Coachen und optimieren wir uns zu Tode?

Guten Tag Ihr Lieben,

der Anklang an Neil Postmans wir amüsieren uns zu Tode, der im Titel mitschwingt, ist pure Absicht. Gestorben bin ich zwar wegen der Weiterbildungsmaßnahme, die ich machen soll noch nicht. Aber starke Zweifel nagen doch schon sehr an mir. Dieser Post enthält Gedanken, die mich umtreiben. Ich will mich aber nicht beklagen. Die Dinge, die schlecht gelaufen und persönlich sind, werden nicht aufgegriffen. Und man könnte zu alledem sicherlich noch viel mehr sagen. Inzwischen kommt es mir so vor, als ob die Aufforderung an der Spaßgesellschaft teilzuhaben und fit for fun zu sein, nur oberflächlich betrachtet, nicht zu ständiger Selbstoptimierung und permanentem Coaching für möglichst alle Lebensbereiche, passt. Für alle Wechselfälle des Lebens Ratgeber mit Tipps zu haben und die unterschiedlichen Trainingsprogramme erleichtern das Leben und versprechen dadurch, dass Menschen vermittels Coaching und Selbstoptimierung Kapazitäten freisetzen, die sie fit for fun werden und ihre Freizeit unbeschwerter genießen lassen. Entlastung und Vergnügen bereitet in allen Fällen dabei auch die Gesellschaft von Menschen, von denen man annehmen kann, dass sie besser Bescheid wissen als man selbst und die Gesellschaft von Mitmenschen, die genauso beratungs- und trainingsbedürftig sind, wie man selbst. Nicht wenigen Zeitgenossen macht es gerade in Gruppentrainings Spaß, mit anderen Teilnehmern in Konkurrenz zu treten. Und da ist auch noch die gute, alte Lust zu lernen. Sie ist mir als wissensdurstigem und vielseitig interessiertem Menschen und als Erwachsenenbildnerin, die ich tief in mir drin auch noch bin, besonders lieb und wichtig. Und die Lernbegeisterung, die Menschen lebenslang haben können, war einer der Impulse, die mich veranlasst haben, diesen Artikel über Sinn, Unsitten und manchmal auch der Sinnlosigkeit der permanenten Selbstoptimierung und des beständigen Coachings zu verfassen.

Es sind nicht nur die „ausgewachsenen“ Lernprogramme, Weiterbildungen und Trainingsprogramme, die sich stärker vermehren wie Ratten oder Kaninchen. Ich nehme den Rat, Schuster bleib bei Deinen Leisten, ernst und nehme deshalb das Thema schreiben als Beispiel für die Probleme mit der Ratgeber- und Flut von Tipps Es gibt Tage, an denen ich mich kaum durch die Flut der Mails und Artikel mit Schreib- und Blogtipps durcharbeiten kann. Fast alles, was da beschrieben wird, ist eine permanente Wiederholschleife. Immerhin variiert die Schwerpunktsetzung. Der eine empfiehlt mehr Struktur bei der Arbeit, der andere setzt stärker auf die schöpferische Kraft der schweifenden Phantasie usw. Trends, auf die alle eine gewisse Zeit stehen, gibt es, wie könnte es anders sein, natürlich auch. Da alles so schön „bunt“ gestaltet ist, wird die Hoffnung geschürt, dass es doch endlich jemanden gibt, der etwas ganz Neues entwickelt hat. Ich gebe zu, dass ich in der Vergangenheit sehr viele Empfehlungen für Artikel mit Schreibtipps weitergegeben habe. Und ich verspreche, dass ich das zumindest einschränken werde. Für mich habe ich beschlossen, dass ich mir die Ratgeberliteratur zu den Themen bloggen und schreiben nur zu bestimmten Zeiten, z. B. am Samstagmorgen, zu Gemüte führen werde, um auf jeden Fall die Zeit zu haben, selbst zu schreiben, meine Schreiberfahrung aktiv anzuwenden.

Über die Flut aus Tipps und die Coaching- und Maßnahmenflutwelle denke ich schon länger nach. So fiel mir schon vor längerer Zeit auf, dass mich die angeblich kostenlosen Tipps und Ratgeber sehr viel Zeit kosten. Und Nervenkraft kosten sie auch. Denn, da so viele so guten und wunderbar formulierten Rat haben, komme ich mir oft wie ein dummes und unerfahrenes Landei vor. Ich gehe davon aus, dass viele Autoren, die einfach nur versuchen sich weiterzuentwickeln oft ein Gefühl der Unzulänglichkeit haben, das zumindest in einigen Punkten ungerechtfertigt ist. Weniger ist also wieder einmal mehr. Und ich halte es für sehr wahrscheinlich, dass viele Blogger und Autoren „überberaten“ sind und sich deshalb nicht weiterentwickeln.

Tipps und Ratgeber sind eine Sache. Lernprogramme und Weiterbildungen sind ein ganz anderes Ding. Aber auch darüber denke ich schon eine ganze Weile nach. Der Grund dafür ist, dass ich ab 01. Oktober eine zweijährige Weiterbildungsmaßnahme machen soll, mit der ich zur PR-Juniorberaterin ausgebildet werden kann. Ich habe einen Volontariatsplatz, an dem ich Vollzeit, also 39 Wochenstunden arbeiten werde. Und ich werde zu 12 Blockseminaren nach Frankfurt am Main fahren. Am Ende gibt es eine Prüfung, die von der Akademie für Kommunikation und Medienwirtschaft abgenommen wird. Träger der Maßnahme ist die Stiftung für Blinde und Sehbehinderte in Frankfurt. An der Weiterbildung nehmen ausschließlich Blinde und Sehbehinderte teil, die bereits eine andere Berufsausbildung oder ein abgeschlossenes Studium absolviert haben. Das klingt ausgezeichnet, nicht wahr? Und als ich mich Anfang des Jahres aus eigenem Antrieb bei der Stiftung beworben habe, verströmte das Weiterbildungsangebot für mich den Charme, dass ich die in meiner Arbeit als Webtexterin erworbenen Erfahrungen sinnvoll erweitern und vernetzen könnte.

