Orca – Zeit der Schatten in der zweiten Auflage erhältlich

Guten Tag Ihr Lieben,

entschuldigt bitte, dass es in diesem Blog so lange ruhig geblieben ist. Auch das, worum es in diesem Beitrag geht, war dafür verantwortlich, dass es hier nicht weiter ging. Jetzt ist es amtlich. Der Roman Orca mit dem Untertitel Zeit der Schatten ist als Zweitauflage erschieenen. Ursprünglich hatte ich die Absicht ihn umziehen zu lassen und als Selfpublishingprojekt im Juni 2018 zu veröffentlichen. Aber ich habe das Werk der Einfachheit wegen gelassen, wo es ist. Auch das Cover bleibt wie es war. Die aktuellen Daten zu meinen Büchern findet ihr unter

https://texthaseonline.com/bucher-von-paula-grimm/.

Liebe Grüße

Christiane (Paula Grimm bei Texthase Online)

P. S.: Die Verfügbarkeit des Ebooks wird auch in den nächsten zwei Wochen erfolgen.

Aus Paulas Federmäppchen geplaudert: 06. Zur Serientat schreiten

Guten Tag Ihr Lieben,

manche denken, dass jetzt alles zu spät ist, weil diese Paula zur Serientäterin wird. Und das wird sie, obwohl sie sich bestimmter Fehler, die sie bei Orca: Zeit der Schatten und bei Felicitas: Die ersten sieben Leben eines Pumas gemacht hat, sehr bewusst ist. Vielleicht ist es noch nicht zu spät sie aufzuhalten, obwohl die Paula schon die ersten Schritte zur Serientat gegangen ist. Schuld daran ist, dass http://www.nextbookup.de sie warten lässt. So ist Zeit übrig, sich zu neuen und gleichzeitig etwas vertrauten Ufern aufzumachen. Die Paula schreitet ruhig voran. Übertriebene Eile oder die heillose Flucht nach vorn ist nach wie vor ihre Sache nicht. Sie schreitet ruhig und konsequent voran. Das ist eine Gangart die es nicht unbedingt leicht macht den Fortgang der Arbeit aufzuhalten.

Als ich Orca: Zeit der Schatten und Felicitas:Die ersten sieben Leben eins Pumas schrieb, wusste ich lange nicht, dass Titel, die einen Namen enthalten und einen Untertitel haben, nur für Buchserien verwendet werden oder verwendet werden sollten. ich hatte den Spitznamen und den Namen als Titel angegeben, da sie auch für die Inhalte der Bücher auf vielseitige Weise von Bedeutung sind. Und die Untertitel sind mir im Verlauf der Arbeit als sinnvolle Ergänzungen zu den Titeln eingefallen.

Ich gebe zu, nicht mehr zu wissen, wo ich die oben genannte Regel bezogen auf Titel und Untertitel gelesen habe. Man kann eben nicht alles behalten, was die Ratgeberliteratur in Blogs oder in Buchform hergibt. Sie ist mir zwar im Hinterkopf geblieben, aber da ich ohnehin gegen sie verstoßen habe, wurde sie doch nicht zum Motor für die Entscheidung Fortsetzungen der beiden Romane zu schreiben. Mir ist irgendwann einfach nur aufgefallen, dass beide Geschichten Potentiale für mindestens eine Fortsetzung haben. Was aus Orcas Verwandten, Freunden und Feinden wird, ob und wie Amanda überlebt, wird in dem Roman Orca: Zeitenwende beantwortet. Und in Felicitas: Handschriften aus 1001 Nacht können Leserinnen und Leser verfolgen, was Felicitas in den Jahren von 1990 bis 2012 erlebt hat.

Was die genannten Titel und Untertitel betrifft, sind es lediglich Arbeitstitel. Fest steht nur, dass es für jedes der beiden Bücher wieder eine Kombination aus den Namen als Titel und einem Untertitel geben wird. Damit die Geschichte von Felicitas nicht zu dickleibig wird, werde ich die Texte aus den 22 Jahren, um die es geht, auf mehrere Bände aufteilen.

