Erfahrungsbericht: Amazon zum Dritten! – Site Strike im Blindflug

Guten Abend Ihr Lieben,

wenn ich mich nicht verzählt habe, und ich denke, bis drei kann ich gerade noch zählen, dann ist dieser Artikel der dritte Erfahrungsbericht, den ich über Amazon verfasse. Bezogen auf Selfpublishing mit Amazon und seinen Partnerunternehmen könnt Ihr in nicht allzu ferner Zukunft einen Beitrag in der Buchmacherkladde lesen. In diesem Post geht es um eine neue Funktion bei Amazon Partnern, die ich heute ausprobiert habe, Amazon Site Stripe.

Bislang habe ich nicht viel mit dem Partnernet, dem Affiliateprogramm von Amazon gearbeitet. Aber ich habe meinen Account, den ich ursprünglich für einen eigenen Shop nutzen wollte, nicht gelöscht, obwohl ich durchaus darüber nachgedacht hatte. Denn man muss richtig viel Werbung machen, bevor unter dem Strich etwas herauskommt. Und für einen Shop, den man über Amazon einrichten kann, reichten meine Computerfähigkeiten nicht aus. Im Blindflug war das einfach zu unübersichtlich.

In einer Informationsmail, die ich heute bekommen habe, habe ich zum ersten Mal etwas von der neuen Funktion für Teilnehmer am Partnernet gelesen. Wer die wichtigsten Informationen dazu aus „erster Hand lesen“ möchte, kann den folgenden Artikel anklicken:
http://affiliate-blog.amazon.de/2008/11/amazon-site-stripe-links-kinderleicht-generieren.html.

Wenn man in seinem Partneraccount eingeloggt ist und die Seite des Amazonshops öffnet, findet die Funktion Site Stripe ganz oben. Wenn man ein Produkt auf Facebook oder Twitter ganz einfach teilen möchte, wählt man, ob man Text Graphik oder Text + Graphik in dem Produktlink anzeigen lassen will, betätigt den Button Link erstellen und geht auf teilen. Man kann sich nun entscheiden, ob man den erstellten Link über Facebook oder Twitter teilen möchte und kann nachdem die Seite des Social Mediadienstes geöffnet wurde, eigenen Text hinzufügen.

Das funktioniert einfach und zuverlässig. Im Blindflug musste ich aber feststellen, dass die Links zu den beiden Diensten umbeschriftet sind. Wenn es sich lediglich um zwei Auswahlmöglichkeiten handelt, kann man das zwar einfach ausprobieren und sich merken. Aber schön und wirklich praktisch ist anders! 😉

Doch trotz dieser kleinen Einschränkung gefällt mir diese Funktion recht gut. Denn es ist wirklich einfach bedienbar. Und es scheint schnell und zuverlässig zu funktionieren. Da ich mit der Linkerstellung für die Blogs doch ab und zu Schwierigkeiten hatte, bin ich über diese neue Möglichkeit auf Produkte, die ich gut finde, hinzuweisen, sehr froh, obwohl ich mir davon natürlich keinen großen Erfolg verspreche. Aber teilen werde ich jetzt bestimmt häufiger, selbstverständlich nicht nur die Links zu den eigenen Büchern. 😉

Liebe Grüße

Christiane (Paula Grimm bei Texthase Online)

Erfahrungsbericht: Paula Grimm bei Wasliestdu Teil II.

Guten Tag Ihr Lieben,

da ich jetzt noch etwas mehr über das Forum http://www.wasliestdu.de durch Erleben und Ausprobieren weiß, kommt hier der zweite Erfahrungsbericht über das Portal:

https://buchmacherkladde.com/2016/08/19/erfahrungsbericht-paula-grimm-bei-wasliestdu-teil-ii/. Ich wünsche Euch gute Unterhaltung dabei, ob Ihr Leser oder Autoren seid!

Liebe Grüße

Christiane (Paula Grimm bei Texthase Online)

Crowdfunding für den Felicitasroman?

Guten Tag Ihr Lieben,

dass es Neuigkeiten über meinen Felicitasroman gibt, hatte ich im vorigen Artikel, den Ihr unter diesem Post lesen könnt, bereits angedeutet. In diesem Beitrag berichte ich, was in der vergangenen Woche geschehen ist.

