Ob ich ihn diesmal schaffe, den Literaturmaraton?

Guten Tag Ihr Lieben,

heute habe ich einen Veranstaltungstipp für Euch, denn ich habe erfreut, dass es am Freitag um 22.00 Uhr wieder so weit ist. Der Literaturmaraton von WDR5 startet an gewohnter Stelle, im Forrier des Kölner Funkhauses. Das Wer live dabei sein möchte, kann mit oder ohne Schlafsack von Freitag dem 08.03. 22.00 Uhr bis Samstag 09.03. bis 22.00 Uhr dabei sein. Da wird wohl auch in diesem Jahr der Kaffee in Strömen fließen. Thema ist in diesem Jahr hundert Bücher hundert Beziehungen. Wer nicht live im Funkhaus sein kann, kann auch den diesjährigen Literaturmaraton auf WDR5 auf Mittelwelle oder Ukw sowie als Livestream hören. Auch in diesem Jahr stammen die Textvorschläge von Hörern des Senders. Das Programm bietet, wie es auch schon zur Tradition gehört, jungen Buchfans zwei Stunden interessantes Lesefutter für die Ohren und zwar in der Zeit von 14.00 bis 15.00 und von 19.00 bis 20.00 Uhr. Umrahmt werden die ausgewählten Texte auch in diesem Jahr von verschiedenen Musikern. Für den ausgezeichneten Vortragder Texte sorgen wieder unterschiedliche Schauspieler und Mitglieder des Sprecherensembles des WDR. Und ich gehe davon aus, dass auch in diesem Jahr live zu den Texten gezeichnet wird, und dass die Bilder, die so entstehen werden, wie auch in den vergangenen Jahren für einen guten Zweck versteigert werden. „The same procedure as every year!“ Und das ist auch gut so. Warum sollte auch ein rundum gelungenes Konzept verändert werden? Ich bin mal gespannt, ob ich den Literaturmaraton diesmal vom ersten bis zum letzten Wort durchhalte. Genügend Kaffee ist auf jeden Fall schon da. Ich wünsche Euch allen viel Spaß mit diesem hervorragenden Event und mit allem, was Ihr mit den Augen, den Fingern oder den Ohren lest!

Liebe Grüße

Christiane (Texthase Online)

[Nachrichten, Termine]

Spezielle Schreibwerkstatt zum Thema Bücher bloggen eröffnet

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

es wird immer beliebter Bücher zunächst als Blog herauszubringen. Wenn man umsichtig arbeitet und einige Dinge berücksichtigt, ist das Bloggen von Büchern eine gute und günstige Möglichkeit Buchideeen umzusetzen und zu publizieren. Ich beschäftige mich inzwischen bereits seit zwei Jahren mit diesem Thema und bringe seit gestern ein Blog zu diesem Bereich heruas. Es ist unter der Adresse http://buchbloggerei.myblog.de verfügbar. Alle, die ein Buch als Blog herausbringen möchten, können die genannte Seite kostenlos nutzen und sind selbstverständlich herzlich eingeladen dem Blog zu folgen. Für Anregungen und konstruktive Kritik bin ich natürlich sehr dankbar.

Im Blog gibt es Artikel zu den relevanten Themen, die die Publikation eine Blogbuches betreffen, z. B. Erstellung des Arbeitsplans, Wahl des Blogsystems, Werbung usw. Darüber hinaus könnt Ihr als Leser miterleben, wie ein anderes Buch als Blogprojekt verwirklicht wird. Dazu sind die Kapitel des Buches ebenso im Blog verfügbar wie die Kategorie Notizblock, in der Ihr die ich alles über die Arbeitsschritte veröffentliche und Einblick in die Entwicklung geben werde. So könnt Ihr lesen, was die verschiedenen Werbeaktionen bringen, wann sie Erfolge zeitigen etc. Es ist Absicht, dass diese Arbeit auf einem anderen Blogportal eingestellt ist. Ich bin sehr gespannt, wie unterschiedlich oder ähnlich die Präsentationen der unterschiedlichen Blogsysteme sind, wiese sich systemintern entwickeln usw.

