Glaube, Gaumenfreuden und Musik – Crowdfundingprojekt auf Startnext

‚nabend zusammen,

bei Startnext gibt es seit heute Nachmittag ein Crowdfunding für ein Biografieprojekt, das Sylvia Lenz gestartet hat. Das Projekt ist derzeit noch in der Startphase. Aber einen ersten Eindruck könnt Ihr unter dem link

https://www.startnext.com/glaube-gaumenfreuden-und-musik schon gewinnen, und Fan werden, Anregungen geben und das Projekt teilen geht jetzt schon. Wer erlebte Geschichten interessant findet, etwas über blinde Menschen und ihr Leben wissen möchte, der wird an diesem Projekt und später an dem Buch seine Freude haben.

Mir gefällt der Titel ganz besonders ugt, da er viel Lebensfreude ausstrahlt.

Liebe Grüße

Paula Grimm
P. S.: bitte ganz fleißig teilen! – Dankeschön! 🙂

Karriere & Kommunikation: Lovelybooks

Guten Tag Ihr Lieben,

für Autoren gehören Karriere und Kommunikation insbesondere Weise zusammen. Das gilt noch mehr seit es die modernen Medien mit ihren Kommunikationsmöglichkeiten gibt. Aus diesem Grund habe ich heute eine neue Serie gestartet, die den Titel Karriere & Kommunikation trägt. Möglicherweise wäre es sinnvoller gewesen, mit einem allgemeineren Thema zu beginnen. Aber aus gegebenem Anlass startet die Artikelreihe mit einem Beitrag über das bekannte Buchforum Lovelybooks. Informationen über diese Internetplattform sind auch für Leserinnen und Leser interessant. Denn eines muss man sagen, die Literaturcommunity ist vielseitig!

Liebe Grüße und viel Vergnügen beim Stöbern und Erfahrungsaustausch über Literatur!

Christiane (Paula Grimm bei Texthase Online)

Guten Tag in die Buchmacherrunde, mit Lesern und Kollegen auf Augenhöhe online zu kommunizieren, die eigenen Lesefrüchte und Bücher vorzustellen und sich an Diskussionen über Literatur zu beteilige…

Quelle: Karriere & Kommunikation: Lovelybooks

Bloggoscope: Der Fantasy-Blog von Bianca Fuchs

Guten Tag Ihr Lieben,

hier kommt ein Artikel über einen Blog, der im „Textblitz“ empfohlen wurde. Hier folge ich jetzt spontan und gern. Fantasyfans aufgepasst, denn da gibt es schmackhaftes Lesefutter für Euch! Guten Appetit und Freude beim Weiden!

Liebe Grüße

Christiane (Paula Grimm bei Texthaseonline)
Was du glaubst, ist deine Sache. Doch was ich sehe, ist, dass es dich zerreißen wird, Zoya Saffin. So steht es auf Bianca Fuchs‘ Blog Seelenläufer. Und ein schönes Cover hat der Titel auch, a…

Quelle: Bloggoscope: Der Fantasy-Blog von Bianca Fuchs

Orca: Zeit der Schatten bald auch als Punktschriftausgabe! :)

Paula proudly presents! Das ist eine gute Nachricht. Und der Beitrag passt einfach zu gut in die Buchmacherkladde. Freut Euch ruhig mit mir! 🙂

 

Guten Tag, den Artikel darüber, dass mein Roman mit dem Titel Orca und dem Untertitel Zeit der Schatten, am 08. März einen kleinen Geburtstag hatte, habe ich am Montagabend in die Buchmacherkladde …

Quelle: Orca: Zeit der Schatten bald auch als Punktschriftausgabe! 🙂

Paulas Bücherherbst: Preisaktion für Orca: Zeit der Schatten

Guten Tag Ihr Lieben,

jede Jahreszeit bietet Leserinnen und Lesern spannende, zauberhafte und interessante Aspekte , die das Lesevergnügen bereichern. Doch, wenn die Tage kurz und die Abende lang sind, hat Lesen in der gemütlichen Stube seinen ganz besonderen Reiz. Das gilt, auch wenn die Lektüre gruselig ist, oder wenn es kein leichtes Lesefutter ist. Darum, und weil mir selbst der Herbst auch zum Lesen ganz besonders gefällt, habe ich gestern mit dem Windsorverlag eine Preisaktion für meinen Roman Orca: Zeit der Schatten gestartet.

