Artikel und Gedankengänge zum Thema Autorenlesungen

Guten Tag Ihr Lieben,

in diesem Beitrag geht es nicht um eine spezielle Veranstaltung sondern um eine Veranstaltungsform, die mir allen Unkenrufen zum trotz so am Herzen liegt, dass ich auch dafür eine eigene Art des Coachings anbiete. Oberflächlich betrachtet will sie keiner mehr haben, hat niemand etwas von ihnen, den Autorenlesungen. Auch davon handelt der folgende Artikel:
https://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article158105023/Warum-gibt-es-eigentlich-noch-Autorenlesungen.html. Und es lohnt sich jüüber die Aspekte des Beitrags nachzudenken. Faszinierend ist der Gedankengang, der sich aus der Herkunft der Lesungen und Autorenlesungen bezüglich ihres Ursprungs aus dem Spurenlesen und darüber erzählen ergeben kann. Ist es wirklich immer nur die reine Neugier, die Leser zu Zuhörern von Autorenlesungen macht?

Und selbst, wenn das die reine Wahrheit ist, muss es so bleiben? Schon seit längerer Zeit werden Autorenlesungen in der immer gleichen Form durchgeführt. Auch der Zuwachs multimedialer Formen hat dieser Präsentationsart von Literatur bislang nichts anhaben können. Und ich möchte versuchen Autoren dabei zu helfen, dass sie bei ihren Autorenlesungen angemessen und lebendig zu klingen und ihren Autor zu stehen. Und wenn Ihr es noch nicht kennt, könnt Ihr hier hören und sehen, worum es bei meinem Projekt Literatohr geht:

https://youtu.be/wcmLj3h7YRs.

Bei der Lektüre des genannten Artikels ist mir dann noch eine ganz Persönliche Erfahrung in den Sinn gekommen. Was mich betrifft, war ich von den Autorenlesungen, an denen ich teilgenommen habe, nie enttäuscht, obwohl einige dabei waren, die große Herausforderungen für den Autor und die Zuhörer darstellten. Dazu gehörten zum Beispiel die Autorenlesung aus dem Roman Roman eines Schicksallosen,
https://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_noss_2?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&url=search-alias=stripbooks&field-keywords=Roman+eines+Schicksalslosen oder die Autorenlesung aus Stille Tage und aus eine persönliche Erfahrung
https://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_noss_2?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&url=search-alias=stripbooks&field-keywords=Kenzaburo+Oe&rh=n:186606,k:Kenzaburo+Oe.

Die beiden genannten Autoren sind Nobelpreisträger und man erwartet von ihnen selbstverständlich, dass sie Autorenlesungen auf professionelle Art absolvieren können. Und man erwartet eine angemessene Präsentation bei diesen beiden Autoren wohl auch, da sie aus Kulturkreisen stammen, in denen erzählen, vortragen und die Eigenpräsentation eine ganz andere Wertigkeit genießen als im deutschsprachigen Raum. Wie trägt die Erwartungshaltung der Zuhörer aber auch der Autorinnen und Autoren zu den häufigen Enttäuschungen bei? Was ist zu tun, damit alle Beteiligten sich immer wieder neu auf Autorenlesungen einlassen und dabei im besten Wortsinn etwas erleben? Dafür gibt es viel zu tun. ich freue mich auf die nächste Autorenlesung, auch wenn es eine eigene sein sollte! 😉

Liebe Grüße

Christiane (Paula Grimm bei Texthase Online)

Tausendundein Prosaik aus der Lesbar und Texterei von Paula Grimm: 0007. Der angemessene Ton für Li teratur ist online!

Guten Tag Ihr Lieben,

freitags immer Literaturpodcast! Jetzt ist bereits die siebente Folge online und zwar unter dem Link https://soundcloud.com/user-817675399/0007-der-angemessene-ton-fur-literatur. Es handelt sich um ein akustisches Dreigängemenü.