Für beide Bücher gibt es auf meinem Computer jeweils einen Ordner. Diese Ordner enthalten bereits mehrere Dateien, z. B. Pläne für Recherchen, Personenregister mit bereits bekannten und neuen Personen und ausführliche Skizzen der Plots. Der Anfang der Fortsetzung des Felicitasromans ist auch schon in Erstfassung als eine eigenständige Datei vorhanden. Mehr wird an dieser stelle aber nicht verraten! Aber selbstverständlich werden Leserinnen und Leser sowie Kolleginnen und Kollegen über die Entwicklung der Projekte in meinen Blogs informiert. Derzeit macht es den Eindruck, dass ich die beiden Bücher parallel bearbeiten werde. Mir ist es gleichgültig, welches Projekt „gewinnt“, wenn ich es überhaupt schaffen sollte, an beiden Romanen zu arbeiten.

Liebe Grüße

Christiane (Paula Grimm bei Texthase Online)

P.S.: An dieser Stelle muss ich noch einmal darauf hinweisen, dass es die Seite, die einen großen Teil des Felicitasromans enthielt, nicht mehr gibt! Und hier geht es zu den Quellen, bei denen Ihr Orca: Zeit der Schatten bekommen könnt.

https://texthaseonline.com/bucher-von-paula-grimm/

Auch Bücher suchen ein Zuhause! – Drei Exemplare von Orca: Zeit der Schatten gehen auf Reisen!

Guten Tag Ihr Lieben,

die Amanda, die von denen, die sie lieben, Orca genannt wird und ich, wir stellen bedauernd fest, dass sich bislang niemand an eine Rezension gewagt hat. Das bedeutet, dass nach wie vor drei kostenfreie Exemplare von Orca: Zeit der Schatten, ein neues Zuhause suchen. Wer in seinem Bücherregal noch ein Plätzchen für ein Taschenbuch im Umfang von 272 Seiten frei hat, kann sich bei mir via Mail melden. Damit das Büchlein zu Euch findet, brauche ich Eure Adresse, um das Buch auf die Reise zu Euch zu schicken.

Eine gültige Postanschrift ist die einzige Bedingung, die Ihr erfüllen müsst, um das Buch zu bekommen. Über eine kurze Rückmeldung nach der Lektüre hier im Blog, auf http://www.facebook.com/paulagrimm20013 würde mich sehr freuen! Es gilt wie leider immer, wer zuerst kommt, mahlt zuerst!

Und jetzt noch einmal etwas über das Buch, denn es kann ja sein, dass auch Neuleser auf diesen Artikel stoßen.
„Sie heißt Amanda Swantje Raufer, ist 1.98 m groß. Sie wird von ihren Freunden Orca genannt, da das Wasser ihr Element ist. Ihr Leben wird überschattet von einem Familiengeheimnis, einem Todesfall, in den sie verwickelt war und einem Brandunfall. Aber es geht nicht nur darum, wie sich EKatastrophen und Elend unterschiedlichster Art aneinander ketten. Es geht auch um Lebensmut, Freundschaft und Treue. Altersempfehlung ab 16 Jahre.“

Liebe Grüße

Christiane (Paula Grimm bei Texthase Online)

Orca: Zeit der Schatten: Drei Rezensenten gesucht!

Guten Tag Ihr Lieben,

ich habe drei Exemplare von Orca: Zeit der Schatten zu vergeben. Ursprünglich wollte ich damit eine kleine Verlosung machen. Aber das ist mir irgendwie nicht so geheuer. Was hätte ich den fragen sollen, um drei Gewinner zu ermitteln. – „Wie lautet die deutsche Bezeichnung für den Orca?“ – Welches Auswahlverfahren könnte ich anwenden, um auf faire Art und Weise drei Gewinner auszuwählen? Da ich mich diesbezüglich nicht entscheiden konnte und keine Ahnung habe, mache ich eine Rezensionsaktion für Blogger daraus. Damit kenne ich mich wenigstens etwas aus. Denn ich blogge und rezensiere selbst schon mehr als zwei Jahre. Bitte leitet diesen Artikel an Blogger weiter, von denen ihr wisst, dass sie vielleicht Interesse haben könnten! Auch „Bloggerfrischlinge“ können sich gern für eine Rezension bewerben, z. B. via E-Mail im Impressum. Alle drei werden in meinem Blog verlinkt und über Facebook und Twitter geteilt!