Die Geschichte über Amanda, die ihre Freunde Orca nennen, zeigt, das kein Unheil allein kommt, wie sich Katastrophen in Gestalt von Familiengeheimnissen, Unfällen, Todesfällen etc. als Pechsträhnen aneinanderketten. Daher ist dieser Roman „schwere Kost“. Doch es ist auch eine Geschichte über Zuneigung, Freundschaft, gutes Essen und andere schöne Seiten des Lebens.
„Amanda stellte sich zu den drei Jungen unter die Bäume. Sie setzte ihren Tornister ab, bückte sich nach zwei dicken Kastanien und schlitzte deren Schale mit einem Fingernagel auf. Amanda nahm es als ein gutes Zeichen, schließlich zwei wundervolle Exemplare der rotbraunen Früchte in den Händen zu haben.Nur schlecht konnte dieser Tag nicht werden. Sie steckte die beiden Kastanien rechts und links in ihre Jackentaschen. Sie mochte den Glanz und die Farbe und freute sich darüber, dass beide Früchte eine schöne flache Seite hatten. Sie bückte sich nach ihrem Ranzen und holte ihre beiden Brötchen heraus.“ S.25.

Die Herbstaktion dauert bis zum 22. Dezember. Jeder, der Orca: Zeit der Schatten im Windsorshop kauft und bei der Bestellung den Gutscheincode orca2 eingibt, spart 02,00 €. Das gilt für die Gedruckte Ausgabe: http://shop.windsor-verlag.com/shop/orca-zeit-der-schatten-paula-grimm/ und für das EBook: http://shop.windsor-verlag.com/shop/orca-zeit-der-schatten-paula-grimm-2/. So erhaltet Ihr das Ebook für 04,99 € und das Taschenbuch für 13,99 €. Für andere Shops, in denen das Buch als Ebook oder als Taschenbuch bestellbar ist, konnte die Aktion bedauerlicherweise nicht eingerichtet werden.

Ich freue mich über jeden Leser und jede Leserin, der oder die Anteil an Amanda Geschichte nimmt, sich dazu äußert und/oder Inhalte dazu in Blogs oder soziale Medien teilt! Herzlichen Dank im Voraus dafür“

Liebe Grüße

Christiane (Paula Grimm bei Texthase Online)


Ich geb‘ Euch fünf zum Bloggeburtstag von Texthase Online: 03. Beliebte und geliebte Aktionen und artikel in der Lesbar und Texterei

Guten Tag Ihr Lieben,

jetzt sind es noch drei Artikel zur Serie ich geb’ Euch fünf zum Bloggeburtstag von Texthase Online, diesen Post inklusive! Vor wenigen Minuten zeigte die Blogstatistik insgesamt 11,321 Besuche. Herzlichen Dank an alle Besucher. In der vergangenen Woche gab es 113 Klicks. Es verging kein Tag ohne Besucher. Und es waren 11 Besuche mehr als in der Woche zuvor.

Nach dem Artikel über soll und haben bezogen auf Blogtrends und Blogregeln folgt heute eine kleine Übersicht über Aktionen und Artikel, die besonders beliebt waren und/oder sind und solche, die mir besonders am Herzen liegen.

Obwohl ich die Buchbloggerei seit längerer Zeit nicht um weitere Artikel ergänzt habe, bleiben die praktischen Anleitungen zum Thema Buchbloggerei verfügbar. Und auch die Unterseite Blogbuchverzeichnis bleibt online, damit sich Buchblogger mit ihren Projekten dort eintragen können. Auch für Leser lohnt es sich ab und zu auf dieser Seite vorbeizuschauen, um interessantes Bloglesefutter zu finden. Ruhig weitersagen, wenn Ihr Buchblogger kennt! 😉

Publikationen von mir findet Ihr auf der Bücherseite von Paula Grimm, die auch eine Unterseite von Texthase Online ist. Und andere Medien gibt es auf der entsprechenden Seite Medienallerlei. Informationen über Buchprojekte, an denen ich arbeite und Bücher, für die ich Leseempfehlungen gebe, findet Ihr in der Kategorie Buchschatztruhe. Besonders beliebt war in dieser Rubrik ein Post über einen Ratgeber zum Thema Fingeryoga, den Ihr unter

https://texthaseonline.com/2013/01/30/mudras-fingeryoga-einfache-ubungen-mit-groser-wirkung/ lesen könnt.