Zur Vorspeise gibt es einen Hinweis auf die Artikelserie bezüglich des anstehenden Bloggeburtstags von Texthase Online. Als Hauptgericht gibt es unterschiedliche Gedanken zu den Themen Lesungen, vorlesen und Hörbücher. Enthalten sind auch Anmerkungen zu dem Coachingangebot, dass ich Autorenkolleginnen und -kollegen machen möchte. Weitere Informationen dazu wird es in der nächsten Zeit hier und im Berufsblog geben. Die Idee eines Audiocoachings habe ich ja schon länger und wollte sie bereits Anfang 2015 in die Tat umsetzen. Jetzt tue ich Butter bei die Fische und biete es an.

Zum Nachtisch habe ich ein paar Leckerbissen aus meiner Buchschatztruhe gegriffen. Die Liste der Hörbücher, die ich dort aufgetischt habe ist natürlich nicht vollständig.

Mein Fazit

Ich fing stark an und ließ zumindest zwischendurch stark nach. Die Ruhe bewahren, das Selbstmarketing und länger sprachlich durchzuhalten sind noch sehr verbesserungswürdig. Aber so ganz langsam wird es besser. Hoffentlich haben doch einige etwas Zeit mitgebracht. Denn es war die längste Folge bisher. Es wäre wohl besser, mir kleinere und speziellere Themen auszusuchen. In der nächsten Folge wird es wahrscheinlich um das Thema Crowdfunding gehen. Denn die „Schwarmfinanzierung“ ist für Leser und Autoren gleichermaßen interessant und ist ein guter Anknüpfungspunkt an das Thema Hörbücher, denn sie lässt sich auch für die Produktion von Audiobooks nutzen.

Bezogen auf Kommentare und Themenwünsche für den Podcast gilt wie immer das Gegenteil von streng verboten nämlich unbedingt erlaubt und erwünscht! Viel Vergnügen beim Zuhören!

Liebe Grüße

Christiane (Paula Grimm bei Texthase Online)

Ganz Herz, Ohr und Verstand für Prosa – Service Prosaklang ab 01.01.15

Guten TagIhr Lieben,

seit ich denken kann, ist gerade das Hören von Texten für mich ein wichtiger Zugang zu allem, was Literatur ist.Seit nunmehr viereinhalb Jahrzehnten höre ich zu wie unterschiedliche Texte im wahrsten Sinne des Wortes gestimmt sind. Aber ich lauschte und lausche nicht nur Märchen, Kurzgeschichten, Essays, Biografien und Romanen. Ich lese auch so oft ich kann vor. Lesungen und Hörbücher gehören seit langer Zeit zu denLiteraturformen, die ich gleichermaßen pflege und genieße. Lesungen sind gegenwärtig eine wichtige Möglichkeit Bücher zu promoten. Sie sind aber keineswegs nur ein notwendiges Übel und keine reine Marketingstrategie. Obwohl sich das Vorurteil, dass Autoren ihre Bücher selbst nicht gut lesen können, hartnäckig hält, kann fast jeder Autor, wenn er die Lesungssituation übt, auch viel Freude daran haben, aus seinen Texten vorzulesen und mit seinen Lesern ins Gespräch zu kommen. Wie Texte klingen, ist nicht nur für Lesungen und für den vortragenden Autor von Bedeutung. Auch, wenn ein Buch zum Hörbuch wird, ist der Klang des Textes selbst sehr wichtig. Auf eine Geschichte oder einen Essay, der einen speziellen und eigenständigen Klang hat, kann sich jeder, der vorlesen möchte, gut einstimmen. Oft braucht es nur einige kleine Hinweise, um dem Klang des eigenen Textes auf die Spur zu kommen und sich auf ihn einzustimmen. Bereits im Schreibprozess kann man, wenn man mit seiner eigenen Stimme noch nicht viel Erfahrung hat oder sich selbst beim Vorlesen einschätzen kann,mit Hilfe aufmerksamer und erfahrener Zuhörer hilfreiche Hinweise für die Vorlesbarkeit seines Textes erhalten. Und da ich am eigenen Leib erfahren habe, dass man nicht immer, wenn man gerade ein offenes Ohr von einem wertschätzenden Zuhörer und guten Rat braucht, einen Zuhörer hat. Diese Erfahrung war es wohl, die mich auf die Idee gebracht hat, einen speziellen Audioservice für Autorenkolleginnen und -kollegen anzubieten, als ich mich gefragt habe, was ich tun kann, um beruflich neu durchzustarten und freiberuflich als Autorin zu arbeiten.