Doch nicht erst seit gestern, als ich mit meiner Fallmanagerin gesprochen habe, plagen mich Zweifel, ob es richtig ist, mit 48 Jahren noch eine aufwendige Ausbildung zu machen. Wenn ich die Maßnahme fertig mache, bin ich 50 Jahre alt. An meinem Volontariatsplatz werde ich nicht weiterbeschäftigt werden können, denn das Geld fehlt. Volontäre werden während der Weiterbildung nicht von ihren Arbeitgebern bezahlt. Sie erhalten Hilfe zum Lebensunterhalt von einem der Rentenversicherungsträger oder wie in meinem Fall von ihrem Jobcenter. Für die Seminare und die Arbeitsplatzausstattung kommt die Stiftung auf, die den Teilnehmern an der Maßnahme Laptops und die geeignete Soft- und Hardware für Blinde oder Sehbehinderte leihweise für die beiden Jahre zur Verfügung stellt. Ich weiß von Personen in meinem Alter, bei denen die Kostenübernahme für diese Weiterbildung abgelehnt wurde und zwar auch mit dem Hinweis, dass es bereits sehr viele PR-Juniorberater gibt, die jünger sind. Die Ablehnung wird in meinem Fall immer unwahrscheinlicher, da ich einen Volontariatsplatz habe und seit gestern weiß, dass der verantwortliche Mitarbeiter in der rehaabteilung die Durchführung der Maßnahme befürwortet. Das Gutachten liegt allerdings noch nicht schriftlich vor. Und da bestimmte Aspekte in meinem Antrag auf Arbeitslosengeld II nach meinem Umzug noch nicht vollständig geklärt sind, steht die endgültige Entscheidung noch aus.

Öffentlichkeitsarbeit ist ein interessanter, wichtiger und vielseitiger Aufgabenbereich. Und ich weiß von Leuten, die die Weiterbildung, die übrigens früher Medienassistent hieß absolviert haben, keinen Arbeitsplatz finden konnten und die erworbenen Kenntnisse in gemeinnützige Projekte einbringen. Für meine Arbeit als Autorin fallen durch die Weiterbildung sicherlich nützliche Kenntnisse und Erfahrungen an. Und da ich weiß, dass die Arbeit als Autorin nicht der einzige Broterwerb sein kann, möchte ich als Korrektorin und/oder Lektorin arbeiten.

Die Fallmanagerin wird der Empfehlung des Rehaberaters folgen. Das ist nicht die Frage. Und doch hat sie, wie ich finde mit Recht, einige Fragen gestellt.
1. Ist diese Maßnahme die einzige Möglichkeit, Ihre bislang erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten zu nutzen und auszubauen?
Ähnliche Weiterbildungen, die man mit einem Bildungsgutschein von den Jobcentern machen kann, gibt es viele, z. B. PR-Referent bei ILS. Dieser Lehrgang im Selbststudium unterscheidet sich nur unwesentlich bezogen auf die Lehrinhalte. Und ich bin von meinem Studium her gewöhnt und geübt darin, mir Lehrmaterial zu beschaffen oder für meine Erfordernisse zugänglich zu machen, z. B. durch das Einscannen von Texten. Aber das Vertrauen in meine Flexibilität et c. ist doch sehr erschüttert. Und auch deshalb habe ich mich zu Jahresbeginn auf diese Weiterbildung gestürzt. Aber Rehaberater kennen sich mit der Vielfalt und den Möglichkeiten des Fernstudiums offenbar häufig nicht gut oder gar nicht aus.

2. Wurde überhaupt einmal sorgfältig darauf geschaut, welche Fähigkeiten Sie haben?
Auch im vergangenen halben Jahr habe ich wieder einmal mehr gelernt, was ich nicht kann, welche Defizite ich habe. Das geschieht häufig in Phasen, in denen eine Umorientierung erforderlich ist, und in denen eine Auseinandersetzung mit Sondermaßnahmen ansteht. An dieser Stelle muss man wohl verkürzt anmerken, dass die Überbetonung der Defizite und Kompensationsmöglichkeiten viele unterschiedliche Gründe hat und kein Alleinstellungsmerkmal von Bildungsmaßnahmen ist.
3. Gibt es vielleicht nicht doch Chancen für einen beruflichen Einstieg auch ohne, dass Sie eine weitere Ausbildung machen?

Das ist ein Punkt, der ganz häufig Schwierigkeiten bereitet. Wer sich eine Zeit lang durchgewurschtelt hat, lange arbeitssuchend ist, älter oder behindert ist usw. verliert seine Kompetenzen oder denkt, er habe keine Kompetenzen mehr. Ich gebe zu, dass ich für mein Teil schon von einem größeren Verlust an Fähigkeiten bei mir ausgehe. Inzwischen bin ich ja schon fast ein Jahr auf Arbeitssuche. Und daher habe ich mich bei dem Gespräch mit der Fallmanagerin gestern sehr gewundert, dass ihr einige Sachen positiv aufgefallen waren, die sie auch angesprochen hat. Ich denke, dass ich durch die Erfahrung des letzten Halbjahrs eines wieder deutlich besser gelernt habe, Lob von Schmeichelei unterscheiden zu können. Das ist zwar keine professionelle Kompetenz. Aber auch im Beruf oder in der Weiterbildung kann man diese Fähigkeit sehr gut brauchen.