Da Gedankengänge wie
https://texthaseonline.com/2013/02/07/von-menschen-und-worten/ bei Euch sehr beliebt waren, kehren Kurzgeschichten und kleine Essays, die ich aus dem Blog entfernt habe, wieder an ihren Platz zurück. Ursprünglich hatte ich die Absicht, diese Posts als kleines Buch zu veröffentlichen.

Es gab auch einige Posts, die mir besonders am herzen lagen oder liegen. Das trifft auf die Artikel zu, die hierhin zurückkommen. Aber manche sind auch geblieben. Das gilt zum Beispiel für den Post

https://texthaseonline.com/2014/12/17/kleine-verbeugung-vor-hanns-dieter-husch-und-grundwissen-uber-die-spezies-des-niederrheine-rs/, der einen berühmten Landsmann von mir würdigt und eine Hommage an den Niederrhein und die Niederrheiner ist. Anlass war unter anderem die Wiederaufnahme der Arbeit am Felicitasprojekt. Felicitas und Tamara Sänft, die die Geschichte des Mädchens an sich nimmt, spielt ja auch in einem Erfundenen Ort am Niederrhein.

Wie aufmerksame Leser gemerkt haben, habe ich meine Vorhaben bezogen auf diese kleine Serie abgewandtlt. Nächsten Montag gibt es ein Fazit bezogen auf die ersten drei Jahre des Blogs. Und am Bloggeburtstag versuche ich es mit einer kleinen Vorausschau.

Liebe Grüße

Christiane (Texthase Online)
PS: Aktuelle audiovisuelle Medien von Paula Grimm:
0009. Autoren, Leser und Bücher im Mediendschungel:
https://soundcloud.com/user-817675399/0009-autoren-leser-und-bucher-im-mediendschungel
Handfestes Über Paula Grimm und ihre Literatur

https://www.youtube.com/watch?v=5M9vJuoZDnQ&feature=em-share_video_user.

Crowdfunding: Wofür Texthase Online derzeit schwärmt!

Guten Tag Ihr Lieben,

ich schwärme nicht prinzipiell für das Crowdfunding, das in einem passenden deutschen Wort auch als Schwarmfinanzierung bezeichnet wird. Ich schwärme auch mit anderen „Onlineschwärmern“ für spezielle Projekte vor allem für Bücher. Bevor in den nächsten Tagen noch einmal eine schriftliche Zusammenfassung dessen kommt, was es aktuell zu Crowdfunding für Literatur gibt, komm hier, wofür ich aktiv schwärme und zwar für

https://100fans.de/projects/281.

Das Buch über das zweite Lebensjahr des extrem Frühchen Emily wird auf jeden Fall ein Ebook und eine Taschenbuchausgabe. Denn auf dem Crowdfundingportal 100 Fans gilt, es wird alles ein Buch, was in der Projektphase, in der Unterstützer gesucht werden, 100 Unterstützer oder mehr gefunden hat. Der letzte Stand war, dass ich die 120. Unterstützen war. Doch es darf natürlich auch etwas oder viel mehr sein, damit Autorin und Verlag einen soliden Verdienst erzielen.

Ich freue mich auf die Geschichte von Emily, die Großfamilie, in der sie heranwächst und auch auf ihren speziellen Freund, die Dogge Aslan! Ich wünsche allen Lesern interessante Fundstücke, für die sie schwärmen können, gute Unterhaltung mit diesem Projekt und mit jeglichem Lesefutter!

Liebe Grüße

Christiane (Texthase Online)

Auch Bücher suchen ein Zuhause! – Drei Exemplare von Orca: Zeit der Schatten gehen auf Reisen!