Wer sein Blogbuchprojekt vorstellen möchte, kann das tun. Dazu genügt eine Mail mit der Adresse des Blogs. Ich lese im Blog und schreibe einen Artikel, der in der Kategorie Blogempfehlungen eingestellt wird. Auch dieser Service ist kostenfrei.

Wer ein Blogcoaching möchte, bei dem ich sein Blogbuichprojekt von A bis Z betreue, lese, kommentiere und Tipps gebe, kann auch diese Dienstleistung bekommen. Das kann ich allerdings nicht kostenlos anbieten. Mehr dazu gibt es demnächst.

Übrigens, bloggen kennt auch im übertragenen Sinn keine Grenzen. Es kann alles als Blogbuch veröffentlicht werden, was eine gute Buchidee ist. Und alle Buchblogger sind herzlich in der Buchbloggerei, der Schreibwerkstatt für Blogbücher, herzlich willkommen. Platz ist im kleinsten Blog und im world wide web sowieso.

Ich wünsche Euch alles erdenklich Gute und würde mich sehr über Euren Besuch, Eure Kommentare und Eure Abonnements freuen!

Liebe Grüße

Christiane (Texthase Online)

Die Folgen der Polygraphiose (Vielbildereiseuche) auf Blogs

Tach zusammen,

da ich mich in den letzten Tagen vermehrt um die Suche nach einem weiteren Blogsystem gemacht habe, war ich wieder einmal ganz besonders von ihr betroffen, von der Vielbilderei (Polygraphiose). Aus diesem Grund bin ich dem Portal Webmasterfriday für dieses Thema unter dem Link: http://www.webmasterfriday.de/blog/bilder-in-blogartikeln ausgesprochen dankbar. Meine Diagnose fällt leider sehr schlecht aus. Und das liegt, wie sich im Verlauf dieses Artikels zeigen wird, nicht nur daran, dass ich das Web und das Bloggen im Blindflug nutze.

Was sagt ein Bild?

Es heißt, ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Das mag durchaus sein. Doch bei näherer Betrachtung drängt sich der Verdacht auf, dass zu viele Bilder der Bilder Tot bzw. der Tot der bildlichen Aussagekraft sind. Ich komme auf diese Frage, weil mir meine Chefin vor einigen Tagen geschrieben hat, dass sie sich auch über die Bilder und Filme auf Webseiten und Blogs ärgert, weil es einfach ein Überangebot gibt, weil dieses Überangebot immer noch dafür sorgt, dass Webseiten nur verlangsamt aufgerufen werden, und da man den meisten Bildern ansieht, aus welchem Portal sie herunter geladen wurden. Und wenn alles gleich aussieht, ist nichts mehr von einer Aussage zu erkennen, ob es sie gibt, oder ob es sie überhaupt nicht gibt, da die Bilder nur als Füllmaterial gedacht sind. Viel hilft eben nicht immer viel. Es kann auch das Gegenteil der Fall sein. Viel hilft gar nicht Oder richtet sogar Schaden an. Dass sich Nutzer durch die Bilderflut kämpfen müssen, kostet wertvolle Zeit. Und wahrscheinlich ist es wirklich bei vielen Homepages und Blogs schon so weit, dass die Bilder nichts mehr aussagen.

