Blogauslese – Das geht gerade ab mit der Paula

Einen Guten,

seit Anfang des Monats habe ich meine Arbeitszeit und meine Prioritäten geändert. Das hat auch Folgen für die Blogarbeit. Im hier verlinkten Artikel könnt Ihr Lesen, <a href=“https://www.paulagrimmsschreibwerkstatt.de/paulas-schreibtagebuch-das-geht-gerade-ab-mit-der-paula/“>was abgeht</a>.

Ich wünsche Euch eine gute Zeit mit oder ohne Karneval, Fasching, Fastnacht! 🙂

Liebe Grüße

Christiane (Paula Grimm)

Interview zum Felicitasroman mit Druckstelleblog

Guten Abend zusammen,

 

an den Kindern, wozu auch selbstgeschriebene Bücher gehören, erkennt man, wie schnell die Zeit vergeht, und wie alt man ist! 😉 Das Interview hat tatsächlich bereits im Jahr 2013 stattgefunden. Darin können vor allem diejenigen, die noch nicht so lange bei mir lesen, erfahren, wie alles anfing. Und es passt ja auch gut in den Blog, der dem Felicitasprojekt gewidmet ist.

 

Liebe Grüße

 

Christiane  (Paula Grimm bei Texthase online)

Guten Tag Ihr Lieben, dieser Artikel enthält mein erstes Onlineinterview, das ich mit Franziska Kümmerling vom DruckstelleBlog geführt habe. Ich hoffe, es bleibt nicht das Einzige dieser Art. Das h…

Quelle: Interview zum Felicitasroman mit Druckstelleblog

Interview von Druckstelleblog

Tach auch Ihr Lieben,

jetzt ist das Interview, das Franziska Kümmerling mit mir geführt hat, online. Ich bedanke mich dafür recht herzlich und wünsche Franziska und ihrem Druckstelleblog alles erdenklich Gute, spannende Interviews mit Interessanten Partnern!

Interview – Blogbuch

Am linken Niederrhein bloggt die freie Texterin und Autorin Paula Grimm emsig ihren Felicitas-Roman. Mehrmals die Woche gibt sie Tipps zum Thema Buchbloggen und entwickelt dabei den Roman – ein Blogbuch im Buchblog. Als vollblinde Autorin arbeitet sie am liebsten zu Hause mit Tastatur und Sprachausgabe. Nicht von ungefähr hat ihre Felicitas „ein Faible für alles Handwerkliche und für die Beobachtung von Händen“. Kurzbiografie…

Hört erst einmal hin.

Einstieg: Wie bist Du zum Schreiben gekommen?
Ich schreibe, seit ich schreiben kann, es ist für mich Berufung. Was ich für meinen Broterwerb als Webtexterin verfasse, hat für mich nichts mit dem zu tun, was Schreiben für mich wirklich ist. Schreiben ist für mich auch Arbeit und ich arbeite gern. Ich kenne allerdings keine Tätigkeit, bei der man die Geschwindigkeit der Gedanken und Gefühle so gut mit der Geschwindigkeit von deren Umsetzung in Einklang bringen kann. Ich lerne beim Schreiben immer irgendetwas. Das kenne ich von keiner anderen Tätigkeit.

Profession: Was heißt es für Dich, Autorin zu sein?
Autorin zu sein, bedeutet für mich, nie auszulernen. Und das gilt, obwohl ich erlebe, dass das Schreiben eines der wenigen Dinge ist, die ich wirklich kann. Und man sollte tun, was man wirklich kann. In der Erwachsenenbildung habe ich über längere Zeit keinen Job gefunden und die ‘Esoterikschiene‘, in die ich einen Abstecher gemacht habe, war ein Irrläufer, Berater und Kunden ausbeutet etc. Aber der eigentliche Grund, warum ich Autorin geworden bin, ist, dass ich einfach tun wollte, was ich gut kann.

Lokalisation: Wie und wo schreibst Du?
Ich schreibe auf den Tasten meines Notebooks. Das Notebook gibt mir die Möglichkeit, meinen Standort für das Schreiben zu wechseln, obwohl ich immer in meiner Wohnung schreibe. Da brauche ich mir nicht zu überlegen, ob ich mir bei der Arbeit den Kopfhörer aufsetze oder nicht. Schließlich habe ich nur die Sprachausgabe, die im Notebook integriert ist, um zu hören, was ich geschrieben habe. Ein Brailledisplay, was es für blinde Computernutzer auch gibt, habe ich nicht. Während ich schreibe, schalte ich die Sprache zwar vorübergehend ab, aber ich muss auch korrigieren und Teile im Zusammenhang kontrollieren.

Organisation: Wie sammelst und organisierst Du Deine Gedanken, bevor Du sie ‚aufs Papier‘ bringst?
Es gibt auf meinem Notebook einen Ordner, der Zettelkasten heißt, in dem Gedankenstürme, die mit einem kurzen Titel überschrieben werden, zu finden sind. Ich habe aber auch ein kleines Buch, in dem ich mit einer Blindenschrifttafel Notizen zwischenlagere.

