wurde ich vor siebzehn Jahren in gewisser weise wirklich zur Autorin.
Sehr lange schien der Traum zur Fertigstellung des ersten eigenen Buches ein ewigwährender Albtraum Zi sein. Zunächst waren einfach andere Dinge wichtig. Ich hatte mein Studium zu beenden und gönnte mir die Zeit für das Schreiben nicht. Das galt auch, als ich zu promovieren versuchte. Zwischenzeitlich waren meine Aufzeichnungen auch dem großen Datenverlust zum Opfer gefallen, bei dem mein kaputtes Notebook auch Disketten zerstörte. Also ab 2004 noch einmal alles auf Anfang. Als ich dann ab 2005 begann als freie Texterin und ab Mitte 2006 auch als Lebensberaterin zu arbeiten, schaffte ich es lange Zeit nicht, das Schreiben regelmäßig in meinen Alltag einzufügen.

Doch 2011 schien sich meine Situation auch bezogen auf die Schreibarbeit endlich zu verbessern. Meine Hauptauftraggeberin wollte einen Verlag gründen und Orca: Zeit der Schatten veröffentlichen. Und ich hatte es geschafft, im ersten Halbjahr dieses Jahres die erste Fassung fertigzustellen. Aber bis 2013 wartete ich vergebens darauf, dass der Verlag endlich gegründet und auf arbeitsfähige Beine gestellt würde. Doch im September 2013 gab ich auf als Webtexterin zu arbeiten und auf die Publikation meines Buches zu warten. Ich legte das Projekt bis April 2014 sogar ganz auf Eis. Ich fand eine andere Autorin, mit der ich eine Kooperation vereinbarte, bei der wir uns auf gegenseitiges, kostenfreies Korrektorat einigten. Mein Buch wurde nicht sorgfältig behandelt, sodass sich der Mut bei Epubli selbst zu veröffentlichen als Übermut erwies. Der erste Publikationsversuch misslang, denn ich musste das Buch offline setzen.

Da ich in den letzten vier Jahren mehrfach an andere Verlage geschrieben habe, wusste ich, dass es nicht einfach werden würde. Ich bekam viel Lob auch aus berufenem Munde. Aber niemand wagte sich das Projekt zu publizieren. Also wandte ich mich im Mai diesen Jahres an den windsor-Verlag, obwohl das eine Investition bedeutete. Ein anständiges Korrektorat hätte4 ich fast so teuer bezahlen müssen. Ich musste keine Mindestanzahl an Büchern kaufen, es gibt Zuschussverlage, die das Siebenfache fordern, die Beratung war ausgezeichnet und alles ging schnell und einfach von der Hand.

Träume, die sich erfüllt haben sind, dass das Buch fertig geworden ist und veröffentlicht werden konnte. Es gibt eine gedruckte Version und immer mehr Ebookvarianten. So konnte ich heute feststellen, dass Orca jetzt auch im Epub-Format bei

http://www.buecherkobold.de/details/9781627843935/Orca-Paula-Grimm/ erhältlich ist. Auch das Cover ist richtig schön geworden.

Natürlich träume ich davon, dass das Buch Leser findet, dass ihm nach und nach noch mehr Bücherquellen erschlossen werden. Darüber hinaus träume ich natürlich von der Fertigstellung es Felicitasromans, das dann vielleicht einen so genannten Publikumsverlag findet, sodass es leichter wird mit der Veröffentlichung. Und dann liebäugele ich schon mit einer Fortsetzung von Orca, denn das Ende ist ja offen, und ich habe Ideen, wie es weitergehen kann. Es gibt also viele Gründe zu träumen und immer wieder aufzuwachen! 😉

Liebe Grüße

Christiane (Paula Grimm bei Texthase Online)