Der unsichtbare Feind

Es ist typisch für Seuchen, dass das, was sie auslöst, für die Sinne nicht wahrnehmbar ist. Und die schnelle Ausbreitung ist ebenso eines der Hauptmerkmale von Seuchen. Man kann es ja verstehen, dass Webseitenbetreiber und Blogger dem allgemeinen Bilderwand zum Opfer fallen, ganz viele Bilder auf ihre Homepages laden, um bezogen auf die graphische Darstellung ihrer Seiten dem allgemeinen Trend zu starken Bebilderung folgen. Auch, dass sie dabei, um mitzukommen, auf vorhandenes Bildmaterial zurückgreifen, ist verständlich. Schließlich spart es Zeit, wenn man sich Bilder einfach herunter laden kann. Außerdem gibt es sicher viele Nutzer, die sich an Designprogramme oder das Zeichnen nicht heran wagen. Mich erinnert die Vielbilderei auch an das Thema Ökologie im Biologieunterricht und zwar daran, dass man die Bildung zu vieler Triebe bei Bäumen Angstwuchs nennt. Weniger wäre da wohl sicherlich schon viel mehr. Man könnte nun sagen, dass mich die Vielbilderei durch die Bilder „von der Stange“ absolut kalt lassen könnten, weil ich ja den Feind nicht sehen muss. Schön wäre es. Schließlich muss ich mich durch die Bebilderung, die mir auf andere Weise nichts sagt, als denen, die vor lauter Bildern die Bildaussage nicht sehen, durchwühlen. Ich weiß also ständig, dass der Feind da ist, und wo er überall steht. Mein ärgster Feind sind die Graphiklinks, die sich gerade wieder seuchenartig vermehren. Auch die Graphiklinks können an sich recht harmlos sein. Aber fehlt ihnen eine sinnvolle Beschriftung, liest meine Sprachausgabe nur Zahlen, so dass ich, wenn ich auf den Link klicke, nicht weiß, ob mich dieser Link wirklich weiterführt, oder ob ich nur zu einem weiteren Graphiklink komme. Dass ist gerade bei den Systemen zur Homepage- und Bloggestaltung so, die es den Nutzern angeblich ganz einfach machen. Ich befürchte, dass auch für sehende Nutzer die Bilder oft nicht halten, was sie versprechen. Das ist sicherlich auch ein Problem bei den eingestellten Videos so, die den Nutzern einfach, schnell und anschaulich zeigen sollen, wie kinderleicht es geht. Übrigens sind auch die Bilderfolgen ein ganz spezieller Feind für mich. Nicht nur, dass ich den Film nicht sehe, ich kann ihn meistens auch nicht abschalten. Und dann hängt sie da im Blindflug vor einem Display, dem die Worte ausgegangen sind oder fehlen.

Linderung der Symptome

Wenn das Zuviel ein Problem ist, bringt schon die Verringerung der Bilder, besser gesagt, ihr gezielter Einsatz, Linderung. Vielleicht wagen sich doch mehr Nutzer an gute Graphikprogramme oder suchen sich hochwertige Bildersammlungen, die nicht so überlaufen sind, die aber vielseitige Graphiken erstellen. Wer blinden und sehbehinderten Nutzern helfen möchte, kann mit HTML aber wahrscheinlich auch mit manchen Blog- oder Homepageportalen für eine sinnvolle Bildbeschriftung sorgen und darauf achten, dass Bilder so positioniert und dargestellt werden, dass viele Menschen mit Sehbeeinträchtigungen sie doch ganz gut sehen können. Dabei gilt wohl leider wieder einmal: „Man kann es nicht allen recht machen!“

Zu guter Letzt

Mir fehlen nicht nur manchmal die Worte. Mir fehlt auch noch ein Texthasenlogo. Ich Weiß auch schon, was es zeigen sollte. Aber ich weiß nicht, wem ich die Zeichnung anvertrauen könnte, und wie dieses Logo platziert sein sollte. Mir ist schon bewusst, dass das beste Mittel gegen die seuchenartige Ausbreitung zu vieler „schlechter“ Bilder wenige hochwertige Bilder sind.

Liebe Grüße

Christiane (Texthase Online)

Für Autoren und Blogger: Wie man ein Buch bloggen kann

Guten Tag Ihr Lieben,

wer möchte, dass ein Blog oder ein Buch gedeihen, der braucht eine gute Idee, ein praktisches Konzept und Geduld, um regelmäßig an Blog oder Buch zu arbeiten. Wer ein Buch schreiben kann, weil er eine gute Idee, ein stimmiges Konzept und Geduld hat, der kann sein Buch auch ganz einfach bloggen, bevor es in als Ebook oder klassisch gedruckt erscheint. Ein Blog ist eine praktische und günstige Möglichkeit zu veröffentlichen. Und in freier Übersetzung eines gflügelten englischen Wortes gilt: „Veröffentliche oder verende!“ Wer sein Buch als Blog publiziert, für den verliert das Schreiben seine eigene Bedeutung nicht. Schreiben und Leserresonanz rücken zeitlich nur näher zusammen, denn Leser und Abonnenten können jeder Zeit auf einen Artikel mit der Kommentarfunktion reagieren.