Guten Tag Ihr Lieben,

die Amanda, die von denen, die sie lieben, Orca genannt wird und ich, wir stellen bedauernd fest, dass sich bislang niemand an eine Rezension gewagt hat. Das bedeutet, dass nach wie vor drei kostenfreie Exemplare von Orca: Zeit der Schatten, ein neues Zuhause suchen. Wer in seinem Bücherregal noch ein Plätzchen für ein Taschenbuch im Umfang von 272 Seiten frei hat, kann sich bei mir via Mail melden. Damit das Büchlein zu Euch findet, brauche ich Eure Adresse, um das Buch auf die Reise zu Euch zu schicken.

Eine gültige Postanschrift ist die einzige Bedingung, die Ihr erfüllen müsst, um das Buch zu bekommen. Über eine kurze Rückmeldung nach der Lektüre hier im Blog, auf http://www.facebook.com/paulagrimm20013 würde mich sehr freuen! Es gilt wie leider immer, wer zuerst kommt, mahlt zuerst!

Und jetzt noch einmal etwas über das Buch, denn es kann ja sein, dass auch Neuleser auf diesen Artikel stoßen.
„Sie heißt Amanda Swantje Raufer, ist 1.98 m groß. Sie wird von ihren Freunden Orca genannt, da das Wasser ihr Element ist. Ihr Leben wird überschattet von einem Familiengeheimnis, einem Todesfall, in den sie verwickelt war und einem Brandunfall. Aber es geht nicht nur darum, wie sich EKatastrophen und Elend unterschiedlichster Art aneinander ketten. Es geht auch um Lebensmut, Freundschaft und Treue. Altersempfehlung ab 16 Jahre.“

Liebe Grüße

Christiane (Paula Grimm bei Texthase Online)

Aus Paula Grimms Federmäppchen geplaudert: Orca: Zeit der Schatten: 03. Mit siebzehn hat man noch Träume!

Guten Tag Ihr Lieben,

bedauerlicherweise weiß ich nicht mehr, welche der Schauspielerinnen es gesagt hat, aber eine der beiden Hepburns soll gesagt haben: „Wenn wir wollen, dass unsere Träume Wirklichkeit werden, müssen wir uns entschließen aufzuwachen.“ Und ich bin aufgewacht und zwar vor siebzehn Jahren, als ich die erste Szene des Orcaprojekts nach vier Monaten Pause als Datei geöffnet, gelesen und entschieden habe, daraus einen Roman zu machen. Dieser Post handelt von den Träumen, die sich bereits erfüllt haben, also Wirklichkeit geworden sind und von denen, die noch Träume sind, die auf ihre Verwirklichung warten.

„Mit siebzehn hat man noch Träume.
Da wachsen noch alle Bäume
In den Himmel der Liebe!“ So heißt es in einem bekannten Schlager. Und es stimmt. Nicht nur, dass ich noch träume. Ich liebe auch. Denn ich liebe das Schreiben seit ich schreiben kann. Das sind schon wesentlich mehr als siebzehn Jahre. Aber ich habe im Jahr 1998 das Schreiben auf neue Weise lieben gelernt. Denn ich habe mich nicht nur für den Roman entschieden, sondern auch dafür, nicht mehr alles wegzuwerfen oder zu löschen, wenn mir nicht sofort einfällt, was zu verbessern und wie das Geschriebene zu verwenden ist. Also wurde ich vor siebzehn Jahren in gewisser weise wirklich zur Autorin.
Sehr lange schien der Traum zur Fertigstellung des ersten eigenen Buches ein ewigwährender Albtraum Zi sein. Zunächst waren einfach andere Dinge wichtig. Ich hatte mein Studium zu beenden und gönnte mir die Zeit für das Schreiben nicht. Das galt auch, als ich zu promovieren versuchte. Zwischenzeitlich waren meine Aufzeichnungen auch dem großen Datenverlust zum Opfer gefallen, bei dem mein kaputtes Notebook auch Disketten zerstörte. Also ab 2004 noch einmal alles auf Anfang. Als ich dann ab 2005 begann als freie Texterin und ab Mitte 2006 auch als Lebensberaterin zu arbeiten, schaffte ich es lange Zeit nicht, das Schreiben regelmäßig in meinen Alltag einzufügen.