Nach 1001 Ratschlägen und Versprechungen – Stand des Orcaprojekts

Guten Tag Ihr Lieben,

es gibt Nachrichten bezogen auf Orca: Zeit der Schatten. Bedauerlicherweise sind diese Neuigkeiten keine guten Nachrichten. Und wieder habe ich Lehrgeld bezahlt. Immerhin bezahle ich pünktlich. Ich habe veranlasst, dass das Ebook gestern von Epubli depubliziert wurde. Denn es hat sich gezeigt, dass J. K. keine zuverlässige Kooperationspartnerin ist. Wie sie sich als Autorin nennt weiß ich nicht. Aber ich hatte mit ihr eine Kooperation bezogen auf Korrektur et c. vereinbart. Eine solche Aktion mache ich wenn überhaupt nur noch mit Leuten, die ich seeeehr gut kenne. Da im Projekt noch Fehler sind, erfolgte die Depublizierung. Orca: Zeit der schatten kommt in Reparatur. Im Moment liegt es beim Chiliverlag: http://www.chiliverlag.de. Man darf die Hoffnung nicht aufgeben auch nach mehr als drei Jahren im Land der falschen Versprechungen nicht. Franziska Röchter vom Chiliverlag schrieb mir heute morgen, dass sie sich für die Zusendung meiner Datei bedankt, dass ich aber keine Wunder erwarten soll, denn schließlich ist Ferienzeit. – Wunder erwarten, ich? – Nach mehr als drei Jahren gefühlten 1001 Versprechungen, 1001 Lobhudeleien, mehr als 1001 Tagen Wartezeit und Mühen und 1001 Ratschlägen erwarte ich die Wunder, die ich nie erwartet habe, natürlich immer noch nicht. Allerdings ist der Geduldsfaden, der mit einem solchen Projekt verknüpft ist, ziemlich strapaziert und zum Zerreißen gespannt. Aber noch gebe ich nicht auf. Für den Fall, dass der Chiliverlag sich des Orcaprojekts nicht annehmen will, fange ich jetzt erst recht mit dem Sparen an, damit ich mir ein ordentliches Lektorat leisten kann, damit ich es als Selfpublisher noch einmal versuchen kann.

Zur Erinnerung sei gesagt, dass die erste Version des Romanprojekts Anfang Juni 2011 fertig gestellt wurde. Bis November 2013 ließ ich mich immer wieder davon überzeugen, dass der Raven-Winter-Verlag bzw. das Kreativstudio Raven & Luna Winter sich der Veröffentlichung des Projekts annehmen würde. Seit November 2013 habe ich verschiedene Verlage angeschrieben, mich über Möglichkeiten für Selfpublisher informiert, nach Kooperationspartnern gesucht et c. Orca: Zeit der Schatten hat mehrere Eingangslektorate erfolgreich durchlaufen. Zuschussverlage wie Novum kamen natürlich für mich nicht in Frage, schon der finanziellen Aufwendungen wegen. Obwohl ich mir das auch nicht leisten kann, hat mich die Antwort des Privatverlags Frieling aus Berlin sehr gefreut.

Ich gebe noch nicht auf, wahrscheinlich lange noch nicht, obwohl ich manchmal, durchaus immer häufiger, das Gefühl habe, dass mein Geduldsfaden endgültig reißt. Lektorat und Korrektorat sind anspruchsvolle Aufgaben, die ich gern für andere beruflich machen würde, wenn ich das angemessene Equipment dafür hätte, damit es nicht schwieriger als nötig ist. Ich bleibe dabei, dass das Schreiben der Beruf für mich ist und nicht nur ein Hobby oder eine Grille. Irgendwann wird es zumindest ein guter Nebenberuf oder mehr sein.

Ich drücke Euch allen die Daumen für Eure Schreibprojekte, für die Fertigstellung, die Veröffentlichung, den Verkauf, Präsentationen und für alles, was sonst noch dazu gehört und natürlich auch viel Vergnügen!

Liebe Grüße

Christiane (Paula Grimm bei Texthase Online)

Erfahrungsbericht: Im Blindflug ein Ebook veröffentlichen

Guten Tag Ihr Lieben,

dies ist der versprochene Artikel über meine Erfahrungen mit der Veröffentlichung meines Romans,Orka: Zeit der Schatten , als Ebook. Alle Angaben, die ich hier machen kann, beziehen sich auf die Arbeit bezogen auf eine Ebookpublikation im Mai 2014. Der Post enthält auch eineig Anmerkungen zum Thema Barrierefreiheit bei der Veröffentlichung von Ebooks.

Um der Wahrheit die Ehre zu geben, war es nicht Überzeugung sondern Enttäuschung, die mich zu dem Entschluss geführt hat mein Buch selbst zu veröffentlichen und zunächst einmal eine Ebookversion herauszubringen. Aber das mit der Enttäuschung, besser gesagt, mit den Enttäuschungen steht auf einem anderen Blatt und möglicherweise auch in einem anderen Artikel in diesem Blog.