Seit drei Jahren interessiere ich mich für die Frage, ob und wie man Bücher bloggen kann. Bei meinem ersten Versuch Anfang 2011 bin ich mit meinem ersten Versuch gescheitert. Mein Scheitern war darin begründet, dass ich alles, was ich seiner Zeit über das Schreiben, das Bloggen und Promotion einfach nicht sinnvoll miteinander verknüpfen konnte. Dass das der Grund meines Scheiterns war, wurde mir bewusst, als ich mich ab September 2012 wieder mit dem Thema, wie man ein Buch bloggen kann, zu beschäftigen begann. Ich wusste viel aber nicht alles. Und ich lerne immer weiter. Es kommt darauf an Erfahrungen und Wissen sinnvoll miteinander zu vernetzen. Um das zu gewährleisten ist eine Schritt für Schrittanleitung hilfreich. Aus diesem Grund biete ich Autoren und Bloggern ein Blog über das Bloggen von Büchern an. Ihr findet es auf:

Ich bin seit einem Jahr bei der Webarbeit und nicht mehr auf der Flucht!

Guten tag Ihr Lieben,

da ich vor ziemlich genau einem Jahr beschlossen habe, dass ich bezogen auf die Webarbeit nur noch bei der Arbeit und nicht auf der Flucht sein möchte, kam mir das Thema über die Erreichbarkeit im Web und den damit oft verbundenen Komunikationsstress sehr gelegen, um meine Erfahrungen einmal in einem Blogartikel zusammenzufassen. Andere Erfahrungen findet Ihr dann auf

http://www.webmasterfriday.de/blog/wie-erreichbar-bist-du-kommunikationsstress-im-web-3-

Wenn Blogger Ihr Blog und Ihre Themen immer weiterentwickeln möchten, lernen, lesen und gelesen werden wollen, ist die Kommunikation im Web ein sehr wichtiges Thema und eine der Geheimnisse des Erfolges. Auf Kommentare reagieren, in themenverwandten Blogs kommentieren sind sozusagen die bloginternen Kommunikationsmittel. Und das Webvögelchen sollte zwitschern, was es Neues gibt. Und Blogs brauchen auch Gesichtspflege.

Bei mir liefen bis vor einem Jahr bei allem, was ich am Computer tat, Twitter und das Mailprogramm immer mit. Da ich ja vollblind bin, klingelte das Mailprogramm im wilden Wechsel mit dem Gezwitscher des Webvögelchens. Nicht nur, dass ich immer wieder unterbrochen wurde. Der Auffordderungscharakter, den die beiden akustischen Störenfriede hatten, war enorm.

Natürlich weiß man, dass man nicht alles gleichzeitig machen kann, und dass man für die Illusion, dass man doch alles gleichzeitig machen kann, dass man weniger schafft als je zuvor. Doch die Erkenntnis, dass weniger mehr ist, die bekommt man nur durch die Erfahrung und zwar nicht sofort, obwohl ja heute angeblich alles schneller geht.

Wenn man den Stress in gesundem Maß halten möchte, helfen nur einige Regeln, die aber erst nach einiger Zeit zum Erfolg führen. Ich sehe mein Tun im Netz als Arbeit an. Da gibt es die Lohnarbeit und die ehrenamtliche Arbeit an Projekten, die mir wichtig sind. So wollte ich es schon immer haben. Das hatte ich aber in meinem Verhalten nicht umgesetzt. Ich maile zwar auch privat aber nur für Terminabsprachen und solche Dinge. Das war die erste Regel, die ich eingeführt habe.