Was das Lernen betrifft, gilt, man lernt nie aus. Aber die Flut der Weiterbildungen, Ratgeber und Tipps ist so ein Druck geworden, dass man doch sehr schnell das Gefühl hat, nie zu genügen. Dabei ist das erste Problem die richtige Information oder Weiterbildung zu finden. Auch im Web haben viele Lehrgänge ein Zertifikat. Doch die Zertifikate, auch die, die bundesweit gelten, können kein Qualitätssiegel sein. Das hat seinen Ursprung unter Anderem auch in der immer stärker anwachsenden Fülle der Angebote. Man muss es leider erwähnen, die Zertifikate sind im Prinzip Unbedenklichkeitsbescheinigungen. Das bedeutet natürlich keineswegs, dass es nicht auch sehr hochwertige Angebote gibt. In diesem Punkt sollte man deutlich machen, dass es den Mitarbeitern der Jobcenter, wenn man es genau nimmt, unmöglich ist, alle Maßnahmen zu kennen. Und die Quellenlage ist auch nicht immer gleich gut. So stellte sich heraus, dass die Maßnahme, an der ich teilnehmen soll, nicht wie vermerkt seit November 2012 ohne Zertifizierung ist. Das ist auch ein wichtiger Punkt. Maßnahmen, die zertifiziert sind, haben das Zertifikat nur zeitlich befristet.

Lehrgänge kann es nicht zum Nulltarif geben. Für Kunden des Jobcenters gehören der Kampf um die Auswahl der passenden Maßnahme und um Bildungsgutscheine zu den aufreibenden Dingen, wenn sie bezogen auf Weiterbildung etwas für sich tun wollen und die Freude zu lernen erhalten oder wieder erleben möchten.

Ich lerne gern. Aber mir geht die Frage einfach nicht aus dem Sinn, ob es nicht doch eine Möglichkeit für mich gibt, im Berufsleben durchzustarten und wie man sagt: „on the Job“ immer weiter zu lernen und meine zum Teil verschütteten Kenntnisse und Fähigkeiten wirr zu entdecken. Und ich gebe zu, dass es für mich inzwischen einen merkwürdigen Beigeschmack bekommen hat, dass so Menschen, die einen „Lernstatus“ haben, auch über einen längeren Zeitraum Vollzeit berufstätig sind aber nur das Einkommen eines geringfügig Beschäftigten erhalten. Wenn man bei der Arbeit lernt, bekommt man natürlich kein Zeugnis oder Zertifikat. Aber das ist auch ein teil des Problems. Aber gelernt ist gelernt, ob man es schwarz auf weiß sehen kann oder nicht. Vollzeitarbeit schützt vor dem Lernen nicht.

Wenn ich ehrlich bin, will ich es jetzt wirklich wissen, ob da vielleicht doch noch etwas anderes geht. Unterschrieben habe ich ja noch nichts. Ich gebe mir bis zum 01. September Zeit, um zu suchen und zu spintisieren. Was dabei herauskommt, davon werdet Ihr in den nächsten Tagen mehr lesen. Und da ist noch etwas, was ich machen werde, und zwar die Geschichte für die Anthologie über die Psychopaten. Die darf hier im Blog leider nicht eingestellt werden, da nur Geschichten eingereicht werden dürfen, die bislang unveröffentlicht sind.

Liebe Grüße

Christiane (Texthase Online)

022. Onlinekommunikation mit Blogbuchlesern (Buchbloggerei)

Für alle, die ein Buch bloggen oder bloggen möchten!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

sowohl Blogsysteme als auch die Accounts in sozialen Netzwerken ermöglichen Zumindest bezogen auf die Zeit eine direkte Kommunikation zwischen Euch und Euren Lesern. Das bedeutet, dass Ihr zeitnah Reaktionen auf Eure Artikel erhaltet. Es bedeutet aber auch, dass Ihr und Eure Leser dazu verführt werden könnt, „aus der Hüfte zu schießen“. Und das ist nicht immer gut. Denn oft verbirgt sich hinter diesen „Schnellschüssen“ nicht die natürliche Spontanität, deren Witz und Pfiffigkeit viel Spaß macht, sondern es ist häufig die neue webbasierte Form von Reaktionismus, die reflexartig auf Stichworte reagiert. Folgen davon sind leider sehr häufig falsches Lob sowie unflätige und unsachliche Kritik. Und es fällt dann schwer, selbst sachlich zu bleiben. Und so kommt es leicht dazu, dass ein Wort das andere gibt und es vergeht viel Zeit mit der Klärung dessen, worum es eigentlich geht. Und allzu häufig lässt man sich übereifrig auch auf Diskussionen ein, die überflüssig da nicht sachdienlich sind. Und die, die sich für Eure Sache interessieren, lesen gezwungener Maßen mit. Damit Ihr selbst und Eure Leser nicht in einem Diskussions- oder Kommentarmüll versinkt, ist es sowohl ratsam als auch legitim Pöbeleien u. Ä. aus den Kommentaren zu Euren Artikeln zu entfernen. Ihr könnt natürlich freundlich aber bestimmt auf die Schreiber reagieren, bevor Ihr einen Kommentar entfernt.