Doch 2011 schien sich meine Situation auch bezogen auf die Schreibarbeit endlich zu verbessern. Meine Hauptauftraggeberin wollte einen Verlag gründen und Orca: Zeit der Schatten veröffentlichen. Und ich hatte es geschafft, im ersten Halbjahr dieses Jahres die erste Fassung fertigzustellen. Aber bis 2013 wartete ich vergebens darauf, dass der Verlag endlich gegründet und auf arbeitsfähige Beine gestellt würde. Doch im September 2013 gab ich auf als Webtexterin zu arbeiten und auf die Publikation meines Buches zu warten. Ich legte das Projekt bis April 2014 sogar ganz auf Eis. Ich fand eine andere Autorin, mit der ich eine Kooperation vereinbarte, bei der wir uns auf gegenseitiges, kostenfreies Korrektorat einigten. Mein Buch wurde nicht sorgfältig behandelt, sodass sich der Mut bei Epubli selbst zu veröffentlichen als Übermut erwies. Der erste Publikationsversuch misslang, denn ich musste das Buch offline setzen.

Da ich in den letzten vier Jahren mehrfach an andere Verlage geschrieben habe, wusste ich, dass es nicht einfach werden würde. Ich bekam viel Lob auch aus berufenem Munde. Aber niemand wagte sich das Projekt zu publizieren. Also wandte ich mich im Mai diesen Jahres an den windsor-Verlag, obwohl das eine Investition bedeutete. Ein anständiges Korrektorat hätte4 ich fast so teuer bezahlen müssen. Ich musste keine Mindestanzahl an Büchern kaufen, es gibt Zuschussverlage, die das Siebenfache fordern, die Beratung war ausgezeichnet und alles ging schnell und einfach von der Hand.

Träume, die sich erfüllt haben sind, dass das Buch fertig geworden ist und veröffentlicht werden konnte. Es gibt eine gedruckte Version und immer mehr Ebookvarianten. So konnte ich heute feststellen, dass Orca jetzt auch im Epub-Format bei

http://www.buecherkobold.de/details/9781627843935/Orca-Paula-Grimm/ erhältlich ist. Auch das Cover ist richtig schön geworden.

Natürlich träume ich davon, dass das Buch Leser findet, dass ihm nach und nach noch mehr Bücherquellen erschlossen werden. Darüber hinaus träume ich natürlich von der Fertigstellung es Felicitasromans, das dann vielleicht einen so genannten Publikumsverlag findet, sodass es leichter wird mit der Veröffentlichung. Und dann liebäugele ich schon mit einer Fortsetzung von Orca, denn das Ende ist ja offen, und ich habe Ideen, wie es weitergehen kann. Es gibt also viele Gründe zu träumen und immer wieder aufzuwachen! 😉

Liebe Grüße

Christiane (Paula Grimm bei Texthase Online)

Aus Paula Grimms Federmäppchen: Orca: Zeit der Schatten: 02. Am Anfang war ein Schla g

Guten Tag Ihr Lieben,

wie fängt man damit an Lesern und Autorenkollegen Einblicke in das eigene Federmäppchen zu geben, nachdem im ersten Artikel eine kleine Skizze über die Serie, aus Paula Grimms Federmäppchen geplaudert, aufgezeigt wurde? Ich habe mich dazu entschieden, Euch die Szene, die den Ausgangspunkt für den Roman Orca: Zeit der Schatten bildete, in ihrer endgültigen Version als Auftakt zu präsentieren.

Die Szene entstand im Jahr 1998 und war das Ergebnis einer kreativen Auseinandersetzung mit einem Konflikt, den meine älteste Schwester mit ihren beiden Töchtern und ihrem Sohn, der der Jüngste ihrer Kinder ist, hatte. Allerdings wurde in dem Konflikt, den ich in meiner Familie beobachtete, Gott sei Dank nicht geschlagen. Die Szene war also von Anfang an eine überspitzte Darstellung.