Nochmal nachgefragt: Es gibt eine Sache, die ich so kurz nicht beantworten kann, nämlich die, wie sich meine Vorstellungswelt von der anderer Autoren unterscheidet. Dazu muss ich natürlich sagen, dass ich mir Gedanken machen muss, wie die Vorstellungswelt der Personen in meinen Geschichten ist. Aber, da jeder Mensch ja eine andere Welt ist und sich immer wieder neue Vorstellungen machen muss, müssen andere Autoren sich auch mit der Vorstellungswelt ihrer Personen vertraut machen.

Fünfsatz: Worum geht es in Deinem aktuellen Blogbuch „Felicitas. Die ersten sieben Leben eines Pumas“?
Im Jahr 2012 zieht die Journalistin und Autorin Tamara Sänft in das Dorf Tannhuysen am Niederrhein und findet in einem alten Sekretär ein Tagebuch aus dem Jahr 1990. Tamara spürt sofort, dass sie mit diesem Findelbuch einen Glücksgriff getan hat, aber damit ist es mit ihrer guten Intuition auch schon vorbei. Von der großartigen Ausstrahlung des einfachen Buches beflügelt, beschließt sie direkt, dieses Buch ab- und in wesentlichen Teilen umzuschreiben, um es zu veröffentlichen. Doch ein gesunder professioneller Vorbehalt und die Tatsache, dass ihr die Schreiberin, Felicitas Haechmanns, als Phantom erscheint, hätte sie vor diesem Unternehmen warnen sollen, denn die großartige Geschichte von Felicitas ist so großartig, dass sie in ihr Leben eingreift. So taucht beispielsweise immer wieder Felicitas’ Krafttier, ein Pumaweibchen, in ihrer Umgebung auf und die Geschichte des Mädchens ist mit all ihren kleinen und großen Katastrophen schon an sich eine Herausforderung harter, mysteriöser und besonderer Art.

Motivation: Wann und wie kam die Idee zu diesem konkreten Projekt?
Die Idee für den Felicitasroman kam mir, als ich von einem Spaziergang durch meine niederrheinische Heimat zurückkehrte (nicht Tannhuysen, denn das ist eine Erfindung), mir den Kopfhörer aufsetzte und Mercedes Sosa, Las manos de mi madres (Die Hände meiner Mutter) gehört habe. Felicitas hat übrigens ein Faible für alles Handwerkliche und für die Beobachtung von Händen.

Auf meinem Blog befasse ich mich mit der Frage, wie man ein Buch bloggen kann. Enthalten sind aber nicht nur Artikel mit Informationen zum Thema Buchbloggen, ich begleitet auch die Entstehung des Felicitas-Romans. Es gibt Blogs zum genannten Thema und es gibt Romane, die zumindest teilweise in einem Blog veröffentlicht werden. Aber die Kombination aus beiden Elementen ist mir noch nie begegnet. Die Idee kam mir, weil ich 2008 unter die Blogger gegangen bin, weil ich immer dachte, dass Blog und Buch gut zusammen passen, sich ergänzen und weil ich im Jahr 2011 bei meinem ersten Blogbuch gescheitert bin. Dann habe ich mich immer wieder mit dem Thema befasst, englischsprachige Literatur und Romanansätze gefunden, wurde inspiriert, am Thema zu bleiben. Aber zufrieden war ich mit der Ausbeute nicht und bin schließlich auf die Verbindung von Blog und Buch gekommen, die ich seit März 2013 verfolge.

Bewerbung: Wie gehst Du mit Reaktionen auf Deine Buchprojekte um?
Konstruktive Kritiken bleiben, werden nach reiflichem Nachdenken beantwortet und gehen in die Arbeit ein. Kritik in Form von heißer Luft oder Pöbelei wird gelöscht. Wer mich konstruktiv kritisiert, inspiriert oder lobt, bekommt auf jeden Fall eine Antwort. Das kann aber dauern, denn ich merke zwar ziemlich schnell, ob ich wirklich etwas mit den Argumenten anfangen kann, aber bei mir dauert die Umsetzung schon was länger. Ich bin nicht schnell beleidigt, aber ich lasse mich nicht drängen, wenn es um die Umsetzung und die Reaktion geht. Ich weiß natürlich, dass man, wenn man sich so verhält, schnell als kritikunfähig missverstanden wird.

Austausch: Wer sind Deine Ansprechpartner rund um Deine Buchprojekte?
Die Lektorin, die meinen ersten Roman herausbringen will und Freunde waren bislang meine ausschließlichen Gesprächspartner. Doch seit dem Start meines Blogs zum Buchbloggen kommen allmählich andere Autoren dazu.