Damit jeder, für den diese Aktion in Frage kommt, weiß, worum es geht, folgt hier noch einmal der Klappentext zu meinem Roman.

Klappentext

Sie heißt Amanda Swantje Raufer. Aber die Menschen, die sie lieben und schätzen, nennen sie Nixe oder Orca. Denn das Wasser ist ihr Element, und sie verfügt nicht nur körperlich über Größe und Kraft. Amanda verfügt über die Fähigkeit sich durch alltägliche Tätigkeiten zu erden und gewinnt ihre Energie aus dem Strom, gegen den sie schwimmt. Aber reichen ihre eigenen Fähigkeiten und die Zuneigung ihrer Lieben aus, um den Schatten, die ein Familiengeheimnis, ein Todesfall und die Folgen einer schweren Verbrennung auf ihr Leben werfen, zu überleben? Amandas Geschichte handelt davon, wie sich unterschiedliche Schrecken suchen, finden und miteinander verknüpfen aber auch von Treue, Verständnis, Liebe und Mut.

Wie der Klappentext zeigt, ist mein Roman keine leichte Sommerlektüre. Es ist kein Fantasyroman oder Krimi. Und obwohl Amanda erst 13 Jahre alt ist, gebe ich als Altersempfehlung unbedingt 16 Jahre an. Wer sich an eine Geschichte heranwagt, die Lesern einigen Mut und auch eine gehörige Portion Geduld abfordert, bekommt in den nächsten Tagen ein Rezensionsexemplar zugesendet, wenn er oder sie zu den ersten drei Bewerbern zählt und seine Anschrift angibt.

Ich freue mich auf Reaktionen auf meine erste eigene Buchaktion! 😉

Liebe Grüße

Christiane (Paula Grimm bei Texthase Online)

Aus Paula Grimms Federmäppchen geplaudert: Orca: Zeit der schatten: 04. Nomen est. …..

Guten Tag Ihr Lieben,

wenn Ihr es noch nicht wisst, weil Ihr Orca: Zeit der Schatten und die Texte auf http://www.paulasromantik.com noch nicht kennt, dann gebe ich hier ganz offen zu, dass ich ein Faible für die Bedeutungen und Angemessenheit von Namen habe. Manche nennen es vielleicht schon Fetischismus. Aber so weit gehe ich nicht. Doch die Sorgfalt, mit der ich die Namen in orca gewählt habe, ist schon sehr deutlich spürbar. Amanda, die Zuliebende und Swantje, der Schwan bzw. das weibliche Schwänchen wurden von ihrem Vater als Namen bewusst vorgeschlagen. Näheres dazu können Leser im Kapitel 22 mit dem Titel eine Party mit Überraschungen erfahren.

Ganz von ungefähr kommt die Mühe, die ich mir mit Namen mache, nicht. Das hat auch mit meiner eigenen Geschichte zu tun. Denn mein Vater wollte unbedingt, dass ich Gudrun heißen sollte. Wie gut, dass sich meine Mutter mit dem Namen Christiane durchgesetzt hat. Es reicht doch schon im dunklen Winter geboren zu sein. Da muss es nicht auch noch so ein dunkler Name sein, oder? So ist die Mühe mit der Namensfindung in gewisser Weise sogar etwas wie ein Geburtsfehler! 😉

Es ist meine Angewohnheit mir viel Mühe mit den Namen in meinen Geschichten zu machen, die auch Nebenfiguren zuteil wird. Regina ist Amandas Mutter, die nach Kräften versucht, eine Prinzessin zu bleiben und ihr Leben und das Leben ihrer Familie eben nicht wie eine Königin zu führen, die mit Umsicht „regiert“. Oma Frederike versucht Frieden in ihrem Dunstkreis zu halten, was auch für die kleine Rika gilt, die ja eigentlich auch Frederike heißt. Wo ich herkomme, ist es durchaus häufig, dass Namen „vererbt“ werden, wie es in meinen Geschichten nicht nur bei Oma Frederike und bei Familie Storni mit Nonna Irene und ihrer Enkelin ist. Bernulf, der stirbt, bevor sein zweiter Sohn, geboren wird, „vererbt“ seinen Namen auf Wunsch von Regina an seinen Sohn, Bernulf den Jüngeren.