Nachdem ich diese Szene als Vorlage für eine Kurzgeschichte aufgeschrieben hatte, ließ ich sie etwa vier Monate unbeachtet auf der Festplatte meines Notebooks. Als ich sie schließlich noch einmal las, hatte ich zunächst nur das unbestimmte Gefühl, dass das nicht alles sein konnte. Und da die Beteiligten in der Urfassung noch nicht einmal Namen hatten, sprangen mich nach der Lektüre die Namen an. So wurde aus dem sehr großgeratenen Mädchen, das ich im Sinn hatte, Amanda, aus ihrer Mutter Regina, aus der jüngeren Schwester Rika und aus dem Nesthaken, der er im Roman nicht blieb, Dian. Und die Namen erwiesen sich augenblicklich als Schlüssel. Denn Amanda bekam ein Gesicht, ein verbranntes Gesicht und vieles mehr.

Hier kommt jetzt erst einmal die Kurzfassung des Romans in Gestalt des Klappentexts, bevor dann die erste Szene des Romans folgt. KLAPPENTEXT

Sie heißt Amanda Swantje Raufer. Aber die Menschen, die sie lieben und schätzen, nennen sie Nixe oder Orca. Denn das Wasser ist ihr Element, und sie verfügt nicht nur körperlich über Größe und Kraft. Amanda verfügt über die Fähigkeit sich durch alltägliche Tätigkeiten zu erden und gewinnt ihre Energie aus dem Strom, gegen den sie schwimmt. Aber reichen ihre eigenen Fähigkeiten und die Zuneigung ihrer Lieben aus, um den Schatten, die ein Familiengeheimnis, ein Todesfall und die Folgen einer schweren Verbrennung auf ihr Leben werfen, zu überleben? Amandas Geschichte handelt davon, wie sich unterschiedliche Schrecken suchen, finden und miteinander verknüpfen aber auch von Treue, Verständnis, Liebe und Mut.

