Möglichkeiten Paula Grimms Blog- und Schreibarbeit zu unterstützen

Guten Tag,

im November wird mein ältester Blog, Texthaseonline, sieben Jahre alt. Ich habe guten Grund mich vor allem bei den Leser*innen dieses „Urblogs“ herzlich für ihre Treue zu bedanken. Aber auch die jüngeren Blogs erfreuen sich guter Leserschaft.

Inzwischen ist die Blogarbeit ein wichtiger Bestandteil meines Lebens. Blog- und Prosaschreibarbeit nehmen zeitlich den Raum einer „regulären“ Berufstätigkeit ein. Auch finanziell entstehen Aufwendungen für die Blogs und für Dienstleistungen, die ich für meine Bücher leiste.

Ihr könnt mich, wenn Euch die Inhalte meiner Blogs gefällt, auf drei unterschiedliche Arten unterstützen:
1. Teilen der Inhalte in Euren Blogs in Euren Communities.
2. Ihr könnt kommentieren und Empfehlungen an verschiedenen Stellen im Web geben.
3. Inzwischen ist es auch möglich

<a href=“https://www.paypal.me/autorinpaulagrimm“ target=“_blank“ rel=“nofollow“>Paula Grimms Blog- und Schreibarbeit via Paypal unterstuetzen</a>. Selbstverständlich lege ich in meinen Blogs Rechenschaft über die Einnahmen und Ausgaben in den Blogs gebe.

Ich bedanke mich im Vorab für Eure Hilfe!

Liebe Grüße

Christiane (Paula Grimm)

Im Blindflug mit unterschiedlichen Texten umgehen?

Guten Tag Ihr Lieben,

da ich mich nicht darauf verlassen kann, dass ich tatsächlich einen Partner finde, bei dem ich freiberuflich von meinem Heimarbeitsplatz aus arbeiten kann, ist die Ausarbeitung eigener Schreib- und Coachingangebote keineswegs obsolet. Doch bevor ich mich ab Montag an die Ausgestaltung eigener Services rund um Texte mache, ist wohl so etwas wie eine Standortbestimmung erforderlich. Grundsätzliche Gedanken zum Thema im Blindflug mit unterschiedlichen Texten umgehen helfen einerseits dabei Zweifel abzubauen. Und davon gibt es viele. Schließlich habe ich acht Jahre lang als Webtexterin robotet und bin unter anderem an der Bilderflut der zu beschreibenden Produkte gescheitert. Andererseits sollten einige grundlegende Betrachtungen auch Vorbehalte ausräumen, die mir doch immer wieder entgegen gebracht werden. Dass die Leser meiner Prosa und meines Blogs sowie auch andere Kunden sehend sind und sich deshalb über meinen Umgang mit visuellen Aspekten fragen, liegt auf der Hand und sollte auf keinen Fall unbeachtet bleiben. Wir schreiben und lassen schreiben über das, was wir wahrnehmen. Doch bevor in diesem Post einige Überlegungen zum Thema des Artikels folgen, möchte ich auf meinen Blog Beruf und Berufung verweisen, in dem interessierte Verleger und Unternehmen mein Stellengesuch finden: Arbeit als Korrektorin
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Warum Vollblinde von Farben reden und schreiben

Mir ist bewusst, dass es niemals so sein wird, dass sich mir die Welt der Farben so erschließen wird, dass visuelle Aspekte als ganz selbstverständliche Aspekte in meinen Texten aufgefasst werden. Ein Spannungsfeld werden optische Phänomene wie Farben immer bleiben. Damit das unvermeidliche Spannungsfeld aber zu spannenden Fragen und Diskussionen führt, ist ein konstruktiver und kreativer Umgang mit diesem Themenkreis wichtig. Und darum bemühe ich mich seit mehr als drei Jahrzehnten in meinen Prosatexten, pädagogischen Arbeiten, Blogposts et c. Zum Schreiben mache ich immer blau und Gedanken zum Farbspektrum sind hoffentlich „anschauliche“ Beispiele dafür. Und diejenigen, die es etwas kreativer möchten, verweise ich auf den Artikel, Negritas Brief an alle schwarzen Katzen, andere Gl¸cksbringer und Menschen, obwohl es in diesem Prosatext im Grunde genommen um das Thema Aberglauben geht.

