Der Verein Blinde und Kunst treibt es kunsterbunt im Radio! ;-)

Guten Tag Ihr Lieben,

in diesem Beitrag gibt es eine Hörempfehlung von mir. Seit Juni 2016 bin ich Mitglied im Verein Blinde und Kunst. Einige Mitglieder sind „radioaktiv“ bei Radio Köln. 😉 An einem Mittwochabend eines jeden Monats gibt es eine Sendung. Heute ist es wieder einmal so weit. Und das erwartet Euch!
Zuerst besucht der rasende Reporter die blinde Künstlerin Gudrun Heinen in ihrem Atelier.

Dann berichten wir über eine beschreibende Führung zur Ausstellung „Parkomanie“ in der Bundeskunsthalle in Bonn, ein Angebot für blinde und sehbehinderte Museumsbesucher_innen.

Zum Abschluss berichten wir über eine Performance zur Ausstellungseröffnung „Mann Frau Frau Mann Frau“ über die Auseinandersetzung seiner Künstler_innen mit dem werk von Pina Bausch des KUNSTHAUS KAT18 in Köln.

*Moderation und Technik: Siegfried Saerberg* *Ab 20:04 im Freien Lokalrundfunk auf der Sendefrequenz von Radio Köln über 107,1 und im Internet* *www.radiokoeln.de [1] und www.flok.de [2].*.

Nicht immer geht es um die Kunst. Im nächsten Monat soll es eine Sendung mit dem Schwerpunktthema Barrieren im Haushalt geben. Im November ist Inklusion das Thema. Aber das ist Zukunftsmusik. Ich wünsche Euch gute Unterhaltung!

Liebe Grüße

Christiane (Paula Grimm bei Texthase Online)

Aus Paulas Federmäppchen geplaudert: Felicitasroman: Wo der Autor nichts sieht, ist hören keine Schande! ;-)

Was arbeitsmäßig mit der Paula abgeht und ein akustischer Eindruck aus dem Felicitasroman
Guten Tag Ihr Lieben,

möglicherweise ist dieser Artikel für viele von Euch gar nicht so interessant. Denn es geht um einen Arbeitsschritt, den Autorinnen und Autoren nur benötigen, wenn sie im Blindflug schreiben. Aber vielleicht mag der Eine oder die Andere die Textprobe doch anhören. Es handelt sich um die ersten beiden Kapitel von Felicitas: Die ersten sieben Leben eines Pumas.

Bezogen auf die Länge entspricht die Datei der Größe eines arbeitsschritts in der Phase, in der es um die Bearbeitung via Akustik geht. Denn obwohl ich ein Brailledisplay nutze, was für mich auch eine große Hilfe ist, gibt es im „Endspurt“ der Arbeit an meinen Prosatexten auch den Arbeitsschritt, in dem ich mir einfach den Fließtext mit der Sprachausgabe anhöre. Informationen zum Thema Brailledisplays findet Ihr zum Beispiel unter dem folgenden Link:
https://christianesmedienfundgrube.com/2014/09/19/brailleschrift-im-computer-und-handyzeitalter/. Es könnte sich bei dem genannten Arbeitsschritt auch um ein Relikt aus der langen Zeit handeln, in der ich nur mit Sprachausgabe arbeiten konnte. In dieser Zeit zwischen 2004 und 2015 war es wichtig, einen Eindruck von dem Fließtext zu bekommen, denn ansonsten konnte ich das, was ich geschrieben hatte, immer nur buchstabiert oder von Satz zu Satz hören, was einen Gesamteindruck unmöglich machte.

Mitte der 90er Jahre bekam ich das erste Lesegerät und war richtig froh darüber, denn ich konnte mir ganze Bücher vorlesen lassen, was ein gigantischer Fortschritt war, obwohl die Sprachausgaben damals bezogen auf den Klang und den Redefluss wesentlich unnatürlicher klangen.