Es ist nicht selten, dass Eltern ihren Kindern hochtrabende Namen geben, die richtig was hermachen sollen. Französische Namen sind bei dieser Sitte oder Unsitte seit langer Zeit überaus beliebt und nicht nur bei Familie Brech gängige Praxis. Diese Geltungssucht über die Namensgebung wird auch durch schwülstige Doppelnamen wie Ignatz-Melchior ausgeübt. Davon gibt es nicht nur in meinen Büchern viele Beispiele. Hebammen und Standesbeamte können ein Lied davon singen. „Die dümmsten und eingebildetsten Eltern vergeben die hochtrabendsten Namen!“ 😉

Auch die Spitz- oder Rufnamen verdienen die gleiche Sorgfalt wie die offiziellen Namen. „Die Namen sind bei jedem Spieler Programme und jeder hat sich seinen Namen hart erarbeitet!“ So erklärt Amanda, Orca, Maja die Liste der Namen ihrer Streethokeymannschaft. Und auch, dass sich die Mannschaft, das Wolfsrudel, nennt, ist pure Absicht, was auch für ddid Gegner, die Giganten, gilt.

Obwohl mein Hang zur Suche nach passenden Namen schon auch etwas von einer Obsession hat, macht diese Mühe auch sehr viel Spaß und ist, wie ich hoffentlich an meinen Ausführungen zeigen konnte, lohnenswert und lebensnah. und im Grunde bin ich nicht pedantisch So kommen bestimmte Namen auch nur deshalb vor, weil sie mir gefallen. Ein Beispiel dafür ist Richard, Amandas Vater. Und auch, wenn es nur vertraut oder angenehm klingt, gilt: „Nomen est Omen!“

Gute Unterhaltung mit Literatur von und über Menschen mit interessanten und passenden Namen und bei der Namensfindung, wenn Ihr selbst schreibt!

Liebe Grüße

Christiane (Paula Grimm bei Texthase Online)
PS: Und hier geht’s zu den Bücherquellen, bei denen Ihr Orca: Zeit der Schatten, findet: https://texthaseonline.com/bucher-von-paula-grimm/

Aus Paula Grimms Federmäppchen geplaudert: Orca: Zeit der Schatten: 03. Mit siebzehn hat man noch Träume!

Guten Tag Ihr Lieben,

bedauerlicherweise weiß ich nicht mehr, welche der Schauspielerinnen es gesagt hat, aber eine der beiden Hepburns soll gesagt haben: „Wenn wir wollen, dass unsere Träume Wirklichkeit werden, müssen wir uns entschließen aufzuwachen.“ Und ich bin aufgewacht und zwar vor siebzehn Jahren, als ich die erste Szene des Orcaprojekts nach vier Monaten Pause als Datei geöffnet, gelesen und entschieden habe, daraus einen Roman zu machen. Dieser Post handelt von den Träumen, die sich bereits erfüllt haben, also Wirklichkeit geworden sind und von denen, die noch Träume sind, die auf ihre Verwirklichung warten.

„Mit siebzehn hat man noch Träume.
Da wachsen noch alle Bäume
In den Himmel der Liebe!“ So heißt es in einem bekannten Schlager. Und es stimmt. Nicht nur, dass ich noch träume. Ich liebe auch. Denn ich liebe das Schreiben seit ich schreiben kann. Das sind schon wesentlich mehr als siebzehn Jahre. Aber ich habe im Jahr 1998 das Schreiben auf neue Weise lieben gelernt. Denn ich habe mich nicht nur für den Roman entschieden, sondern auch dafür, nicht mehr alles wegzuwerfen oder zu löschen, wenn mir nicht sofort einfällt, was zu verbessern und wie das Geschriebene zu verwenden ist. Also wurde ich vor siebzehn Jahren in gewisser weise wirklich zur Autorin.
Sehr lange schien der Traum zur Fertigstellung des ersten eigenen Buches ein ewigwährender Albtraum Zi sein. Zunächst waren einfach andere Dinge wichtig. Ich hatte mein Studium zu beenden und gönnte mir die Zeit für das Schreiben nicht. Das galt auch, als ich zu promovieren versuchte. Zwischenzeitlich waren meine Aufzeichnungen auch dem großen Datenverlust zum Opfer gefallen, bei dem mein kaputtes Notebook auch Disketten zerstörte. Also ab 2004 noch einmal alles auf Anfang. Als ich dann ab 2005 begann als freie Texterin und ab Mitte 2006 auch als Lebensberaterin zu arbeiten, schaffte ich es lange Zeit nicht, das Schreiben regelmäßig in meinen Alltag einzufügen.