Anschauliche Beispiele und Beschreibungen dazu, was technisch bezogen auf das Schreiben möglich ist, findet Ihr in der Kategorie Barrierefreiheit unter http://www.christianequenel.com. Die Technik, die uns auf ganz eigene Weise hilft, Texte zu lesen, zu schreiben und zu bearbeiten ist in diesem Post ausnahmsweise nicht das Thema. Denn da sie beeindruckend dargestellt werden kann, lenkt sie häufig von den übrigen Aspekten wie dem Verständnis von Fremderfahrungen ab. Selbstverständlich beantworte ich Fragen zu den technischen Möglichkeiten und der Beschaffung von Computerarbeitsplätzen gern.Bezogen auf das Thema Textbearbeitung weise ich darauf hin, dass vollblinden Computernutzern mit Sprachausgaben und Brailledisplays die Flexibilität geboten wird, Fehler aufzufinden und zu korrigieren und Texte einigermaßen schnell und einfach nach Bedarf umzustellen. Da mein Equipment derzeit nur aus einem Macbook Air mit Sprachausgabe besteht, nicht mehr dem aktuellsten Stand entspricht, übersehe ich doch mehr Fehler als es sein sollte, bin ich langsamer und muss, wenn ich arbeitsmäßig neu durchstarten möchte, eine Wochenstundenzahl von mehr als 16 Stunden nachweisen, damit sich ein Kostenträger findet, der mir eine aktuelle Ausstattung finanziert. Dabei ist es unerheblich, ob ich freiberuflich oder als Angestellte arbeite.

Auf mich trifft es zwar nicht zu, aber viele vollblinde Autoren oder Texter wissen aus eigener Anschauung zumindest mehr als ich und wovon sie genau reden und schreiben.Denn über 66% der vollblinden Personen sind durch fortschreitende Erkrankungen oder Unfälle erst im Verlauf des Lebens erblindet. Einen Eindruck davon könnt Ihr auf Blautor erhalten. Denn das ist die Homepage der Arbeitsgemeinschaft blinder und sehbehinderter Autoren, die auch Textproben der Mitglieder enthält.

Es sollte mir ein Trost sein, und ich sollte es als Bonus auffassen, dass ich von 2005 bis 2013 Texte für Webseiten zu verschiedenen Themen verfasst habe. Auch mit höherem Zeitaufwand bei der Recherche auf den Homepages der Kunden, die häufig bezogen auf Barrierefreiheit und Übersicht Wünsche offen ließen, sind mir informative Webtexte, Pressemitteilungen, Artikel für Webkataloge und Texte für Flyer gelungen. Themen waren Wellness, Hotels, verschiedene Vergleichsportale, Bücher, Shops et c. Schwierigkeiten boten sich vor allem bei Texten für Gesundheitslexika. Denn die Recherche bezog auch immer die Übersicht über Tabellen mit sich.

Texte lesend begreifen

Ich höre und fühle unterschiedliche Texte. Und ich lese und höre Erzählungen, Sachtexte, Romane, Gedichte et c. mit großer Leidenschaft und zwar seit ich lesen kann. Das sind mehr als 40 Jahre Zugang zu Texten. Und wenn Texte so geschrieben oder vorgetragen werden, dass ich wie beim Schreiben „blau machen“ kann, dann bin ich auch auf die Farben, auf die es ankommt, eingestimmt und fühle, ob sie angemessen oder unpassend sind. ich könnte nicht bei Wetten, dass.. auftreten und Farben von Stoffen fühlen. Aber der passende Farbton geht mir schon durch die Fingerspitzen oder vom Ohr ins Gehirn und auch zu Herzen. Und wenn ich, wie ich es vorhabe, den Service Literaturklang anbiete, der dazu dienen soll, das Autoren den Klang ihrer Texte ausprobieren und üben können, dann gibt es ja auch noch die Möglichkeit ein „kunterbuntes“ Gespräch auch über die visuellen Aspekte zu führen.

ich bin schon so manchem visuellen Fehler auf die Schliche gekommen, z. B. bei einer Beschreibung eines Bildes von Stefan Lochner, in der es hieß, rubinrote Opale. Manche Sachen sind dann eben doch nur aus Interesse angeeignete Wissensbröckchen! 😉

Ich wünsche Euch allen viel Erfolg und Vergnügen mit Euren Textarbeiten und eine gute Weiterentwicklung Eurer Wahrnehmungswelt! Und ich würde mich freuen, wenn Ihr meine Posts weiter lest, fragt und Euch die Weiterentwicklung und den Neustart meiner Schreibarbeit anschaut und mir Rückmeldung gebt!