Wie ich schnell über Google heraus fand, gibt es inzwischen oder derzeit noch viele Onlineportale, bei denen man sowohl Ebooks als auch gedruckte Bücher selbst publizieren kann. Zu den bekannteren Unternehmen gehören u. a. Lulu, Tredition, Amazon, Bod und Epubli. Verfügbare Services sind auch Mein Bestseller und verschiedene Seiten, die sich auf die Veröffentlichung von Ebooks spezialisiert haben. Um für mich die beste Möglichkeit herauszufinden, habe ich die Shops der Portale, ihre Reichweite im Netz und die Formulare für die Einstellung von Ebooks und Büchern getestet.

Amazon ist der Marktführer, und es heißt, dass es dort einfach ist, Ebooks zu veröffentlichen. Im Blindflug ist das nicht so. Das mag auch darauf zurückzuführen sein, dass es für blinde und sehbehinderte iPhonenutzer inzwischen eine App gibt, die das hauseigene Kindleformat von Amazon lesen kann, dass dieses Format ansonsten, z. B. über Notebooks und Computer für blinde und sehbehinderte Ebookfans nicht verfügbar ist. So ist Calibre, der Tausendsassa im Umgang mit Ebookformaten nicht barrierefrei. Wenn ich mein Ebook bei Amazon herausgebracht hätte, hätte ich es selbst nur am iPhone lesen können. Und ich liebe es doch zu sehr mein Macbook Air und das Programm Adobe Digital Edition zu verwenden. Und zum Thema Übersichtlichkeit im Blindflug bei der Einstellung eines Ebooks schweigt des Dichters Höflichkeit.

Lulu machte zunächst einen sehr guten Eindruck. Aber dann kam die Sache mit der Covergestaltung. Das Umschlagdesign ist bezogen auf die Ebookveröffentlichung ohnehin ein Thema, das mich wohl lebenslang verfolgen wird. Da lauern für vollblinde Autoren, die selbstständig publizieren möchten, viele ganz unterschiedliche Tücken. Es gibt, so weit ich es sagen kann, keine oder nur eine sehr versteckte Möglichkeit für die eigene Umschlaggestaltung. Und nachdem ich einfach mal die blaue Variante, was immer sie auch genau zeigen mag, angeklickt hatte, wurde ich von Lulu schnurstracks aus dem Eingabeformular ins Nirgendwo im Netz geschleudert und nach dem erneuten Aufruf der Seite musste ich feststellen, dass alle Daten, die ich bisher eingegeben hatte, nicht mehr auffindbar waren.

Bod wollte mir die PDF-Datei mit der Beschreibung für die Veröffentlichung verschiedener Buchversionen einfach nicht geben. Und das Eingabeformular ist für Autoren, die zum ersten Mal etwas veröffentlichen möchten, nicht in allen Punkten selbsterklärend. Mein Bestseller macht es zumindest blinden und sehbehinderten Nutzern unmöglich Stichworte zum eigenen Werk einzugeben, obwohl das System auf dieser Angabe besteht. Das könnte auch ein allgemeiner Fehler sein. Mir ist nämlich aufgefallen, dass wie es in der Erläuterung beschrieben ist, alle erforderlichen Felder des Formulars mit Sternen gekennzeichnet sind. Nur der Bereich, der für Stichworte vorgesehen ist, trägt keinen Stern.

Wer Ebooks selbst erstellen kann, z. B. mit Calibre, der sollte auf jeden Fall bedenken, dass sich die Portale bezogen auf die Eingabe der Cover unterscheiden. Bei manchen Services muss der Umschlag in der Datei, die das Buch enthält, eingefügt sein. Andere Anbieter haben ihre Eingabemaske so programmiert, dass das Cover einzeln hochgeladen werden muss.

Am Ende blieben noch Tredition und Epubli. Mit Tredition hatte ich geliebäugelt, da sich Autoren dort bei Buchtalent eintragen können, um möglicherweise doch einen Verlag zu finden, der sich ihres Werks annimmt. Was Angaben zu Tredition und Epubli betrifft, komme ich im Grunde nach wie vor zu dem gleichen Ergebnis wie Domingos de Oliveira
in seinem Artikel. Der vollblinde Autor hatte ein Ebook bei Tredition veröffentlicht, sich dann aber auch mit dem Service von Epubli befasst. Der Treditionsshop ist blind nach wie vor alles andere als gut nutzbar. Auch die Beschreibungen, die Autoren für die Veröffentlichung brauchen, sind nicht in allen Punkten klar genug.