Lob tut selbstverständlich immer gut. Das gilt gerade für Buchprojekte, für die man ohnehin viel Mut und Durchhaltevermögen benötigt. Da kann man jede positive Reaktion auf das, was man tut, als Stärkung dringend gebrauchen. Und doch will man auch nicht, dass die Bereiche soziale Medien und Blogkommentare zu Lobhudeleien verkommen. Darüber hinaus stimmt es bedauerlicherweise auch, dass es auch falsches Lob gibt, mit dem sich der Schreiber nur selbst über den grünen Klee lobt, getreu dem Motto: „Sieh‘ mal, wie gut ich bescheid weiß, und wie ich mich für dich und deine Sache einsetze….“

Der Ton macht eben immer die Musik. Um von Anfang an freundlich aber bestimmt, ausführlich, dankbar, positiv und differenziert reagieren zu können. Ist es hilfreich sich Zeit für das Lesen der Reaktionen und die eigenen Antworten zu nehmen. Wenn Ihr Euch bestimmte Zeiten einräumt, in denen Ihr Euch um Kommentare in Eurem Blog und in den sozialen Netzwerken nehmt, hilft das auch dabei, nicht unter Zeitdruck zu geraten. Zu Beginn eines Projekts wird die Arbeit an den verschiedenen Kontakten im Netz wenig Zeit und Mühe machen. Aber auch in der Anfangszeit ist eine strukturierte Zeiteinteilung bezogen auf diesen Aufgabenbereich schon sehr nützlich. Denn, wenn z. B. eine ausführliche Kritik auf einen Artikel Eures Blogbuchprojekts kommt, lohnt es sich, wenn Ihr Euch ausreichend Zeit für die Lektüre und die Reaktion nehmt. „eine Nacht drüber schlafen!“ ist sehr oft eine sehr gute Regel. Das gilt vor allem dann, wenn Ihr merkt, dass Ihr eine konstruktive Kritik bekommen habt, die Ihr aber nicht in allen Aspekten gleich genau einschätzen könnt.

Es wird Euch sicherlich passieren, dass Ihr einen Kommentar erhaltet, der Euch so stark anspricht und inspiriert, dass Ihr zunächst überlegen möchtet, wie Ihr das gelesene ausführlich beantworten und umsetzen könnt. „Gut Ding will Weile haben!“

Geduld ist gerade am Anfang gefragt, denn es dauert seine Zeit, bis Leser reagieren. Eine gute Art mit anderen Internetnutzern in einen Erfahrungsaustausch über das eigene Blogbuchprojekt und artverwandte Themen zu kommen, ist, andere Blogs zu diesem Bereich zu lesen und zu kommentieren. Diejenigen Blogger, die von Euch interessante Kommentare erhalten haben, werden auf Euer Blog aufmerksam und lernen Euch als Kommunikationspartner zu schätzen. Das gilt auch für Kontakte in sozialen Netzwerken. Und da es die Leser Eures Blogbuchprojekts zu schätzen wissen, wenn das Thema, das Ihr gewählt habt, aus verschiedenen Perspektiven beschrieben wird, wird die Kommunikation über Euer Projekt auch dadurch in Gang gesetzt und gefördert, dass Ihr auf ähnliche Projekte hinweist, z. B mit Press this, das es in diesem Blogsystem gibt.

Ihr könnt bei vielen Blogsystemen Funktionen finden, mit denen Ihr die Kommunikation mit Euren Lesern gezielt anregen könnt. So gibt es u. a. die Bewertungsfunktion, die Ihr für einzelne Artikel oder immer einschalten könnt. Ihr Könnt auch Fragebögen zu bestimmten Aspekten Eurer Posts gestalten oder Umfragen durchführen. Aber Vorsicht! Denn diese Funktionen bedeuten immer einen höheren Verwaltungsaufwand. Denn auch auf die Resonanz, die Ihr über diese Kommunikationsmöglichkeiten erhaltet, solltet Ihr reagieren, damit bei den Leser erfahren, dass Ihr mit ihnen kommuniziert. Ich nutze diese Funktionen nicht. Denn sie sin mir im Blindflug zu unübersichtlich und aufwendig. Und ich habe inzwischen sehr gute und vielseitige Erfahrungen mit der „reinen“ Kommentarfunktion in diesem Blogsystem gemacht. Und bei meinen Projekten handelt es sich lediglich um Buchprojekte im Bereich Belletristik. Bei Ratgeber- oder Sachliteratur ist das eine ganz andere Sache.

Ich wünsche Euch allen viel Erfolg mit Euren Blogbuchprojekten und eine vielseitige und interessante Kommunikation mit Euren Lesern!

Liebe Grüße

Christiane (Paula Grimm bei Texthase Online)

006. Bestandteile und Bedeutung des Arbeitsplans (Buchbloggerei)

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

jetzt geht es mit dem Ratgeber in der Buchbloggerei weiter und zwar mit der Erstellung des Arbeitsplans. Ordnung ist das halbe Leben und für Blinde angeblich das Ganze! 😉 Viele von Euch werden diese Sachen schon wissen oder zumindest die meisten Aspekte kennen. Aber „Frischlinge“ gibt es ja auch immer wieder mal und eine Auffrischung kann nicht schaden.
Nachher kommt dann noch ein Kapitel von Felicitas. Schließlich ist Freitag. Une es gilt weiterhin: „Freitags immer Felicitas!“

Liebe Grüße

Christiane (Paula Grimm bei Texthase Online)

Bestandteile und Bedeutung des Arbeitsplans
Dieses Kapitel handelt von den Bausteinen, die für einen Arbeitsplan erforderlich sind und von der Bedeutung, die der Arbeits- oder Businessplan für ein Blogbuchprojekt hat.Die folgenden Artikel befassen sich dann mit der genaueren Beschreibung der einzelnen Teile des Arbeitsplans.