Liebe Grüße

Christiane (Texthase Online)

Linkempfehlungen

Arbeit als Korrektorin

Seedingup

Zum Schreiben mache ich immer blau

Gedanken zum Farbspektrum

Negritas Brief an alle schwarzen Katzen, andere Gl¸cksbringer und Menschen

Arbeitsgemeinschaft blinder Autoren
Blautor

Hilfreiche Wegweiser für das Schreiben

Hallo Ihr Lieben,

mit diesem Artikel beginnen die Posts in der neuen Kategorie Gedankengänge. Sie könnten auch Gedankenanstäße genannt werden.

Hilfreiche Wegweiser für das Schreiben
Hilfreiche Wegweiser

Wenn man schreibt, kommt immer wieder die Frage, ob man Vorbilder hat, und wer es ist. Und ich sträube mich jedes Mal, wenn diese Fragen kommen, sie mit einem eindeutigen Ja und einer Liste von Autoren zu beantworten, die meine Vorbilder sind. Seit ich lesen und schreiben kann, habe ich immer mehr gelesen und geschrieben, als es gefordert wurde. Und ich behaupte, dass fast alle Bücher, die ich bis zum Ende gelesen habe, einen Eindruck bei mir hinterlassen haben. Allerdings habe ich auch Bücher bis zum Ende gelesen, die mir nicht vom ersten bis zum letzten Wort wirklich gefallen haben. Von Negativbeispielen lernt man auch. Aber, wenn ich es mir recht überlege, sind bei mir diejenigen Autoren, die mich inspiriert haben, sicherlich in der Überzahl. Und natürlich gibt es einige, die mich ganz besonders beeindruckt und inspiriert haben. Doch ich mag sie alle nicht als Vorbilder im traditionellen Sinn bezeichnen. Ein Vorbild im herkömmlichen Sinn zeigt sich mit all seinen Facetten so deutlich, dass man alle Einzelheiten erkennen kann oder zumindest glaubt, dass man alles wahrnimmt, fühlt und versteht. Und weil es so überdeutlich ist, kann man sich bei so einem Vorbild dem Versuch nicht entziehen, es in all seinen Facetten kopieren zu wollen. Es ist nicht so, dass ich nur einzelne Facetten von dem wahrnehme, was ich lese. Und die vielseitige Wahrnehmung ist es, die als Reservoire auch noch nach vielen Jahren den einen oder anderen Aspekt frei gibt, der zu einem wertvollen Wegweiser werden kann. Ein Beispiel, das mir ein Wegweiser war, ist das Buch Krabat von Otfried Preußler. In diesem Buch erhalten die immer wiederkehrenden und grausigen Bestandteile der Rituale im Jahresverlauf ihre besondere Eindrücklichkeit und Bedeutung dadurch, dass sie wörtlich wiederholt werden. Das fiel mir auf, als ich an der Geschichte Hildes Todesfall arbeitete und immer noch versucht war, Wort- und Satzwiederholungen zu meiden, wie ich es in der Schule gelernt hatte. Inzwischen sind mir Wiederholungen ein Stilmittel, das ich immer selbstverständlicher nutze, obwohl ich es zu Anfang sicher auch noch überbeansprucht habe. Also muss meine Antwort auf die Frage nach Vorbildern lauten:
“Ich habe keine Vorbilder. Aber ich habe hilfreiche Wegweiser, z. B. Moby Dick, in dem mir beispielsweise gezeigt wurde, wie Menschen plötzlich auf sich selbst zurückgeworfen werden, wenn gar nichts passiert und ebenso abrupt wieder zur Aktivität und Gegenwehr herausgefordert werden, und was diese Wechsel für Gefühl und Verstand bedeuten können.

Liebe Grüße

Christiane (Texthase Online) und Paula Grimm