Früher war es üblich, dass die Post erledigt wird, wenn man an seinen Arbeitsplatz kam, um mit der Arbeit zu beginnen, oder um am Nachmittag die Arbeit wieder aufzunehmen. Ich rufe Mails, Kommentare, Direktnachrichten etc ab, wenn ich morgens oder nachmittags an meinen Computerarbeitsplatz komme. Und ich habe eine Zeitbegrenzung von 45 Minuten pro „Postsitzung“ eingeführt. Dinge im Web, die mich privat interessieren, werden nach getaner Arbeit am frühen Abend, meist bis 20.00 Uhr erledigt, Spätestens um halb zehn am Abend ist Schicht im Schacht, was das Zwitschern, das Mailen usw angeht. Am Wochenende bin ich samstags zu unterschiedlichen Zeiten und sonntags auch mal am späten Vormittag im Netz. alles, was in den Zeiten auf dem Computer aufläuft, muss warten, bis ich wieder bei der Arbeit bin. Es sollte sich von selbst verstehen, dass man auch mit Bloggern, Followern und Mailinglistennutzern Geduld hat. Auch sie sind bei der Arbeit und nicht auf der Flucht. Ich schaffe wieder mehr Schreibarbeit als in der Zeit der eingebildeten ständigen Verfügbarkeit, und ich freue mich auch wieder mehr auf das, was mir andere im Web schreiben.

Liebe Grüße

Christiane (Texthase Online)

Erfahrungsbericht: Fünf Jahre im Blindflug bloggen

„Die eierlegende Wollmilchsau für Blogger gibt es nicht!“ (Artikel für alle, die auf der Suche nach einem geeigneten Blogsystem sind).

Guten Tag Ihr Lieben,

ich kann es kaum glauben! Aber, als ich wieder einmal darüber nachgedacht habe, wie ich dieses Blog ausbauen und weiterentwickeln kann, fiel mir plötzlich ein, dass ich am Dienstag, 11.02.13, meinen fünften Jahrestag als Bloggerin hatte. Das ist ein geeigneter Anlass, um einmal darüber nachzudenken, was ich als Bloggerin gelernt, erlebt und ausprobiert habe. Und es gibt bestimmt doch einige Aspekte, die ich in diesem Artikel anspreche, die nicht nur für blinde und sehbehinderte Blogger interessant sind.

Wer bloggen möchte, sucht einen Anbieter, dessen Blogsystem viele praktische Funktionen und Darstellungsmöglichkeiten aufweist, mit dem man aber auch schnell und zuverlässig unterschiedliche Inhalte wie Texte, Bilder, Links usw online stellen kann. Dazu ist es erforderlich, dass Provider die Funktionen sorgfältig geordnet in ihrem Portal zur Verfügung stellen. Da Blogsysteme in den letzten Jahren immer mehr Funktionen bekommen haben, wurden die Funktionen erweitert, was dazu führt, dass man sich immer wieder an neue Eingabemöblichkeiten gewöhnen musste. Doch das ist nicht der einzige Grund, warum ich sehr viele verschiedene Blogsysteme ausprobiert und so oft gewechselt habe. Das eine oder andere graue Haar, das ich inzwischen habe, ist wohl auf die Mühe zurückzuführen, die ich darauf verwendet habe, nach Veränderungen am Blogsystem neu zurecht zu kommen. Und ich gebe zu, dass ich mehrfach dann auch nach einigen Tagen aufgegeben habe. Um einen aktuellen Eindruck zu gewinnen, wie zugänglich die mir geläufigen Blogsysteme sind, habe ich mich in den letzten Tagen auf den mir bekannten Portalen noch einmal umgesehen. So habe ich festgestellt, dass inzwischen immer mehr Blogsysteme mit akustischen oder visuellen Codes arbeiten, wenn man sich anmelden möchte. Dass findigen IT-Fachleuten bislang noch nichts besseres zur Sicherheit eingefallen ist, ist mit bestimmt nicht nur für Personen mit Sinnesbehinderungen ein Ärgernis oder Problem.