Die Bestandteile des Arbeitsplans

01. Titel oder Arbeitstitel.
02. Kurzbeschreibung, oder wie ich es nenne, Steckbrief des Projekts.
03. Ausführlichere Beschreibung (ein bis zwei Absätze, die auf bis zu zwei Seiten den Verlauf des Projekts, den Inhalt beschreiben)
04. Markt- und Feldforschung mit rechtlichen Hinweisen.
05. Werbung.
06. Ähnliche Bücher.
07. Ressourcen (Werkzeuge und Material, Zeit usw.
08. Autoreninfo (bisherige Arbeiten und geplante Projekte)
09. Mission (Aussage oder Aussagen bzw. Sinn des Projekts).
10. Genaue Inhaltsangabe (Skizzen der einzelnen Kapitel)

Auch, wenn man nur diese kurze Auflistung der einzelnen Bestandteile des arbeitsplans liest, wird klar, dass man diesen Plan mit Recht auch als Businessplan bezeichnen kann, obwohl es nicht um die Entwicklung eines Unternehmens geht. So enthält dieser Plan als „ausgewachsener“ Businessplan selbstverständlich auch Angaben über rechtliche Bedingungen, Werbung marktwirtschaftliche Aspekte und die finanziellen, zeitlichen und arbeitstechnischen Aufwendungen, die geleistet werden müssen. Die Frage, warum man einen detaillierten Arbeitsplan verfassen sollte, ist so ganz einfach zu beantworten. Es gibt zwei Gründe, warum man einen ausführlichen Arbeitsplan verfassen sollte.
01. Der Arbeitsplan ist die Richtlinie, an der man sich entlang arbeiten kann.
02. Zusätzlich zum Stand des Blogbuches erhalten mögliche Geschäftspartner wie Verlage die wesentlichen Informationen über das Blogbuch.
Dass der Arbeits- oder Businessplan ein Begleiter für die gesamte Arbeit am Blogbuch ist, bedeutet, dass es ganz natürlich ist, wenn sich der Businessplan selbst im Verlauf der Arbeit verändert. So kann man selbstverständlich jeder Zeit Werbeaktionen, die sich im Verlauf der Arbeit am Projekt ergeben haben, auch nachträglich in den Bereich Werbung einfügen. So gebe ich ohne ein schlechtes Gewissen zu haben, zu, dass im Arbeitsplan für das Felicitasprojekt der Bereich mit der genauen Darstellung des Verlaufs gegenwärtig thematisch geordnet ist, dass ich die Einschnitte und Aufteilung für die Kapitel jedoch noch nicht vorgenommen habe. Das verändert sich bei meinen Buchprojekten immer erst im Verlauf der Arbeit. Ich kenne den Verlauf der Handlung immer schon sehr genau, aber ich entscheide nach und nach, wann Kapitel beginnen oder ändern. Ich trage die Skizzen der einzelnen Kapitel immer dann ein, wenn das Kapitel fertig ist.. In nutze diese Kurzbeschreibungen mehr dazu darzustellen, was von der Arbeit bereits getan ist.

Der nächste Artikel wird sich mit den ersten drei Aspekten des Arbeitsplans, dem Titel, dem Steckbrief und der Grundbeschreibung befassen.

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005. Den Platz für das eigene Blogbuch finden und gestalten (Buchbloggerei)