Doch 2011 schien sich meine Situation auch bezogen auf die Schreibarbeit endlich zu verbessern. Meine Hauptauftraggeberin wollte einen Verlag gründen und Orca: Zeit der Schatten veröffentlichen. Und ich hatte es geschafft, im ersten Halbjahr dieses Jahres die erste Fassung fertigzustellen. Aber bis 2013 wartete ich vergebens darauf, dass der Verlag endlich gegründet und auf arbeitsfähige Beine gestellt würde. Doch im September 2013 gab ich auf als Webtexterin zu arbeiten und auf die Publikation meines Buches zu warten. Ich legte das Projekt bis April 2014 sogar ganz auf Eis. Ich fand eine andere Autorin, mit der ich eine Kooperation vereinbarte, bei der wir uns auf gegenseitiges, kostenfreies Korrektorat einigten. Mein Buch wurde nicht sorgfältig behandelt, sodass sich der Mut bei Epubli selbst zu veröffentlichen als Übermut erwies. Der erste Publikationsversuch misslang, denn ich musste das Buch offline setzen.

Da ich in den letzten vier Jahren mehrfach an andere Verlage geschrieben habe, wusste ich, dass es nicht einfach werden würde. Ich bekam viel Lob auch aus berufenem Munde. Aber niemand wagte sich das Projekt zu publizieren. Also wandte ich mich im Mai diesen Jahres an den windsor-Verlag, obwohl das eine Investition bedeutete. Ein anständiges Korrektorat hätte4 ich fast so teuer bezahlen müssen. Ich musste keine Mindestanzahl an Büchern kaufen, es gibt Zuschussverlage, die das Siebenfache fordern, die Beratung war ausgezeichnet und alles ging schnell und einfach von der Hand.

Träume, die sich erfüllt haben sind, dass das Buch fertig geworden ist und veröffentlicht werden konnte. Es gibt eine gedruckte Version und immer mehr Ebookvarianten. So konnte ich heute feststellen, dass Orca jetzt auch im Epub-Format bei

http://www.buecherkobold.de/details/9781627843935/Orca-Paula-Grimm/ erhältlich ist. Auch das Cover ist richtig schön geworden.

Natürlich träume ich davon, dass das Buch Leser findet, dass ihm nach und nach noch mehr Bücherquellen erschlossen werden. Darüber hinaus träume ich natürlich von der Fertigstellung es Felicitasromans, das dann vielleicht einen so genannten Publikumsverlag findet, sodass es leichter wird mit der Veröffentlichung. Und dann liebäugele ich schon mit einer Fortsetzung von Orca, denn das Ende ist ja offen, und ich habe Ideen, wie es weitergehen kann. Es gibt also viele Gründe zu träumen und immer wieder aufzuwachen! 😉

Liebe Grüße

Christiane (Paula Grimm bei Texthase Online)

Aus Paula Grimms Federmäppchen: Orca: Zeit der Schatten: 02. Am Anfang war ein Schla g

Guten Tag Ihr Lieben,

wie fängt man damit an Lesern und Autorenkollegen Einblicke in das eigene Federmäppchen zu geben, nachdem im ersten Artikel eine kleine Skizze über die Serie, aus Paula Grimms Federmäppchen geplaudert, aufgezeigt wurde? Ich habe mich dazu entschieden, Euch die Szene, die den Ausgangspunkt für den Roman Orca: Zeit der Schatten bildete, in ihrer endgültigen Version als Auftakt zu präsentieren.

Die Szene entstand im Jahr 1998 und war das Ergebnis einer kreativen Auseinandersetzung mit einem Konflikt, den meine älteste Schwester mit ihren beiden Töchtern und ihrem Sohn, der der Jüngste ihrer Kinder ist, hatte. Allerdings wurde in dem Konflikt, den ich in meiner Familie beobachtete, Gott sei Dank nicht geschlagen. Die Szene war also von Anfang an eine überspitzte Darstellung.