Blogsystemeauslese

Blog.de

Bei diesem gibt es zwei Möglichkeiten zu bloggen. Wer ein einziges Blog führen möchte, der kann sich ganz einfach kostenfrei registrieren. Wer mehrere Blogs führen will, kann einen Premiumaccount einrichten. Dafür wird ein Jahresbezugspreis erhoben. Ich hatte bei der Nutzung manchmal mit dem Formular, über das man Artikel einstellt, speziell mit der Ansicht in der Vorschau Probleme, kam aber im Großen undGanzen damit zurecht.
Die Adresse lautet: .

Blogger und Blogspot.com

Diese beiden Blogsysteme sind die kostenfreien Möglichkeiten, die Google für Blogger bietet. Die Adressen lauten:
http://www.blogger.de
http://www.blogspot.com.
Die Registrierung ist einfach und erfordert keine so weit mir bekannt ist keine Codes zur Registrierung. Bei diesen beiden Systemen, die einander gleichen wie ein Ei dem anderen ist eine Erweiterung des Blogs auf eine Homepage, in dem das Blog dann integriert ist, vorgesehen. Zum Löschen und kommentieren werden jedoch Codes benötigt. Ich bin zwar mit dem Eingabeformular für Artikel zurecht gekommen fand es aber nicht sehr übersichtlich. Außerdem tritt bei manchen Screen Reedern und Vergrößerungssprogrammen das Phänomen auf, dass Artikel zwar angezeigt werden aber nicht geöffnet werden können, obwohl der Artikel öffentlich eingestellt ist. Man kann auch Artikel per Email einstellen, muss das aber zuvor anmelden. Das war auch wieder so ein Formular, in dem ich mich mit meinen beiden Rechnern nicht gut bewegen konnte.

Blogieren

Blogieren ist ein nicht so bekanntes Blogsystem, das unter der Adresse http://www.blogieren.de zu finden ist. Bei diesem Blogsystem lauerte und lauert bei der Registrierung ein visueller Code. Es gibt zwei Blogtypen, von denen eines für Fortgeschrittene gedacht ist, die einiges selbst programmieren möchten. Speziell die Eingabe der Artikel arbeitet nicht immer zuverlässig mit den Screen Reedern, die blinde und sehbehinderte Nutzer benötigen. Es ist mir sowohl bei meinem Macbook als auch bei meinem Rechner mit Windows Xp passiert, dass der Cursor unwillkürlich im Eingabeformular herum gesprungen ist. Bei diesem System ist bloggen via Mail nicht vorgesehen.

Blogsport

Das System ist unter der Adresse http://www.blogsport.de zu finden. Es handelt sich hierbei um ein Blogsystem, das an WordPress angelehnt ist. Ich weiß nicht, ob alle Funktionen wirklich identisch sind. Die Registrierung ohne Codes ist jedenfalls genauso einfach wie bei WordPress. Es ist ebenfalls ein kostenfreies Blogsystem. Die Einstellung von Artikeln, das Erstellen von Kategorien ist genauso einfach wie bei WordPress. Auch habe ich bei meinem Kurzbesuch nicht feststellen können, ob man Posts auch per Email einstellen kann.

Myblog

Ein ebenfalls sehr bekanntes Blogsystem ist Myblog unter der Webadresse: http://www.myblog.de.
Dort kann man ein Freeblog einrichten. Inzwischen ist das nicht mehr ohne Sicherheitscode bei der Registrierung möglich. Mit den Formularen kam ich gut zurecht. Ob man auch via Mail bloggen kann, habe ich leider nicht herausgefunden.

Posterous

Erreichbar ist dieses Blogsystem unter der Adresse:
http://www.posterous.com.
Zur Registrierung eines Blogs ist inzwischen die Eingabe eines visuellen Codes erforderlich. Wer englisch kann, kommt mit diesem System und seinen Funktionen sicher gut zurecht, denn alle Einstellungsmöglichkeiten sind einfach und gut verständlich erklärt. Das gilt z. B. für das Versenden von Posts via Email auf das eigene Blog. So gibt es eine einfache Möglichkeit über die Betreffzeile einzugeben, in welche Kategorie der Beitrag eingeordnet werden soll. Man kann sein Blog bei Posters zwar in deutsch führen. Die Benutzerführung ist jedoch nach wie vor nur in englischer Sprache verfügbar. Das ist beispielsweise für diejenigen Blogger ein Nachteil, die viele Leser haben, die kaum englisch können oder mit Sprachausgabe arbeiten. Was mir sehr gefällt, ist, dass man bei Posters auch ganz einfach einstellen kann, das die älteren Posts zuoberst beim Aufruf des Blogs angezeigt werden.