In einigen Punkten hat sich Epubli allerdings weiterentwickelt. So ist es inzwischen für einen Gesamtpreis von 74,95 Euro möglich eine Word-Datei in das Epub-Format umwandeln zu lassen. Und in diesem Preis ist die ISBN für das Ebook enthalten. Der Einzelpreis für jede ISBN beträgt aktuell 14,95 Euro. Eine ISBN kann man ganz einfach im Epublishop kaufen. Wer also beispielsweise mit Pages eine Epub-Datei selbst erstellen kann oder in der Lage ist, mit Calibre zu arbeiten, dass es ja für Windows, Mac und portable Geräte kostenfrei gibt, der kann für 14,95 Euro eine ISBN und damit ein Ebook im Epub-Format bestellen, Weiter Kosten entstehen nicht, wenn Autoren ihre Epub-Datei selbstständig erzeugen können. Dieses Ebook ist nach der Freischaltung in allen geläufigen Ebookshops, z. B. bei Ibooks, Amazon et c. verfügbar. Epubli ist ein Portal, bei dem das Cover in die Epub-Datei eingefügt sein muss.

Um zu prüfen, ob eine Epub-Datei valide ist, sind verschiedene Programme im Netz verfügbar. Epubli hat auf einen der kostenfreien Services verlinkt. Doch hier ist Vorsicht geboten. Der Uploadbereich von Epubli ist ein ganz scharfer Hund. 😉 Meine Epub-Datei wurde von mehreren Validierungsprogrammen als valide befunden. Als ich mein Buch hocladen wollte, bekam ich die Warnung, dass die Datei nicht valide sei.

Schließlich entschied ich mich die telefonische Beratung des Unternehmens zu nutzen. Die Nummer ist kostenpflichtig. Doch die 0,14 Euro pro Minute sind gerechtfertigt.Denn er Service, den Autoren unter dieser Servicerufnummer erhalten, ist schnell, kompetent und freundlich. Der Servicmitarbeiter vermutete, dass das Cover nicht richtig angepasst wäre. Wir einigten uns darauf, dass ich ihm die Epub-Datei und das Cover via Mail schicken sollte. Epubli verspricht, dass Probleme meist binnen 24 Stunden bearbeitet und gelöst werden können. Und es wurde nicht zu viel versprochen. Ich hatte um 11.00 Uhr angerufen. Und um 17.20 Uhr bekam ich eine Mail mit einer korrigierten Datei, die ohne Probleme hochgeladen werden konnte.

Danach konnte ich alle Formulare, Preisgestaltung, Angaben zum Buch et c. ohne Probleme selbst eingeben. Bezogen auf die Preisgestaltung bieten die Portale, die ich ausprobiert habe, Formulare an, über die man den Preis für sein Ebook selbst festlegen kann. Wenn man einen Preis eingibt, kann man erkennen, wie sich der Preis zusammensetzt. Ich habe 2,99 Euro gewählt. Denn ich hatte im Epublishop viele Bücher mit diesem Preis gefunden. Das war möglicherweise eine falsche Entscheidung, wie ich nach der Lektüre Ebooks in Deutschland von Matthias Matting denke, obwohl dieser Post sich mit den Preisen des zweiten Halbjahrs 2013 bei Amazon beschäftigt. Danach machen vor allem Ebooks für 3,99 Euro das Rennen. Tantiemen werden bei Epubli am Ende eines Monats ausbezahlt, wenn Ebooks im Wert von25 Euro verkauft wurden. Fällt das monatliche Einkommen geringer aus, wird die erwirtschaftete Summe im Monat darauf mitverrechnet. Die Kündigungsfrist beträgt fünf Tage. Der Autorenvertrag sieht keine automatische zeitliche Begrenzung vor und endet damit nur, wenn einer der beiden Vertragspartner kündigt. Wie es um die Nutzungsrechte und -pflichten bestellt ist, ist klar und verständlich im Vertrag beschrieben. Wie viel Freiheit Autoren Vertragspartnern zubilligen, ist natürlich eine persönliche Entscheidung und eine frage des Vertrauens.