Nomen est Omen

Jedes Kind braucht immer einen Namen. Das gilt auch für einen Service. Und passen muss er, der Name. Er muss sofort verraten, um was es geht. Das ist nicht nur „der Angelhaken für den Kundenfang“. Das ist auch der Leitgedanke, dem man als Anbieter folgen und die Idee entwickeln kann. Aber bezogen auf Schreib- und Buchangebote ist es überhaupt nicht einfach einen passenden Begriff oder Slogan zu finden. Das war schon bei der Entwicklung der Marke Texthase Online vor fast zwei Jahren so. Und das war bezogen auf den Autorenservice nicht anders. Viele passende Begriffe sind bereits vergeben. So fielen beispielsweise Textklang, Literaton etc. aus wegen schon in anderem Kontext vorhanden. Ein unbestimmtes Gefühl leitete mich bei dem Gedanken das Wort Klang auf keinen Fall aufgeben zu wollen. Und da ich ja, wie einige, die hier lesen oder mich anderweitig kennen, wissen, dass ich eine prosaische Zeitgenossin bin. Um das zu unterstreichen, und da es ja auch eine Spezifizierung meines Services ist, versuchte ich es mit dem Begriff Prosaklang. Und der war laut Suchmaschine noch nicht „vergeben und verbraucht“. Da ich schon einen halben Nachmittag mit der Suche verbracht hatte und mir kein weiterer Blitz durch den Geist schoss, bin ich es zufrieden und nenne mein Angebot Prosaklang.

„Aber wo ist das Logo zum Service? Ein Bild sagt schließlich mehr als tausend Worte!“ Mir ist bislang kein passendes Bild zu diesem Service eingefallen. Und ich habe eben eher selten jemanden an der Hand, dem ich die Bilderstellung für meine Belange anvertrauen kann. Man mag es für eine Ausrede halten, aber die Marke ist ohnehin Texthase Online. Und die hat schließlich längst ein passendes Logo. Und wer weiß, ob mir nicht doch irgendwann ein geeignetes Bild in den Sinn kommt.

Und bis dahin muss das angemessene Wort genügen.

Texte vorlesend verbessern

Eigene Texte laut zu lesen ist eine sehr gute Möglichkeit an der Feinabstimmung des Werkes zu arbeiten. Aber ich bin sicherlich nicht die einzige Autorin, der das zumindest manchmal nicht hilft oder nicht genügt. Etwas besser geht es schon, wenn ich meinen Text auf einen Datenträger spreche, um mit einem zeitlichen Abstand noch einmal zu hören, was stimmig ist, und an welchen Stellen es noch nicht stimmt. Manchmal habe ich auch Freunde und bekannte, die sich dazu herablassen einem Text zu lauschen. Aber diese Maßnahme ist zeitlich und auch menschlich nicht immer zuverlässig. Auch intensives Zuhören ist schneller versprochen als in die Tat umgesetzt. Dabei erwarte ich gar nicht, dass irgendjemand sofort Gewehr bei Fuß steht, wenn ich einen Textteil oder ein ganzes Prosastück vorlesen möchte, um ihn zu verbessern. Mein Viele Menschen in meinem Umfeld sind nicht so leseerfahren und so lesefreundlich wie meine Wenigkeit. Und es gibt sicherlich viele Gründe, warum Verwandte, Freunde und Bekannte nicht unbedingt dazu beitragen können oder wollen, einen Text zu hören und an ihm zu arbeiten.