Der Roman mit dem Titel Felicitas und dem Untertitel die ersten sieben Leben eines Pumas ist so weit fertig geworden, dass ich ihn einem Verlag vorlegen kann. Für dieses Projekt hatte ich schon seit längerer Zeit entschieden, ihn als Crowdfundingprojekt starten zu lassen. Aber auf welchem Portal soll die Schwarmfinanzierung versucht werden? Das war die Frage.

Ursprünglich hatte ich vor, es mit dem Portal https://100fans.de zu versuchen. Dort habe ich selbst zwei Buchprojekte unterstützt, von denen eines tatsächlich auch verwirklicht werden konnte. Das Formular, mit dem man an Projekt unterstützt, funktionierte auch im Blindflug hervorragend. Am Donnerstag und Freitag der vergangenen Woche musste ich bedauerlicherweise feststellen, dass es mit dem Formular, mit dem man eigene Projekte einstellt, vollkommen anders ist. Es ist mir nicht gelungen, Teaser, Kurzportrait, Textprobe etc. einzustellen. Angeblich ist mein Macbook Air bezogen auf die Bildschirmbreite nicht richtig eingestellt. Wenn ich die Bildschirmbreite verändere, wird das von den Kontrollfunktionen des Formulars nicht erkannt. Im Hintergrund stehen wohl andere Konflikte zwischen Formular, Graphikkarte und OSX.

Darüber hinaus ist es ja auch so, dass man bei 100fans der Münchener Verlagsgruppe schon bei der Einstellung eines buchprojekts die genaue Seitenzahl, die das Buch haben wird, angeben muss. Denn aus dieser Angabe ergeben sich die Preise für die Ebooks und die gedruckten Bücher. Aber wie sicher kann man sich sein, wie viele Seiten das eigene Buch haben wird, wenn Korrektor und Lektorat noch ausstehen? Schließlich werden diese beiden Arbeiten erst ausgeführt, wenn 100 Fans das Projekt auch wirklich unterstützt, den Preis für das Ebook oder die gedruckten Bücher, gezahlt haben, ausgeführt.

Nach zwei Tagen der Frickelei habe ich schließlich aufgegeben. – Wie ungeduldig, nicht wahr? 😉 – So blieben noch zwei Möglichkeiten übrig. Das deutsche Portal http://www.starnext.de, „ein Warenhaus für Crowdfundingprojekte“, das aber immerhin eine eigene Kategorie für Buchprojekte hat und der Crowdfundingverlag http://www.nextbookup.de. Mir persönlich ist http://www.startnext.de ein Bisschen unheimlich, zu groß und nicht ganz so übersichtlich für mich. Ich hätte es mit diesem großen Portal aber aufgenommen, wenn es nicht auch http://www.nextbookup.de gäbe.

Bei Nextbookup funktioniert die Schwarmfinanzierung von Buchprojekten etwas anders als bei 100fans. Autoren stellen ihre Projekte nicht selbst ein. Man sendet sein Manuskript im Word-Format, eine Vita und eine Kurzbeschreibung via Mail an den Verlag, der seinen Sitz übrigens im Hunnsrück hat, damit das Projekt durch Mitarbeiter des Verlags gesichtet werden kann. Etwa zwei Wochen nach der Einsendung der Dateien erhält der Autor eine Antwort, ob sich der Verlag des Projekts annehmen will, wie viel Geld eingebracht werden muss etc. Wenn sich Autor und Verlag dann einig sind, das Projekt zu starten, beginnt die Schwarmfinanzierung.

Da ich die entsprechenden Dateien am Samstag gesendet habe, heißt es mindestens bis zum 09. Mai warten. Drückt mir bitte ganz fest die Daumen! 🙂 Sollte nextbookup Felicitas nicht mögen, werde ich mit 100fans Kontakt aufnehmen, ob mir jemand vom Verlag nicht bei der Einstellung des Projekts behilflich sein kann. Das hätte ich vielleicht direkt tun können. Aber ich mochte nicht um Hilfe bitten wollen. 😉

ich wünsche Euch allen viel Erfolg bei Eurer Arbeit und mit allen anstehenden Projekten viel Vergnügen!

Liebe Grüße

Christiane (Paula Grimm bei Texthase Online)

Herzlich willkommen in der schönen neuen Ebookwelt!