„Nach dem Mittagessen am Palmsonntag sitzen Amanda und Rika in ihrem Zimmer. Rika bastelt eine Geburtstagskarte. Und Amanda liest. Dian lungert im Wohnzimmer herum. Er langweilt sich absichtlich, um auf dumme Gedanken zu kommen. Schließlich rennt er die Treppe hin- auf, reißt die Tür zu Reginas Arbeitszimmer auf und brüllt: „Guck mal, Mama, was die Rika gemacht hat. Sie hat Papas Lieblings-CD von den drei Tenören in vier Stücke gebrochen!“ – „Hier kann man noch nicht mal in Ruhe telefonieren!“ Beide kommen die Treppe heruntergerannt.
Noch mit dem Telefon in der Hand stürzt Regina in Amandas und Ri- kas Zimmer und schlägt Rika ins Gesicht. Amanda fühlt den Schlag, als sei sie es, die geschlagen wird. Amanda springt auf und schlägt Regina mit ihrer Linken, mit ihrer Arbeitshand, ebenfalls mitten ins Gesicht. Ihr Gegenschlag bringt Amanda schlagartig zu Bewusstsein, dass sie noch nie hat mit ansehen müssen, wie Regina Rika geschlagen hat. Aber das bedeutet selbstverständlich nicht, dass Regina ihre Hand noch nie gegen Rika erhoben hat. Amanda weiß in diesem Moment natürlich wieder, wie es ist, wenn Regina schlägt. Als sie früher Amanda geschlagen hat, hat sie es nie bei einem Schlag bewenden lassen. Das ist lange her, aber nicht lange genug, um in Vergessenheit geraten zu sein. Seit Amanda aus der Klinik für Verbrennungsopfer zurückgekommen ist, hat Regina sie nicht mehr angefasst und auch nicht mehr geschlagen. 85
Zunächst stehen sich Regina und Amanda nach dem Schlagabtausch wie angewurzelt gegenüber. Es ist nicht das erste Mal, dass sie einander gegenüberstehen und dass Amanda dabei den Eindruck hat, als ob sie ihre Mutter zum ersten Mal sieht. Aber diesmal ist es keine der Fremdhei- ten, die sich zwischen Müttern und Töchtern einstellen können. Sie ste- hen sich nicht als Mutter und Tochter gegenüber. Zum ersten Mal springt das Schloss der Kette auf, die sie auf Gedeih und Verderb als Mutter und Tochter aneinander fesselt. Regina bemerkt nichts. Sie denkt wahrschein- lich über eine Strafe nach oder ist mit etwas ganz anderem beschäftigt. Es ist eine Chance. Amanda streckt Regina ihre linke Hand entgegen. Damit sollen sich ihre linke und Reginas rechte Hand versöhnen können. Regina reagiert nicht. Wahrscheinlich hat sie einfach immer noch nichts bemerkt. Darum spricht Amanda sie an: „Es tut mir wirklich leid, was passiert ist. Ich wusste aber in diesem Augenblick nicht, ob es mit deinem einen Schlag zu Ende sein würde. Schließlich stand Dian auch noch triumphie- rend bei dir.“ Regina reagiert immer noch nicht. Amanda zieht ihre Hand zurück und steckt beide Hände in die Hosentaschen.
Plötzlich zittert Regina. Es ist keine Angst. Es ist eine Mischung aus Zorn und gekränkter Eitelkeit. „Es soll die Hand zu Stein werden, die sich gegen Vater oder Mutter erhebt!“
Da schnappen die Schlösser der Kette augenblicklich wieder zu. „Und was wird aus einer Hand, die sich gegen ein unschuldiges Kind erhebt?“ Regina gibt keine Antwort und wendet sich ab, um nach oben in ihr Ar- beitszimmer zu gehen und mit Bernulf zu telefonieren, der wenig später von einem Besuch bei seinen Eltern zurückkommt.
Er kommt direkt in die Küche, wo Amanda auf ihrem Platz sitzt und Cola trinkt. Er zündet sich in aller Ruhe eine Zigarette an. Amanda will aufstehen, um einfach wegzugehen. „Bleib gefälligst sitzen!“
Amanda gehorcht, denn sie nimmt ganz plötzlich etwas wahr, das nicht in diese Küche und in diese Zeit gehört, das aber über eine Echtheit und Deutlichkeit verfügt, die sie nicht einfach ignorieren kann, und für das es unwichtig ist, wann und wo es sich Bahn brechen kann. Es riecht nach Keller. Und Amanda hört die stampfenden Geräusche der Maschinen der Schlosserei, wie sie sie früher in dem Haus in Hinterwall gehört hatte. Dann ist es stiller, und sie hört nur das Summen einer Kamera. So plötz- lich wie die Eindrücke auf sie einstürzen, so plötzlich sind sie auch wieder verschwunden.
„Dass du jetzt schon deine Mutter schlägst, geht wirklich zu weit!“ – „Regina hat Rika geschlagen, obwohl die gar nix gemacht hat, das geht 86
doch wohl auch zu weit, oder?“ – „Das geht dich nichts an!“ – „Die Rika ist meine kleine Schwester. Ich pass doch nur so gut es geht auf sie auf.“ Amanda steht vorsichtshalber auf und lässt Bernulf nicht aus den Augen.
„Es soll die Hand zu Stein werden, die sich gegen Vater oder Mutter erhebt!“ – „Und was wird aus der Hand, die sich gegen ein unschuldiges Kind erhebt?“
Amanda ballt ihre linke Faust und betrachtet sie, als erwarte sie, dass sie langsam versteinern würde und abfallen müsste. Aber auch, als Bernulf auf ihre linke Faust starrt, ändert sich nichts. Denn die Hand, die zur Faust geballt ist, bleibt, was sie ist, eine Hand, die zur Faust geballt ist.
„Es soll die Hand zu Stein werden, die sich gegen Vater oder Mutter erhebt!“ Als Bernulf das noch einmal sagt, hat seine Stimme einen leicht bittenden Unterton.
„Was regst du dich denn so darüber auf? Halt dich doch einfach raus. Ihr ist doch sowieso nichts passiert, außer, dass sie ein blaues Auge hat. Ich stand ja im falschen Winkel und es war ja mehr so’n Reflex. Wie sagen die Erwachsenen immer? – Die Hand ist ausgerutscht!“ – „Jetzt bist du wohl auch noch stolz darauf und ärgerst dich, nicht noch mehr angerich- tet zu haben!“ – „Nee, ich bin überhaupt nicht stolz darauf, und ich bin froh, dass nicht mehr passiert ist, gerade der Rika!“ – „Warum entschul- digst du dich dann nicht einfach anständig bei deiner Mutter?“ – „Ich werd mich bei ihr entschuldigen, aber erst, wenn sie sich bei der Rika entschuldigt.“ – „Auch noch Bedingungen stellen!“ – „Ich will bloß nicht, dass es für die Regierung, Rika, Dian und dich so aussieht, als ob ich das in Ordnung finde, was Regina getan hat, wenn ich mich entschuldige, ohne dass Regina sich vorher bei der Rika entschuldigt, sieht es doch so aus, als ob Regina Rika zu recht geschlagen hat.“ – „Es hat keinen Zweck, mit dir vernünftig reden zu wollen. Hau ab! Und komm mir heute nicht mehr unter die Augen!“ – „Das mach ich doch immer gern. Ich hab sowie- so ’ne Verabredung!“ – „Mit wem denn?“ – „Mit dem, den du totgesagt hast, und der hoffentlich deshalb richtig viel länger lebt!“
Als Amanda aus der Küche geht, ruft Bernulf ihr noch nach: „Aber für dich lass ich mir noch was einfallen!“
Amanda zieht sich eilig die Inlineausrüstung an, gibt ordentlich Fersen- geld und fährt einen Umweg bis zu Charlottes Café.“
Die Schilderung dieses Erlebnisses ist zwar der Ausgangspunkt für den Roman. Aber die Schilderung hat sich im Verlauf der Zeit nicht nur bezogen auf die Namen geändert. So war die Beschreibung ursprünglich in der Vergangenheitsform und nicht wie in der Endfassung im Präsenz geschrieben. Der Grund dafür ist, dass ich diejenigen Erlebnisse, die sich Amanda immer wieder in Erinnerung rufen und sich auf diese Weise im wahrsten Sinne des Wortes vergegenwärtigen im Präsenz darstelle. Und dieses Ereignis zählt dazu.