Kein Mensch ist immer verfügbar. Aber ich möchte für Texte aller Art eine geneigte Zuhörerin sein und Kolleginnen und Kollegen bei der Feinabstimmung zu helfen. Eine Dreiviertelstunde sollte wohl genügen, um eine längere Textstelle, bis zu 20 Minuten zu hören und einige konstruktive Vorschläge machen zu können. Da ich Notizen mache, gibt es am Ende ein kleines Protokoll via Mail. Telefon, Skype oder FaceTime sind die Medien, die wir zum Gespräch nutzen können. Wenn es sich um längere Texte handelt, können wir uns auch mehrfach verabreden. Natürlich kann jeder, der dieses Angebot einmal ausprobieren möchte, ein Vorgespräch bekommen, bei dem wir uns genauer über das Projekt verständigen und eine erste kurze Probe machen. Fünf bis zehn Minuten Lesung und noch einmal so viel Zeit, um die ersten Eindrücke zu besprechen, sollten genügen. Und das ist natürlich kostenfrei.

Premiere für Lesungen

Lesungen dauern in der Regel ein bis eineinhalb Stunden. Der Autor führt in den Text oder die Textteile ein, die er vortragen möchte. Und es wird Zeit für Zwischenfragen oder Nachfragen eingeplant. Wer das üben möchte, kann selbstverständlich auch vorher mit mir vereinbaren, wie er oder sie es haben will. Auch für dieses Format von Prosaklang gibt es ein nachträgliches Protokoll und bezogen auf die Gesprächsmedien gibt es ebenfalls die Auswahl zwischen Skype, FaceTime und Telefon.

Anmeldung und Kosten

Anmeldungen sind für Termine ab 01.01.15 möglich und sollten via Email des Impressums vorgenommen werden. Für das Jahr 2015 gilt ein Stundenpreis von 10,00 €. Für die Protokolle rechne ich für beide Angebote jeweils eine Viertelstunde dazu, obwohl ihre Anfertigung sicherlich etwas länger dauert.

Über Anregungen und konstruktive Kritik an diesen Services freue ich mich natürlich. Wer mag kann die Kommentarfunktion nutzen oder mir eine Mail schicken. Herzlichen Dank dafür!

Liebe Grüße

Christiane (Texthase Online)

100 Bücher 100 Männer bei Wdr5-Literaturmaraton

‚nabend zusammen,

bevor ich es vergesse! Heute um 22.00 Uhr ist es wieder so weit. Der 24stündige Literaturmaraton startet auf WDr5. In diesem Jahr lautet das Motto der hundert Bücher: 100 Bücher 100 Männer. Es ist wie im wahren Leben und anders als es doch oft den Eindruck macht, die Frauen haben die Vorhut gebildet. Wer Zeit hat und in Köln und Umgebung wohnt, kann life dabei sein. Die Lesungen mit Livemusik finden im Kölner Funkhaus statt. Als leibliche Wegzehrung für den langen Weg durch das Lesefutter über verschiedene Mannsbilder gibt es Kaffee, Brötchen usw. Wer nicht persönlich vorbeikommen kann, kann es sich am Radio oder am PC gemütlich machen und den schmackhaften Leckereien für die Ohren lauschen. Denn die Veranstaltung wird von der ersten Minute heute Abend bis morgen Abend 22.00 Uhr auf den Sendeplätzen von WDR5 und über den Lifestream von WDR5 übertragen.

Ob wir nach 24 Stunden endlich genau wissen, wie Mann tickt oder ticken sollte, ist noch die Frage. Aber auf jeden Fall wissen wir mehr und bekommen gutes Lesefutter auf die Ohren. Für die Qualität der Zubereitung sorgen Mitglieder des Sprecherensembles des WDr und in den beiden Stunden für Kinder und Jugendliche auch junge Leser. Übrigens, sind es Hörer und Literaturfreunde, die für die Zusammenstellung des Ohrenschmauses gesorgt haben, denn die Auswahl der Texte erfolgte auch in diesem Jahr aus Hörervorschlägen.

Ich wünsche Euch einen gesegneten Appetit, viel Vergnügen, gute Unterhaltung und Durchhaltevermögen!

Liebe Grüße

Christiane (Texthase Online)