Liebe Kolleginnen und Kollegen, in diesem Post geht es um die Vorbereitung für das eigene Blogbuch. Ein geeigneter Platz im Netz und die angemessene Gestaltung sind ein wichtiges Thema, mit dem man sich bereits beschäftigen sollte, bevor es richtig los geht. Liebe Grüße Christiane (Paula Grimm bei Texthase Online) Den Platz für das eigene Blogbuch finden und gestalten Bevor die Arbeit am eigenen Blogbuch beginnt sind zwei Schritte zur Vorbereitung zu tun, dieErstellung des Arbeitsplans und die Einrichtung des Blogs. Dieser Artikel befasst sich mit der Einrichtung des Blogs. Das ist eine Arbeit, die natürlich auch parallel zur Erstellung des Arbeitsplans vorgenommen werden kann. Man kann das Auffinden eines geeigneten Blogsystems und die Grundeinstellung des Blogbuches durchaus mit einem Einzug in ein Zuhause oder in ein eigenes Werkstattgebäude vergleichen. Wenn man ein Haus baut oder bezieht wird man zunächst die Umgebung erkunden und den Bauplatz vorbereiten. Die Nachbarn und die Infrastruktur sind Blogs und Homepages, die sich mit einem ähnlichen Thema befassen, wie dasjenige, das man selbst schreibt. Es lohnt sich andere Blogs und Homepages zu lesen, und zu kommentieren Kontakte zu knüpfen oder bestehende Partnerschaften zu pflegen, um gute Nachbarschaften für sein eigenes Blog zu bekommen, und um sich ggf. Anregungen für die Gestaltung und die Inhalte zu holen. Blogsysteme stellen den Bauplatz und Baumaterial sowie hilfreiche Werkzeuge zur Verfügung. Wer bereits ein Blog führt und mit den Einstellungsmöglichkeiten des gewählten Blogsystems vertraut ist, ist gut beraten dieses System weiterhin zu nutzen, denn ihm wird die Arbeit an einem neuen Projekt leicht von der Hand gehen. Blogsysteme stellen viele Gestaltungsmöglichkeiten und Einstellungen zur Verfügung. So ist es einfach in Blogs nicht nur zu schreiben. Blogsysteme stellen auch viele Möglichkeiten bereit andere Dateiformate als Texte in ein Blog zu integrieren. Welche Darstellungsmöglichkeiten es gibt, und wie die Einstellungen zu handhaben sind, unterscheidet sich von Blogsystem zu Blogsystem. Man sollte also ein Blogsystem wählen, das Designs zur Verfügung stellt, die zum eigenen Blogbuch passen und einem gefallen, und es sollte ein Portal sein, das den eigenen Arbeitsabläufen und den Erfordernissen des Blogbuches entsprechen. Wer beispielsweise auch Filmsentenzen einstellen möchte, oder wer in seinem Blogbuch mit Tabellen arbeiten möchte, sollte unbedingt ein Blogsystem wählen, bei dem ihm diese Funktionen sofort übersichtlich erscheinen, und mit denen er sofort gut arbeiten kann. Man kann durchaus erst einmal ausprobieren, ob man das Blogsystem mag. So kann man als „Trockenübung“ durchaus Material zur Probe einstellen, das man vor dem Beginn der eigentlichen Arbeit wieder entfernt. Ausprobieren ist deshalb einfach möglich, weil die meisten Blogsysteme ihren Dienst zumindest für eine Probezeit kostenlos zur Verfügung stellen. Wer bereits ein Blog hat oder gleich zwei Blogs führen möchte, z. B. um das Blogbuch zu promoten hat dazu bei den meisten Blogsystemen auch die Möglichkeit. Das Führen mehrerer Blogs unter dem Dach eines Blogsystems wird als Multiblogging oder Multiblog bezeichnet. Häufig ist das Führen eines Blogs kostenfrei, während das Führen eines Multiblogs kostenpflichtig ist. Kostenpflichtige Blogs und Multiblogs sind in der Regel werbefrei, was für ein Blogbuch sicherlich die angemessenere Variante ist, auch oder gerade weil man selbstständig für sein Blog werben möchte. Kostenpflichtige Blogs oder Multiblogs müssen nicht teuer sein. Ich bin der Meinung, dass es möglich sein sollte, dass ein Blog oder Multiblog nicht mehr als 40 € jährlich kostet. Dies gilt insbesondere für Blogbücher, für die keinegroßes Transfervolumen von . 5 Gb oder mehr pro Monat erforderlich ist. Man sollte sich vor allem deshalb im Vorab die Zeit nehmen und die Mühe machen das passende Blogsystem zu finden, da man schließlich bei der eigentlichen Arbeit am Projekt sechs bis zwölf Monate täglich am eigenen Blogbuch arbeitet und es dabei praktisch übersichtlich und ansprechend haben möchte, damit die Arbeit so viel Freude macht als möglich, wenig Verwaltungszeit kostet und leicht von der Hand geht. Blogportale haben auch immer einen Bereich, in dem die Blogs, die auf dem Blogportal geführt werden, präsentiert werden. Es lohnt sich also auch regelmäßig in diesem Bereich zu stöbern, um gute Nachbarn zu finden. Wer ein- oder umzieht, sollte einen Einzugs- oder Umzugstermin festlegen. Man kann geknüpfte Kontakte und das eigene Blog ja auch dazu benutzen, den Termin für den ersten Artikel des Blogbuches bekannt zu machen. Zu guter gelebter Nachbarschaft und Gastfreundschaft im eigenen Blog gehört auf jeden Fall eine Kurzvorstellung der eigenen Person und des Projekts, die jeden Besucher direkt im „Eingangsbereich“ des Blogs herzlich oder in angenehm verbindlicher Form empfangen sollte. So hat man beispielsweise bei der Autorenvorstellung durchaus die Wahl zwischen einem persönlicheren und einem neutralen Ton. Ob man nun von sich in der ersten oder dritten Person Singular schreibt, ist die eigene Entscheidung, aber ein kurzes Portrait gehört auf jeden Fall zum guten Ton. Und Nomen est Omen. Die Blogadresse ist das Türschild für die eigene Werkstatt oder das Wohnaus des blogbuches. Und es ist nicht immer einfach eine Adresse zu finden, die einerseits auf den Inhalt des Blogbuches hinweist, kreativ und doch einprägsam ist. Und die Adresse sollte auch deshalb sorgfältig gewählt werden, weil sie in vielen Blogsystemen nicht geändert werden kann und auch nicht geändert werden sollte, denn das kostet das Blogbuch Leser. In den nächsten Artikeln geht es um den Arbeitsplan, der gleichzeitig Arbeitsgrundlage Und Vorzeigeobjekt für Kooperationspartner oder Verleger sein sollte. Abonnieren oder belohnen bei Flattr: Flattr this

003. Ob Ratgeber oder Roman (Buchbloggerei)

Guten Tag liebe Kolleginnen und Kollegen,

für diejenigen, die zweifeln und sich fragen, welche Genres sich für die Veröffentlichung eines Blogbuches eignen gibt es in diesem Artikel einige Grundgedanken zu den Genres.
Viel Erfolg und Vergnügen bei der Arbeit!

Liebe Grüße

Christiane (Paula Grimm bei Texhtase Online)

Mit den Genres, die man für ein Blogbuch wählen kann, hat es eine ähnliche Bewandtnis wie mit den Themen. Im Grunde ist alles möglich. Jedes Genre ob Ratgeber oder Roman kann als Blog erscheinen. Dass das möglich ist, zeigt z. B. ein Blick in das Sortiment auf der Homepage http://www.bloggingbooks.de. Im Angebot des Verlages, der sich auf die Publikation von Büchern spezialisiert hat, die zunächst als Blogs erschienen, findet man Ratgeber über ein sinnvolles Triatlontraining ebenso wie einen Erzählungsband unter dem Titel, Madame Lila etc. Nun kann man einwenden, dass die Bücher, die aus dem Blogformat in Buchform gebracht werden, für die Herausgabe als gedrucktes Buch verändert werden, damit sie den Erfordernissen gedruckter Bücher entsprechen, und um als eigenständiges Werk in neuer Gestalt auf dem Markt bestehen zu können. Das ist sicherlich richtig. Eine Einszueinsübertragung werden Autoren und Verleger sicherlich nicht in Betracht ziehen. Doch ist es bestimmt auch so, dass man nur „minimalinversive“ Änderungen an den Logbüchern vornehmen wird. So wird niemand die vollständige Übertragung eines Blogbuches, das als Ratgeber veröffentlicht wurde, in einen Roman durchführen. Die Veränderungen werden so gering als möglich sein, schon um Zeit, Geld und Mühe zu sparen. Und jeder, der sich in der aktuellen Blogosphäre umsieht wird verschiedenen Genres wie Lehrbüchern für Elenrningprogramme, Reisebüchern, Gedichtsammlungen usw. begegnen.Und sie alle haben ihre Leser, wenn die Blogbetreiber bei der Planung und Durchführung ihres Blogprojekts auf die Herausforderungen und Besonderheiten des gewählten Genres achten.