Spin

Die Adresse lautet: http://www.spin.de.
Ich habe mich bei meiner letzten Stippvisite und bei meinem Registrierungsversuch gefragt, ob es sich um ein soziales Netzwerk handelt, das ein Blogsystem werden wollte oder umgekehrt. Die Registrierung ist zwar sehr einfach und ohne Codes möglich. Aber bis man dann zum Bloggen darf, soll man ganz viele persönliche Eintragungen machen. Und die Formulare, in die man z. B. seine Interessen, Lieblingsfilme, bevorzugte Reiseziele eintragen soll, sind nicht unbezwingbar aber in lästigem Design gestaltet. Und auch das Formular für das Eintragen der Artikel ist keineswegs besser. Man kann sich sicher in dieses System einfuchsen. Aber es ist wohl insgesamt eher etwas für Computernutzer, die vielseitige Kontakte suchen und nebenbei ganz persönlich bloggen möchten.

WordPress

Das bekannte Blogsystem kann kostenfrei genutzt werden. Wenn man sein Blog aber als Homepage ausbaut, wird ein Jahresabonnement von 18 € fällig. Verfügbar ist das System über die Adresse: http://www.wordpress.com.
Man findet viele praktische Funktionen und Plugins. Ich habe in den letzten drei Monaten, die ich mit WordPress arbeite, viele Funktionen im Blindflug gefunden und eingestellt. Man kann, was mir sehr gut gefällt, Posts per Email einstellen, wofür man eine spezielle Emailadresse bekommt, an die man seinen Beitrag sendet, um ihn zu veröffentlichen. Was ich jedoch vermisse, weil ich es für mein neues Projekt gut gebrauchen könnte, ist di Möglichkeit die Reihenfolge der Posts so einzustellen, dass die ältesten zuerst angezeigt werden, wenn jemand das Blog besucht.
Vielleicht konnte ich Euch einige nützliche Tipps geben, aber es gilt: „Selbst stöbern führt zum geeigneten Blogsystem.“ So sind beispielsweise die Vorstellungen, wie ein Formular bequem und anschaulich gestaltet zu sein hat, doch unterschiedlich. Und ich denke, dass es manchen von Euch, die auf der Suche nach einem geeigneten Blogsystem sind, gar nicht so wichtig ist, ob und wie man einfach auch per Mail bloggen kann etc.

Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Denn es gibt immer wieder neue Blogsysteme. Und manche Angebote werden auch eingestellt. So gibt es Blog-citi.de, mit dem ich seiner Zeit in die Welt der Blogger gestartet bin, nicht mehr. Die Domain wurde an eine Rückenschule verkauft.

ich wünsche Euch viel Vergnügen beim Bloggen und beim Lesen verschiedener Blogs!

Liebe Grüße

Christiane (Texthase Online)

Wo Ideenquellen für Blogger sprudeln

Guten Tag Ihr Lieben,

bloggen ist ein großes Vergnügen! Und Texter und Autoren sollten ein Blog in ihre Homepage einbinden. Denn es wird immer geläufiger für Firmen und Organisationen aller Art ein Blog mit aktuellen Artikeln zu führen. Das klingt hervorragend, und es klingt einfacher als getan. Schließlich gilt: „So ein Blog will gepflegt sein!“ Als Faustregel wird angenommen, dass ein Blog dann als gepflegt bezeichnet werden kann, wenn mindestens ein Artikel pro Woche eingestellt wird. Um Lesern so regelmäßig hochwertige Inhalte zu bieten, braucht man regelmäßige Ideen zum Thema des Blogs. Manchem kommen einfach keine Ideen, obwohl er oder sie sich vielseitig im gewählten Thema auskennt. Andere wiederum, zu denen beispielsweise auch ich gehöre, haben im Wortsinn einen Ideenstau.
Also stellen sich die beiden Fragen:
1. Wo finde ich interessante Ideen?
2. Wo finde ich konkrete Tehmenvorschläge zu Themen, die gerade richtig aktuell sind?