Guten Tag,

mit der Frage, wwie man blind Ebooks nutzen kann, hatte ich mich bereits vor anderthalb Jahren intensiver beschäftigt. Doch damals hatte ich nach wenigen Wochen frustriert aufgegeben. Seiner Zeit kam ich zu dem Ergebnis, dass es wohl viele Ebookformate, Ebookreader und Ebookprogramme für PCs gibt, dass aber keine Möglichkeit blind nutzbar ist. Da ich mich sehr über die schöne neue Ebookwelt, die mir als Land der unbegrenzten Unmöglichkeiten vorkam, geärgert hatte, erlegte ich mir selbst eine Pause zu diesem Thema auf.

Dass ich vor ungefähr fünf Wochen wieder mit dem Thema Ebooks im Blindflug lesen zu befassen begann, wurde durch den Wunsch beflügelt, dass ich auf meiner neuen Homepage auch Ebookrezensionen schreiben wollte. Schließlich hat der Siegeszug der Ebooks ja gerade erst an Fahrt aufgenommen. Ich erfuhr, dass es das Programm Calibre gibt, dass ein wahrer Tausendsassa ist. Mit diesem Programm, dass es für Applesysteme, für Windows und Portable Geräte gibt, können alle geläufigen Ebookformate wie Kindle, Epub usw. gelesen, verwaltet oder auch konvertiert werden. Das vielseitige Programm kann kostenfrei über die Homepage des Herstellers aber auch bei Portalen wie Computerbild, Chip-online etc. auf das gewünschte Ausgabegerät geladen werden. Aus einem mir immer noch nicht erklärlichen Grund gelang es mir nicht die deutsche Version des Programms auf mein Macbook Air zu laden. Es stellte sich auch heraus, dass das Programm zumindest für vollblinde Nutzer in keiner der drei Versionen ordentlich und sicher bedient werden kann. Zu den sehr geläufigen Ebookformaten gehört Kindle, z. B. Ebooks von Amazon sind mit Ebookreadern mit diesem Format lesbar. Auch das Kinderprogramm ist nicht nur für die entsprechenden Reader verfügbar. Auch für Windows- und Applecomputer kann man es herunter laden. Ich musste feststellen, dass auch dieses Programm im Blindflug nicht bedienbar ist. Was apple betrifft, gibt es Bücher als iBooks. Doch obwohl viele Bücher damit vor allem auf iPad und iPhone auch von blinden und sehbehinderten Lesern gelesen werden können, gibt es hier auch zumindest ein Format, das nur bedingt für Menschen mit Sehschädigungen einsetzbar ist, iAuthor. In diesem Format sind vor allem Bücher mit Tabellen und Bildern angefertigt. Inzwischen habe ich mich von der Vorstellung verabschiedet, anderen Autoren Rezensionen von ihren Ebooks anbieten zu können. Mir sind eben nicht alle geläufigen Ebookformate zugänglich.

Am Freitag habe ich mir jedoch ein Ebookleseprogramm herunter geladen, dass zumindest die beiden geläufigen Formate Epub und PDF zugänglich macht. Adobe Digital Edition ist für Mac und Windows verfügbar. Ebooks in diesen Formaten gibt es beispielsweise auf http://www.kobo.de und auf http://www.beam-ebooks.de. Damit ich erst einmal ausprobieren kann, ob ich mit der Bedienung des Programms zurecht komme, habe ich mir bei Beam-ebooks.de eines der kostenlosen Ebooks im Epubformat herunter geladen. Und ich durfte feststellen, dass ich mit der Navigation im Buch selbst und mit der Verwaltung gut arbeiten kann. Allerdings handelt es sich bei dem Werk um ein Ebook, dass nicht mit dem RMD-Schutz versehen ist. An diesem Schutz scheitern die Sprach- und Vergrößerungsprogramme, die blinde und sehbehinderte Computernutzer verwenden müssen. Doch es hat sich jetzt schon gezeigt, dass Adobe Digital Editions zumindest eine Bereicherung für den Speiseplan im Bereich des Lesefutters ist.Denn das Programm ermöglicht die Lektüre von Ebooks in zwei recht geläufigen Formaten. Darüber hinaus gibt es auch eine größere Auswahl an Ebooks, die ohne RMD-Schutz in Ebookshops verfügbar sind, wenn man sich ordnungsgemäß registriert hat. Von einem uneingeschränkten Zugang und einer freien Auswahl sind blinde und sehbehinderte Computernutzer bezogen auf Ebooks jedoch noch weit entfernt.

Liebe Grüße

Christiane (Texthase Online)