Die Stimme, die Ihr in der MP3-Datei hört, ist übrigens Anna, eine stimme, die ich in Abwechslung mit der Stimme Markus an Meinem Macbook und iPhone nutze. Und für die Lauschprobenphase stelle ich sie tatsächlich auch so langsam ein, wie Ihr sie in der Datei hören könnt. Das ist genau die Geschwindigkeit, bei der ich die mittlere Aufmerksamkeit, bei der ich mich gut konzentrieren kann, ohne dass die Worte an mir vorbei rauschen oder eine zu schnelle Ermüdung entsteht. Und obwohl es gewisse Schwächen der Sprachausgaben bei der Lautwiedergabe gibt, fallen genau bei dieser Geschwindigkeit auch noch einige Schreibfehler auf. Allerdings stelle ich dazu die Rechtschreibprüfung ab, die zwar in vielen Fällen hilfreich ist aber doch ihre Fehlerquellen hat. Und für die Hauptarbeit der Rechtschreibkorrektur sind das Brailledisplay und das Korrektorat die geeigneten Werkzeuge.

Mancher fragt sich jetzt sicherlich, warum ich mir keinen Punktschriftausdruck machen lasse. Das wäre eine gute Lösung, denn ich persönlich habe immer einen besseren Überblick über Texte, wenn ich Seiten in Händen habe und nicht Zeile für Zeile herumschlagen muss. Einen Punktschriftdrucker habe ich aus Kostengründen nicht. Bei der Formatierung von Texten, z. B. für die Druckausgaben würde mir das auch nicht helfen, denn die Punktschriftformatierung ist sehr verschieden von den Schwarzschriftformaten. Eine Druckversion in Punktschrift leiste ich mir erst, wenn das Buch als Ebook und/oder Druckausgabe fertig ist. Denn auch das ist eine Kostenfrage. Die günstigste Variante kostet 0,50 € pro Punktschriftseite. Da macht man nicht mal eben einen Ausdruck zur Probe!

Dass sich dieser Arbeitsschritt für mich so gut bewährt hat und meine gesamte Arbeitsweise erklären, warum ich die langsame Schreiberin bin, die ich bin. Und meine Arbeitsweise ist auch einer der Gründe dafür, warum ich mich bei der Preisgestaltung weiterhin an der Wortzahl orientiere und den zeitlichen Aspekt in meine Überlegungen einbeziehe. Obwohl gilt: „Hoffen und harren hält manchen zum Narren!“ Ist es für langsame Arbeiter wie ich nun mal einer bin, ein guter Hoffnungsfunke, dass meine Texte nicht nur heute im Web und in den Buchhandlungen verfügbar sind. Denn ich kann mit Fug und Recht darauf hoffen, dass der eine oder andere Leser eines meiner Bücher im nächsten Jahr findet.

Hört doch einfach mal zu! Ich wünsche Euch gute Unterhaltung trotz gewisser Abstriche, die man bei so einer Sprachausgabe immer noch machen muss!

Liebe Grüße

paula Grimm

P. S. Hier gibt es das ganze Buch für alle, die am liebsten gedruckte Bücher lesen:
http://www.mayersche.de/index.php?cl=search&searchparam=Grimm, Paula&autor=Grimm, Paula oder beim Buchhändler Eures Vertrauens mit der ISBN: 9789463181822.!

Literatohr: Wertschätzendes Zuhören und Beratung für Autoren und ihre Texte!

Guten Tag Ihr Lieben,

jetzt geht’s los! Der Autorenservice, der den Klang der Stimme und des Textes in den Mittelpunkt stellt, ist ab sofort verfügbar. Ursprünglich sollte das Kind einen anderen Namen bekommen. Jetzt trägt mein Angebot den Namen Literatohr. Um mich auch denjenigen, die mich in diesem und den anderen Blogs noch nicht gehört haben, vorzustellen, habe ich spontan eine MP3-Datei erstellt und in diesen Beitrag eingefügt.

Ich freue mich auf Rückmeldungen und Aufträge und wünsche Euch viel Erfolg bei Eurer Arbeit!