Nachdem ich diese Szene als Vorlage für eine Kurzgeschichte aufgeschrieben hatte, ließ ich sie etwa vier Monate unbeachtet auf der Festplatte meines Notebooks. Als ich sie schließlich noch einmal las, hatte ich zunächst nur das unbestimmte Gefühl, dass das nicht alles sein konnte. Und da die Beteiligten in der Urfassung noch nicht einmal Namen hatten, sprangen mich nach der Lektüre die Namen an. So wurde aus dem sehr großgeratenen Mädchen, das ich im Sinn hatte, Amanda, aus ihrer Mutter Regina, aus der jüngeren Schwester Rika und aus dem Nesthaken, der er im Roman nicht blieb, Dian. Und die Namen erwiesen sich augenblicklich als Schlüssel. Denn Amanda bekam ein Gesicht, ein verbranntes Gesicht und vieles mehr.

Hier kommt jetzt erst einmal die Kurzfassung des Romans in Gestalt des Klappentexts, bevor dann die erste Szene des Romans folgt. KLAPPENTEXT

Sie heißt Amanda Swantje Raufer. Aber die Menschen, die sie lieben und schätzen, nennen sie Nixe oder Orca. Denn das Wasser ist ihr Element, und sie verfügt nicht nur körperlich über Größe und Kraft. Amanda verfügt über die Fähigkeit sich durch alltägliche Tätigkeiten zu erden und gewinnt ihre Energie aus dem Strom, gegen den sie schwimmt. Aber reichen ihre eigenen Fähigkeiten und die Zuneigung ihrer Lieben aus, um den Schatten, die ein Familiengeheimnis, ein Todesfall und die Folgen einer schweren Verbrennung auf ihr Leben werfen, zu überleben? Amandas Geschichte handelt davon, wie sich unterschiedliche Schrecken suchen, finden und miteinander verknüpfen aber auch von Treue, Verständnis, Liebe und Mut.