Ich bin bis zu diesem Punkt mit Epubli sehr zufrieden und überlege, ob ich auch die gedruckte Version meines Buches dort veröffentlichen werde. Ab jetzt geht es für mich also um die Werbung und um die Bearbeitung meines Romans für das gedruckte Buch. Ich wünsche Euch allen alles erdenklich Gute und viel Vergnügen und Erfolg mit Euren Buchprojekten!

Liebe Grüße

Christiane (Paula Grimm bei Texthase Online)

PErwähnt und empfohlen

Orka: Zeit der Schatten

Ebooks in Deutschland

Domingos de Oliveira

004. Blogbücher als eigenständige Publikationsform

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

heute geht es in der Buchbloggerei um Gedanken über Blogbücher als eigenständige Publikationsform. Ich wünsche Euch, den Lesern und mir, dass diese Form immer erfolgreicher wird und immer mehr interessante Lesefrüchte trägt. Es gibt noch viel zu tun.

Liebe Grüße

Christiane (Paula Grimm bei Texthase Online)
Blogbücher als eigenständige Publikationsform

In den ersten Artikeln dieses Blogs war schon häufiger die Rede davon, dass Blogbücher in wesentlichen Teilen so zu bearbeiten sind wie andere Texte, die zu einem Buch werden sollen. So sollte man auf jeden Fall einen sorgfältigen Arbeitsplan erstellen, der während der gesamten Arbeit als Grundlage dienen kann. Es gibt aber durchaus Aspekte, die dazu beitragen, dass Blogbücher ein eigenständiges Buch- und Publikationsformat sind. Zu diesen Aspekten gehören z. B., dass der Autor nicht nur regelmäßig schreibt, sondern auch kontinuierlich veröffentlicht, dass das Schreiben des Buches zeitlich näher an das Leserfeedback heranrückt, und dass die Arbeitsoberfläche und die angebotenen Tools der Blogsysteme genau auf diese Mischung von Blogartikeln und leserfreundlichen Funktionen eingerichtet sind. Autoren, die sich einmal an ein Blogsystem gewöhnt haben, können ganz einfach ohne weitere fachmännische Unterstützung schreiben und veröffentlichen. Wer publiziert, möchte auch wahrgenommen werden. Blogs bieten über die Ausdrucksformen des Schreibens hinaus auch zahlreiche Möglichkeiten an, andere Medien wie Audiodateien oder Filme einzufügen. So können Autoren beispielsweise Interviews in ihr Blogbuch einstellen, die sie zum gewählten Thema oder verwandten Fragestellungen geführt haben. Und wenn man das, was Blogbücher mit der Arbeit an anderen Büchern gemeinsam haben und die speziellen Aspekte der Arbeit an Blogbühchern bei der Erstellung des eigenen Blogprojekts aufeinander und auf das Blogbuch abstimmt, ist das sicher schon ein Teil des Erfolges. für das Blogprojekt.

Um darauf einzugehen, wie sich Blogbücher als eigenständige Medienprodukte bewähren sich aber auch als Wegbereiter für weitere Buchprojekte eigenen, möchte ich noch einmal an den Verlag Bloggingbooks erinnern. Alle Bücher, die in diesem Verlag in gedruckten Formaten erscheinen, haben sich zuvor als Blogbücher bewährt und hatten ihre Leser gefunden. Das Sortiment zeigt, dass der Verlag mit seinen Büchern so erfolgreich ist, dass sehr viele verschiedene Bücher zu den unterschiedlichsten Themen wie Belletristik oder Sport veröffentlicht werden können, was nur möglich ist, weil genug Leser sowohl Blogbücher als auch andere Formate zu schätzen wissen. Ein abgeschlossenes Blogbuchprojekt wird vielleicht aus dem Netz genommen oder vom Autor durch ein neues Projekt ersetzt. Wenn ein Leser es noch einmal lesen möchte, kann er es als Druckversion noch einmal ohne zeitliche Unterbrechungen und Kommentare lesen. Bilder wirken nach wie vor anders auf den Seiten eines Buches als auf dem Bildschirm. Diejenigen, die das Blog nach und nach mit allen Kommentaren gern gelesen haben, freuen sich trotzdem darüber, es in anderer Form noch einmal lesen zu können. Und neue Leser werden dazu gewonnen.