Liebe Grüße

Christiane (Paula Grimm bei Texthase Online)

Rita Falk gelesen von Christian Tramitz: Die Fälle des Franz Eberhofer als Ohrenschmaus

Guten tag Ihr Lieben,

manche sagen, dass sie die Regionalkrimis satt haben, weil es über jede Milchkanne, die in Deutschland steht, gleich eine ganze Krimiserie gibt. Manche sagen, dass sie nicht genug Lokalkolorit verpackt in das Krimiformat bekommen können, um die Regionen, die sie besuchen, kennenlernen zu können. Ich aber sage, ab und zu darf es ein Regionalkrimi oder eine Serie sein, wenn man wirklich etwas von Land, Leuten und Zungenschlag erfährt. Und gerade für mich darf dieses Lesefutter auch im Hörbuchformat daherkommen. Zumindest darf das sein, wenn ein Leser gefunden wird, der es versteht, den regionalen Zungenschlag akustisch zu präsentieren. Und für die Hörbuchserie von Rita Falk trifft das Zu. Wer sich für Morde in Bayern interessiert findet beispielsweise hier die Fälle des Franz Eberhofer als

Franz Eberhofer ist Polizist. Da die Dienstwaffe bei ihm sehr locker sitzt, wurde er zur Strafe aus der Landeshauptstadt wieder zurück in sein Heimatdorf Niederkaltenkirchen zurückversetzt. Er lebt in seinem umgebauten Saustall auf dem väterlichen Hof mit seiner Großmutter und seinem Vater zusammen. Doch sowohl privat als auch dienstlich ist sein Leben recht turbulent. Sein älterer Bruder Leopold kommt mit und ohne seine Frauen oder später auch mit und ohne seine kleine Familie zu besuch und ist dem Vater gegenüber eine rechte „Schleimsau“, auch das Verhältnis zum Vater ist nicht immer einfach, seine Freunde im Ort und andere Dorfbewohner wie die schwatzhafte Mooshammer Liesel, seine Liebe zu der Susi, die Aufträge des Herrn Bürgermeister etc. sich schon nicht einfach. Darüber hinaus schläft auch in Niederkaltenkirchen das Verbrechen nicht. Ein Vierfachmord, die Tötung eines Realschullehrers, die Flucht eines Psychopaten , der ihn und den Staatsanwalt aus Landshut bedroht sowie der Mord an seinem Vorgesetzten aus Landshut, der ihm zunächst selbst zur Last gelegt wird, halten ihn auf Trab. Gemeinsam mit seinem ehemaligen Kollegen Rudi Birkenberger ermittelt er in diesen Fällen. Und obwohl die Art seiner Ermittlungsarbeit ihn keineswegs beliebt macht, wird er wieder nach München versetzt, wo er die Tötung eines Kindermädchens und die Ermordung von drei jungen Prostituierten aufklärt.

Ich kenne die ersten sechs von inzwischen sieben Kriminalromanen mit Fällen des Franz Eberhofer. Mir hat der hervorragende Ohrenschmaus viel Freude bereitet. Und es gefällt mir sehr, dass Rita Falk die gute Idee hatte, die Lebensweisheit: „Liebe geht durch den Magen!“, umzusetzen und in jedem Roman wieder aufzunehmen. Das machen schon die Titel deutlich: Winterkartoffelknödel, Dampfnudelblues, Schweinskopf al dente, Grießnockerlaffäre, Sauerkrautkoma, Zwetschgendatschikomplott und Leberkäsjunky lauten die Titel. Und zumindest bei den ersten sechs Hörbüchern konnte ich verstehen, warum auch genau auf diese Gerichte angespielt wird.

Nicht nur die erwähnten Rezepte, essen und trinken überhaupt, sind original bayrisch. Originell sind auch die Personen, von denen jede auf sehr spezielle Weise zum bayrischen Urgestein zählen, so eigenwillig, bodenständig und individuell sie sind.