Und gewandert ist diese Szene in den letzten 17 Jahren auch. In der endgültigen Fassung findet Ihr sie im neunten Kapitel, dessen Titel, der Todesfall des Froschkönigs, lautet. Bezogen auf meine Arbeit ist sie trotz der Wandlungen, die sie erfahren hat, und obwohl es seine Zeit gedauert hat, bis ich für sie den endgültigen Platz gefunden hatte, die wichtigste Szene. Auch in der Geschichte ist sie sehr bedeutsam. Allerdings bezeichne ich sie bezogen auf den Plot nicht als die wichtigste Szene. Ich bin zu der Überzeugung gelangt, dass alle Passagen, die im Präsenz geschrieben sind, wichtig für den Roman sind, dass es aber keine Hierarchie unter ihnen gibt.

Dieser Schlagabtausch ist für mich ein gutes Beispiel dafür, wie sehr es sich lohnen kann, Texte einfach einige Zeit liegen zu lassen und später der Intuition zu folgen, indem man sie wieder aufgreift und nach Gefühl und nach bestem Wissen und Gewissen verändert.

Siebzehn Jahre sind eine lange Zeit. Und inzwischen finden Autoren, Journalisten und Leser die Regel wichtig, dass auch Romane in einem Zug geschrieben und entsprechend auch gelesen werden sollen. Vier aber höchstens sechs Monate lautet die Devise bei vielen lesenden und schreibenden Zeitgenossen. Warum das mit Orca: Zeit der Schatten, so lange gedauert hat, warum mich das nicht stört, und was das meiner Ansicht nach für die Leser bedeutet, davon handelt der nächste Artikel.

Wer sich für Orca: Zeit der Schatten, interessiert, findet alle Daten unter https://texthaseonline.com/bucher-von-paula-grimm/.

Liebe Grüße

Christiane (Paula Grimm bei Texthase Online)
PS: Ihr findet mich mit dieser Serie und andderen Texten auch bei http://www.fischundfleisch.com.