Autoren können bei der Planung und Durchführung ihres Blogprojekts bereits eine andere Buchversion, die möglicherweise auch andere Inhalte enthält als das Blogbuch planen. Man kann in den verschiedenen Buchfassungen unterschiedliche Bilder verwenden. Man kann ggf. nachträglich auf Wünsche der Leser eingehen, und bestimmte Inhalte auf Leserwunsch einfügen. Und da man immer mehr weiß und kann, als man in einem Buchformat unterbringen kann, ist es auch möglich bestimmte Dinge von Anfang an nur für das Blogbuch oder nur für die Druckversion vorbehalten. So wird mein Felicitasprojekt als Blogbuch nicht verraten, wann und wie Felicitas in ihren Heimatort zurückkehrt. Es wird ein offenes Ende haben.
Wir Autoren tun gut daran, Blogbuchprojekte angemessen zu bearbeiten und für uns zu nutzen. Sie können eine günstige und erfolgreiche Publikationsform sein. Wer an einem Blogbuch arbeitet, hat Verlegern, Lesern und/oder Geschäftspartnern etwas vorzuweisen. Und Blogbuchprojekte dürfen und sollten auch im Lebenslauf erwähnt werden.

Und ab dem nächsten Post geht es um die Vorbereitung und die Arbeit an einem Blogbuch.

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Wo Kreative und Sponsoren im Netz zusammen kommen!

Tach zusammen,

im Netz wird nach wie vor schweigend hingenommen, dass gilt, dass Kreativität nichts kosten soll, obwohl ebenfalls danach verfahren wird, dass das, was nichts kostet nichts ist. Dass die Produkte kreativer Menschen jeder Zeit kostenfrei verfügbar sind, lassen sich Anbieter nicht selten anderweitig, z. B. durch Werbung bezahlen. Diese gängige Praxis verhindert viele interessante Projekte, die nicht zum Nulltarif hergestellt werden können. Dazu gehören Filme und Hörspiele ebenso wie technische Innovationen kreativer Erfinder. Doch das muss nicht sein. So können sich alle, die für ein Projekt Geld benötigen und auch diejenigen, die interessante Projekte unterstützen möchten, auf Startnext zusammen kommen.

Auf können sich Sponsoren und Kreative ganz einfach kostenlos registrieren. Es gibt zwei Möglichkeiten der Registrierung. Einerseits kann man ein einfaches Onlineformular ausfüllen. Andererseits ist auch eine Erstanmeldung über einen bestehenden Facebookaccount möglich. Bei der Registrierung gibt es allerdings für blinde und sehbehinderte Computernutzer eine kleine Barriere. Denn ein visueller Code muss bei beiden Registrierungsarten eingetragen werden.

Wer Sponsor werden möchte, findet zahlreiche Projekte aus allen Bereichen der Kunst, für die er oder sie spenden kann. Wenn Ihr spenden möchtet, könnt Ihr dies über Fed For Pay, Sofortüberweisung, Vorlasse oder Paypal tun. Projekte, die öffentlich eingestellt werden, haben eine Laufzeit von 3 Monaten. Finden sich für ein Projekt, z. B. für die Veröffentlichung eines Buches nicht genügend Spender, erhalten die Sponsoren Ihr Geld zurück. Wenn sich allerdings genügend Spender für die Verwirklichung eines Projekts gefunden haben, erhalten sie bei der Veröffentlichung ein Dankeschön, z. B. ein Exemplar des Buches.

Kreative, z. B. Autoren, können ihr Projekt auf Startnext ausführlich vorstellen. Ihr habt die Möglichkeit Euer Buch sehr sorgfältig darzustellen. So könnt Ihr beispielsweise längere Zeit an der Gestaltung Eurer Projektportraits arbeiten, bevor Ihr es online für alle sichtbar stellt. Wichtig ist, dass Ihr einen soliden Kostenplan veröffentlicht, damit die Sponsoren wissen, welche Aufwendungen anfallen. Ihr solltet also schon wissen, was Euch Illustrationen und Selbstverlag kosten, wenn das Buch veröffentlicht wird.

Ich werde mich zumindest als Sponsorin anmelden, ich denke aber auch darüber nach, möglicherweise eigene Schreibprojekte einzustellen, wenn ich für eine Veröffentlichung Geld benötige. Ein gewisses Risiko, dass ein Projekt nicht zu Stande kommen kann, besteht leider immer.

Ich wünsche Euch allen alles erdenklich Gute, interessante Projekte zur Förderung und/oder zur Veröffentlichung!

Liebe Grüße
Christiane (Texthase Online)

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