Der siebte Kriminalroman ist am 22. Januar erschienen und auch schon in der Lesung von Christian Tramitz verfügbar. Aber ich brauche jetzt erst einmal eine kurze Pause von dieser Buchreihe, obwohl sie mir sehr gut gefällt. Mir haben diese Hörbücher viel Freude bereitet. Ich mag es sehr, wie aus der Sicht von Franz Eberhofer selbst erzählt wird, was privat, im Dorf und bei den Ermittlungen passiert. Eine Hörpause mache ich vor allem deshalb, da ich die ersten sechs Hörbücher direkt nacheinander gehört habe und mir vielleicht auch aus diesem Grund eine Sache etwas auf die Nerven ging, von der ich nicht weiß, ob es mir nur so vorkommt oder nicht. Speziell bei Sauerkrautkoma und Zwetcschgendatschikomplott kam es mir so vor, als ob das Privatleben des Franz Eberhofer und die Ereignisse im Dorf ihn doch etwas zu oft ablenken und zu viel Raum einnehmen. Obwohl ich der Fairness halber anmerken muss, dass das Privatleben des Polizisten „zuspitzt“ und kompliziert wird. Aber wie gesagt, vielleicht habe ich einfach zu schnell nachgelegt oder mein Herz schlägt stärker für Kriminelles als für das Regionale. Aber 4,5 von 5 Sternen müssen für diese gute und Kurzweilige Unterhaltung meiner Meinung nach schon sein.

Was das Hörbuchformat betrifft, muss ich die Daumen hoch machen. Denn Christian Tramitz bringt den bayrischen Zungenschlag ausgezeichnet zu Gehör. Vor allem für diejenigen, die nicht mehr selbst lesen können, bayrische Mundart zwar verstehen aber nicht lesen können und diejenigen, die ihre Muttersprache einfach gern hören, kann ich diese Lesungen unbedingt empfehlen. Wenn ich es recht gelesen habe, handelt es sich bei den Hörbüchern um ungekürzte Lesungen, was ein weiterer Pluspunkt ist.

Ich wünsche Euch allen viel Vergnügen bei den Kriminalfällen des Franz Eberhofer.

Liebe Grüße

Christiane (Texthase Online)

Audio Post: Per Stimme bei WordPress bloggen am lebenden Beispiel! ;-)

Guten Tag Ihr Lieben,

 

so ein Texthase lässt das Bloggen nicht und will ohne Grenzen Texte bloggen! Hier kommt ein Beispiel dafür, wie man auf WordPress per Stimme bloggen kann.

Paula Grimm jetzt mit Textpraxis76 bei Skype Verfügbar

Guten Tag Ihr Lieben,

mir ist bewusst, dass ich von diesem Thema immer wieder anfange! 😉 Und ich weiß, der Hilfen für Blogger und Autoren gibt es viele. Wer wissen möchte, wie sein Text in fremder Leute Ohren klingt, ist bald bei mir an der richtigen Adresse. Lest einfach mal hier!

Quelle: Paula Grimm jetzt mit Textpraxis76 bei Skype Verfügbar

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Über Rückmeldungen darüber, wie Ihr die Idee findet, freue ich mich selbstverständlich! Habt Ihr möglicherweise Wünsche, worüber Ihr sonst noch so sprechen möchtet etc.

Liebe Grüße

Christiane (Paula Grimm bei Texthase Online)

Tausendundein Prosaik aus der Lesbar und Texterei von Paula Grimm 0015. Literarische Idole ist online!

Guten Tag Ihr Lieben,

zumindest bezogen auf den Literaturpodcast ist dieses Jahr zu ende. Denn die nächste Folge kommt erst am 15. Januar 2016. Aber hier kommt erst einmal der Link zur neuesten Folge, die ich eben mit der älteren Uploadversion bei Soundcloud hochgeladen habe: https://soundcloud.com/user-817675399/0015-literarische-idole. Ich wünsche Euch gute Unterhaltung mit dem literarischen Dreigängemenü und erinnere wie immer daran, dass bezogen auf Kommentare aller Art das Gegenteil von streng verboten gilt. Als gilt, unbedingt erlaubt und erwünscht! 😉

Liebe Grüße

Christiane (Paula Grimm bei Texthase Online)