Welches Genre für ein Blogbuchprojekt gewählt wird, hat vom ersten bis zum letzten Arbeitstag auf die Aspekte Arbeitsweise, Struktur des Blogs und der Artikel, Artikellängen und den zeitlichen Abstand, in dem die Artikel veröffentlicht werden. Was die Arbeitsweise betrifft, kommt es sowohl auf die eigene Erfahrung als auch auf die Erfordernisse des Genres selbst an, wie dieser Bereich im Schreiballtag gestaltet werden kann. Vertraute Genres sind selbstverständlich einfacher und mit einem geringeren Zeitaufwand bearbeitbar als ein Genre, das man sich neu erschließen muss, oder das man längere Zeit nicht genutzt hat. Was die Genres selbst betrifft, so gilt, dass jedes bezogen auf die Recherchearbeit spezielle Anforderungen hat. Die Struktur des Blogs hängt ebenfalls von den Möglichkeiten des Genres ab. So wird man z. B. bei der Arbeit an einem Ratgeber oder einem Lehrbuch dem Bereich der weiterführenden Literatur einen Platz im blog und Zeit für die Pflege dieser Kategorie einräumen. Wer ein Lehrbuch verfasst, wird von Anfang an darauf achten, eine sinnvolle Struktur und Aufteilung des Blogs und seiner Artikel vorzunehmen, in der Lehrtexte, Aufgabenstellungen und ggf. Lösungen einen sinnvollen Platz zugewiesen bekommen.

Bezogen auf die Länge der Artikel und die Häufigkeit der Veröffentlichung gibt es Blogger, die davon ausgehen, dass nur Blogs, deren Posts eine Länge von 300 Worten nicht überschreiten, und deren Artikel im täglichen Takt erscheinen, ihre Leser finden und erfolgreich werden. Dreihundert Worte sind eine praktische Textmenge. Denn sie füllen etwa eine Bildschirm- oder DIN a4 Seite. So erspart sich der Leser das Umblättern.Doch noch gibt es sie wohl, die Leser, die die Worte nicht zählen, bei Bedarf umblättern und ein angemessenes Verhältnis von Textlänge und Inhalt zu schätzen wissen. Denn Blogs mit Kurzgeschichten, die zwar kurz aber mehr als 300 Worte lang sind und Blogs, die längere Hintergrundberichte zu Politik oder Wirtschaftsfragen, Geschichte und Kultur beinhalten finden nach wie vor ihre Leser, wenn sie angemessen beworben und regelmäßig um interessante und gut geschriebene Artikel erweitert werden.

Die Länge der Artikel hängt auch vom Genre ab. So ist eine Beschreibung einer Aufgabe sicherlich meist ohne Schwierigkeiten in bis zu 300 Worten möglich. Bei einem Lehrtext dagegen kann die Länge je nach Thema sehr stark variieren. Es wird also darauf ankommen, dass die Lerninhalte sinnvoll aufgeteilt werden, ohne dass der Content zerstückelt wird. Ähnliches gilt auch für literarische Texte. Es ist sicherlich oft auch ratsam und ohne Qualitätsverlust möglich, ein Kapitel sinnvoll in mehrere Artikel zu teilen. Doch Leser möchten eine spannende Geschichte nicht häppchenweise oder zerkrümelt lesen. Und wie ein Beispiel zeigt, kann man durch die pedantische Einhaltung von an sich nützlichen Regeln als abschreckendes Beispiel enden. So wurde ich dazu eingeladen an der Entstehung eines Buches teilzuhaben. Als ich das Blog öffnete, fand ich oben einen Artikel, der den Arbeitstitel des Projekts und die Seitenzahl 85 trug. Ich hätte mich nach unten bis auf Seite eins durchwühlen können. Aber mir verging direkt das Interesse. Eine geringere Anzahl von Artikeln mit interessanten Überschriften hätten mich sicher zum Lesen animiert.

Ich muss zugeben, dass ich auch bezogen auf die erwähnte Veröffentlichungshäufigkeit keine Vertreterin der „reinen Lehre“ bin. Natürlich weiß ich aus fünf Jahren Erfahrung, dass ein selten gepflegter Blog keine oder kaum Leser findet. Es gilt wie bereits erwähnt: „Veröffentliche oder verende!“ So fordern beispielsweise Portale, bei denen Blogger bezahlte Artikel finden können oder auch die Seite http://www.blogdeinbuch.de, bei der man Bücher für Rezensionen bekommen kann, dass nur Blogs angemeldet werden, auf denen mindestens einmal in der Woche ein Artikel publiziert wird. Blogger können keine treuen Leser für Blogs erwarten, die von ihnen nicht treu und zuverlässig gepflegt werden. Und das gilt, obwohl Blogs auch abonniert werden können. Ein Blog, der bei seinen treuen Lesern, den Abonnenten, immer wieder in Vergessenheit gerät, wird irgendwann abbestellt. Veröffentliche so oft als möglich aber mindestens einmal in der Woche, ist wohl eine Regel, die Sinnvoll ist, und an die man sich halten kann. Man muss Leser außer in absoluten Notfällen ja auch gar nicht am langen Arm verhungern lassen. Bloggen bietet die Möglichkeit die Leser über zeitliche Verzögerungen zu informieren.

Mit dem nächsten Artikel werden die Grundüberlegungen zur Erstellung eines Blogbuches abgeschlossen. Der Post wird das Thema haben, wie man ein Blogbuch von Anfang an zu einem eigenständigen Projekt machen kann, das weiteren Publikationen nicht nur nicht im Weg steht sondern den Weg bereitet.