Gretchenfrage: Wie hältst Du es mit Social Media Aktivitäten und passen Buch und Social Web zusammen?
Social Media und Bücher passen zusammen. Man kann kurz und bündig zwitschern, was es Neues gibt, was man getan hat. Ich merke schon, dass Leser zumindest ab und zu über die sozialen Medien zu meinem Blog finden und ich habe über diese Publikationsform auch Kontakte zu anderen Autoren gefunden. So ist auch dieses Interview über einen Twitterkontakt zustande gekommen.

Eigenwill: Welche Frage müsste ich Dir unbedingt stellen? Und was würdest Du darauf antworten?
„Wie bleibt man dem Schreiben treu, wenn man nach vier Jahrzehnten immer nur mit falschem Lob, Allgemeinplätzen oder Vertröstungen abgespeist wird?”

Ich habe festgestellt, dass man eine einfache Tätigkeit so gern haben kann, dass man sie um ihrer selbst willen so oft wie möglich tut.

Das Interview und das, was da auch noch steht, findet Ihr unter dem folgenden Link:

http://druckstelle.wordpress.com/2013/04/11/interview-mit-der-buchbloggerin-paula-grimm-felicitas/
Wer ein interessantes Buchprojekt hat, kann sich übrigens auf http://druckstelle.wordpress.com in das Autoreninterview einschreiben und sein Projekt vorstellen.
Viel Erfolg bei allen Blog- und Schreibprojekten!

Liebe Grüße

Christiane (Paula Grimm bei Texthase Online)

category Nachrichten, Internetshops und Webseiten]

Paula Grimm bei Druckstelleblog

Tach Ihr Lieben,

mit diesem Artikel möchte ich mich ganz herzlich bei Franziska Kümmerling bedanken, die unter dem Titel, ein Buch bloggen mit Paula Grimm,folgende Vorankündigung für das Interview mit mir geschrieben hat:
Blogroman, das war mir völlig neu. Was nichts heißt. Beim prälogischen Sinnieren über den Begriff fällt plötzlich der Groschen. Heureka! Blog-Buch, ein gebloggtes Buch, der moderne Briefroman! Jeden Tag ein paar Zeilen, ein runder Absatz, vielleicht gar ein Kapitel. Dran bleiben müssen. Für Leserinnen und Leser schreiben. Reaktionen einarbeiten. Verwerfen. Neu schreiben. Veredelung durch Öffentlichkeit. Warum nicht!

Dann begegne ich Paula Grimm, einer blinden Buchbloggerin. Ich denke viel nach, über meinen Bildschirm, der mir Gedanken in Worten zeigt; über meinen Aufwand, das digitale Treiben zu verstehen. Welch ein Kraftakt muss das wohl für Paula Grimm sein, die all das “im Blindflug” – so sagt sie es selbst – erobern muss. Paula Grimm erwähnt das selbst nur am Rande. Mich lässt es nicht los.

Ein Buch zu schreiben, ist schon nicht einfach. Harte Arbeit, wie Patricia gesagt hat. Arbeit ist es für Paula Grimm auch. Kreativität, Motivation, Biss – alles immer und immer wieder. Täglich grüßt das Autorentier. Niemals auslernen, einfach nicht aufhören. Ein Buch auch noch zu verlegen – neben Können eine Kunst für sich. Es obendrein gelesen zu wissen, statistisch unwahrscheinlich. Also andersherum. Hürden umrennen und Blogbuch beginnen. Muss nicht immer gut gehen. Qualitätskontrolle: Leser. Nochmal ran. Abgemacht.

Und Paula Grimm? Sie schreibt, textet, bloggt. Für aller Augen und Ohren. Nun denn, ich heiße die Autorin und Texterin Paula Grimm herzlich willkommen hier auf dem druckstelle-blog!

Bevor es morgen das Interview zu lesen gibt, vorab ihre Kurzbiografie:

Paula Grimm: Ich wurde am 24.12.1965 in Issum am linken Niederrhein geboren, wo ich seit Oktober 2004 auch wieder lebe und arbeite. Mein Name ist ein Pseudonym, das ich mir im Februar 2012 für meine literarische Arbeit gewählt habe. Mit dem Pseudonym ehre ich meine Mutter, die im Juli 2010 verstorben ist. Seit meiner Geburt bin ich vollblind und mein ursprünglicher Beruf ist Diplompädagogin mit den Arbeitsschwerpunkten Erwachsenenbildung, frühe Kindheit und Familie. Ich arbeite seit Juni 2009 als freie Texterin und Autorin, muss gegenwärtig nach wie vor am Fließband der Webtexterei arbeiten, schreibe aber so oft wie möglich unterschiedliche Prosatexte.“

Weitere Artikel, z. B. das Interview mit Patricia Koelle und alles über die Autorin findet Ihr auf:
http://druckstelle.wordpress.com.
In diesem Blog könnt Ihr dann morgen, 11.04.2013 das Interview lesen, das Franziska mit mir geführt hat.

Liebe Grüße

Christiane (Paula Grimm bei Tehxthase Online)