Eine Antwort lautet:
Wenn man gerade keine gute Idee aus dem eigenen Erleben schöpfen kann, ist das Web eine vielseitige Quelle, um Ideen zu finden, um die Themen ausfindig zu machen, die gerade aktuell sind.

Die Quelle Newsportale

Es gibt sehr viele Newsportale, in denen man thematisch geordnet Artikel findet, die zur Inspiration dienen können.

Beispiele sind:

http://www.yigg.de
http://www.rivva.de.
Selbstverständlich gibt es noch sehr viele Portale dieser Art. Es hilft mehrere einfach auszuprobieren und diejenigen regelmäßig zu nutzen, die viele Artikel zum Thema des eigenen Blogs haben, die dem eigenen Geschmack bezogen auf die Darstellung und die Auswahl der Artikel besonders zusagen. Denn man möchte ja bei Bedarf schnell und einfach nach Herzenslust stöbern, um eine Inspiration zu bekommen.

Presseportale als Ideenquellen

Auch in Presseportalen finden sich viele interessante Artikel, z. B. auch für Kulturblogs.

Beispiele

http://www.dailynet.de

Eingetragen:
http://www.internet-heute.de
http://www.pr-mitteilung.de.
Auch in von diesen Portalen gibt es inzwischen sehr viele, unter denen sich sicherlich zwei oder drei für den eigenen Bedarf und den eigenen Geschmack finden.

Die Blogosphäre als Ideenquelle

Themenverwandte Blogs als Ideenquelle

Themenverwandte Blogs sind eine hervorragende Quelle für eigene Ideen. Kein Blog gleicht einen anderen Blog vollkommen. Regelmäßig in anderen Blogs mit ähnlichem Themenkreis zu stöbern ist eine gute Inspiration. Was macht es denn schon, wenn vielleicht „nur“ eine Blog- oder Artikelempfehlung mit Linkverweis heraus kommt?

Fundgruben für themenverwandte Blogs

Fundgruben für themenverwandte Blogs sind beispielsweise Blogverzeichnisse, die man mit Fug und Recht als Adressbücher für Blogs bezeichnen kann, und in denen auch die aktuellen Artikel der eingetragenen Blogs zu finden sind.

Einige Blogverzeichnisse

http://www.bloggeralarm.com
http://www.bloggerei.de
http://www.bloggeramt.de.

Blogaktionen als Ideenquelle

Und dann gibt es ja auch noch die Blogaktionen. Manche davon werden sogar regelmäßig angeboten. So gibt es jeden Donnerstag ab 17.00 Uhr eine Freitagsaktion, an der Blogger kostenlos teilnehmen können. In jeder Woche wird ein anderes Thema vorgeschlagen. Die Aktion ist nicht verbindlich, d. h., dass man in jeder Woche neu entscheiden kann, ob man mit einem eigenen Post dabei sein möchte oder nicht. Und damit die Teilnehmer Promotion für ihr Blog bekommen, werden sie auf der Homepage aufgelistet. Das Projekt nennt sich Webmasterfriday und ist unter dem folgenden Link verfügbar:
http://www.webmasterfriday.de.

Doch viele Blogaktionen werden nicht regelmäßig angeboten. Da muss man immer wieder einmal suchen. Und wer eine gute Aktion findet, hat natürlich auch schon „Stoff“ für einen Artikel, denn man kann ja für gute Blogaktionen werben, da gilt: „Blogger lesen häufiger auch in anderen Blogs.“

Ich wünsche Euch viel Vergnügen bei der Ideenfindung und viel Geduld beim Verfassen und der Gestaltung Eurer Blogs!

Liebe Grüße

Christiane (Texthase Online)