„Nach dem Mittagessen am Palmsonntag sitzen Amanda und Rika in ihrem Zimmer. Rika bastelt eine Geburtstagskarte. Und Amanda liest. Dian lungert im Wohnzimmer herum. Er langweilt sich absichtlich, um auf dumme Gedanken zu kommen. Schließlich rennt er die Treppe hin- auf, reißt die Tür zu Reginas Arbeitszimmer auf und brüllt: „Guck mal, Mama, was die Rika gemacht hat. Sie hat Papas Lieblings-CD von den drei Tenören in vier Stücke gebrochen!“ – „Hier kann man noch nicht mal in Ruhe telefonieren!“ Beide kommen die Treppe heruntergerannt.
Noch mit dem Telefon in der Hand stürzt Regina in Amandas und Ri- kas Zimmer und schlägt Rika ins Gesicht. Amanda fühlt den Schlag, als sei sie es, die geschlagen wird. Amanda springt auf und schlägt Regina mit ihrer Linken, mit ihrer Arbeitshand, ebenfalls mitten ins Gesicht. Ihr Gegenschlag bringt Amanda schlagartig zu Bewusstsein, dass sie noch nie hat mit ansehen müssen, wie Regina Rika geschlagen hat. Aber das bedeutet selbstverständlich nicht, dass Regina ihre Hand noch nie gegen Rika erhoben hat. Amanda weiß in diesem Moment natürlich wieder, wie es ist, wenn Regina schlägt. Als sie früher Amanda geschlagen hat, hat sie es nie bei einem Schlag bewenden lassen. Das ist lange her, aber nicht lange genug, um in Vergessenheit geraten zu sein. Seit Amanda aus der Klinik für Verbrennungsopfer zurückgekommen ist, hat Regina sie nicht mehr angefasst und auch nicht mehr geschlagen. 85
Zunächst stehen sich Regina und Amanda nach dem Schlagabtausch wie angewurzelt gegenüber. Es ist nicht das erste Mal, dass sie einander gegenüberstehen und dass Amanda dabei den Eindruck hat, als ob sie ihre Mutter zum ersten Mal sieht. Aber diesmal ist es keine der Fremdhei- ten, die sich zwischen Müttern und Töchtern einstellen können. Sie ste- hen sich nicht als Mutter und Tochter gegenüber. Zum ersten Mal springt das Schloss der Kette auf, die sie auf Gedeih und Verderb als Mutter und Tochter aneinander fesselt. Regina bemerkt nichts. Sie denkt wahrschein- lich über eine Strafe nach oder ist mit etwas ganz anderem beschäftigt. Es ist eine Chance. Amanda streckt Regina ihre linke Hand entgegen. Damit sollen sich ihre linke und Reginas rechte Hand versöhnen können. Regina reagiert nicht. Wahrscheinlich hat sie einfach immer noch nichts bemerkt. Darum spricht Amanda sie an: „Es tut mir wirklich leid, was passiert ist. Ich wusste aber in diesem Augenblick nicht, ob es mit deinem einen Schlag zu Ende sein würde. Schließlich stand Dian auch noch triumphie- rend bei dir.“ Regina reagiert immer noch nicht. Amanda zieht ihre Hand zurück und steckt beide Hände in die Hosentaschen.
Plötzlich zittert Regina. Es ist keine Angst. Es ist eine Mischung aus Zorn und gekränkter Eitelkeit. „Es soll die Hand zu Stein werden, die sich gegen Vater oder Mutter erhebt!“
Da schnappen die Schlösser der Kette augenblicklich wieder zu. „Und was wird aus einer Hand, die sich gegen ein unschuldiges Kind erhebt?“ Regina gibt keine Antwort und wendet sich ab, um nach oben in ihr Ar- beitszimmer zu gehen und mit Bernulf zu telefonieren, der wenig später von einem Besuch bei seinen Eltern zurückkommt.
Er kommt direkt in die Küche, wo Amanda auf ihrem Platz sitzt und Cola trinkt. Er zündet sich in aller Ruhe eine Zigarette an. Amanda will aufstehen, um einfach wegzugehen. „Bleib gefälligst sitzen!“
Amanda gehorcht, denn sie nimmt ganz plötzlich etwas wahr, das nicht in diese Küche und in diese Zeit gehört, das aber über eine Echtheit und Deutlichkeit verfügt, die sie nicht einfach ignorieren kann, und für das es unwichtig ist, wann und wo es sich Bahn brechen kann. Es riecht nach Keller. Und Amanda hört die stampfenden Geräusche der Maschinen der Schlosserei, wie sie sie früher in dem Haus in Hinterwall gehört hatte. Dann ist es stiller, und sie hört nur das Summen einer Kamera. So plötz- lich wie die Eindrücke auf sie einstürzen, so plötzlich sind sie auch wieder verschwunden.
„Dass du jetzt schon deine Mutter schlägst, geht wirklich zu weit!“ – „Regina hat Rika geschlagen, obwohl die gar nix gemacht hat, das geht 86
doch wohl auch zu weit, oder?“ – „Das geht dich nichts an!“ – „Die Rika ist meine kleine Schwester. Ich pass doch nur so gut es geht auf sie auf.“ Amanda steht vorsichtshalber auf und lässt Bernulf nicht aus den Augen.
„Es soll die Hand zu Stein werden, die sich gegen Vater oder Mutter erhebt!“ – „Und was wird aus der Hand, die sich gegen ein unschuldiges Kind erhebt?“
Amanda ballt ihre linke Faust und betrachtet sie, als erwarte sie, dass sie langsam versteinern würde und abfallen müsste. Aber auch, als Bernulf auf ihre linke Faust starrt, ändert sich nichts. Denn die Hand, die zur Faust geballt ist, bleibt, was sie ist, eine Hand, die zur Faust geballt ist.
„Es soll die Hand zu Stein werden, die sich gegen Vater oder Mutter erhebt!“ Als Bernulf das noch einmal sagt, hat seine Stimme einen leicht bittenden Unterton.
„Was regst du dich denn so darüber auf? Halt dich doch einfach raus. Ihr ist doch sowieso nichts passiert, außer, dass sie ein blaues Auge hat. Ich stand ja im falschen Winkel und es war ja mehr so’n Reflex. Wie sagen die Erwachsenen immer? – Die Hand ist ausgerutscht!“ – „Jetzt bist du wohl auch noch stolz darauf und ärgerst dich, nicht noch mehr angerich- tet zu haben!“ – „Nee, ich bin überhaupt nicht stolz darauf, und ich bin froh, dass nicht mehr passiert ist, gerade der Rika!“ – „Warum entschul- digst du dich dann nicht einfach anständig bei deiner Mutter?“ – „Ich werd mich bei ihr entschuldigen, aber erst, wenn sie sich bei der Rika entschuldigt.“ – „Auch noch Bedingungen stellen!“ – „Ich will bloß nicht, dass es für die Regierung, Rika, Dian und dich so aussieht, als ob ich das in Ordnung finde, was Regina getan hat, wenn ich mich entschuldige, ohne dass Regina sich vorher bei der Rika entschuldigt, sieht es doch so aus, als ob Regina Rika zu recht geschlagen hat.“ – „Es hat keinen Zweck, mit dir vernünftig reden zu wollen. Hau ab! Und komm mir heute nicht mehr unter die Augen!“ – „Das mach ich doch immer gern. Ich hab sowie- so ’ne Verabredung!“ – „Mit wem denn?“ – „Mit dem, den du totgesagt hast, und der hoffentlich deshalb richtig viel länger lebt!“
Als Amanda aus der Küche geht, ruft Bernulf ihr noch nach: „Aber für dich lass ich mir noch was einfallen!“
Amanda zieht sich eilig die Inlineausrüstung an, gibt ordentlich Fersen- geld und fährt einen Umweg bis zu Charlottes Café.“
Die Schilderung dieses Erlebnisses ist zwar der Ausgangspunkt für den Roman. Aber die Schilderung hat sich im Verlauf der Zeit nicht nur bezogen auf die Namen geändert. So war die Beschreibung ursprünglich in der Vergangenheitsform und nicht wie in der Endfassung im Präsenz geschrieben. Der Grund dafür ist, dass ich diejenigen Erlebnisse, die sich Amanda immer wieder in Erinnerung rufen und sich auf diese Weise im wahrsten Sinne des Wortes vergegenwärtigen im Präsenz darstelle. Und dieses Ereignis zählt dazu.