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Wo Ideenquellen für Blogger sprudeln

Guten Tag Ihr Lieben,

bloggen ist ein großes Vergnügen! Und Texter und Autoren sollten ein Blog in ihre Homepage einbinden. Denn es wird immer geläufiger für Firmen und Organisationen aller Art ein Blog mit aktuellen Artikeln zu führen. Das klingt hervorragend, und es klingt einfacher als getan. Schließlich gilt: „So ein Blog will gepflegt sein!“ Als Faustregel wird angenommen, dass ein Blog dann als gepflegt bezeichnet werden kann, wenn mindestens ein Artikel pro Woche eingestellt wird. Um Lesern so regelmäßig hochwertige Inhalte zu bieten, braucht man regelmäßige Ideen zum Thema des Blogs. Manchem kommen einfach keine Ideen, obwohl er oder sie sich vielseitig im gewählten Thema auskennt. Andere wiederum, zu denen beispielsweise auch ich gehöre, haben im Wortsinn einen Ideenstau.
Also stellen sich die beiden Fragen:
1. Wo finde ich interessante Ideen?
2. Wo finde ich konkrete Tehmenvorschläge zu Themen, die gerade richtig aktuell sind?

Eine Antwort lautet:
Wenn man gerade keine gute Idee aus dem eigenen Erleben schöpfen kann, ist das Web eine vielseitige Quelle, um Ideen zu finden, um die Themen ausfindig zu machen, die gerade aktuell sind.

Die Quelle Newsportale

Es gibt sehr viele Newsportale, in denen man thematisch geordnet Artikel findet, die zur Inspiration dienen können.

Beispiele sind:

http://www.yigg.de
http://www.rivva.de.
Selbstverständlich gibt es noch sehr viele Portale dieser Art. Es hilft mehrere einfach auszuprobieren und diejenigen regelmäßig zu nutzen, die viele Artikel zum Thema des eigenen Blogs haben, die dem eigenen Geschmack bezogen auf die Darstellung und die Auswahl der Artikel besonders zusagen. Denn man möchte ja bei Bedarf schnell und einfach nach Herzenslust stöbern, um eine Inspiration zu bekommen.

Presseportale als Ideenquellen

Auch in Presseportalen finden sich viele interessante Artikel, z. B. auch für Kulturblogs.

Beispiele

http://www.dailynet.de

Eingetragen:
http://www.internet-heute.de
http://www.pr-mitteilung.de.
Auch in von diesen Portalen gibt es inzwischen sehr viele, unter denen sich sicherlich zwei oder drei für den eigenen Bedarf und den eigenen Geschmack finden.

Die Blogosphäre als Ideenquelle

Themenverwandte Blogs als Ideenquelle

Themenverwandte Blogs sind eine hervorragende Quelle für eigene Ideen. Kein Blog gleicht einen anderen Blog vollkommen. Regelmäßig in anderen Blogs mit ähnlichem Themenkreis zu stöbern ist eine gute Inspiration. Was macht es denn schon, wenn vielleicht „nur“ eine Blog- oder Artikelempfehlung mit Linkverweis heraus kommt?

Fundgruben für themenverwandte Blogs

Fundgruben für themenverwandte Blogs sind beispielsweise Blogverzeichnisse, die man mit Fug und Recht als Adressbücher für Blogs bezeichnen kann, und in denen auch die aktuellen Artikel der eingetragenen Blogs zu finden sind.

Einige Blogverzeichnisse

http://www.bloggeralarm.com
http://www.bloggerei.de
http://www.bloggeramt.de.

Blogaktionen als Ideenquelle

Und dann gibt es ja auch noch die Blogaktionen. Manche davon werden sogar regelmäßig angeboten. So gibt es jeden Donnerstag ab 17.00 Uhr eine Freitagsaktion, an der Blogger kostenlos teilnehmen können. In jeder Woche wird ein anderes Thema vorgeschlagen. Die Aktion ist nicht verbindlich, d. h., dass man in jeder Woche neu entscheiden kann, ob man mit einem eigenen Post dabei sein möchte oder nicht. Und damit die Teilnehmer Promotion für ihr Blog bekommen, werden sie auf der Homepage aufgelistet. Das Projekt nennt sich Webmasterfriday und ist unter dem folgenden Link verfügbar:
http://www.webmasterfriday.de.

Doch viele Blogaktionen werden nicht regelmäßig angeboten. Da muss man immer wieder einmal suchen. Und wer eine gute Aktion findet, hat natürlich auch schon „Stoff“ für einen Artikel, denn man kann ja für gute Blogaktionen werben, da gilt: „Blogger lesen häufiger auch in anderen Blogs.“

Ich wünsche Euch viel Vergnügen bei der Ideenfindung und viel Geduld beim Verfassen und der Gestaltung Eurer Blogs!

Liebe Grüße

Christiane (Texthase Online)

Autorenkreise am Niederrhein

Tach liebe Kolleginnen und Kollegen,

schreiben macht Spaß! Schreiben macht aber noch viel mehr Spaß, wenn man zu seinen Texten auch Rückmeldungen bekommt. Manchmal bekommt man, wenn man Feedback, wenn man ein Blogger ist. Aber das kommt leider selten vor. Und vor allem muss man meist lange bloggen, bevor sich Leser dazu bereit finden einen Kommentar zu schreiben. Inzwischen gibt es in fast allen Regionen der Bundesrepublik Autorenkreise, zu denen man gehen kann, um sich über Texte auszutauschen. Die Kontaktdaten zu Autorenkreisen am Niederrhein findn Autoren auf Autorenkreise – Literaturbüro NRW e.V.. In der Liste sind die Ansprechpartner mit allen Kontaktdaten aufgeführt. Dort erfahrt Ihr auch die Termine für die Treffen sowie die Orte, an denen der entsprechende Autorenkreis zusammen kommt. Autorenkreise ermöglichen häufiger auch öffentliche Lesungen etc.
Alles erdenklich Gute für Euch!

Liebe Grüße

Christiane (Texthase Online)