Und gewandert ist diese Szene in den letzten 17 Jahren auch. In der endgültigen Fassung findet Ihr sie im neunten Kapitel, dessen Titel, der Todesfall des Froschkönigs, lautet. Bezogen auf meine Arbeit ist sie trotz der Wandlungen, die sie erfahren hat, und obwohl es seine Zeit gedauert hat, bis ich für sie den endgültigen Platz gefunden hatte, die wichtigste Szene. Auch in der Geschichte ist sie sehr bedeutsam. Allerdings bezeichne ich sie bezogen auf den Plot nicht als die wichtigste Szene. Ich bin zu der Überzeugung gelangt, dass alle Passagen, die im Präsenz geschrieben sind, wichtig für den Roman sind, dass es aber keine Hierarchie unter ihnen gibt.

Dieser Schlagabtausch ist für mich ein gutes Beispiel dafür, wie sehr es sich lohnen kann, Texte einfach einige Zeit liegen zu lassen und später der Intuition zu folgen, indem man sie wieder aufgreift und nach Gefühl und nach bestem Wissen und Gewissen verändert.

Siebzehn Jahre sind eine lange Zeit. Und inzwischen finden Autoren, Journalisten und Leser die Regel wichtig, dass auch Romane in einem Zug geschrieben und entsprechend auch gelesen werden sollen. Vier aber höchstens sechs Monate lautet die Devise bei vielen lesenden und schreibenden Zeitgenossen. Warum das mit Orca: Zeit der Schatten, so lange gedauert hat, warum mich das nicht stört, und was das meiner Ansicht nach für die Leser bedeutet, davon handelt der nächste Artikel.

Wer sich für Orca: Zeit der Schatten, interessiert, findet alle Daten unter https://texthaseonline.com/bucher-von-paula-grimm/.

Liebe Grüße

Christiane (Paula Grimm bei Texthase Online)
PS: Ihr findet mich mit dieser Serie und andderen Texten auch bei http://www.fischundfleisch.com.